Am Sonntag findet wieder ein Heimspieltag in der Eisenlohr-Halle statt, diesmal mit nur zwei Begegnungen. Den Auftakt machen um 15.00 Uhr die Damen 2 gegen die HSG Owen-Lenningen 3.
Unsere Oberliga Männer treffen in der nächsten wichtigen Partie im Kampf um den Klassenerhalt auf den TSV Weinsberg. Nach der Pleite gegen Neckarsulm gab es mit dem Punktgewinn beim 36:36 in Schwäbisch Gmünd einen Silberstreif am Horizont, doch nun muss das Team von Trainer Florian Beck gegen Weinsberg nachlegen. Die Gäste liegen mit fünf Pluspunkten nur knapp vor den Schnaken, ein Sieg wäre also enorm wichtig, fast schon Pflicht, um in der Tabelle nicht weiter Boden zu verlieren. Dazu wird es für die Zizishäuser nötig sein hinten die Schotten dicht zumachen und nicht so viele Gegentore zu kassieren, damit die Punkte diesmal bei uns bleiben.

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir keine Artikel der Nürtinger Zeitung übernehmen. Daher finden Sie hier den Link zum Online-Artikel.

Bericht in der Nürtinger Zeitung vom 28.10.2019

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir keine Artikel der Nürtinger Zeitung übernehmen. Daher finden Sie hier den Link zum Online-Artikel.

Bericht in der Nürtinger Zeitung vom 14.10.2019

SG Köndringen/Teningen – TSV Zizishausen  42:38 (25:18)

Wie vor fast einem Jahr kassierte der TSV Zizishausen beim Gastspiel bei der SG Köndringen/Teningen 42 Gegentreffer und musste den Hausherren, die den 16. Heimsieg in Folge landeten, beim 38:42 (18:25) beide Punkte überlassen. Doch dieses Mal präsentierten sich die Schnaken ungleich besser als bei der 28:42-Pleite vor Jahresfrist, was schon durch die 38 eigenen Treffer dokumentiert wird, mit denen man in den meisten Fällen ein Auswärtsspiel gewinnen sollte. Aber die SG Köndringen/Teningen rettete in einem “irrsinnig intensiven und temporeichen Spiel” (so TSV-Trainer Florian Beck) den Vorsprung ins Ziel, nachdem die Zizishäuser den zwischenzeitlichen Acht-Tore-Rückstand egalisiert hatten und zehn Minuten vor Spielende drauf und dran waren die Partie zu kippen.

TSV-Coach Coach Beck fand es “schade, dass wir uns für den herausragenden Einsatz und Kampfgeist nicht belohnt haben.”, lobte sein Team aber für “die Einstellung und unglaubliche Moral, die es trotz aller Rückschläge an den Tag gelegt hat.” Dazu gehört auch der längerfristige Ausfall von Kapitän Timo Wolf, den die Gäste zu Beginn der Partie gut wegsteckten, auch weil Matthias Kania wieder mitwirken konnte. Aber später machte sich lt. Beck schon in der ein oder anderen kritischen Phase “die fehlende Ruhe und Führungsfunktion von Wolf in der jungen Mannschaft bemerkbar.” Nachdem Zizishausen bis zum 6:6 (11.) auf Tuchfühlung blieb, sorgte ein Doppelschlag von Maurice Bührer zum 8:6 für die erste Zwei-Tore-Führung der Hausherren. Trotz der folgenden Auszeit des TSV gelang es den Gastgebern sich in der Folge nach und nach abzusetzen. Und als die SG mit vier Treffern in Folge auf 23:15 (28.) davonzog, drohte ein ähnliches Debakel wie vor Jahresfrist. Trotz des 18:25-Rückstands zur Pause war Trainer Beck nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs: “wir waren spielerisch auf Augenhöhe, auch wenn sich das bei sieben Toren Rückstand komisch anhört, wir hatten nur ein paar Fehlwürfe zu viel.”

Also lautete die Devise in der Halbzeitpause “weiter volles Tempo – wir sind keine sieben Tore schlechter”, und Beck setzte auf das taktische Mittel des siebten Feldspielers. Sein Team spielte die Überzahl konsequent und hervorragend aus, auch wenn die SG den ein oder anderen Treffer ins leere Tor erzielte, als die Einwechslung des Torhüters nicht schnell genug vonstattenging. Zizishausen verkürzte den Rückstand mit vier Treffern hintereinander innerhalb weniger Minuten, und war beim 30:28 (41.) durch einen Strafwurf von Kania auf zwei Tore heran. Kania musste zuvor nach einem Cut draußen bleiben und kam nur noch für zwei Strafwürfe aufs Feld. Die Variationsmöglichkeiten im TSV-Rückraum wurden dadurch noch weiter eingeschränkt, schwächten aber nicht die Moral der Schnaken.

Für Niklas Grote, der noch mehr in die Verantwortung rückte, hatte Beck ein Sonderlob parat, ”er hat viele richtige Entscheidungen getroffen und mit seiner Dynamik und Zug zum Tor Lücken gerissen”. Die Hausherren zogen durch den zwölffachen Torschützen Jan-Philipp Valda nochmals auf 35:31 (49.) weg, doch mit zwei Treffern von Jochen Fuchs und Cornelius Maas zum 35:34 (50.) war Zizishausen dran und blieb es auch bis zum 37:36 (53.) durch einen Kania-Strafwurf. In dieser Phase hatten die Gäste dreimal die Chance zum Ausgleich und vergaben diese überhastet (Beck: “da wollten wir es zu sehr erzwingen”). Die SG zog wieder auf 40:36 davon, und Zizishausen konnte nicht mehr dagegenhalten, zumal man auch noch zwei Zeitstrafen wegstecken musste, während die SG bei vergleichbaren Aktionen ungestraft davonkam.

Am Ende hieß es 42:38 und bei der Pressekonferenz gab es ein Lob von SG-Trainer Ole Andersen für den Auftritt der Schnaken. Das freute zwar sein TSV-Pendant, weil “es zeigt, dass wir mit der jungen Mannschaft konkurrenzfähig sind”, aber letztendlich “können wir uns dafür nichts kaufen, weil wir ohne Punkte nach Hause fahren.”

SG Köndringen/Teningen: Kicki, Merz; Zank (4), Weise (1), Melnyk (8), Simak (5), Spinner, Grafmüller, Bührer (8), Hantak (3/3), Blank (1), Tscherner, Valda (12).

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Breuning; Grote (7), Grusauskas (5), Nothdurft, Muckenfuß (1), Götz (4), Kania (5/3), Wurster, Maas (8), Weber (2), Fuchs (3), Gotthardt (3).

Schiedsrichter: Salles / Salles (TGV Beilstein)

Zeitstrafen:

Köndringen/Teningen: Weise, Grafmüller, Hantak.

Zizishausen: Grusauskas (2), Maas (2), Götz (2).

7m:

Köndringen/Teningen: 5/3 – Hauptvogel hält zweimal gegen Melnyk und Hantak.

Zizishausen: 3/3

TSV Zizishausen – TuS Schutterwald  36:36 (20:19). Der TSV Zizishausen verpasste den ersten Heimsieg, holte aber beim 36:36-Unentschieden gegen die TuS Schutterwald immerhin einen Punkt. Angesichts der Tatsache, dass die Hausherren zehn Minuten vor Schluß mit zwei Toren in Rückstand gerieten und bis zum Ende dem Rückstand hinterherliefen, muss man letztendlich mit diesem einen Punkt zufrieden sein. Beide Teams hatten sich über 60 Minuten eine temporeiche und packende Begegnung geliefert und das Unentschieden redlich verdient.

Die Gastgeber mussten den Ausfall von Matthias Kania verkraften, starteten aber sehr schwungvoll ins erste Heimspiel. Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Schnaken durch drei Treffer in Folge auf 6:3 (12.) ab und nutzte dabei über die schnellen Außen Jochen Fuchs und Dominic Gotthardt konsequent die Chance zum Gegenstoß. Beim 12:8 (18.) durch Gotthardt verzeichneten die Gastgeber die höchste Führung, die dann aber so langsam dahinschwand. Schutterwald nutzte nach drei Zeitstrafen für den TSV die Überzahl-Situationen und kam angeführt vom überragenden 12-fachen Torschützen Christoph Baumann beim 14:13 (22.) wieder auf einen Treffer heran. Auf Zizishäuser Seite übernahm diese Rolle Cornelius Maas, der am Ende auf 10 Treffer kam, und einige Kombinationen mit viel Zug zum Tor erfolgreich abschloss. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass die Gäste durch Rene Wöhrle wieder der Ausgleich erzielten (18:18, 28.). Zumindest  rettete der TSV durch Niklas Grote Sekunden vor dem Halbzeitpfiff ein kleines Polster (20:19) in die Pause. TSV-Trainer Florian Beck war mit der Abwehrarbeit seines Teams nicht ganz zufrieden, da sich doch einige Lücken offenbarten, und die Schutterwalder Spieler oft frei zum Torwurf kamen.

Die Gäste hatten ihre Probleme in der Deckung wohl erkannt und anscheinend in der Pause angesprochen. Denn die Anspiele der Schnaken an den Kreis wurden nun viel besser unterbunden. Mit drei schnellen Ballgewinnen und Kontern drehten die Gäste innerhalb einer Minute das Spiel und lagen plötzlich mit 22:21 (33.) vorn. Zizishausen war nun in der Rolle des Jägers und musste diesem Rückstand hinterherlaufen. Schutterwald legte vor, die Hausherren glichen aus – bis zum 29:29 (48.) setzte sich dieses Szenario fort. Nach zwei Treffern für die TuS zum 29:31 (50.) nahm TSV-Coach Beck die Auszeit, um seinem konditionell stark belasteten Team eine Verschnaufpause zu gönnen. Die Schnaken mobilisierten die letzten Kräfte und schafften durch einen Konter über Marco Muckenfuß wieder den Gleichstand beim 33:33 (55.). Aber die Aufsteiger aus Schutterwald beeindruckten weiter mit hohem Tempo und legten erneut einen Treffer vor. Zizishausens Trainer ging in der Schlußphase volles Risiko, brachte den siebten Feldspieler, um in Überzahl klare Torchancen zu kreieren und diese dann auch zu nutzen. 40 Sekunden vor dem Schlußpfiff zeigte sich erneut Muckenfuß von linksaußen nervenstark und netzte zum 36:36 ein. Den letzten TuS-Angriff überstanden die Gastgeber dann ohne Gegentreffer und durften sich über den hart erkämpften Punkt freuen.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Breuning; Grote (3), Wolf (6/5), Grusauskas (2), Nothdurft (1), Muckenfuß (4), Götz (4), Wurster, Pflug, Maas (10/2), Weber (1), Fuchs (1), Gotthardt (4).

TuS Schutterwald: Herrmann, Dold; Wöhrle (6), Heuberger (3), Bachmann (1), Langenbacher, Vornholt (3), Körkel, Baumann (12/2), Herzog (5), Seigel, Harter (6), Strosach.

Schiedsrichter: Mengesdorf  / Tieg (TSG Wiesloch)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Grusauskas (2), Wolf, Maas, Gotthardt.

Schutterwald: Herzog.

Rote Karte: Herzog (51.) grobes Foulspiel