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Nach Abschluß aller Spiele im Bezirk Esslingen-Teck ist es amtlich - die zweite Männermannschaft steigt in die Kreisliga A auf !

Herzlichen Glückwunsch an das Team um Spielertrainer Dominic Pflug !

 

Die Ehrung der Mannschaft findet am Samstag, 06.05.17 in der Theodor-Eisenlohr-Halle in Nürtingen statt.

Und zwar im Anschluß an das Relegationsspiel der 1.Mannschaft gegen die Neckarsulmer Sportunion.


Spielbeginn Relegation : 18:30 Uhr

 

Ehrung 2.Mannschaft : ca. 20:00 Uhr

 

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Die Männer 2 fuhren am Samstagabend nach Lenningen, um die letzten 60 Minuten der Saison aufs Parkett zu legen. Ein Sieg war Pflicht um die theoretische Chance auf den Klassenerhalt noch am Leben zu erhalten. Es folgte eine der besten Saisonleistungen, gegen zugegeben, an diesem Tag harmlose Gastgeber und die Hoffnung, nächste Saison weiterhin in der Kreisliga A antreten zu können.

Von Beginn an zeigten die Schnaken vor Allem in der Abwehr, wo die Reise in dieser Partie hingehen sollte. Lenningen kam nicht zur Entfaltung und war im Angriff immer wieder gezwungen, Würfe aus dem Rückraum zu nehmen, welche eine sichere Beute von Manu Weiler im Tor waren. Lediglich die mangelnde Chancenverwertung war der Grund dafür, dass die Partie Mitte der ersten Halbzeit noch ausgeglichen war (7:10, 24.). In den verbleibenden Minuten bis zum Seitenwechsel trafen die Gäste zwar das Tor, offenbarten aber in der Abwehr auch wieder größere Lücken, was die Lenninger zu nutzen wussten und man so beim Stand von 10:14 in die Kabine ging.

Im Gegensatz zur Vorwoche, als man den Start in den 2. Durchgang völlig verschlief, kam die Mannschaft um Arkin Eker mit Volldampf aus der Kabine. Im Angriff bewies man Effizienz vor dem Tor und Daniel Hoss im Kasten der Gäste konnte sich ein ums andere Mal auszeichnen, was zu einfachen Toren im Gegenstoß führte. So konnten sich die Schnaken schnell absetzen und beim Stand von 14:21 Mitte der zweiten Hälfte war das Spiel so gut wie entschieden. Die restliche Zeit nutzten beide Mannschaften, um zum Abschluss der Saison noch einmal ein Offensiv-Feuerwerk abzufackeln. Auf Seiten der Gäste war es Robert Thalwitzer, der immer wieder sehenswert in Szene gesetzt wurde und mit insgesamt 7 Toren seine beste Saisonleistung zeigte.  Den Schlusspunkt zum 30:21 Auswärtssieg setzte Sekunden vor Schluss Flo Smykalla in seinem vorerst letzten Spiel für die Schnaken.

Was dieser Sieg wert ist, werden erst die kommenden Wochen zeigen, da hinter dem Verbleib in der Kreisliga A noch viele Wenns, Obs, und Fragezeichen stehen. Man benötigt auf jeden Fall Schützenhilfe von mehreren Stellen, daher darf man gespannt sein, wohin der Weg für die Männer 2 gehen wird.

Es spielten:

Manuel Weiler, Daniel Hoss, Boris Brodbeck (6/1), Albert Vargyas (1), Sebastian Scholz (1), Alexander Schilling (1), Arkin Eker, Dominic Pflug (5/4), Lukas Kelbassa (3), Flo Smykalla (5), Martin Feuchter (1), Robert Thalwitzer (7).

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Nach zuletzt zwei Siegen in Folge fuhr die Mannschaft um Trainer Arkin Eker mit breiter Brust zum Tabellenzweiten SG Esslingen. In einem Spiel auf Augenhöhe brachten sich die Schnaken mit zu vielen Fehlwürfen und teilweise mangelhafter Abstimmung in der Abwehr um den verdienten Lohn.

Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften, bei dem die Führung mehrmals im Laufe der ersten Halbzeit wechselte. Bereits hier ließen die Gäste aber schon zu viele Möglichkeiten liegen, weswegen man statt einer, durchaus möglichen, 4-5 Tore Führung nur mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause ging (14:14).

Mit guten Vorsätzen gingen die Schnaken in die 2. Hälfte, doch es scheiterte leider an der Umsetzung und man verschlief die ersten Minuten völlig, was die Gastgeber zu nutzen wussten und sich mit einem 5:1 Lauf absetzten. Zwar konnten die Gäste noch einmal auf 2 Tore verkürzen (19:17, (40.)), aber die viel zu hohe Anzahl an geschossenen Fahrkarten rächte sich, als sich die SG über den weiteren Verlauf der 2. Halbzeit immer weiter absetzen konnte. Gegen Ende des Spiels betrieb dann Boris Brodbeck persönliche Frustbewältigung, der innerhalb der letzten 8 Minuten 7 seiner 11 Tore erzielte. Aber auch diese Energieleistung reichte nicht mehr für Schnaken, sodass man sich am Ende mit einer 28:33 Niederlage abfinden muss. Eine Niederlage, die auf der einen Seite nicht ganz so weh tut, da man in den kommenden Wochen noch die Spiele gegen die direkte Konkurrenz hat, aber unnötig ist, da die SG aus Esslingen an diesem Tag durchaus schlagbar gewesen wäre.

Für die Männer 2 heißt es jetzt, die Niederlage abzuhaken, die Woche über gut zu trainieren, um am Sonntag beim Heimspiel um 13 Uhr gegen den TV Plieningen die nächsten Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Aufgrund der Tabellensituation der Schnaken und des TVP handelt es sich dabei um ein 4-Punkte Spiel, weswegen die Schnaken auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung der Fans hoffen.

Es spielten:

Manuel Weiler, Daniel Bauknecht, Boris Brodbeck (11/4), Frieder Schäfer, Albert Vargyas (1), Sebastian Scholz (2), Sem Schade (5), Dominic Pflug (6), Timo Koller (1), Florian Smykalla, Martin Feuchter (2), Simon Schaible, Robert Thalwitzer.

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Bereits den zweiten Sieg in Folge konnten die Mannen um Trainer Arkin Eker am Sonntag gegen die SG Hegensberg-Liebersbronn 2 einfahren. Bedanken darf man sich vor Allem bei Manu Weiler im Tor der Gastgeber, sowie Dominic Pflug, der keinerlei Nerven zeigte und alle 5 7m sicher verwandelte. Leider zeigten die Schnaken auch gegen He-Li zeitweise phasenweise erschreckend schwache Leistungen, was die Gäste Gott sei Dank nicht so recht auszunutzen wusste.

Ähnlich wie in der Vorwoche gegen den SV Vaihingen 2 gelang den Zizishäusern ein Blitzstart. Zwar konnten die Gäste nach 4 Minuten noch einmal in Führung gehen, aber es sollte die letzte Führung gewesen sein. In den folgenden 18 Minuten spielten sich die Schnaken in einen Rausch und zogen mit elf Treffern in Folge davon. Beim Stand von 12:3 (25.) zog Trainer Renz auf Seiten von He-Li die Time-Out Karte und stellte die Abwehr um. Mit dieser neuen Situation konnte die Württemberg-Liga Reserve aus Zizishausen aber auch mal so gar nichts anfangen und man wurde hektisch, Bälle wurden weggeworfen und es fand praktisch kein geordnetes Angriffsspiel mehr statt. Stattdessen brachte man die Gäste durch einfache Tore zurück in die Partie, weswegen man beim Stand von 13:7 die Seiten wechselte.

Zumindest fand Trainer Eker in der Kabine die richtigen Worte, denn in der zweiten Hälfte wusste man sich im Angriff besser zu helfen und konnte die Lücken, die sich durch die offensivere Abwehr boten, besser nutzen. Die Gäste konnten den Rückstand noch einmal auf 16:12 verkürzen, aber für mehr reichte es an diesem Sonntag für die Handballer vom Berg nicht. Die Schnaken konnten wieder etwas davonziehen und so war bereits einige Minuten vor Ende der Partie etwas die Luft raus und beide Mannschaften ließen vor Allem in der Abwehr die letzte Konsequenz vermissen, was zu einem fröhlichen Scheiben-Schießen ausartete.

Am Ende steht ein 29:23 Erfolg der Gastgeber und damit die nächsten beiden wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Jedoch gibt vor Allem die Leistung am Ende der 1. Halbzeit zu denken auf, da man sich so eine Schwächephase in der kommenden Partie gegen die SG Esslingen nicht erlauben kann. Mit den guten Leistungen der letzten Wochen im Rücken werden die Männer 2, trotz der klaren Außenseiter-Rolle, mit breiter Brust nach Esslingen fahren, hat man ja noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen.

Es spielten:

Manuel Weiler, Daniel Bauknecht, Boris Brodbeck, Sem Schade (3), Albert Vargyas (2), Sebastian Scholz (1), Alexander Schilling (4), Dominic Pflug (7/5), Lukas Kelbassa (3), Florian Smykalla (1), Martin Feuchter (2), Simon Schaible (2), Robert Thalwitzer (4).

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Nach zuletzt starken Leistungen gegen Ostfildern, Urach und TEAM Esslingen, bei denen sich die Schnaken nicht belohnten, war der 34:24 Auswärtserfolg gegen den SV Vaihingen 2 die logische Konsequenz und ein wichtiger erster Schritt zum Ziel Nichtabstieg.

Die guten Leistungen der vergangenen Wochen schienen die Männer 2 zu beflügeln, denn die Anfangsphase gehörte klar den Schnaken. Zwar konnten die Gastgeber die schnelle Führung der Zizishäuser noch zum 4:4 ausgleichen (11.), dann aber folgte ein 10:2-Lauf binnen 12 Minuten, von dem sich der SV Vaihingen nicht mehr erholte. Ermöglicht wurde dieser Lauf vor allem durch Boris Brodbeck und Lukas Kelbassa, die immer wieder mit Würfen aus dem Rückraum erfolgreich waren und Manuel Weiler im Tor der Schnaken, der seinen Kasten hinter einer gut organisierten Abwehr sauber hielt. Bis zum Halbzeitpfiff konnte der Vorsprung gehalten werden, weswegen man beim Stand von 17:9 die Seiten wechselte.

Wie zu erwarten war, kamen die Gastgeber wütend aus der Kabine, doch die Württemberg-Liga-Reserve aus Zizishausen hielt dagegen und konnte den Vorsprung über die Zeit sogar noch weiter ausbauen (19:31 (51.)). Gegen Ende wechselte Trainer Eker noch durch, so dass alle Spieler zu ihren Anteilen kamen und einige Stammkräfte etwas geschont werden konnten. Bis zum Schlusspfiff konnten die Männer der SV Vaihingen noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und so kam es zum Endstand von 34:24 für die Schnaken.

Dieser Sieg ist ein wichtiger Schritt, denn mit diesen 2 Punkten konnte man die rote Laterne wieder abgeben und ist dem rettenden Ufer wieder näher gekommen. Die Mannschaft muss nun in den kommenden Spielen zeigen, dass sie eine Leistung wie am Samstag auch gegen die direkten Abstiegskonkurrenten abrufen kann, wenn es in die „Wochen der Wahrheit“ geht.

Es spielten:

Manuel Weiler, Daniel Hoss, Boris Brodbeck (10/2), Frieder Schäfer, Albert Vargyas (2), Sebastian Scholz (2), Florian Smykalla (3), Alexander Schilling (2), Simon Schaible (1), Dominic Pflug (3), Robert Thalwitzer (4), Lukas Kelbassa (7).

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Nach der knappen Niederlage in der Vorwoche in Urach galt es für die Mannen um Trainer Arkin Eker, den positiven Trend aufrecht zu erhalten. Gegen die HSG Ostfildern 2 waren es hart umkämpfte 60 Minuten mit einem leistungsgerechten 28:28 Unentschieden.

Von Beginn an ließen die Schnaken keine Zweifel daran, wohin die Reise in diesem Spiel gehen sollte. Konsequenz im Angriff, gute Deckungsarbeit und das Quäntchen Glück, das Ostfildern noch nicht so recht wusste, wo das Tor stand und binnen 9 Minuten konnte man sich bereits auf 8:2 absetzen. Vor allem, der an diesem Tag mit 9 Toren der überragende Mann auf Seiten der Gastgeber, Sem Schade und Boris Brodbeck konnten die Abwehr der Gäste ein ums andere Mal überwinden. Allerdings wachte die HSG nun auf und konnte sich durch Tore aus dem Rückraum Stück für Stück zurückkämpfen. Unglücklicherweise erhielt Boris Brodbeck bereits kurz vor Ende der ersten Halbzeit die dritte 2min-Strafe, weswegen auf der Halblinken Position rotiert werden musste. So ging es mit einer 14:12 Halbzeitführung in die Kabine.

Anders als zum Ende der Halbzeit, konnten die Schnaken den Ausfall von Brodbeck besser kompensieren und so hielt die 2-3 Tore-Führung bis zur 48. Minute (23:23), ehe die HSG, vor allem aufgrund ihrer individuellen Klasse aus dem Rückraum, die Partie zu Ihren Gunsten drehen konnte (25:27 (54.)). Die Gastgeber ließen sich jedoch nicht hängen und egalisierten die Führung wieder durch Tore von Hauber und Pflug. Auch die Auszeit der Gäste brachte nicht den gewünschten Erfolg und so blieb es beim letztendlich gerechten 28:28 Unentschieden.

Die Schnaken können mit der Punkteteilung zufrieden sein, auch aufgrund der Tatsache, dass die Einstellung wieder stimmt. Positiv zudem der Einstand von Sem Schade, der defensiv wie offensiv viel gearbeitet hat und der Mannschaft in den kommenden Spielen sicherlich weiterhelfen kann. Für die Männer 2 gibt es jetzt mit 3 spielfreien Wochenenden genug Zeit, alle kleineren und größeren Verletzungen auszukurieren, vernünftig zu trainieren und dann mit vollem Einsatz in die nächsten Spiele zu gehen, um das Ziel Nichtabstieg möglichst schnell zu erreichen.

Es spielten:

Daniel Hoss, Manuel Weiler, Boris Brodbeck (5/1), Marc Hauber (1), Alexander Schilling (1), Albert Vargyas (1), Sebastian Scholz (1), Florian Schietinger, Arkin Eker, Dominic Pflug (6/2), Sem Schade (9), Frieder Schäfer, Martin Feuchter (2), Robert Thalwitzer (2).

smy

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Nach der desolaten Vorstellung in der Vorwoche beim Tabellennachbarn VfL Kirchheim 2 verlangte Trainer Arkin Eker Wiedergutmachung und eine Trotzreaktion seiner Mannschaft. Über 45 Minuten zeigten die Männer 2 auch den geforderten Einsatz, aber es sollte nicht ganz reichen.

Wie schon so oft in dieser Saison wurde die Anfangsphase wieder völlig verschlafen und die Schnaken fanden sich bereits nach 10 Minuten mit 7:1 in Rückstand. Fehlwürfe, technische Fehler und Passivität in der Abwehr zeichneten das Spiel der Zizishäuser in dieser Periode aus. Durch eine Umstellung in der Abwehr auf eine kurze Manndeckung gegen den überragenden Benjamin Müller (13 Tore) fand die Defensive wieder besser Zugriff auf das gegnerische Angriffsspiel und durch mehr Bewegung im Angriff kam man zu leichten Toren und konnte das Spiel ausgeglichener gestalten (8:4 (13.), 12:6 (17.). Gegen Ende der Halbzeit schien den Gastgebern etwas die Luft auszugehen und die Schnaken konnten bis zum Halbzeitpfiff auf 16:14 verkürzen. Allen Voran Boris Brodbeck aus dem Rückraum und einige Paraden von Daniel Hoss im Kasten der Gäste waren für diese Aufholjagd verantwortlich.

Der TSV Urach kam besser aus der Kabine und konnte binnen wenigen Minuten den Vorsprung wieder auf 5 Tore erhöhen (21:16 (37.)). Im Gegensatz zur letzten Woche ließen sich die Schnaken allerdings nicht hängen und stemmten sich mit Leidenschaft und Einsatz gegen die drohende Niederlage. 3 Mal konnten die Gäste sogar noch ausgleichen, ohne jedoch die sich bietende Chance auf eine Führung zu nutzen (24:24 (50.), 25:25 (53.), 26:26 (54.)). Benjamin Müller nutzte in den folgenden Minuten die Lücken in der müde wirkenden Abwehr der Zizishäuser und sorgte mit 3 Toren zum 29:26 (58.) für die Vorentscheidung. Der Schlusspfiff der beiden guten Schiedsrichter Malsch und Mäußnest von der HT Uhingen-Holzhausen besiegelte schließlich die 30:28 Pleite in der Ferne.

2 Punkte wären natürlich wichtig gewesen, jedoch ging es in diesem Spiel vielmehr darum, nach der blamablen Leistung in der Vorwoche Charakter, Wille, Einsatzfreudigkeit, Leidenschaft und Herzblut zu zeigen und das hat die Mannschaft zweifelsohne getan. In einer Woche kommt mit der HSG Ostfildern ein Team aus dem oberen Tabellendrittel nach Nürtingen, bevor man in eine 4-wöchige spielfreie Zeit geht. Für die Männer 2 heißt es nun, gut zu trainieren, zu zeigen, dass diese Leistung kein Strohfeuer war und mit dem gleichen Einsatz anzutreten. Mit ein wenig Glück und Unterstützung durch die Fans schaffen die Schnaken vielleicht den dringend benötigten Befreiungsschlag.

Es spielten:

Daniel Hoss, Manuel Weiler, Boris Brodbeck (12/4), Marc Hauber (1), Alexander Schilling (1), Sebastian Scholz (2), Florian Schietinger (1), Arkin Eker, Martin Feuchter (2), Alexander Schach, Dominic Pflug (3), Lukas Kelbassa (3), Robert Thalwitzer (1), Flo Smykalla (2).

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Nach der unnötigen Niederlage am vergangenen Sonntag standen die Männer um Trainer Arkin Eker in der vorletzten Partie der Hinrunde mächtig unter Druck und konnten erstmals in dieser Saison einen  4-Tore-Rückstand umbiegen.

Anders als in vielen Partien diese Saison waren die Gäste mit dem Anpfiff voll da und waren dadurch in der Lage, früh in Führung zu gehen. Aufbauend auf einer soliden Abwehr und einem Torhüter Manuel Weiler, der seit Wochen in bestechender Form ist und auch gegen die SG wieder zahlreiche starke Paraden zeigte, konnten sich die Schnaken auf 6:3 absetzen (8.). Die Offensive der Zizishäuser zeigte sich in dieser Phase sehr variabel und beim Stand von 8:6 (14.) für die Gäste hatten sich bereits 5 verschiedene Torschützen in den Spielbericht eingetragen. Die Mannschaft vom Berg kam allerdings in den folgenden Minuten besser in der Partie, was vor allem daran lag, dass die Abwehr der Schnaken rege Probleme mit dem guten Kreisläufer der Gastgeber hatte und man im Angriff zu unkonzentriert agierte und dem Gegner einige einfache Tore ermöglichte. Beim Stand von 11:10 (18.) hatten die Gastgeber das Spiel wieder gedreht und das Blatt wendete sich gegen die Württemberg-Liga-Reserve der Schnaken. Zwar konnte man zunächst noch dagegen halten und ein ums andere Mal in Person von Schilling, Hauber und Smykalla ausgleichen (11:11 (20.), 12:12 (21.), 13:13 (24.)), aber es schien als würde den Gästen dann die Luft ausgehen. Die SG konnte sich trotz einer Zeitstrafe absetzen und besiegelte 4 Sekunden vor Ende der Halbzeit den 17:13 Pausenstand.

Dem geneigten Fan der Gäste schwante bereits Böses, sind doch die Schnaken in dieser Saison wahrlich nicht als „Moral-Monster“ bekannt, aber die Mannschaft trotzte an diesem Tag allen Widrigkeiten und kam gut aus der Kabine. Die SG konnte zwar noch vorlegen, aber jeder im Team der Gäste spürte, dass man an diesem Tag in der Ferne was holen konnte, ja holen musste! Diese Emotionalität beflügelte die Gäste und beim Stand von 21:19 in der 41. Minute setzte es einen 4:0 Lauf binnen 3 Minuten, der die Partie zu Gunsten der Schnaken drehte. Daniel Hoss im Tor hielt seinen Kasten mit guten Paraden sauber und im Angriff der Schnaken konnte man ein ums andere mal mit druckvollem Passspiel den freien Mann finden und so den Vorsprung über die Zeit ins Ziel bringen. Nach 60 Minuten stand dann der 30:28 Erfolg der Gäste fest.

Am Ende war es ein verdienter Sieg nach einer starken kämpferischen Leistung gegen die Mannschaft vom Berg und wichtige 2 Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Am Mittwoch bereits bietet sich den Schnaken die Möglichkeit, den nächsten Sieg einzufahren, wenn man beim Tabellen-Schlusslicht aus Denkendorf antritt. Anpfiff ist um 20.30 Uhr in der Sporthalle Lenaustraße 3. Die Männer 2 freuen sich über zahlreiche Unterstützung aus der Heimat, um die nächsten 2 Punkte einzufahren und damit wieder am TV Plieningen vorbeiziehen zu können.

Es spielten:

Manuel Weiler, Daniel Hoss, Marc Hauber (4/1), Albert Vargyas (1), Sebastian Scholz (2), Florian Schietinger, Alexander Schilling (5), Arkin Eker (1), Dominic Pflug (4), Frieder Schäfer (1), Florian Smykalla (6), Martin Feuchter (4), Robert Thalwitzer (2).

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Nach zuletzt guten Leistungen in der Liga und im Pokal zeigte die M2 aus Zizishausen am vergangenen Sonntag wieder, wieso man in der Tabelle unten drin steht und um den Nicht-Abstieg kämpfen muss.

Trainer Arkin Eker hatte, auch aufgrund der Ergebnisse der anderen Partien in der Kreisliga A, vor Spielbeginn den Abstiegskampf ausgerufen und eine klare Marschroute für die restliche Hinrunde vorgegeben. Allerdings schien das die Gastgeber mehr zu lähmen, als zu beflügeln, denn bereits nach nicht einmal 3 Minuten lag man mit 0:3 im Hintertreffen. Zwar fand ab und zu doch ein Ball den Weg ins Tor der Gäste, aber das Spiel der Gastgeber war in Hälfte eins vor allem geprägt durch druckloses, unstrukturiertes Angriffsspiel, schlechte Wurfauswahl, das Auslassen klarster Torchancen, nachlässiges Rückzugsverhalten und mangelnde Abstimmung in der Abwehr. Einzig und allein Manu Weiler im Tor hielt die Mannschaft aus Zizis mit unzähligen Paraden im Spiel, was gegen Ende der ersten 30 Minuten einen 5:2 Lauf ermöglichte, um nur mit einem 2-Tore-Rückstand in die Pause zu gehen (9:11).

Wer nun dachte, dass die Schnaken den Schwung in die zweite Hälfte mitnehmen und den Lauf fortsetzen könnte, wurde bitte enttäuscht, denn man präsentierte sich wieder ähnlich schlafmützig wie zu Beginn der ersten 30 Minuten. Lenningen konnte sich, ohne wirklich viel Aufwand zu betreiben und trotz einiger Paraden von Daniel Hoss im Kasten der Gastgeber, wieder auf 5 Tore absetzen und den Abstand fürs erste verwalten (11:16 (38.), 13:18 (51.)). Erst nach der Auszeit von Trainer Eker in der 53. Minute ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft, die letzten Kräfte wurden mobilisiert und basierend auf einer Abwehr, die plötzlich die nötige Aggressivität und Cleverness an den Tag legte, starteten die Gastgeber nochmal einen 5:1 Lauf binnen 4 Minuten zum 18:19 (57.). Leider war es den Männern aus Zizishausen an diesem Tag nicht vergönnt, die Partie vollends zu drehen, um die 2 wichtigen Punkt zu holen und die Gäste retteten den Vorsprung über die Zeit zum 19:21 Endstand.

Man darf sich durchaus fragen, wieso man, zum wiederholten Male in dieser Saison, Teile der Partie völlig verschläft, um dann auf einmal anzufangen, Handball zu spielen. Leider eben erst, wenn es schon zu spät ist. Letztendlich ist die Niederlage aufgrund der Anzahl an ausgelassenen Torchancen durchaus verdient, auch wenn man wohl über den ein oder anderen (ausgebliebenen) Pfiff der beiden Schiedsrichterinnen diskutieren kann.

Positiv zu bemerken ist wohl das Comeback von Lukas Kelbassa, der nach überstandenem Kreuzbandriss wieder auf der Platte stand und seine Rückkehr mit 3 Toren krönte. Zudem wird Dennis Zimmermann nach überstandener Weisheitszahn-OP ab sofort wieder im Kader stehen. Das macht Hoffnung für die letzten beiden Partien der Hinrunde bei der SG Hegensberg- Liebersbronn 2 am kommen Samstag und den TSV Denkendorf am darauffolgenden Mittwoch. Aus diesen beiden Partien sollte man mit aller Macht 4 Punkte holen, um den Abstand zum rettenden Ufer nicht noch größer werden zu lassen.

Es spielten:

Daniel Hoss, Manuel Weiler, Alexander Schilling, Marc Hauber (6/1), Albert Vargyas (2), Sebastian Scholz, Florian Schietinger, Timo Koller, Arkin Eker, Martin Feuchter (2), Dominic Pflug (4), Lukas Kelbassa (3), Florian Smykalla (2), Frieder Schäfer.

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Am  vergangenen Mittwoch traf die Mannschaft um Trainer Arkin Eker im Pokal auf Alen Dimitrijevic, seines Zeichens Trainer des TSV Weilheim. Die Rollenverteilung vor Beginn war klar: Weilheim als ambitionierter Bezirksligist war, trotz einiger fehlender Leistungsträger, klarer Favorit. Trotzdem konnten die Schnaken phasenweise gut mithalten, die Gäste zu Fehlern zwingen und den TSV Weilheim etwas ärgern.

Die Anfangsphase war geprägt durch ein schnelles Angriffsspiel der Gäste auf der einen und Martin Feuchter auf der anderen Seite. In der Abwehr hatten die Gastgeber wie schon in den vergangenen Wochen einige Probleme in der Absprache, was die Weilheimer zu nutzen wusste und die Außenspieler immer wieder in aussichtsreichen Positionen anspielen konnte. Gegen die offensive Deckung der Gäste taten sich die Schnaken in der Anfangsphase unheimlich schwer und so war es Martin Feuchter sich ein Herz fasst und gleich 3 Mal in den ersten 5 Minuten aus dem Rückraum einnetzen konnte (3:5).

Bis zum Stand von 9:11 in der 20. Minute entwickelte sich ein offenes Spiel, dass bis zu diesem Zeitpunkt auf Augenhöhe stattfand. Vor Allem Manuel Weiler im Tor der Schnaken war es zu verdanken, dass es bis zu diesem Zeitpunkt noch so eng war. Weilheim mit einfachen Toren über die erste und zweite Welle musste allerdings deutlich weniger Aufwand betreiben als die Gastgeber, die sich im Angriff aufrieben und gegen die gute Abwehr der Weilheimer um jedes Tor kämpfen mussten. Das sollte sich in den folgenden Minuten rächen, als den Männern aus Zizishausen gegen Ende der Halbzeit etwas die Puste ausging, was einige Fehlpässe, schlechte Abschlüsse und technische Fehler zu Folge hatte. Hier wurde dann sehr schnell klar, dass Weilheim nicht im Sinn hatte, Hoffnung auf eine „Pokal-Sensation“ aufkommen zu lassen und schickte den TSV aus Zizishausen mit einem 2:8 Lauf in die Pause.

Viel vorzuwerfen hatte man sich bisher nicht wirklich, daher fiel die Kabinenansprache von Trainer Eker auch recht kurz aus. Einig waren sich alle, kampflos ergeben und eine Klatsche kassieren war keine Option. Dementsprechend motiviert kamen die Schnaken aus der Pause und konnten mit 3 Toren in Folge den Abstand wieder auf 5 Tore verkürzen. Mehr ließ der TSV aus Weilheim aber nicht zu und zeigte den Gastgebern in den folgenden Minuten deutlich die Grenzen auf. Florian Braun auf Seiten der Gäste lief heiß und erzielte gleich 5 Tore beim 1:9 Lauf, der die Partie endgültig entschied (41.). Trotz des 13-Tore Rückstandes ließen die Gastgeber die Köpfe nicht hängen und versuchten weiterhin, dagegen zu halten. Der Klassenunterschied war allerdings doch zu groß, weswegen Weilheim den Vorsprung weiter ausbauen konnte. Da die Messe gelesen, die Klappe zu, der Affe tot und der Drops gelutscht war, hatten die verbleibenden Minuten eher den Charakter eines Trainingsspiel. Beide Mannschaften wollten Verletzungen um jeden Preis vermeiden, weswegen auch die Intensität, in der zwar körperlichen, aber stets fairen, Partie, etwas nachließ. Als die Anzeigetafel der Neckarsporthalle die Partie nach 60 Minuten beendete, stand die 20:37 Niederlage der Schnaken fest.

Es ist allerdings eine Niederlage, die weniger schmerzt als andere. Zu groß war der Klassenunterschied, zu abgeklärt die Weilheimer. Wichtig für die Mannschaft war, die Entwicklung der letzten 3 Wochen weiterzuführen und Kampfgeist, Wille, Leidenschaft und Zusammenhalt zu demonstrieren. Und das ist, da ist sich die Mannschaft wieder einig, gelungen. Karl-Heinz Karius sagte einst: „Eine Niederlage, die deinen Ehrgeiz weckt, nützt dir mehr, als ein Sieg, der dich überheblich macht.“ In diesem Sinne werden die Schnaken aus der Partie gegen Weilheim die richtigen Schlüsse ziehen und mit 2 spielfreien Wochenenden hat man nun die Möglichkeit, in den kommenden 4 Einheiten gut zu trainieren, den Schwung der letzten Wochen mitzunehmen und beim kommenden Auswärtsspiel in Lenningen den nächsten Schritt zu machen. Weitere zwei Punkte auf der Haben-Seite wären immens wichtig, um weiter Abstand zum Tabellenkeller herzustellen.

An dieser Stelle vielen Dank an alle Schnaken-Fans, die am gestrigen Mittwoch Abend den Weg in die Halle gefunden haben und die Mannschaft unterstützt haben.

Es spielten:

Daniel Hoss, Manuel Weiler, Frieder Schäfer, Albert Vargyas (2), Sebastian Scholz (2/1), Florian Schietinger (1), Alexander Schilling (2), Arkin Eker, Dominic Pflug (4), Florian Smykalla (4), Martin Feuchter (5).

smy