Mit einem nie gefährdeten 37:28 gegen die TG fahren die Schnaken einen weiteren Pflichtsieg ein und halten damit den Kontakt zur Tabellenspitze. Gegen personell arg geschwächte Gäste zeigten die Männer 2 über weite Strecken eine gute Leistung vor Allem im Angriff, wohingegen sich die Abwehr der Schnaken wieder einmal deutlich mehr Gegentore fing, als eigentlich nötig.
Bis zum 2:2 nach 6 Minuten verlief die Partie noch ausgeglichen, doch dann waren es Brodbeck, Müller und Matzer, die die Gastgeber mit Toren aus dem Rückraum in Front brachten. Binnen 10 Minuten konnten die Schnaken so auf 9:4 davonziehen, ehe sich die Gäste vor Allem über zwei Kreisläufer bessere Chancen erspielen konnten und so den Abstand auf 13:10 verkürzten (28.). Zwei schnelle Treffer von Zimmermann stellten dann schließlich den 15:10 Pausenstand her.
Ohne die vergebenen Chancen und mit etwas mehr Einsatz und Kommunikation in der Abwehr hätte die Partie wohl bereits zur Pause entschieden sein können, denn so blieb die Tür für ein Comeback zumindest einen Spalt breit offen.
Beide Mannschaften kamen mit etwas mehr Elan aus der Pause, hatten jedoch das Augenmerk deutlich auf die Offensive gelegt, was dazu führte, dass es auf beiden Seiten recht häufig klingelte. Etwas treffsicherer zeigten sich hier die Gastgeber, die langsam Oberwasser bekamen und sich so über 19:13 (35.), 22:15 (39.) und 25:17 (41.) absetzen konnten. Die Umstellung der Hausherren auf eine defensivere Abwehr nahm der TG dann die Stärke über zwei Kreisläufer und sorgte durch das Erzwingen schlechter Abschlüsse für einfache Tore im Gegenstoß. Vor Allem Müller und Scholz wussten dies zu nutzen und sorgten mit ihren Buden für den 32:21 Zwischenstand (50.) und die Entscheidung.
In Anbetracht des Spielstandes schalteten die Hausherren nun vor Allem in der Abwehr einen Gang zurück und ermöglichten der TG so noch einige gute Möglichkeiten, die die Gäste auch dankbar annahmen. Während die letzten Minuten plätscherte das Spiel vor sich hin und so trennt man sich leistungsgerecht mit einem 37:28 für die Schnaken. Es war mehr Pflicht als Kür, aber die zwei Punkte sind wichtig, um den Anschluss an die HSG aus Ostfildern zu halten.

Bereits am nächsten Wochenende steht Sonntag Abend um 17 Uhr das erste Spiel der Rückrunde an, wenn sich der TV Plieningen aufmacht, zwei Punkte aus der Theodor-Eisenlohr Halle zu entführen. Die Gäste aus Plieningen stehen derzeit auf Platz 8, doch es ist trotzdem Vorsicht geboten, hatten sich die Schnaken beim Saisonauftakt in fremder Halle sehr schwer getan gegen die unangenehme Spielweise des TVP. Die Männer 2 freuen sich wie immer über Unterstützung der Schnaken-Fans, die am 3. Advent den Weg in die Halle finden.

Es spielten:

TSV Zizishausen 2:
Bauknecht, Smykalla, Hauber (3), Feuchter (1), Scholz (4), Müller (12/1), Klaus (2), Zimmermann (5), Brodbeck (7), Pflug S., Schäfer, Matzer (3).

TG Nürtingen 2:
Deininger, Gudat (5), Reinhardt (3), Werner (3/1), Handel (2), Marx (3), Schipper (1), Eberbach (1), Ahlgrimm (3), Matt (1), Schwennig (6/2), Zander.

smy

Sonntag 13:00 Uhr, (kurz nach) High-Noon, punktgleiche Kontrahenten, Zweiter gegen Dritter, Zizis gegen Denkendorf, zwei der drei besten Offensiven der Liga gegeneinander – Es war eigentlich alles angerichtet für einen Shoot-Out vom Allergarfeinsten. „Eigentlich“ ist das Stichwort, denn die Schnaken hatten mal so gar keine Lust sich darauf einzulassen und zerlegten die Gäste aus Denkendorf vor Allem in der zweiten Halbzeit in ihre Einzelteile und entscheiden das Topspiel mit einem deutlichen 42:23 zu Ihren Gunsten.

Schon beim Warmmachen lag ein Knistern in der Luft, waren Spiele zwischen diesen beiden Teams in der Vergangenheit immer spannend und durch die Tabellenkonstellation in diesem Fall besonders brisant.
Die Gastgeber kamen etwas besser in die Partie und konnten sich schnell durch Tore von Zimmermann und Pflug auf 3:0 absetzen (6.). Denkendorf konnte diesen Rückstand durch Tore vom starken Kreisläufer Beck wieder egalisieren 3:3 (8.). Daraufhin waren es wieder Zimmermann, Pflug und Müller, die ihre Farben über die erste Welle mit 6:3 in Front brachten (9.). Bedingt durch eine immer bessere Abwehr der Hausherren geriet das Angriffsspiel der Gäste in den Folgeminuten immer weiter ins Stocken, während die Würfe der Schnaken, allen voran von Shooter Brodbeck, weiterhin zielsicher den Weg ins Tor fanden. So konnten sich die Gastgeber über 10:6 (14.), 13:7 (19.) auf 17:9 (22.) absetzen. Bis zur Halbzeit konnte der TSV aus Denkendorf den Rückstand nochmals auf 7 Tore verkürzen, wodurch man die Seiten beim Stand von 20:13 wechselte.
Trotz des komfortablen Vorsprungs waren die Gastgeber gewarnt, denn Denkendorf hat in dieser Saison bereits gegen Plieningen und Weilheim einen Halbzeitrückstand in der zweiten Hälfte noch in einen Sieg gedreht. Doch jeder der aus Denkendorf angereisten Fans, der auf eine Aufholjagd hoffte, wurde bitter enttäuscht.
Die Schnaken kamen bis an die Haarspitzen motiviert aus der Kabine und sorgten mit 4 Treffern in Folge durch Müller, Hauber, Klaus und Zimmermann direkt für klare Verhältnisse (24:13, 37.). Bedingt durch eine Unterzahl konnten die Gäste nochmals durch Beck auf 24:15 verkürzen, doch in den folgenden Minuten wurde absehbar, dass die Gäste sich nicht ewig gegen die drohende Klatsche stemmen konnten, da die Schnaken teilweise spielerisch leicht zum Torerfolg kamen, wohingegen sich die Gäste mit jeder gespielten Minute schwerer taten, den Anschluss zu halten. Bis zum 29:18 (44.) sollte dies noch gelingen, doch bedingt durch einige Paraden von Cobra Bauknecht und das konsequente Umschaltspiel über den Vorgezogen und die Außen rollte ein Gegenstoß nach dem andern auf das Tor der Gäste zu. Der daraus resultierende 6:0 Lauf zum 35:18 (51.) brach dann den letzten Widerstand und die Bezirksliga-Reserve ergab sich ihrem Schicksal.
Lediglich die beiden Torhüter Spohn und Weßolek ließen mit zwei gehaltenen 7m nochmals ihr Können aufblitzen, bevor die Gastgeber durch Tore von Matzer und je 2 Mal Pflug und Brodbeck das Spiel mit einem 5:1 Lauf zum vielumjubelten 42:23 perfekt machten.

Die Mannschaft um das Trainergespann Pflug/Zimmermann hat damit eindrucksvoll bewiesen, was mit diesem Kader und einer konstanten Leistung über 60 Minuten möglich ist und damit endgültig bewiesen, dass die Spiele gegen Ostfildern und Reichenbach Ausrutscher waren.
Diese Leistung wird auch nötig sein, um am kommenden Mittwoch in der Neckarsporthalle in der 3. Runde des Pokals gegen die Landesliga-Mannschaft aus Reichenbach die Chance auf eine Sensation zu haben. Zwar hat man auf dem Weg zum Final 4 mit dem TB Neuffen bereits einen Bezirksligisten aus dem Wettbewerb geschmissen, der Gegner am Mittwoch ist aber mit Sicherheit ein anderes Kaliber und rangiert nicht umsonst auf dem 2. Platz in der Landesliga Staffel 3.
Auf dem Papier scheint es das klassische Duell David gegen Goliath zu werden, aber wie allgemein bekannt ist, hat der Pokal ja eigene Gesetze und mit einem Quäntchen Glück und der Unterstützung der Schnaken-Fans ist vielleicht ja die große Sensation möglich. Spielbeginn ist am Mittwoch um 20.30 Uhr in der Neckarsporthalle.

Es spielten:

TSV Zizishausen 2:
Bauknecht, Smykalla, Hauber (4), Feuchter, Scholz, Müller (13/2), Pflug D. (5), Klaus (1), Zimmermann (6), Pflug S., Brodbeck (9/1), Schäfer (1), Matzer (3).

TSV Denkendorf 2:
Spohn, Weßolek, Khayou, Beck (6), Gieß (1), Nödinger, Krug (4), Müller (3/1), Krieger, Maier (5), Pröll (2), Killat (2/1), Ament

smy

Nach einer trainingsfreien Woche und kleinem Krisengespräch finden die Männer in der Ferne wieder in die Spur und schlagen den VfL Kirchheim 2 in einer nicht unbedingt hochklassigen, aber intensiven Partie und halten somit Anschluss zur Tabellenspitze.

Die Schnaken fanden gut in die Partie und konnten trotz des harzfreien Balles zügig die sich bietenden Chancen nutzen. Leider fehlte in der Abwehr noch der echte Zugriff auf das Angriffsspiel der Hausherren und so entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel (3:3 5.). Mit zunehmender Spieldauer änderte sich dies und man konnte sich über 4:7 (10.) und 6:10 (14.) auf 11:14 (19.) absetzen. Einige ausgelassene Chancen und eine nachlassende Abwehr erlaubte es dem Vfl, die Partie mit 4 Toren in Folge wieder zu drehen (15:14, 23.). Es sollte die einzige Führung in dieser Partie bleiben, denn Papenbrock, Brodbeck und Pflug antworteten mit 3 Toren für die Schnaken und stellten den Halbzeitstand auf 15:17.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs ging es ähnlich weiter wie zum Ende der ersten Halbzeit. Brodbeck, Klaus und Hauber stellten mit ihren Toren einen 5-Tore Vorsprung her, den die Gäste auch trotz doppelter Manndeckung nicht mehr hergeben sollten. Die Schnaken ließen sich auch von der immer aggressiver werdenden Abwehr der Gastgeber nicht aus dem Konzept bringen und spielten ihren Stiefel runter. Allen voran Dominic Pflug konnte in dieser Phase immer wieder die sich bietenden Lücken nutzen und so wurde der Abstand bis auf 7 Tore ausgebaut (22:29 49.).
Der Trainer des VfL sah sich gezwungen, bereits einige Minute vor Ende der Partie auf eine komplette Manndeckung umzustellen, was allerdings auch nicht den gewünschten Erfolg hatte. Es führte eher dazu, dass es auf dem Spielfeld mehr nach einer rechten Keilerei aussah als nach Handball, was auch vom anwesenden Schiedsrichter nicht unterbunden wurde. Es war zum Ende hin demnach mehr Kampf als ein Handball-Leckerbissen, was allerdings nichts am hochverdienten 27:35-Sieg der Männer 2 schmälern soll, denn auch die „dreckigen“ Spiele muss man gewinnen.

Positiv bleibt zu sagen, dass sich das Lazarett des TSV etwas lichtet und Simon Müller sein Comeback nach Nasenbeinbruch feiern konnte und Dominic Pflug nach Kapselriss wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat. Auf die Leistung kann aufgebaut werden, jedoch müssen die M2 sicherlich noch eine Schippe drauflegen, um nächste Woche bestehen zu können.

Denn für die M2 steht nun das wohl wichtigste Spiel des verbleibenden Kalenderjahres an, da es bereits am kommenden Sonntag gegen den punktgleichen Tabellennachbarn vom TSV Denkendorf 2 darum geht, wer den Anschluss an die HSG aus Ostfildern halten kann und wer sich zunächst mit Platz 3 begnügen muss.

Los geht’s um 13 Uhr in der Theodor-Eisenlohr-Halle. Die Männer 2 hoffen auf zahlreiche Unterstützung durch die Schnaken-Fans in diesem wichtigen Spiel.

Es spielten:

TSV Zizishausen 2:
Bauknecht, Smykalla, Hauber (3), Feuchter, Scholz (3), Müller (5), Pflug D. (9), Klaus (3), Zimmermann (5/2), Brodbeck (5), Pflug S. (1), Papenbrock (1), Schäfer.

VfL Kirchheim 2:
Kruschina, Hamann M. (8/3), Hamann L. (3), Hamann T. (2/1), Walker (2), Ott (3), Taverne (1), Gerber (1), Lippkau (4), Polat Abd., Andersen, Polat Ayk., Engelking, Brisske (3).

 

Nach Wochen des Rausches kommt jetzt der Kater. Pünktlich zu Halloween zeigen die Schnaken eine grauenhafte Vorstellung in der Ferne, verlieren auch in der Höhe verdient mit 25:17 und landen damit wieder auf dem Boden der Tatsachen. Bereits letzte Woche hatten die Männer 2 beim Heimspiel gegen die SG Esslingen Probleme mit der Chancenverwertung, unter der Woche wurde mehr schlecht als recht trainiert und das Resultat wurde nun speziell in der zweiten Hälfte deutlich. Lediglich 5 Treffer nach der Pause von den bis dato besten Offensive der Liga sind ein Armutszeugnis. Coach Zimmermann war daher auch mit der Abwehr größtenteils zufrieden und meinte: „Mit 25 Gegentoren kann ein Spiel auch gewonnen werden, aber nicht mit 17 Geschossenen.“, fügte aber gleich hinzu „Gut, wir dürfen eine Niederlage nicht all zu hoch bewerten. Die Runde ist noch jung und hält sicherlich noch die eine oder andere Überraschung parat. Aber dennoch müssen wir aus solch einem Spiel unsere Lehren ziehen“.

Von Beginn an entwickelte sich das erwartet enge, ausgeglichene Spiel, bei dem vor Allem die Abwehrreihen im Fokus standen. Bis zum 5:5 in der 10. Minute konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Die HSG fand in den kommenden Minuten etwas besser durch die Abwehr der Schnaken und konnte sich bis auf 10:6 absetzen (15.). Zwar konnten die Gäste beim 12:11 in der 27. Minute nochmals auf ein Tor verkürzen, doch die HSG konterte erneut und so wechselte man beim Stand von 14:12 die Seiten.

Die zweite Hälfte war aus Sicht der Schnaken dann eher so Kategorie „Handball zum Abgewöhnen“. Eine durchweg blutleere, fast lustlose Angriffs-Vorstellung der Gäste über die zweiten 30 Minuten. Die HSG konnte sich, ohne dabei wirklich zu glänzen, relativ problemlos absetzten und den Vorsprung kontinuierlich in die Höhe schrauben. Doch nicht nur die Fehlwürfe und die technischen Fehler machten der M2 zu schaffen, auch die nicht vorhandene Flexibilität im Positionsangriff. So kommentierte Zimmermann nach dem Spiel „In solchen Situationen muss man auch mal Spontan sein und sich nicht auf die Routinen verlassen, das kann böse enden wie man gesehen hat. Aus großer Kraft folgt große Verantwortung. Das sollten sich die Spieler zu Herzen nehmen.“, nachdem Brodbecks Kreuzungs-Versuche im Rückraum auf wenig Gegenliebe stießen und eher erfolgslos verliefen.
Am Ende steht jedenfalls eine unnötige 25:17-Niederlage, die vielleicht zur richtigen Zeit kommt und die Mannschaft nun wieder erdet. Zumindest blickte der sichtlich niedergeschlagene Coach der Schnaken nach dem Spiel wieder nach vorne. „Das Spiel muss abgehakt werden um sich auf den nächsten Gegner zu fokussieren.“

Dies wird auch bitter nötig sein, da am nächsten Wochenende mit dem TV Reichenbach der nächste Brocken auf die M2 wartet. Los geht’s um 15 Uhr in der heimischen Theodor-Eisenlohr Halle, wenn die Männer 2 alles dafür tun werden, die Niederlage vergessen zu machen. Wie immer freuen wir uns über jeden Fan, der den Weg in die Halle findet.

Es spielten:
TSV Zizishausen 2:
Bauknecht, Smykalla, Scholz (3/2), Hauber (1), Feuchter, Klaus, Zimmermann (3), Brodbeck (5), Pflug S. (1), Schäfer, Matzer (2), Pflug D. (2).

HSG Ostfildern 2:
Eglauer, Stöhr, Kosjerina, Kögler (3), Fröschle (7), Schmieder (1/1), Zacherl (3), Würschum (2), Müller, Auer (1), Fritz (2/1), Sauer (4), Pfeiffer, Fritz

smy

Zum Abschluss der englischen Woche stand für die M2 das Auswärtsspiel in Hegensberg an. Obwohl die SG mit 3 Niederlagen in die Runde gestartet war, waren die Schnaken gewarnt, da auch die Württembergliga-Reserve vom Berg unter der Woche mit dem TSV Neckartenzlingen einen Bezirksligisten aus dem Pokal geräumt hatte.

Die Anfangsphase der Partie war ein genaues Abbild der ersten Minuten vom Mittwoch, da die Abwehr bombensicher stand und im Angriff die Zimmermann-Festspiele weitergingen. Mit 3 Kontern nach Ballgewinn stellte Dennis Zimmermann noch vor Ende der dritten Spielminute auf 0:3. Es dauerte gar bis zur 7. Minute, bis die Gastgeber das erste Mal überhaupt aufs Tor der Schnaken warfen. Hegensberg Bester, Lukas Hach, erwies sich als äußert treffsicher von Außen und hielt seine Farben mit vier Treffern in der Anfangsviertelstunde im Spiel. Glücklicherweise hatten die Schnaken mit Zimmermann einen Spieler in den eigenen Reihen, der dem in Nichts nachstand und beim 4:9 in der 15. Minute bereits zum 7. Mal einnetzen konnte. Dadurch wurde das etwas lustlos vorgetragene Angriffsspiel der Gäste etwas kaschiert und man konnte das Gefühl bekommen, dass die Schnaken das Spiel ähnlich souverän gestalten können wie die vergangenen Partien. Dem war leider nicht so und mit andauernder Spieldauer kamen die Gastgeber immer besser in die Partie und konnten Tor um Tor aufholen. Vor Allem die beiden Hach-Brüder auf den Außenpositionen machten dem TSV das Leben schwer und trugen ihren Teil dazu bei, dass die Partie beim 15:15 in der 28. Minute wieder völlig offen war.
Doch diese Aufholjagd hatte offensichtlich Kraft gekostet und so konnten sich die Schnaken mit zwei Toren durch Sascha Pflug vom Kreis und Simon Müller aus dem Rückraum bis zum Halbzeitpfiff auf 15:17 absetzen.

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte ganz klar den Hausherren, die die Pause genutzt hatten, um nochmals Kraft zu tanken, um die drohende, vierte Niederlage abzuwenden. Über einfache Tore aus dem Gegenstoß glichen die Gastgeber wieder zum 18:18 aus und ließen sich in den Folgeminuten auch nicht abschütteln. Es entwickelte sich das aus Zizishäuser Sicht etwas unnötige, aber nicht überraschende enge Spiel, das man eigentlich vermeiden wollte. Erst einige Paraden von Cobra Bauknecht im Kasten der Gäste und Tore durch Klaus, Zimmermann und Brodbeck zum 20:25 ließen die Partie in Richtung des TSV kippen (43.). Zwar konnten die Hausherren nochmals auf 22:25 verkürzen, doch die BWOL-Reserve hatte nun wieder die Souveränität der letzten Wochen gefunden und ließen sich auch von der aufkommenden Hektik nicht anstecken. Näher als auf die 3 Tore ließ man den Gegner nicht mehr kommen, sondern sorgte mit Treffern von Schäfer und Brodbeck zum 29:23 für die Vorentscheidung in der 49. Spielminute. In den verbleibenden 10 Minuten konnten beide Mannschaften noch einige Male einnetzen, jedoch war die letzte Konsequenz auf beiden Seiten nicht mehr vorhanden, wahrscheinlich auch bedingt durch das dritte Spiel binnen einer Woche. So blieb der Abstand bei 6 Toren und die Schnaken konnten mit dem 27:33 den 5. Sieg einfahren und grüßen weiterhin vom Platz an der Sonne.

Nachdem man nun fast alle Gegner aus der unteren Tabellenhälfte geschlagen hat, sind die Pflichtaufgaben fürs Erste erledigt, da sich mit der SG Esslingen der erste Gegner mit einer positiven Bilanz anschickt, den Schnaken die erste Saisonniederlage beizubringen. Die M2 werden natürlich alles dafür tun, die zwei Punkte zu verteidigen und die weiße Weste zu bewahren. Anpfiff ist am Samstag um 17 Uhr in der heimischen Theodor-Eisenlohr-Halle. Wie immer freuen wir uns über jeden Fan, der den Weg in die Halle findet, um die Männer zu unterstützen.

Es spielten:

TSV Zizishausen:
Bauknecht, Smykalla, Hauber (2), Kelbassa, Müller (5/2), Klaus (2), Zimmermann (12), Brodbeck (4), Feuchter (2), Schäfer(1), Matzer (3), Pflug S. (2).

SG Hegensberg-Liebersbronn 2:
Streitzig, Achten, Lindenau, Mauz (1), Bechtel (1), Brendel (6), Autenrieth (2), Schatz, Bindern, Weidner (2), Hach L. (11/1), Hach F. (3), Lederle (1).

Mit einer geschlossenen und überzeugenden Mannschaftsleistung eilen die Männer 2 unter Coaches Pflug und Zimmermann zum nächsten Sieg und stehen nach 4 Spieltagen weiter verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Kreisliga A.

Die Gäste aus Wernau konnten am Sonntag Mittag schnell mit 0:1 in Führung gehen, was die Schnaken mit 4 Toren durch Brodbeck, Müller und 2x Kelbassa zum 4:1 korrigierten (8.). Danach war es Raphael Kehle auf Seiten des HC, der mit zwei Treffern aus dem Rückraum den Anschluss zum 4:3 herstellte, was zeitgleich der Startschuss für die Schnaken-Maschinerie war. Eine beinahe unüberwindbare Abwehr und gnadenloses Tempospiel über die erste und zweite Welle waren die Grundlage für den 10:2-Lauf zum 14:5 (22.), von dem sich Wernau nicht mehr erholen  sollte.
Dies erlaubte den Gastgebern bereits früh, das Personal auf der Platte zu rotieren, was zur Folge hatte, dass die Gäste wieder zu guten Abschlüssen kamen und der Vorsprung so bis zur Pause nicht weiter ausgebaut werden konnte. Durch die zwar harte, aber vertretbare Disqualifikation kurz vor der Pause gegen Wernau’s Tobias Reimann und der Souveränität, mit welcher die Schnaken zu Werke gingen, schien die Partie bereits mit dem Pausenstand von 18:9 entschieden.
Während der Anfangsminuten der zweiten Hälfte gab es ein kleines Scheibenschiessen, da beide Abwehrreihen mit dem Kopf wohl noch in der Kabine steckten und es so zu 5 Toren in weniger als 2 Minuten kam. Erst dann besannen sich die Schnaken wieder darauf, auch in der Abwehr stabiler zu stehen und erhöhten nochmals die Schlagzahl. Die Gäste aus Wernau gaben sich nicht auf und kämpften weiter gegen die drohende Niederlage, konnten dem Umschaltspiel der M2 jedoch nicht genug entgegensetzen, was immer wieder zu einfachen Toren führte. Es wäre allerdings vermessen, das Angriffsspiel der BWOL-Reserve auf das Konterspiel zu reduzieren, da man auch in der Lage war, im Positionsangriff die heimischen Fans durch No-Look-Anspiele an den Kreis oder Aussen durch Matzer und Zimmermann zu verzücken. Es war eine rundum überzeugende Vorstellung mit welcher sich Zizishausen über 24:13 (40.) und 28:15 (45.) zum 33:17 (51.) absetzen konnte.
Erst in den letzten Minuten der Partie nahmen die Gastgeber den Fuß etwas vom Gas, was in Anbetracht des Spielstandes und dem anstehenden Pokalderby gegen den TB Neuffen nur allzu verständlich war. Ähnlich zur sogenannten „Garbage-Time“ beim Football passierte auch hier nicht mehr wirklich viel und so gewinnen die Schnaken auch in der Höhe verdient mit 36:20 und feiern damit den vierten Sieg im vierten Spiel.
Zwar stechen Brodbeck und Müller mit 11 bzw. 10 Buden heraus, aber auch Kelbassa, Zimmermann und Matzer mit je 4 Toren zeigen, dass auf sie Verlass ist, was in den kommenden kräftezehrenden Wochen durchaus wichtig sein wird.
Den M2 steht eine englische Woche bevor, denn bereits am Mittwoch steht im Pokal der Kracher gegen den TB Neuffen an, die nach dem etwas unglücklichen Abschneiden beim eigenen Turnier vor Rundenbeginn mit Sicherheit nicht mit Gastgeschenken aufwarten werden. Los geht’s um 20:30 Uhr im Hexenkessel Neckarsporthalle. Alle Schnakenfans sind herzlich eingeladen, sich dieses Derby nicht entgehen zu lassen. Die Männer 2 sind jedenfalls höchstmotiviert, den Gästen aus der Bezirksliga einen Pokalfight zu bieten und mit etwas Glück in die nächste Runde einzuziehen.

Es spielten:
TSV Zizishausen 2:
Bauknecht, Smykalla, Hauber (1), Kelbassa (4), Feuchter, Scholz (2), Müller (10/3), Klaus, Zimmermann (4), Brodbeck (11), Pflug S., Schäfer, Matzer (4).

HC Wernau:
Schaller, Köder (1), Schmitz (2), Dendorfer (4/1), Kirchner, Blum (3), Baumann, Rödel, Reimann (2), Dräger, Mühleisen (2/1), Zeeb, Kehle (6/3)

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Der überragende Akteur auf Seiten der Schnaken war wie schon im Auftaktspiel gegen Plieningen Simon Müller, der mit 18 Toren beim 36:22-Auswärtserfolg in Weilheim nur knapp am vereinsinternen Tor-Rekord von Maxi Baum (21) vorbeischrammt.

Die Gastgeber konnten lediglich die ersten knapp 15 Minuten wirklich mithalten, vor Allem aufgrund einiger Nachlässigkeiten im Abwehrverbund der Zizishäuser. Mit 2 Toren durch Weilheim‘s Beste, Höfert und Ulmer zum 8:9 (16.) kam das letzte Mal im Spiel wirkliche Spannung auf. Danach schalteten die Schnaken einen Gang hoch und konnten sich durch Tore von Müller und Zimmermann auf 10:15 (21.) absetzen. Hätte man in dieser Phase bereits konsequenter verteidigt, wäre das Spiel wohl zur Pause schon entschieden gewesen. Beispielhaft die Szene Sekunden vor der Halbzeit, als Huber mehr oder weniger ohne Kontakt durch die Gästeabwehr spazierte und den Rückstand nochmals auf 4 Tore verkürzen konnte (16:20).

Entgegen der letzten Woche, als man die Anfangsphase der zweiten Halbzeit verschlief, hatte das Trainergespann Zimmermann/Pflug in der Pause wohl die richtigen Worte gewählt, kamen die Schnaken doch wie von der Tarantel gestochen aus der Kabine. Der Abwehrbund entwickelte sich zur Wand und durch einfache Tore über die erste und zweite Welle konnten sich die Gäste über 17:26 (40.) und 20:31 (49.) absetzen und sich in einen Rausch spielen. Selbst im Positionsangriff funktionierte jetzt fast alles, sehenswerte Kreisanspiele und erfolgreich abgeschlossene Spielzüge auf die Außenpositionen waren das Resultat. Sicherlich zeigten die Gastgeber am Ende auch nicht mehr die letzte Gegenwehr, weswegen das Endergebnis mit 36:22 auch Dank der Tore von Killer-Miller recht hoch ausfällt, hochverdient war der Sieg für die Schnaken allemal.

Nächsten Sonntag klopft um 13 Uhr mit den Aufsteigern vom HC Wernau der nächste Gegner an die Pforte der heimischen Theodor-Eisenlohr-Halle. Die Gäste werden mit allen Mitteln versuchen, Punkte mitzunehmen um sich im Mittelfeld festzusetzen, während die M2 alles daran setzen wird, die Tabellenführung in der KLA zu verteidigen. Daher freut sich die BWOL-Reserve über jeden Fan, der den Weg in die Halle findet, um die M2 zu unterstützen.

Es spielten:

TSV Zizishausen:
Orlic, Smykalla, Hauber (3), Kelbassa (1), Scholz (1/1), Müller (18/5), Pflug D., Klaus (4), Zimmermann (7), Brodbeck (2), Feuchter, Schäfer, Matzer.

TSV Weilheim 2:
Sigel, Schmid, Grabowski (1), Kupferschmid (1), Höfert (5), Ulmer (6), Kiriakidis, Zaiser, Banzhaf (2), Schumacher (2), Fiedler (1), Huber (4/1).

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