TV Weilstetten – TSV Zizishausen  31:28 (17:16) Beim langjährigen Konkurrenten und Weggefährten TV Weilstetten unterlag der TSV Zizishausen in seinem letzten Auswärtsspiel in der Oberliga mit 28:31 (16:17) und blieb damit im siebten Spiel in Folge ohne Punkte. Dagegen sicherten sich die Gastgeber mit diesem Sieg endgültig den Klassenerhalt in der BWOL. Trotz der erneuten Niederlage attestierte TSV-Trainer Florian Beck seinem Team eine gute mentale Einstellung, und anders als in den Spielen zuvor durften die Gäste bis in die Schlussphase noch an etwas Zählbarem schnuppern. Dass es nicht reichte, ist natürlich der dünnen Personaldecke geschuldet, denn „wenn wir nur auf den Außenpositionen wechseln können, und der Rest durchspielen muss, dann fehlen uns am Ende eben die Kräfte und Konzentration“ (Beck).

Zu kritisieren hatte er allerdings die Vielzahl der vergebenen Chancen, sei es vom Kreis, von außen oder beim Gegenstoß. Und anders als in den letzten Spielen kamen die Zizishäuser zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel. „Wir haben ohne Abwehr gespielt und es nicht mal geschafft ein Foul zu begehen“, so der TSV -Coach über die Anfangsphase, in der die Schnaken nach dem 3:3 (3.) durch Matthias Götz mit 6:12 (13.) in Rückstand gerieten. Erst danach fanden die Gäste in die Spur und kämpften sich langsam heran. Mit dem genesenen Philip Strobel hatte der TSV auch wieder einen Spieler zur Verfügung, der aus der zweiten Reihe für Torgefahr sorgte. Nach dem parierten Strafwurf von Mika Gmelich verpassten es die Zizishäuser kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleich zu erzielen.

Das holten die Gäste jedoch zu Beginn der zweiten Hälfte nach und gingen durch zwei Treffer von Leon Lohmann und Jonas Jacobs erstmals mit 18:17 (33.) in Führung. Doch Jonas Lösch besorgte umgehend den Ausgleich für die Gastgeber. „Den haben wir überhaupt nicht in den Griff bekommen und der hat unsere Deckung schwindlig gespielt“, so der anerkennende Kommentar von TSV-Trainer Beck zum erfolgreichsten Torschützen der Weilstettener. In der Folge gerieten die Gäste beim 26:23 (49.) wieder mit drei Toren in Rückstand, kämpften sich aber wieder heran und vergaben beim Stand 28:27 (54.) beim Gegenstoß frei vor dem Tor die große Chance zum Ausgleich. TSV-Keeper Lars Schwarz parierte wenig später einen Strafwurf, doch auch die letzte Hoffnung auf den Anschlußtreffer  zum 30:29 wurde verpasst, und so sicherten sich die Weilstettener am Ende mit 31:28 beide Punkte für ein weiteres Oberliga-Jahr.

TV Weilstetten: Brückner, Euchner, Hajdu; Naumann (6/4), Flad, Alilovic (3), Mayer (1), Saueressig (1/1), Schanz, Single (3), Sauter (1), Wenzler (2), Weckenmann (3), Lösch (8), Narr (3/2).

TSV Zizishausen: Gmelich, Schwarz; Wisst (3), Schäffner (5/1), Lohmann (1), Götz (4), Stroebl (7), Jacobs (2), Agner (1), Lennard Müller (5/2).

Schiedsrichter: Müller / Schmidt (SV Leonberg/Eltingen)

Zeitstrafen:

Weilstetten: Mayer, Sauter, Wenzler, Weckenmann, Lösch.

Zizishausen: Jacobs (2), Wisst, Agner.

7m:

Weilstetten: 10/7 – Naumann verwirft gegen Gmelich, Narr gegen Schwarz.

Zizishausen: 4/3 – Schäffner verwirft.

TSV Zizishausen – TSV Heiningen 26:39 (13:17) Erneut chancenlos war der TSV Zizishausen bei der 26:39 (13:17) -Niederlage im Heimspiel gegen den SV Heiningen, der sich damit wohl den Klassenerhalt in der BWOL gesichert hat.

Die Schnaken hielten die Partie in den ersten zwanzig Minuten noch offen, als Niklas Grote und Matthias Götz per Abpraller den 11:12-Zwischenstand markierten. Doch dann folgte wieder eine Phase, in der sich die Schnaken zu viele Fehler leisteten oder am starken Heininger Schlußmann Yanik Braun scheiterten. Der 4:0-Lauf der Gäste zum 11:16 (26.) bedeutete schon eine gewisse Vorentscheidung und erwies sich etwas als Stimmungskiller beim Abschluss des gemeinsamen Heimspieltags der TG Nürtingen und des TSV Zizishausen.

Nach dem Seitenwechsel hielten die Gastgeber den Rückstand bis zum 15:18 (33.) noch in Grenzen, doch fünf Minuten später war der Drops gelutscht, als Dennis Welz mit zwei Treffern auf 17:24 (40.) stellte. Heiningen hatte einfach mehr personelle Alternativen auf der Bank und verkraftete auch den Ausfall von Felix Kohnle, der mit fünf Treffern die Anfangsphase der Begegnung dominiert hatte und schon nach 10 Minuten verletzt raus musste. Dafür sprangen eben Simon Dürner und Felix Weißer für ihn in die Bresche, und nicht zuletzt Fabian Gross, den die Schnaken-Defensive am Kreis selten zu stoppen vermochte.

 Zizishausens Trainer Florian Beck appellierte in der Auszeit noch einmal an die Moral und den Einsatz seiner Spieler, bei denen die Köpfe wieder nach unter gingen. Letztendlich muss man jedoch anerkennen, dass in der derzeitigen Personalsituation das Team nicht konkurrenzfähig ist, wenn die Kräfte nachlassen und man keine Wechselalternativen auf der Bank hat. Beck versuchte es zwar mit wechselnden Angriffssystemen, aber die Akteure waren dieselben und ohne echten Rückraum-Shooter kann sich jeder Gegner hinten reinstellen und die Passwege an den Kreis dichtmachen. Die Gäste gaben weiterhin Vollgas, brachten mit Welz und Nick Kohnle weitere torgefährliche Akteure und wollten diese zwei Punkte unbedingt. Beredtes Beispiel: beim 22:32 (51.) durch Tassilo Neudeck liefen vier Gäste-Spieler den Konter auf das TSV-Gehäuse, wo Lars Schwarz von seinen demoralisierten und müden Vorderleuten allein gelassen wurde. Am Ende stand es 26:39 und der Klassenunterschied mehr als manifestiert.

TSV Zizishausen: Gmelich, Schwarz; Grote (4), Wisst, Schäffner (4), Lohmann (2), Tonn (1), Götz (3), Jacobs (5), Agner (1), Lennard Müller (6/4).

Schiedsrichter: Keßler / Mild (TuS Helmlingen / TuS Altenheim)

TSV Heiningen: Wittlinger, Braun; Krempl (1), Zöller, Hartl (1), Nick Kohnle (3), Mattes (1), Dürner (8), Welz (3), Gross (7), Neudeck (3), Felix Kohnle (5), Weißer (7/1).

Zeitstrafen:

Zizishausen: Tonn, Lohmann.

Heiningen: Mattes (2),

7m:

Zizishausen: 5/4 – Müller scheitert an Braun. Heiningen: 2/1 – Dürner scheitert an Gmelich.

Am vorletzten Heimspieltag des TSV Zizishausen haben wir wieder ein gemeinsames Event mit der TG Nürtingen. Zwischen den beiden Partien der TSV Männerteams empfangen die Zweitliga-Frauen die Kurpfalz Bären aus Ketsch. Am Sonntag beginnt für die Jugend Rot-Weiß Neckar bereits die HVW-Quali mit der männl. A-Jugend.

Den Anfang macht am Samstag die 2.Mannschaft, die sich nach der heftigen Pleite gegen den voraussichtlichen Mitaufsteiger HT Uhingen-Holzhausen mit einem Sieg gegen die HSG Ostfildern 2 würdig als Meister verabschieden möchte. Die TG-Frauen treffen auf den punktgleichen Tabellennachbarn aus Ketsch. Mit einem Sieg könnten die Nürtingerinnen die Kurpfalz Bären überholen und die Saison mit einem starken 6.Platz abschließen. Zum Abschluss des Kombi-Spieltags kommt es in der BWOL zum Lokalderby gegen den TSV Heiningen. Im Hinspiel setzte es eine deutliche Niederlage, aber vielleicht können die Schnaken nochmal einen versöhnlichen Abschluss hinlegen und mit einem Sieg die rote Laterne abgeben. Allerdings benötigen wohl auch die Gäste noch Punkte, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern.

Für die beiden Partien bieten wir ein Eintrittspaket zum Preis von 15,00 € an. Es ist aber auch möglich nur 1 Spiel anzuschauen zum regulären Preis. Dauerkarten beider Vereine haben Gültigkeit. Wir werden auch wieder den Grill anheizen, und mit der Schnaken-Bar in der Halle alles für einen gemütlichen und spannenden Handball-Abend bereitstellen.

HSG Konstanz 2 – TSV Zizishausen 34:28 (19:13) Der TSV Zizishausen verliert in seinem vorletzten Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft der HSG Konstanz mit 28:34 (13:19) und trägt somit weiterhin die rote Laterne in der BWOL.
Trotz der Niederlage war TSV-Trainer Florian Beck dennoch nicht enttäuscht vom Auftritt seines Teams, das sich im Gegenteil engagiert und kämpferisch zeigte und sich damit etwas für die blutleere Vorstellung beim letzten Heimspiel rehabilitieren konnte. Vielleicht sorgte ja auch die entspannte Anreise mit gemeinsamen Spaziergang und Essen am Bodensee für die notwenige Lockerheit vor dem Spiel. In dieses starteten die Gäste sehr konzentriert und setzten mit Ballgewinnen aus der Deckung schnelle Gegenstöße zur 4:1-Führung (6.). Doch dieser Vorsprung war genauso schnell wieder dahin, als die Schnaken nun ihrerseits mit Ballverlusten und Fehlwürfen die Konstanzer ins Spiel brachten, die mit vier Treffern in Folge zum 5:4 (11.) vorbeizogen. Damit war die Anfangsphase ein Spiegelbild der vorangegangen Partie gegen Schmiden.
Bis zum 12:12 (23.) blieb es danach ausgeglichen, zumal TSV-Keeper Mika Gmelich einige starke Paraden zeigte und auch noch zwei Strafwürfe abwehren konnte. Doch am Ende ging den Zizishäuser im Angriff völlig das Zielwasser verloren. Konstanz setzte einen Konter nach dem anderen oder traf über die zweite Welle, weil den Gästen auch etwas die Kräfte schwanden und man im Zurücklaufen meist einen Schritt hintendran war. Beim Stand von 19:13 ging es in die Halbzeitpause, und der TSV hatte sich mit schwachen Schlussphase eine Hypothek von sechs Toren Rückstand aufgeladen.
Diese sollte sich als zu groß erweisen, auch wenn die Gäste durch zwei Treffer von Kai Schäffner schnell auf 19:15 (33.) verkürzen konnten. In Unterzahl – Lennard Müller saß eine Zeitstrafe ab – war erneut Schäffner zum 20:17 (36.) erfolgreich, allerdings wurde der Wechsel vom zusätzlichen Feldspieler zum Torhüter nicht rechtzeitig vollzogen, so dass Kai Mittendorf für die HSG vom Anspiel ins leere Tor zum 21:17 freie Bahn hatte. Kurz darauf setzten die Gäste beim 21:18 einen völlig freien Konter neben das Tor, und Konstanz zog wieder auf 23:18 (40.) davon. Das war letztlich der Knackpunkt, der Coach Beck schon wurmte: “wir haben viel zu viele freie und klare Torchancen nicht genutzt“.
Und so lief es dann wie in so vielen Partien der Saison, in der sich die Zizishäuser mit einer Schwächephase einen größeren Rückstand eingefangen haben und diesen dann trotz aller Bemühungen nicht mehr aufholen konnten.

HSG Konstanz: Herrmann, Gemeinhardt, Ebert; Mittendorf (3), Böhlefeld (3), Mack (2), Koch (3), Fehrenbach (8), Herbel (2), Eich (1), Ulmer (1), Koester (2), Hadlich (4), Osann (5).
TSV Zizishausen: Gmelich, Schwarz; Grote (2), Wisst (1), Schäffner (6), Tonn, Götz (5), Strobel (1), Jacobs (4), Agner (2), Lennard Müller (6).
Schiedsrichter: Dennis Müller / Sabrina Müller (HSG Ermstal)

Zeitstrafen:
Konstanz: Mittendorf, Böhlefeld, Herbel
Zizishausen: Tonn, Jacobs, Müller.
7m:
Konstanz: 2/0 – Herbel scheitert zweimal an Gmelich
Zizishausen: 1/0 – Müller verwirft einmal

TSV Zizishausen – TSV Schmiden 26:28 (14:15) Mit einem Heimsieg gegen den Tabellen-Hintermann TSV Schmiden wollte der TSV Zizishausen seine Abschiedstour mit den letzten fünf Spielen der BWOL-Saison starten. Doch daraus wurde nichts und nach einer enttäuschenden Vorstellung unterlagen die Schnaken mit 26:28 (14:15).
Es war alles angerichtet für einen stimmungsvollen Samstagabend in der Eisenlohr-Halle: die zweiten Mannschaften des TSV feierten den Meistertitel und Aufstie, und
zum Abschluss wollte die erste Mannschaft mit einem Sieg den Deckel drauf machen. Nach der Osterpause waren die Voraussetzungen auch ganz gut: einige Spieler hatten ihre Verletzungen und Erkrankung auskuriert, und Trainer Florian Beck hatte endlich mal wieder mehr als die zuletzt obligatorischen 7 Feldspieler zur Verfügung. Und der Start ließ sich auch ganz gut an, die Gastgeber führten nach 8 Minuten mit 6:1, was Gäste-Coach Almir Mekic zur frühen Auszeit veranlasste. Dabei profitierten die Schnaken von teils haarsträubenden technischen Fehlern und Missverständnissen der Gäste, was zu einfachen Gegenstoß-Treffern führte. Danach waren jedoch die Hausherren an der Reihe mit einfachen Ballverlusten Geschenke zu verteilen, und Schmiden gleich zum 6:6 (13.) aus. Schnaken-Coach Beck kommentierte diese wechselvolle Anfangsjahre nach der Partie: “das zeigt, warum die Mannschaften hinten auf den Abstiegsplätzen stehen.“
In der Folge lagen die Zizishäuser mit ein oder zwei Toren in Front, zeigte dabei aber im Angriff aber wenig Durchschlagskraft, 9 der 14 Treffer im ersten Durchgang gingen dabei allein auf das Konto von Lennard Müller, der im Gegenstoß oder von der Siebenmeterlinie erfolgreich abschloss.
Mit einem verwandelten Strafwurf von Matthias Fischer nach dem Schlußpfiff ging Schmiden mit der 15:14-Führung in die Halbzeitpause.
Die Gastgeber blieben bis zum 18:18 (35.) durch Müller vorerst dran, doch das große Aufbäumen oder der unbedingte Wille das Spiel zu gewinnen war im weiteren Verlauf kaum zu erkennen. Die Defizite in der Deckung wurden trotz verschiedener Formationen erneut offensichtlich, diese konnte auch Keeper Mika Gmelich mit einigen guten Paraden nicht ausbügeln. Schmiden setzte sich auf 20:24 (44.) ab und hatte sich den Vorsprung durch die größere Einsatzbereitschaft verdient. Auf Zizishäuser Seite klappte auch im Angriff nicht mehr viel und bestand oft nur in Einzelaktionen, obwohl Trainer Beck in den Auszeiten „mehr Bewegung und das Einbinden der Außen“ einforderte. Zudem zeigten die TSV-Akteure– mit der Ausnahme von Müller – auch wenig Zutrauen im Torabschluß und ließen zu viele freie Chancen aus. So stand am Ende eine 26:28-Niederlage, die sicherlich nicht in die Kategorie „versöhnlicher Saison- Abschluß“ fällt.

TSV Zizishausen: Gmelich, Schwarz; Grote (3), Wisst, Schäffner (3), Lohmann (1), Tonn, Götz (3), Strobel (1), Jacobs (1), Agner, Lennard Müller (14/7), Gross (n.e.), Dudium (n.e.), Keim (n.e.).
TSV Schmiden: Riegel, Dürr; Marvin Klein (1), Gühne (7), Müller (1), Fischer (5/5), R.Mack (1), S.Mack, Leyh, Marc Klein, Feirabend, Maurer (7), Züfle, Klenk (3), Pichler (2).
Schiedsrichter: Dominic Salles / Lars Salles (TGV Eintracht Beilstein)

Zeitstrafen:
Zizishausen: Schäffer, Tonn.
Schmiden: Klein, R.Mack, S.Mack, Klenk.
7m:
Zizishausen: 8/7 – Müller verwirft einmal
Schmiden: 6/5 – Fischer scheitert an Gmelich.

SG Köndringen/Teningen – TSV Zizishausen 40:28 (18:16) Beim BWOL-Primus SG Köndringen/Teningen hielt der TSV Zizishausen eine Halbzeit lang mit, musste dann aber am Ende mit einer deutlichen 28:40 (16:18)-Niederlage die Heimreise antreten.
Den Schnaken ging in der zweiten Hälfte schlicht und ergreifend die Puste aus, um gegen die geballte Angriffs-Power der SG dauerhaft gegenhalten zu können. Es scheint so, als würde sich die Anzahl der spielfähigen Akteure auf Seiten der Zizishäuser bei 7 einpendeln. Jonas Jacobs nach seiner Sperre und Niclas Grote nach Verletzung waren zwar wieder zurück im Kader, aber dafür fielen Abwehrchef Fabian Tonn und der zuletzt so treffsichere Philip Strobel aus. Alexander Himpel, der sportliche Leiter des TSV meinte vor der Partie: „wir spielen mal wieder mit ein und ein halb Rückraumspielern“.
Doch dafür machten die Gäste ihre Sache sehr gut, und der etatmäßige Linksaußen, Lennard Müller, löste seine Aufgabe auf der halblinken Position außerordentlich gut und war mit insgesamt 10 Treffern erfolgreichster Torschütze. Taktisch agierte Trainer Florian Beck dem personellen Engpaß geschuldet im Angriff mit zwei Kreisspielern, wobei auch hier mit Matthias Götz als einzigem „gelerntem“ Kreisläufer etwas Improvisation angesagt war.
Aber vor allem in der ersten Hälfte funktionierte das ganz ordentlich, und so blieben die Gäste auf Augenhöhe und lagen bis zum 10:11 (16.) durch Müller sogar meistens vorn. Nach der anschließenden Auszeit drehten die Gastgeber aber mit drei Treffern in Folge die Partie. Zweimal Axel Simak und Maximilian Endres waren die Torschützen zum 13:11 (20.), aber die große Gefahr ging von Maurice Bührer aus, der von der Schnaken-Defensive kaum zu stoppen war und insgesamt 14 Treffer erzielte. Die Offensivkraft beschränkte sich jedoch nicht nur auf den aktuellen BWOL-Torschützenkönig, denn auch IIlia Hreblev steuerte 10 Tore bei.
So war es der dezimierten Truppe des TSV hoch anzurechnen, dass sie bis zum 18:16-Pausenstand dranblieb.
In der Pause hoffte Himpel noch: „vielleicht können wir sie noch ein bisschen ärgern“. Doch das gelang nur bis zum 19:18 (34.) von Götz, danach zog die SG durch Bührer und Hreblev auf 22:18 (36.) davon. Beim 26:19 (42.) durch Kaufmann war das Spiel entschieden, aber die Gastgeber waren unerbittlich und bauten ihren Vorsprung immer weiter aus. Zizishausen konnte körperlich nicht mehr gegenhalten und unterlag klar mit 28:40, hatte sich aber besonders im ersten Durchgang wacker geschlagen und keinesfalls enttäuscht.

SG Köndringen/Teningen: Lutz, Hörsch, Grange; S.Endres (1), Zank, Simak (4), Hreblev (10), Spinner (3), Kaufmann (2), Bührer (14/2), Ebner (1), Ljubic (1), Ammel (1), M.Endres (3).
TSV Zizishausen: Gross, Gmelich; Grote (4), Wisst (2), Lohmann (2), Götz (6), Jacobs (1), Agner (3/1), Lennard Müller (10/2), Schäffner (n.e.), Dudium (n.e.), Keim (n.e.).
Schiedsrichter: Kolbach / Oestringer (ASG St. Leon/Reilingen/Horan)

Zeitstrafen:
Köndringen/Teningen: Zank (2), Spinner, Bührer, Ljubic.
Zizishausen: Müller (2), Jacobs.
7m:
Köndringen/Teningen : 2/2
Zizishausen: 6/3 – Aigner verwirft zweimal, Müller einmal

TSV Zizishausen – TSV Birkenau 32:29 (14:17) Der TSV Zizishausen hat auch den zweiten Vergleich mit dem TSV Birkenau für sich entschieden. Dabei deutete 50 Minuten lang nichts auf einen Erfolg der Schnaken hin, die mit einer famosen kämpferischen Leistung einen Vier-Tore-Rückstand drehten und am Ende mit 32:29 (14:17) die Oberhand behielten.
Ein glücklicher Kapitän Matthias meinte nach dem Schlußpfiff: “wir haben super gekämpft und alles gegeben, es ist unglaublich, dass wir das Spiel noch gewonnen haben.“
Besonders bemerkenswert, dass die Gastgeber wieder nur mit 7 Feldspielern antreten konnten und am Ende mit den Zuschauern im Rücken doch die größeren Reserven zu haben schienen. Bitter lief die Partie für die Gäste aus Birkenau, die die Partie bis zum 23:27 (50.) im Griff hatten, sich ihrer Sache vielleicht zu sicher waren, und dann nach fünf Gegentreffern in Folge völlig konsterniert nicht mehr gegenhalten konnten.
Die Begegnung der beiden abstiegsgefährdeten Mannschaften, wobei man sich im Zizishäuser Lager keinen allzu großen Illusionen hingibt diesen noch zu vermeiden, verlief in der ersten Hälfte relativ offen. Der 14:17-Pausenstand war auch den Vorteilen der Gäste auf der Torhüter-Position geschuldet, da Birkenaus Nils Heckmann einige gute Chancen der Schnaken vereiteln konnte. Daran änderte auch der Wechsel der Hausherren auf Mika Gmelich im zweiten Durchgang zunächst wenig, denn die Gäste zogen schnell auf 16:21 (36.) davon und hielten diesen Vorsprung bis zum 23:27 (50.).
Zizishausens Coach Florian Beck nahm eine Auszeit, damit seinen arg strapazierten Jungs etwas Luft holen konnten – und danach lief es plötzlich. Bälle wurden in der Abwehr erkämpft, vom Torhüter pariert und nach drei schnellen Kontern stand es 27:27 (54.). Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen und feuerten die Schnaken an, die nach der Auszeit der Gäste durch Philip Strobel sogar mit 28:27 in Führung gingen. TSV-Keeper Gmelich hatte den richtigen Moment abgepasst und parierte den Strafwurf des 12-fachen Torschützen Simon Spilger, worauf Zizishausen erfolgreichster Werfer, Leon Agner, mit einem frechen Unterhandwurf und Lennard Müller das 31:28 (59.) besorgten. Zizishausens zweiter Heimsieg war perfekt – nach fünfmonatiger Durststrecke.

TSV Zizishausen: Gross, Gmelich; Wisst, Lohmann (3), Tonn (1), Götz (5), Strobel (7), Agner (10/4), Lennard Müller (6), Schäffner (n.e.).
TSV Birkenau: Heckmann, Clemens; Keil, Gutsche (3), Büttel (5), Spilger (12/5), Kuch (1), Böhm, Dietrich (1), Zehrbach (1), Hirsch (5), Schwarz (1), Weis, Brock.
Schiedsrichter: Baltz / Michels (SG Leutershausen/ TSG Ketsch)

Zeitstrafen:
Zizishausen: Wisst, Tonn, Strobel, Müller.
Birkenau: Schwarz (2), Büttel, Kuch, Dietrich, Weis.
7m:
Zizishausen: 5/4 – Aigner scheitert einmal an Heckmann
Birkenau: 6/5 – Spilger verwirft gegen Gmelich.

TuS Schutterwald – TSV Zizishausen 28:27 (14:13) Der TSV Zizishausen hat den zweiten Sieg in Folge knapp verpasst und unterlag buchstäblich in letzter Sekunde mit 27:28 beim TuS Schutterwald. Es ist fast schon tragisch, dass die Zizishäuser, die sich mit großartiger Moral allen Widrigkeiten entgegengestellt hatten, am Ende wieder mit leeren Händen dastanden. Nach den Unstimmigkeiten im Vorfeld um die Verlegung der Begegnung reisten die Schnaken wieder nur mit 7 einsatzfähigen Feldspielern zu diesem wichtigen Abstiegsduell an. Für Lennard Müller kam der Einsatz noch zu früh, aber in der Schlußphase kam er dann wenigstens zweimal zum Strafwurf aufs Spielfeld und verwandelte beide. Von der zweiten Mannschaft war Spielertrainer Maik Zimmermann mitgekommen, der mit seinem Einsatz und seiner Leidenschaft noch für einen zusätzlichen Schub sorgte. Der war auch spätestens nach knapp 25 Minuten gefragt, als Abwehrchef Fabian Tonn innerhalb von wenigen Minuten zweimal mit einer Zeitstrafe vom Feld musste, womit sich die Wechselmöglichkeiten quasi erschöpft hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste den anfänglichen 2:5-Rückstand (10.) verkürzt und mit 14:13 ging es dann in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte drehten Philip Strobel und Zimmermann den Spielstand zum 14:15, der ersten Führung für die Gäste. In der Folge konnte sich Zizishausen bis auf 16:20 (39.) absetzen, als Leon Agner erst von der Siebenmeter-Linie scheiterte, aber dann den Abpraller im gegnerischen Kasten versenkte. Aber den Gästen ging so langsam die Kraft aus, und Schutterwald kam wieder heran und lag beim 26:24 (52.) mit zwei Toren vorn. Doch die Schnaken zeigten eine tolle Moral und durften nach drei Treffern zum 26:27 (56.) durch Strobel, Agner und Zimmermann sogar vom Sieg träumen. Diese Träume zerstoben jedoch, als die Gäste nach der Auszeit 30 Sekunden vor dem Abpfiff zu früh abschlossen, und den Schutterwaldern im Gegenzug mit dem Schlußpfiff der 28:27-Siegtreffer gelang.
Die Mannschaft war lange nach dem Spielende völlig am Boden und enttäuscht, doch der Sportliche Leiter Alexander Himpel meinte.“ Man kann den Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben eine tolle Moral bewiesen und alles gegeben.“

TuS Schutterwald: Herrmann, Wegner; Strosack (3),Schmidt, Heuberger (1), Meffle, J.Seigel (1), S.Seigel (2), Baumann (3), Herzog (6/3), Harter (7), Oesterle (2), Doll (3).
TSV Zizishausen: Gross, Gmelich; Wisst (4), Lohmann (2), Tonn, Zimmermann (5), Götz (1), Strobel (6), Agner (7/3), Lennard Müller (2/2), Keim (n.e.), Grote (n.e.), Dudium (n.e.).
Schiedsrichter: Fischer / Herrmann (HSG Bruchsal/Untergrombach/ Rhein-Neckar Löwen)

Zeitstrafen:
Schutterwald: Herzog (2), Strosack, Meffle, Harter.
Zizishausen: Tonn (2), Götz, Beck.

7m:
Schutterwald: 2/2
Zizishausen: 7/5 – Aigner scheitert zweimal, trifft einmal im Nachwurf.

Das Spiel der Männer1 gegen die HSG Konstanz2 findet statt. Anpfiff ist um 17 Uhr.

Eintritt zum Spiel in die Theodor-Eisenlohr Halle ist nur für geimpfte und genesene Besucher mit einem tagesaktuellen zertifizierten Antigentest oder mit einem PCR-Test (2G+) möglich.

In der Halle herrscht Maskenpflicht. Sie müssen Ihre Kontaktdaten mit der Luca-App oder mit einem Formular am Eingang der Halle erfassen.

Die neue Corona Verordnung von Baden-Württemberg bestimmt, dass ab 4.12.2021 sowohl Zuschauer als auch alle am Spiel beteiligten Sportler, Trainer, Schiedsrichter etc. unter die 2G+ Regelung fallen. Die drei Handballverbände in Baden-Württemberg haben daruf hin alle Spiele am Wochenende 4/5.12.2021 abgesagt.

Schild Abgesagt

Begründung vom Handballverband:

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Notverkündung durch die Landesregierung und der damit verbundenen 2G+-Regel, nicht nur für Zuschauer sondern auch für alle beteiligten Sportler, Trainer, Schiedsrichter etc., sehen sich die drei Handballverbände in Baden-Württemberg dazu gezwungen, kurzfristig den Spielbetrieb am Wochenende 4./5. Dezember in den drei Verbänden, ihren Bezirken und der Baden-Württemberg-Oberliga abzusetzen. Wir werden im Laufe der nächster Woche unsere Vereine mit ausführlichen Informationen versorgen und bitten um Verständnis für diese Entscheidung

Weitere Infos findet ihr auf der Webseite des Handballverbandes Baden-Württemberg unter www.hvw-online.org