Männer 2 mit unnötiger Niederlage in Esslingen

15. März 2016
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Nach zuletzt zwei Siegen in Folge fuhr die Mannschaft um Trainer Arkin Eker mit breiter Brust zum Tabellenzweiten SG Esslingen. In einem Spiel auf Augenhöhe brachten sich die Schnaken mit zu vielen Fehlwürfen und teilweise mangelhafter Abstimmung in der Abwehr um den verdienten Lohn.

Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften, bei dem die Führung mehrmals im Laufe der ersten Halbzeit wechselte. Bereits hier ließen die Gäste aber schon zu viele Möglichkeiten liegen, weswegen man statt einer, durchaus möglichen, 4-5 Tore Führung nur mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause ging (14:14).

Mit guten Vorsätzen gingen die Schnaken in die 2. Hälfte, doch es scheiterte leider an der Umsetzung und man verschlief die ersten Minuten völlig, was die Gastgeber zu nutzen wussten und sich mit einem 5:1 Lauf absetzten. Zwar konnten die Gäste noch einmal auf 2 Tore verkürzen (19:17, (40.)), aber die viel zu hohe Anzahl an geschossenen Fahrkarten rächte sich, als sich die SG über den weiteren Verlauf der 2. Halbzeit immer weiter absetzen konnte. Gegen Ende des Spiels betrieb dann Boris Brodbeck persönliche Frustbewältigung, der innerhalb der letzten 8 Minuten 7 seiner 11 Tore erzielte. Aber auch diese Energieleistung reichte nicht mehr für Schnaken, sodass man sich am Ende mit einer 28:33 Niederlage abfinden muss. Eine Niederlage, die auf der einen Seite nicht ganz so weh tut, da man in den kommenden Wochen noch die Spiele gegen die direkte Konkurrenz hat, aber unnötig ist, da die SG aus Esslingen an diesem Tag durchaus schlagbar gewesen wäre.

Für die Männer 2 heißt es jetzt, die Niederlage abzuhaken, die Woche über gut zu trainieren, um am Sonntag beim Heimspiel um 13 Uhr gegen den TV Plieningen die nächsten Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Aufgrund der Tabellensituation der Schnaken und des TVP handelt es sich dabei um ein 4-Punkte Spiel, weswegen die Schnaken auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung der Fans hoffen.

Es spielten:

Manuel Weiler, Daniel Bauknecht, Boris Brodbeck (11/4), Frieder Schäfer, Albert Vargyas (1), Sebastian Scholz (2), Sem Schade (5), Dominic Pflug (6), Timo Koller (1), Florian Smykalla, Martin Feuchter (2), Simon Schaible, Robert Thalwitzer.

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