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Letztendlich half den Spitzmäusen weder die lange Kleidung, das Insektenschutzmittel oder die Muggabatscher, die Schnaken liessen sich nichts anhaben und zerlegten die Gäste auch in der Höhe völlig verdient mit 42:19 und lassen damit den dürftigen Auftritt in der Vorwoche gegen Reichenbach in Vergessenheit geraten.

Simon Müller eröffnete kurz nach Spielende: „Nach dem Auftritt in Reichenbach haben wir uns vorgenommen den Spitzmäusen von Anfang an klar zu machen, dass es heute nur einen deutlichen Sieger geben wird. Durch eine starke und konzentrierte Abwehr-&Torhüterleistung über 60min war der Sieg nie wirklich in Gefahr.
Und natürlich hab ich mich gefreut das Mark nach 2,5 Jahren wieder gespielt hat.“

Diese Prämisse konnten die Hausherren direkt von Beginn an umsetzen. Basierend auf einer lauten, aggressiven Abwehr konnte man die Spitzmäuse zu schlechten Abschlüssen und technischen Fehlern zwingen während man im Angriff geduldig gute Chancen herausspielte und diese auch eiskalt nutzte.
Schnell erarbeitete man sich so ein kleines Polster von 5 Toren (11:6, 19.), was Unterensingen zur Auszeit zwang. Trotz Unterzahl und dank einiger sehr glücklicher Tore hielten die Gäste den Abstand noch bis zum 14:9 in der 23. Minute, bevor die stärkste Phase der Schnaken Einzug hielt. Durch 5 Tore durch Geißler, zwei Mal Brodbeck und zwei Mal Rückkehrer Mark Reinl schraubten die Gastgeber den Vorsprung auf 10 Tore zur Halbzeit (19:9).
Für die Mannschaft um Trainer Maik Zimmermann und Niklas Minsch galt es nun, dieses Momentum mitzunehmen in die zweite Hälfte, um jegliche Hoffnungen auf ein Comeback der Unterensinger im Keim zu ersticken.

Gesagt, getan. Mit Anpfiff des zweiten Durchgangs erhöhten die Schnaken nochmals die Schlagzahl und sorgten mit einem weiteren 10:3-Lauf durch Marc Hauber, Boris Brodbeck, Colin Schwennig und Dennis Zimmermann zum 29:12 (44.) für ein entspanntes 17-Tore-Polster. Auch die, bedingt durch den hohen Vorsprung, etwas nachlässiger werdende Abwehr der Hausherren konnten die Spitzmäuse nicht nutzen, da man seinen Meister ein ums andere mal im gut aufgelegten Keeper Niklas Müller im Kasten der Schnaken fand.
Die gut geölte Angriffsmaschinerie lieft am vergangenen Sonntag weiter auf Hochtouren und so zogen die Hausherren gnadenlos ein ums andere Tor davon. Die letzten Minuten gebührten Simon Müller, der mit drei Toren in Folge den Endstand von 42:19 festmachte, womit die Männer 2 zum ersten Mal seit November 2018 die 40 Tore-Marke knacken konnten, damals noch in der Kreisliga A. (Die Topscorer damals wie heute, Simon Müller (13), Dennis Zimmermann (6) und Boris Brodbeck (9). Übrigens stand am Ende eben jener Saison auch der Aufstieg für die M2 fest, vielleicht ein erstes Vorzeichen?)

Am Ende steht ein nie gefährdeter Heimsieg für die Schnaken zu Buche, die damit ihre weiße Weste bewahren und sich nun auf das kommende, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich schwerere Auswärtsspiel bei der Reserve der MadDogs vorbereiten müssen.
Los geht’s am Samstag, 23.10.2021 zur Prime-Time um 20 Uhr in der Egelsee Sporthalle in Neuhausen/Fildern. Die M2 Hoffen auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung durch die Schnaken-Fans, um zwei weitere Punkte für den Aufstieg aus der Ferne zu entführen.

Es spielten:

TSV Zizishausen 2:
Müller N., Smykalla, Schwennig (2), Hauber (1), Ziel, Geißler (3), Renner Slis (3), Klaus, Reinl (2), Baum (4), Zimmermann D., (8/2), Brodbeck (7), Zimmermann M., (5), Müller S. (7).

SKV Unterensingen 2:
Masanzambi-Loko, Braunschmid, Kilian (2), Klein, Lukic, Gairing (1), Orzechowski (2), Schneider (2), Wiesner (6), Bryant (1), Kemmner (3/2), Eisele (1), Pfisterer (1), Friesch.