Florian Smykalla

Der überragende Akteur auf Seiten der Schnaken war wie schon im Auftaktspiel gegen Plieningen Simon Müller, der mit 18 Toren beim 36:22-Auswärtserfolg in Weilheim nur knapp am vereinsinternen Tor-Rekord von Maxi Baum (21) vorbeischrammt.

Die Gastgeber konnten lediglich die ersten knapp 15 Minuten wirklich mithalten, vor Allem aufgrund einiger Nachlässigkeiten im Abwehrverbund der Zizishäuser. Mit 2 Toren durch Weilheim‘s Beste, Höfert und Ulmer zum 8:9 (16.) kam das letzte Mal im Spiel wirkliche Spannung auf. Danach schalteten die Schnaken einen Gang hoch und konnten sich durch Tore von Müller und Zimmermann auf 10:15 (21.) absetzen. Hätte man in dieser Phase bereits konsequenter verteidigt, wäre das Spiel wohl zur Pause schon entschieden gewesen. Beispielhaft die Szene Sekunden vor der Halbzeit, als Huber mehr oder weniger ohne Kontakt durch die Gästeabwehr spazierte und den Rückstand nochmals auf 4 Tore verkürzen konnte (16:20).

Entgegen der letzten Woche, als man die Anfangsphase der zweiten Halbzeit verschlief, hatte das Trainergespann Zimmermann/Pflug in der Pause wohl die richtigen Worte gewählt, kamen die Schnaken doch wie von der Tarantel gestochen aus der Kabine. Der Abwehrbund entwickelte sich zur Wand und durch einfache Tore über die erste und zweite Welle konnten sich die Gäste über 17:26 (40.) und 20:31 (49.) absetzen und sich in einen Rausch spielen. Selbst im Positionsangriff funktionierte jetzt fast alles, sehenswerte Kreisanspiele und erfolgreich abgeschlossene Spielzüge auf die Außenpositionen waren das Resultat. Sicherlich zeigten die Gastgeber am Ende auch nicht mehr die letzte Gegenwehr, weswegen das Endergebnis mit 36:22 auch Dank der Tore von Killer-Miller recht hoch ausfällt, hochverdient war der Sieg für die Schnaken allemal.

Nächsten Sonntag klopft um 13 Uhr mit den Aufsteigern vom HC Wernau der nächste Gegner an die Pforte der heimischen Theodor-Eisenlohr-Halle. Die Gäste werden mit allen Mitteln versuchen, Punkte mitzunehmen um sich im Mittelfeld festzusetzen, während die M2 alles daran setzen wird, die Tabellenführung in der KLA zu verteidigen. Daher freut sich die BWOL-Reserve über jeden Fan, der den Weg in die Halle findet, um die M2 zu unterstützen.

Es spielten:

TSV Zizishausen:
Orlic, Smykalla, Hauber (3), Kelbassa (1), Scholz (1/1), Müller (18/5), Pflug D., Klaus (4), Zimmermann (7), Brodbeck (2), Feuchter, Schäfer, Matzer.

TSV Weilheim 2:
Sigel, Schmid, Grabowski (1), Kupferschmid (1), Höfert (5), Ulmer (6), Kiriakidis, Zaiser, Banzhaf (2), Schumacher (2), Fiedler (1), Huber (4/1).

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Mit 30:25 fiel das Ergebnis der M2 gegen die HSG Ebersbach-Bünzwangen 2 deutlich knapper aus als noch vor zwei Wochen, als man die Gäste in der ersten Runde des Pokals bezwingen konnte. Hauptgrund dafür war wieder einmal eine verschlafene zweite Hälfte, die die Schnaken wie so oft in die Bredouille brachte.

Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Partie, in der keine der beiden Abwehrreihen wirkliche Lösungen gegen die jeweiligen Angriffe aufbieten konnte. Nach knapp 10 Minuten beim Stand vom 5:6 aus Sicht der Schnaken platzte der Knoten und plötzlich lief es wie am Schnürchen. Die Abwehr stand bombenfest, während im Angriff allen Voran Boris Brodbeck komplett aufdrehte und mit 6 seiner insgesamt 9 Buden einen riesigen Anteil am 10:0 Lauf der Gastgeber hatte. Auch die Auszeit der Gäste konnte die Zizishäuser nicht bremsen und so konnte man sich in den verbliebenen Minuten bis auf 21:11 absetzen.
Auf der Tribüne machte man sich zurecht schon Hoffnungen auf einen Kantersieg im ersten Heimspiel der Saison. Doch es kam, wie es kommen musste: die M2 verfiel in einem Gefühl traumwandlerischer Sicherheit wieder in alte Muster und verschlief den Start in den zweiten Durchgang komplett.

Während sich die Gäste der HSG in Anbetracht der drohenden Klatsche aufrafften und mit Einsatzwille und Leidenschaft aufs Feld zurückkehrten, standen die Gastgeber mehr passiv als aktiv in der Abwehr und ließen das Ganze mehr oder weniger über sich ergehen. Im Angriff ohne Durchschlagskraft, in der Abwehr nachlässig ließen die Schnaken die Gäste binnen 14 Minuten zum 24:19 aufschließen. Die dringend benötige Auszeit wurde dann genutzt, um die Mannschaft aufzuwecken und für die verbleibenden Minuten neu einzustellen. Es sollte reichen, um die Gäste auf Distanz zu halten, auch weil Aladin Orlic im Tor noch einige Bälle der Gäste entschärfte und im Angriff die individuelle Klasse von Brodbeck, Müller und Zimmermann keine weitere Spannung aufkommen ließen. Am Ende der Partie steht ein 30:25 Heimsieg und damit zwei weitere Punkte auf der Haben-Seite der Männer 2, jedoch ist noch nicht alles Gold was glänzt, da die Problematik um die unerklärliche Schwächephase nach der Halbzeit unbedingt abgestellt werden muss.

Für die M2 geht es bereits am kommenden Wochenende weiter im Ligabetrieb. Der Anpfiff beim Auswärtsspiel gegen den TSV Weilheim 2 ist am Samstag um 18:00 Uhr in der Sporthalle an der Lindach. Die Schnaken freuen sich wie immer über zahlreiche Unterstützung all derer, denen der Weg ins Breisgau zum Spiel der M1 schlicht zu weit ist, oder die einfach nicht nach Baden wollen.

Es spielten:

Orlic, Smykalla, Hauber (2), Kelbassa (5), Feuchter, Scholz (1), Müller (7/2), Pflug D., Zimmermann (3), Brodbeck (9), Pflug S. (3), Papenbrock, Schäfer.

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Nach monatelanger Vorbereitung, etlichen Trainingseinheiten, Trainingsspielen und Turnieren ging es für die Männer 2 am Wochenende endlich mit der Meisterschaftsrunde los. Zum Auftakt ging es zum Bezirksklasse-Absteiger TV Plieningen, eine der Mannschaften, die man nicht aus der vergangenen Saison kannte.

Aufgrund der Vorfreude und die Spannung auf die kommende Runde war es daher etwas verwunderlich, dass die Gäste nicht so Recht in die Partie fanden. Konnte man bis zum 4:4 in der 7. Minute noch die Defizite in der Abwehr durch gute Offensivaktionen kaschieren, zogen die Gastgeber mit 3 Toren in Folge auf 7:4 davon. Auf diesen Lauf antwortete Simon Müller im Dress der Schnaken mit 3 Buden, um den Spielstand auf 7:7 zu stellen. Leider konnte man auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte die Probleme in der Abwehr nicht abstellen und so lief man über weite Teile der ersten 30 Minuten einem Rückstand hinterher. Erst kurz vor der Halbzeitpause konnten sich die Schnaken die Führung zurückerobern und gingen mit dem Pausenpfiff mit 17:18 in Front.

Durch zwei schnelle Tore zu Beginn des zweiten Durchgangs durch Müller und Feuchter konnte man die Führung wieder auf 3 Kisten ausbauen, doch Plieningen erwies sich als hartnäckiger Gegner und konnte den Abstand durch Tore aus dem Rückraum immer wieder verkürzen. Aufgrund einiger technischer Fehler der Zizishäuser gelang es den Gastgebern, die Partie beim 24:23 wieder zu drehen (46.). Es sollte die letzte Führung für den TVP gewesen sein, denn Pflug, Brodbeck und Müller im Angriff, und Cobra Bauknecht im Kasten erzwangen mit einem 7:2-Lauf binnen 8 Minuten die Wende und damit die Entscheidung in der Partie. Auch die 3-fache Unterzahl kurz vor Ende konnten die Schnaken unbeschadet überstehen und die Führung sogar noch ausbauen, was zum letztendlich verdienten, aber in Summe wohl etwas zu hohen Endergebnis von 27:33 zugunsten der Männer 2 führte.

Überragender Akteur auf Zizishäuser Seite war Simon Müller, der mit 14 Toren bei 17 Versuchen die Weichen auf Sieg stellte. Weiter geht es für die Männer 2 am nächsten Samstag Abend zur Prime-Time um 20 Uhr gegen die HSG Ebersbach-Bünzwangen 2. Alle Schnaken-Fans, die aufgrund des spielfreien Wochenendes der M1 nicht wissen, wohin mit sich selbst, sind herzlich eingeladen, die Männer 2 zu unterstützen.

Es spielten: Bauknecht, Smykalla, Hauber (1), Kelbassa (3), Feuchter (1), Scholz (4/2), Müller (14/4), Pflug D. (5), Klaus, Brodbeck (3), Pflug S. (1), Schäfer, Matzer (1).

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Mit dem 29:25 Sieg gegen den direkten Konkurrenten rehabilitieren sich die Schnaken und verkürzen den Abstand auf Tabellenplatz 3. Nach der Pleite zwei Wochen zuvor gegen Reichenbach wollten die Gastgeber ein Zeichen setzen und über 60 Minuten Leistung bringen.

Gleich von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem es aber der Angriff beider Seiten schwer hatte, sich durchzusetzen. So vergingen 15 Minuten, bis die Schnaken sich zum ersten Mal auf 2 Tore absetzen konnten (7:5). Über den gesamten Verlauf der ersten Halbzeit bekam man in der Halle das Gefühl, Zizishausen müsste längst mit einigen Toren führen, aber Uhingen schaffte es immer wieder, den Abstand zu verkürzen und so wechselte man beim Stand von 14:13 die Seiten. Auf Seiten der Gastgeber war es allen Voran Boris Brodbeck, der dem Spiel in Abwesenheit von Dennis Zimmermann seinen Stempel aufdrückte und seine Farben mit insgesamt 8 Toren auf Kurs hielt.

„Nicht nachlassen!“ – War die Devise in der Halbzeitpause, ist ja das große Manko der M2 in der zweiten Halbzeit bekannt, und siehe da, es sollte funktionieren. Vorerst.

Angeführt vom überragenden Max Geißler, der in der zweiten Hälfte aufdrehte und 7 seiner insgesamt 9 Buden erzielte, zogen die Schnaken direkt an die Unterbrechung das Tempo an und setzten sich über 18:15 (37.), 21:16 (41.) bis zum 24:17 (45.)ab. Es sah alles danach aus, als würde die Angriffsmaschinerie wieder laufen und die Gäste auf eine Packung zusteuern.

Ausgerechnet eine 2-Minuten Strafe gegen Uhingen’s Stärksten, Uwe Hänel, sorgte für Auftrieb bei der HT. Die aufkommende Hektik steckte die Schnaken an und durch Fehlwürfe und technische Fehler der M2 konnte Uhingen den Rückstand wieder auf drei Tore verkürzen (27:24, 58.). Es sollte zum Glück der Gastgeber nicht mehr reichen und durch Kevin Klaus‘ Treffer Sekunden vor Schluss zum Endstand von 29:25 sicherte Zizishausen sogar den direkten Vergleich, was in der Endabrechnung noch wichtig werden kann.

Auf den Lorbeeren ausruhen steht allerdings nicht zur Debatte, da am nächsten Wochenende bereits das nächste Duell gegen einen Tabellennachbarn ansteht. Dieses Mal geht es gegen die punktgleiche HSG aus Ostfildern. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Körschtalhalle in Ostfildern. Die M2 freut sich über zahlreiche Schlachtenbummler, denen der Weg nach Wangen eventuell ein Stück zu weit sein sollte, die aber trotzdem nicht auf ihre Portion gepflegten Handballsport verzichten wollen.

Es spielten:

TSV Zizishausen 2: Bauknecht, Smykalla, Renner Slis (3), Scholz (2), Geißler (9), Pflug D. (1), Klaus (4), Thalwitzer, Brodbeck (8/2), Schäfer, Matzer, Pflug S. (2).

HT Uhingen-Holzhausen 2: Wirth, Thomsen, Schaible (1), Weller (1), Thoma (1/1), Guyenot (2), Malsch (3), Leiverkuss (7), Kielkopf, Künzel (2), Schüle, Hänel (8/3), Müller.

Nach der starken zweiten Hälfte im letzten Spiel gegen den TSV Denkendorf 2 war es das Ziel der Schnaken, diese Leistung gegen die SG Lenningen über 60 Minuten abzurufen. Leider benötigten die Gäste wieder einige Anlaufzeit, was allerdings aufgrund der besseren zweiten Hälfte nicht ins Gewicht fallen sollte. Speziell in den ersten Spielminuten hatten die Schnaken noch Probleme mit der Abstimmung in der Abwehr, was dazu führte, dass die SG immer wieder Pässe auf die freien Kreisläufer anbringen konnte.

Im Angriff hingegen konnten die Gäste von Beginn an ihr druckvolles, schnelles Spiel aufziehen und kamen so immer wieder zu hochkarätigen Chancen. Lediglich einige technische Fehler, mangelnde Chancenverwertung und einige unerklärliche Fehler auf der Torhüterposition sorgten dafür, dass es ein Spiel auf Messer's Schneide blieb (3:3, 6.; 6:6, 11.; 9:9, 16.). Erst ein Wechsel zwischen den Pfosten und die damit einhergehenden Paraden durch Dani Bauknecht ermöglichten die 13:15 Halbzeitführung.

Wie in der Woche zuvor kamen die Schnaken mit Volldampf aus der Kabine und konnten sich durch einige schnelle Tore von Brodbeck und Zimmermann auf 15:21 absetzen. Bedingt durch die aufmerksame Abwehr, bessere Absprachen, den damit verbundenen Ballgewinnrn und einfachen Toren über die erste und zweite Welle zogen die Gäste weiter davon (18:25, 44.; 22:30, 52.). Erst eine dreifache Unterzahl unterbrach diesen Fluss, bevor PRS9 und KK11 mit 3 Toren in den letzten zwei Minuten den Endstand zum 26:36 Auswärtssieg perfekt machten.

Der hohe Sieg täuscht allerdings etwas über die schwächeren ersten 20 Spielminuten hinweg, welche sich in den kommenden Spielen gegen die direkten Konkurrenten aus Reichenbach, Uhingen und Co. rächen könnten und daher abgestellt werden müssen.

Dazu hat das Trainergespann Pflug/Zimmermann nun 2 Wochen Zeit, da die Männer 2 ein spielfreies Wochenende haben, bevor es am Samstag, den 3. Februar zum Topspiel gegen den Tabellenzweiten TV Reichenbach 2 kommt. Anspiel ist um 15:30 Uhr in der heimischen Theodor-Eisenlohr-Halle. Die M2 freut sich auf zahlreiche Unterstützung durch die Fans der Schnaken. Ein Sieg im Spitzenspiel würde es der Württemberg-Liga Reserve erlauben, sich in den oberen Tabellenplätzen festzusetzen und den Abstand auf die Spitze zu verkürzen.

TSV Zizishausen: Bauknecht, Smykalla, Scholz (2), Pflug D. (4), Klaus (1), Renner Slis (6), Zimmermann (12/2), Brodbeck (4/1), Pflug S. (3), Thalwitzer (2), Schäfer, Matzer (2).

SG Ober-/Unterlenningen: Klopfer, Vogel, Henzler, Dieterich (2), Schur (6/1), Lubkowitz (1), Huttenlocher (4), Orzechowski (2), Gökeler (1), Fiegenbaum (3), Wezel (3), Born (4).

Schiedsrichter: Karl-Heinz Harrer (TEAM Esslingen)

Zeitstrafen: Zimmermann, Brodbeck, Pflug S. – Dieterich (2), Lubkowitz, Orzechowski, Born

7m: Zizishausen 3/5 (Zimmermann scheitert 2 mal an Vogel) – SG Lenningen 1/2 (Smykalla pariert gegen Born)

Bereits am vergangenen Wochenende empfing die Württemberg-Liga Reserve die Gäste vom TSV Denkendorf 2. Bedingt durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit schlagen die Männer 2 die Gäste am Ende verdient mit 27:22 und machen damit die 32:34-Pleite im Hinspiel wett.

Zu Beginn der Partie war den Schnaken die Winterpause noch sehr anzumerken, da aus dem Positionsangriff recht wenig gelang. Zudem hatte man zudem noch Probleme, in der Abwehr die passende Absprache zu finden, was jedoch nicht ins Gewicht fiel, da Dennis Zimmermann über die schnelle Mitte die Tore der Gäste egalisierte und beim Stand von 7:6 bereits zum 5. Mal einnetzen konnte (12.). Denkendorf stellte sich in der Folge besser auf das schnelle Umschaltspiel ein und konnte die Partie zu ihren Gunsten drehen (9:14, 24.).

Erst nach der Auszeit der Gäste ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft und bis zum Pausenpfiff wurde das Ergebnis wieder versöhnlich auf 15:16 korrigiert. Was nach der Halbzeitansprache vom Trainergespann Pflug/Zimmermann folgte, war die wohl beste Abwehrleistung der laufenden Saison. Bis zur 58. Minute liessen die Schnaken lediglich vier Gegentreffer zu, während man sich im Angriff langsam aber sicher den angelegten Rost von den Knochen spielen konnte und ein ums andere Tor davonzog. Am Ende steht ein verdienter 27:22 Heimerfolg und die nächsten zwei Punkte auf der Haben-Seite. Jetzt gilt es, diese Form in der Abwehr in die nächsten Wochen mitzunehmen und im Angriff wieder die Sicherheit der Hinrunde zu erlangen.

Weiter geht es direkt am nächsten Wochenende mit dem Auswärtsspiel bei der SG Lenningen 2 am Samstag, 20.01.2018 um 16:00 Uhr.

TSV Zizishausen: Bauknecht, Smykalla, Feuchter, Renner Slis (5), Scholz, Geißler (2), Pflug D. (3), Klaus (1), Zimmermann (11/1), Brodbeck (3), Pflug S. (1), Thalwitzer (1), Schäfer, Matzer.

TSV Denkendorf 2: Fritz (1), Hochholdinger (7), Schmolke, Gebhardt (3), Koch, Nödinger, Watzer (2), Krug (4), Schmolke, Spohn, Weber (1), Pröll (2), Maier (2), Weßolek.

Schiedsrichter: Freygang (TSV Köngen)

Zeitstrafen: Feuchter, Geißler, Zimmermann, Brodbeck – Schmolke, Weber, Maier

7m: Zizishausen (1/1), Denkendorf (3/7, Bauknecht pariert gegen Gebhardt, Smykalla pariert gegen Gebhardt und Krug, Schmolke trifft nur den Pfosten)

Mit einem 14:39 Auswärtssieg gegen den SV Vaihingen 2 im wohl ungewöhnlichsten Spiel der Hinrunde verabschieden sich die Männer 2 um Coach Pflug in die Winterpause. Ungewöhnlich vor allem deswegen, weil Vaihingen über weite Strecken mit einem zusätzlichen Feldspieler spielte, was die Abwehr der Schnaken allerdings nur in den ersten Minuten etwas verwirren sollte.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen Uhingen und Urach fehlten den Gästen zu Beginn der ersten Halbzeit noch etwas das Selbstbewusstsein im Angriff, weswegen es Einzelaktionen von Max Geißler waren, welcher mit den ersten drei Toren dafür sorgte, dass sich Vaihingen trotz der anfänglichen Verwirrung in der Abwehr nicht absetzen konnte. Diese Tore waren Teil eines 10:1-Laufes für Zizishausen, der vor Allem bedingt war durch die bessere Kommunikation, gepaart mit unbedingtem Einsatz in der Abwehr auf der einen, und schnellem Umschaltspiel auf der anderen Seite (3:11, 22.). Daraufhin nahmen die Gäste etwas den Fuß vom Gas, weswegen die Gastgeber sich im Angriff noch einige Male durchsetzen konnten und der 8-Tore-Abstand so vorerst bestehen blieb. Den Schlusspunkt im ersten Durchgang setzte Sekunden vor dem Halbzeitpfiff Keeper Flo Smykalla mit dem 3. seiner insgesamt 6 Tore, der an diesem Tag zusätzlich 65% Paraden verzeichnete und damit seine beste Leistung in dieser Saison zeigen konnte (7:16, 30.)

Nachdem in den Spielen zuvor die zweite Halbzeit meist mit einer Schwächephase der Schnaken begann, hatte man einiges gutzumachen und es lief tatsächlich alles für die Gäste. Durch weitere Tore von Dennis Zimmermann, der zum wiederholten Male in dieser Saison zweistellig traf, Kevin Klaus, der sich in diesem Spiel den Frust der letzten Wochen von der Seele ballerte und Patrick Renner Slis, der sein Potential zusehends ausschöpft, zog Zizishausen bis zur 52. Minute auf 9:32 davon. Auch hier spielte Vaihingen weiter mit zusätzlichem Feldspieler, weswegen die Angriffe der Gäste zumeist über die erste und zweite Welle oder den direkten Torwurf erfolgreich waren und daher nie besonders lange dauerten. Dieser Verlauf erlaubte es Coach Pflug, Spielanteile zu verteilen, was zur Folge hatten, dass Martin Feuchter und Henning Watzke aus der M3 auf eine gute Einsatzzeit kamen und sich nahtlos ins Kollektiv einfügten. Zudem konnten Sebi Scholz und Louis Matzer nach überstandener Ellenbogen- bzw. Knieverletzung wieder Wettkampfpraxis sammeln.
Bedingt durch das Ergebnis ließ es Zizishausen in den verbleibenden Minuten etwas ruhiger angehen, was die Gastgeber nutzten, um ihren Fans im letzten Heimspiel des Kalenderjahres noch etwas zu bieten.

Am Ende steht ein nie gefährdeter 14:39 Auswärtssieg für die Schnaken, die mit 14:8 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz überwintern. Bis Weihnachten wird im Training der M2 nun vorerst der kleine gegen den großen Ball getauscht, bis dann Ende Dezember die Vorbereitung für die Rückrunde beginnt. Auf dem Papier kann man als Aufsteiger mit dem 4. Platz sicherlich zufrieden sein, wenn da nicht die unglücklichen und unnötigen Niederlagen zu Beginn der Saison gegen Denkendorf und Reichenbach gewesen wären. Daher werden die Schnaken auch nach Weihnachten mit Hochdruck daran arbeiten, diese Niederlagen wettzumachen, die beiden großen Baustellen Konstanz und Chancenverwertung in den Griff zu bekommen und dann wird man im April sehen, für was es reichen wird.

 

Es spielten: Bauknecht, Smykalla (6), Hauber (2), Renner Slis (2), Scholz (4), Matzer, Geißler (4), Klaus (4/1), Feuchter, Zimmermann (10/4), Watzke (1), Pflug D. (3), Brodbeck (3).

 

Die Männer 2 und 3 bedanken sich für die Unterstützung im Kalenderjahr 2017 und wünschen allen Fans, Sponsoren, der gesamten Schnaken-Familie und allen Spielern des TSV und Rot-Weiß Neckar eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018.

Wieder einmal muss man sich nach der 32-29-Niederlage am vergangenen Samstag fragen, wie das Spiel verloren gehen konnte. Wieder einmal ist die Antwort auf diese Frage mit mangelnder Konstanz, fehlender Konzentration und der Abwesenheit von Kommunikation zu erklären. Diese Probleme, welche sich schon durch die gesamte Saison ziehen, haben sich am Samstag erneut gerächt.

Zizishausen ließ in den Anfangsminuten in der Abwehr nichts zu und so dauerte es bis zur 11. Minute, bis Uhingen ihren ersten Treffer erzielen konnten. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Schnaken schon deutlich höher führen müssen, doch aufgrund der mangelnden Chancenverwertung stand es nur 1:4. Ein Problem, dass sich über 60 Minuten durchziehen würde. Es entwickelte sich eine muntere Partie auf Augenhöhe, in der beide Teams in der Folge treffsicherer agierten und der Abstand so zwischen zwei und drei Toren pendelte. Zum Halbzeitpfiff stand ein leistungsgerechtes 14:17 auf der Anzeigetafel.

Das, was nicht hätte passieren dürfen, sollte folgen, denn die Schnaken verschliefen den Start in den zweiten Abschnitt komplett und mit einem 4:0 Lauf binnen fünf Minuten hatten die Gastgeber das Spiel zu ihren Gunsten gedreht. Die Abwehr der Schnaken fand keinen Zugriff mehr und im Angriff scheiterte man immer öfters am starken Torhüter Thomsen der HT. Zwar konnte der TSV beim Stand von 25:25 in der 50. Minute noch einmal ausgleichen, aber der anschließende 7:2 Lauf der Gastgeber entschied die Partie dann zu Ihren Gunsten. Am Ende trennt man sich nach einer harten, aber nie unfairen Partie mit 32:29 und muss sich mit der Frage auseinandersetzen, woran es liegt, dass man das zweifelsfrei vorhandene Potential nicht konsequent abrufen kann und somit zum bereits dritten Mal diese Saison mit einer sehr unnötigen Niederlage die Heimreise antreten musste.

Allzu viel Zeit bleibt Coach Pflug allerdings nicht zur Beantwortung, da bereits am kommenden Samstag der verlustpunktfreie Tabellenführer aus Urach zu Gast in der Theodor-Eisenlohr Halle ist. Die M2 wird über 60 Minuten Vollgas geben und alles abrufen müssen, was sie haben, um dieses Spiel erfolgreich zu gestalten und Urach hoffentlich die erste Niederlage der Saison beizubringen. Anspiel ist um 17:30 Uhr und die Mannschaft freut sich über jeden Schnaken-Fan, der am Samstag schon vor dem Württembergliga-Kracher gegen Wolfschlugen den Weg in die Halle findet um die M2 im Topspiel zu unterstützen.

Es spielten: Bauknecht, Smykalla, Hauber, Kelbassa (2), Geißler (2), Renner-Slis (1), Klaus, Pflug D. (5), Brodbeck (9), Pflug S. (1), Thalwitzer (3), Schäfer (1), Zimmermann (5/2).

Das deutliche Ergebnis des Spiels gegen den TSV Owen 2 täuscht allerdings etwas über den Spielverlauf der Partie hinweg, sorgten die Gäste doch für mehr Probleme als man erwartet hatte. Die Rollenverteilung vor der Partie schien klar zu sein, waren die Owener doch in dieser Saison noch ohne Sieg, während die Gastgeber auf einem soliden 3. Tabellenplatz standen.
Vielleicht war es eben diese Tatsache, die dafür sorgte, dass Zizishausen mental nicht voll da war und so Owen das Heft von Beginn an in die Hand nehmen konnte. Mit einem druckvollen, schnellen Angriffsspiel und einer aggressiven Abwehr sorgten die Gäste schnell für eine 3-Tore Führung (3:6, 7.). Auf Seiten der Gastgeber war es in dieser Phase wieder einmal Dennis Zimmermann, der Verantwortung übernahm und die Schnaken mit 5 Treffern in den ersten Minuten im Spiel hielt.

Durch einige gute Paraden von Daniel Hoss im Tor der Gastgeber und der Umstellung auf eine defensivere Abwehr konnte der Rückstand beim Stand von 10:10 in der 19. Minute wieder egalisiert werden. Leider hielt auch dieses Aufblitzen von Kampfgeist nicht sehr lange, weswegen sich die Gäste in den verbleibenden Minuten wieder auf vier Tore absetzen konnten (13:17).
In der Halbzeitpause sprach Coach Pflug vor Allem die Schlafmützigkeit in der Abwehr und die mangelnde Chancenverwertung an, welche sich umgehend verbessern mussten, um das Spiel vor heimischer Kulisse noch zu drehen.

Die Ansprache sollte mit kurzer Verzögerung dann doch Früchte tragen, da Owen zwar noch einmal auf 14:19 (32.) erhöhen konnte, Zizishausen im Anschluss allerdings Tor um Tor aufholte. In der Defensive stimmte die Abstimmung zusehends besser, der Einsatz passte und im Angriff belohnte man sich für das Nutzen der sich bietenden Lücken in der Gästeabwehr. Der Rückstand war beim 20:20 in der 38. Minute aufgeholt und das Spiel stand auf Messers Schneide. Owen legte noch drei Mal vor, worauf die Schnaken jedoch immer eine Antwort hatten. Beim Stand von 23:23 in der 44. Minute kippte das Spiel dann zu Gunsten der Gastgeber. Während die Gäste dem hohen Aufwand und der dünnen Spielerdecke Tribut zollen mussten, konnten Zizishausen weiter durchwechseln und so das Tempo hochhalten. Ein 7:1 Lauf der Schnaken binnen 10 Minuten entschied das Spiel dann zu Ihren Gunsten. Owen gab sich nun geschlagen und erlaubte noch einige einfache Tore, welche am Ende den zu hohen 34:26-Sieg zu verantworten haben.

Durch die beiden Punkte springen die Schnaken auf Platz 2 der Kreisliga A, jedoch kommen in den nächsten beiden Partien richtige Kracher auf die Württembergliga-Reserve aus Zizishausen zu. Nächstes Wochenende sind die M2 bei der HT Uhingen-Holzhausen zu Gast, welche bisher nur 3 Punkte abgegeben haben, bevor dann in der Folgewoche das absolute Topspiel gegen den noch verlustpunktfreien TSV aus Urach ansteht. Zumindest besteht in den kommenden Partien nicht die Gefahr, einen Gegner zu unterschätzen, allerdings ist die fehlende Konstanz weiterhin ein Problem, dass es zu beheben gilt. Die Männer 2 freuen sich über jeden Schlachtenbummler, der am kommenden Samstag, 18.11.17 zu ungewohnter Zeit um 18:10 Uhr den Weg in die Haldenberghalle nach Uhingen schafft, um die M2 zu unterstützen.

 

Es spielten: Hoss, Smykalla, Hauber (1), Kelbassa (1), Geißler (2), Pflug D. (7), Klaus (6), Zimmermann (7/2), Brodbeck (4), Pflug S. (3), Thalwitzer (1), Schäfer (2).

Der Württemberg-Liga-Reserve reichte am vergangenen Sonntag eine gute Halbzeit um den ersten Auswärtssieg einzufahren und mit dem 27:33 (10:20) springen die Schnaken damit wieder auf Platz 3 in der Tabelle.

Entgegen den vergangenen Wochen erwischte die M2 einen richtig guten Start und basierend auf einer starken Abwehr und präzisen Abschlüssen vor Allem durch Geißler und Zimmermann hatte man sich bereits nach 8 Minuten ein 6-Tore-Polster erspielt (2:8). Nach diesen starken ersten Minuten kam allerding auch die SG besser ins Spiel und konnte eine Erhöhung des Rückstandes bis zum Stand von 9:15 erst einmal verhindern (20.). Dann folgte eine sehr fragwürdige Disqualifikation für Maximilian Kusterer der SG, was die Gastgeber etwas aus dem Konzept brachte. Dennis Zimmermann mit dem 5. Seiner insgesamt 10 Tore markierte den letzten Treffer des 5:1-Laufs Sekunden vor der Halbzeitpause, weswegen die Schnaken mit einer beruhigenden 10-Tore-Führung in die Kabine gingen.

Wieder einmal hatte sich die M2 vorgenommen, die gezeigte Leistung auch über die zweiten 30 Minuten abzurufen, wieder einmal sollten den Worten keine Taten folgen. Bis zum Stand von 14:25 in der 40. Minute sah es danach aus, als würde die Partie so vor sich hinplätschern, weswegen auch die Konzentration der Gäste immer weiter abnahm.  Schläfrigkeit in der Abwehr, mangelnde Absprache und Rückzugsverhalten, gepaart mit schlechten Abschlüssen im Angriff sorgten dafür, dass die SG den Rückstand mit einem 2:8 Lauf binnen neun Minuten auf 5 Tore verkürzen konnte (22:27).

Zum Glück für den TSV sollte es an diesem Tage allerdings nicht noch spannender werden, da in den verbleibenden Minuten auch bei der SG die Kräfte und die Konzentration nachließen. Die daraus resultierenden Ballgewinne konnten die Schnaken zu schnellen Toren über den Gegenstoß verarbeiten und die Gastgeber so auf Abstand halten. Auch wenn diese nicht aufsteckten, konnte die M2 erfolgreich dagegenhalten und mit dem Schlusspfiff den 27:33 Endstand herstellen.

Zwar springt ja bekanntlich ein gutes Pferd nur so hoch wie es muss, jedoch ist und bleibt die fehlende Konstanz weiterhin Grund zur Sorge, vor Allem wenn in den kommenden Wochen wichtige Partien gegen die direkten Konkurrenten anstehen.
Das nächste Spiel bestreiten die Männer von Coach Pflug am kommenden Samstag, den 11.11.17 um 15:30 Uhr gegen das Tabellenschlusslicht TSV Owen/Teck 2. Bereits davor spielen die Männer 3, die nach dem Sieg im letzten Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Ebersbach Blut geleckt haben und im Spiel gegen den HB Filderstadt 2 mit aller Macht die nächsten zwei Punkte holen wollen. Los geht’s um 13:45 Uhr. Beide Mannschaften freuen sich über jeden Schnaken-Fan, der den Weg in die heimische Theodor-Eisenlohr Halle findet.

 

Es spielten: Bauknecht, Smykalla, Kelbassa (3), Geißler (7), Schäfer (1), Pflug D. (3), Hauber (1), Thalwitzer (3), Pflug S. (2), Brodbeck, Zimmermann (10/4), Klaus (3).