Schnaken siegen im Lokalderby

22 Februar 2016 geschrieben von
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TSV Zizishausen – SKV Unterensingen 27:24 (14:13)

Eine Viertelstunde vor Schluss lagen die Zizishäuser mit 19:22 zurück, als man kaum noch spielerische Mittel gegen die starke Deckung des SKV fand. Den Gastgebern drohte da die Partie aus den Händen zu gleiten, die man nach dem 4:4 (9.) in der ersten Hälfte dominiert hatte. Zwar führte der TSV beim 10:6 (19.) durch Nikals Minsch erstmals mit vier Treffern, konnte aber in der Folge gute Chancen gegen den SKV-Schlußmann Edis Camovic nicht nutzen. So kamen die Gäste wieder auf 14:13 zur Pause heran und waren dann in der zweiten Hälfte gleichauf. Mit drei Treffern in Folge setzte sich Unterensingen zum 19:22 ab und schien da schon auf der Siegerstrasse. Doch mit seiner letzten Auszeit und der Einwechslung von Torhüter Benjamin Hauptvogel hatte Trainer Holger Breitenbacher das richtige Händchen. Hauptvogel ließ nur noch zwei Gegentreffer zu, auch Dank der besseren Abwehrarbeit seiner Vorderleute. Innerhalb von sechs Minuten drehten die Schnaken die Partie und gingen wieder mit 23:22 in Front (53.). Am Ende stand ein schwer erkämpfter 27:24-Erfolg.

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Minsch (3), Friessnig, Kussmann, Geißler, Renner-Slis, Appelrath (3), Reinl (6), Baum (4/2), Dreimann (1), Müller (2), Fröhlich (3), Chatzigietim (5/1).

SKV Unterensingen: Vogel, Camovic; Briem (5), Buck (1), Rapp (2), Horeth, P. Keppeler (5), Hablizel (1/1),  Schlau (2), Klenner (1), Hihn (6), Bürker (1), Brändle.

Schiedsrichter: Lander/Schmelovski (SV Hausen/HSG Baar).

Zeitstrafen: Friessnig (2), Renner-Slis (2), Fröhlich, Chatzigietim – Bürker (2), Briem, Hihn.

Siebenmeter:

Zizishausen: 4/3, Chatzigietim trifft einmal die Latte.

Unterensingen: 1/1.

 

Bericht der Nürtinger Zeitung:

http://www.ntz.de/sport/handball/artikel/hauptvogel-kommt-und-wird-zum-matchwinner/

 

Zizis zurück auf Platz 1

15 Februar 2016 geschrieben von
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TSV Zizishausen - SG Ober-/Unterhausen 38:27 (20:14)

Der TSV Zizishausen ist zurück an der Tabellenspitze der Württembergliga Süd. Durch die Schützenhilfe des SKV Unterensingen, der beim seitherigen Spitzenreiter TSV Blaustein mit 28:27 gewann, übernahmen die Zizishäuser mit einem ungefährdeten 38:27-Sieg gegen die SG Ober-/Unterhausen nun wieder den Platz an der Sonne.

Die Partie gegen das Schlusslicht Ober-/Unterhausen verlief nur bis zum 4:4 (8.) durch den sehr wurfstarken Marcel Bordt ausgeglichen, dann setzten sich die „Schnaken“ erstmals mit zwei Treffern von Sebastian Appelrath und Georgios Chatzigietim zum 6:4 (10.) ab. Als dann Torhüter Jimmy Schröter im Verbund mit seiner Abwehr einige Male gegen den Rückraum der Gäste parieren konnte, schraubten die Gastgeber ihren Vorsprung schnell auf 11:5 (12.) nach oben.

Trainer Holger Breitenbacher hatte wie angekündigt auf die angeschlagenen bzw. erkrankten Julian Baum und Mathias Dreimann verzichtet, so daß mit Maximilian Friessnig und Mark Reinl nur zwei Rückraum-Shooter zur Verfügung standen. Friessnig wurde gleich zu Beginn von seinen früheren Teamkollegen an die kurze Leine genommen, was den Zizishäusern größere Freiräume gewährte. Auch Reinl nahm sich zurück und glänzte stattdessen immer wieder mit Anspielen an den Kreis, wo er mit Appelrath und Chatzigietim, später auch Tom Kussmann sichere Abnehmer fand. Angesichts der klaren Führung ließen es die Gastgeber auch etwas lockerer angehen und behaupteten aber dennoch bis zur Pause beim 20:14 ihren komfortablen Vorsprung.

Auch in der zweiten Hälfte verlief die Begegnung ausgesprochen fair, die einzigste Zeitstrafe sprachen die kaum geforderten Schiedsrichter erst in der 53. Minute aus. Torhüter Schröter parierte zu Beginn einige Male gänzend, wehrte in kurzer Zeit zwei Strafwürfe ab und machte dann für Benjamin Hauptvogel Platz. Seine Vorderleute nutzten die Chance und bauten über schnelle Konter den Vorsprung beim 26:17 (41.) durch Nico Fröhlich weiter aus. Die arg gebeutelten Gäste wehrten sich nach Kräften und konnten den Rückstand in Grenzen halten, nachdem Simon Müller und Friessnig beim 31:19 (47.) auf 12 Tore Differenz erhöht hatten. Am Ende siegte Zizishausen klar mit 38:27, und Trainer Breitenbacher konnte mit dem lockeren Aufgalopp für die nächsten Wochen insgesamt zufrieden sein.

Da werden die Schnaken mit dem Lokalderby gegen Unterensingen und dem Spitzenspiel in Blaustein sicher mehr gefordert werden und müssen dann an ihr Limit gehen, um die wieder errungene Tabellenführung zu verteidigen.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (1), Kussmann (5), Friessnig (4), Geißler, Renner-Slis (2), Reinl (3), Appelrath (8), Müller (3), Fröhlich (3), Chatzigietim (9/3).

SG Ober-/Unterhausen : Thümmel, Bader; Bordt (8), Akil, Zhabeli (3), Von Der Dellen, Pfeiffer, Kania (7/2), Althaus (2), Schmid (5), Losch (2/1).

Schiedsrichter: Sturm/Bräuning (TV Großbottwar/SKV Eglosheim)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Appelrath

Ober-/Unterhausen: keine

7m:

Zizishausen: 4/3, Chatzigietim tritt einmal über

Ober-/Unterhausen: 6/3, Kania verwirft zweimal gegen Schröter, Losch einmal gegen Hauptvogel.

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HSG Winzingen-Wißgoldingen - TSV Zizishausen 34:31 (19:13)

Der TSV Zizishausen hat den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen, die noch mitten im Abstiegskampf steckt, kassierten die Schnaken nach einer über weite Strecken ganz schwachen Leistung eine 31:34-Niederlage, und damit bereits die zweite in der Rückrunde.

Die etwas ungewohnte frühe Anwurfzeit am Samstag um 17.30 Uhr war dem Umstand geschuldet, dass am Abend noch eine Fasnet-Veranstaltung der HSG stattfand. Nun da hatten die Handballer der Gastgeber später sicherlich allen Grund zu feiern. Die Zizishäuser dagegen wirkten zu Beginn der Partie, als wären sie gerade erst vom Fasching gekommen.

Schnell lag man mit 0:3 (4.) zurück, ehe Niklas Minsch der erste Treffer gelang. Trainer Holger Breitenbacher schwante da bereits das Unheil, er bemängelte „die fehlende Körpersprache“ in der Abwehr. Zumindest erzielten die Gäste durch zweimal Georgios Chatzigietim und Minsch den 4:4-Ausgleich, nachdem Torhüter Jimmy Schröter zweimal die Fehler seiner Vorderleute ausgebügelt hatte. Doch der kurzeitige Lauf hielt nur bis zum 6:6 (12.) durch Simon Müller, danach setzten sich die Gastgeber wieder auf 11:7 (19.) ab. Trotz Auszeit ging kein Ruck durchs Schnakenteam, und die HSG packte nochmals drei Treffer zum 17:10 (26.) drauf. Dabei brannten die Gastgeber beileibe kein spielerisches Feuerwerk ab, einfaches druckvolles Durchstoßen genügte, um die Zizishäuser Deckung auszuhebeln. Und im Angriff agierten die Gäste viel zu statisch und suchten ihr Heil in Würfen aus der zweiten Reihe, in denen schon ein stückweit Verzweiflung steckte. 19:13 stand es zur Halbzeit, so viele Gegentreffer hatten die Zizishäuser bisher noch in keiner Hälfte hinnehmen müssen.

Die Gäste starteten mit dem 19:14 durch Maximilian Friessnig in den zweiten Durchgang, doch dann musste Trainer Breitenbacher völlig konsterniert mitansehen, wie sein Team trotz aller Appelle und Ansprachen in der Pause fast ohne Gegenwehr mit 14:23 (34.) in Rückstand geriet. Um noch irgendetwas zu bewegen, stellte er auf eine offensive Abwehr mit doppelter Manndeckung um, was die Gastgeber, die nun auch einige Zeitstrafen hinnehmen mussten, schon vor einige Probleme stellte. Zwar fanden die stärksten Angreifer der HSG Fabian Schneider und Max Dangelmaier hin und wieder eine Lücke, doch man hatte nun endlich das Gefühl, als hätten die Schnaken den Kampf angenommen. Mit drei Treffern in Überzahl verkürzte Zizishausen nach einer Dreiviertelstunde auf 27:23 – die Hoffnung war wieder ein klein wenig zurückgekehrt. Die Gastgeber wehrten sich mit aller Macht und behaupteten bis zum 31:27 (56.) ihren Vorsprung, ehe Chatzigietim zweimal vom Kreis zum 31:29 (57.) vollstreckte. Einen erneuten Ballgewinn nutzte Sebastian Appelrath im Konter zum 31:32-Anschlußtreffer, und da waren es noch mehr als eine Minute zu spielen. Doch es sollte für die Schnaken nicht mehr reichen: die HSG-Protagonisten Schneider und Dangelmaier setzten den Schlußpunkt zum 34:31-Sieg der Gastgeber.

Eine Niederlage, die TSV-Trainer Breitenbacher besonders schmerzte, da er sie einzig „dem fehlenden Willen und Einsatz“ zuschrieb. „Wir verlieren die erste Hälfte mit sechs Toren und gewinnen die zweite mit drei, obwohl wir spielerisch keinen Deut besser waren, haben aber endlich den Kampf angenommen“, so der TSV-Coach nach der Partie und schob dann noch hinterher: „Es kann und wird immer Tage geben, an denen es spielerisch einfach nicht läuft, aber dann muss man wenigstens kämpfen und alles geben.“

HSG Winzingen-Wißgoldingen: Nagel; Corces, Mader (1), Schmid, Pfeilmeier (2), Heilig (5), Bühler (2), Schneider (10), Spindler (2/1), Köller, Dangelmaier (11/3), Jentsch.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (6), Friessnig (4), Kussmann, Geißler, Renner-Slis, Reinl (1), Appelrath (2), Baum (4/1), Müller (2), Fröhlich (2), Chatzigietim (10/3).

Schiedsrichter: D.Salles / L.Salles (TGV Beilstein)

Zeitstrafen:

Winzingen-Wißgoldingen: Schneider (2), Corces, Mader, Bühler, Dangelmaier.

Zizishausen: Baum (2), Reinl, Chatzigietim

7m:

Winzingen-Wißgoldingen: 4/4.

Zizishausen: 4/5, Baum scheitert an Nagel

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TSV Zizishausen - SC Vöhringen 33:22 (17:10)

Der TSV Zizishausen hat nach der Niederlage in Albstadt die richtige Reaktion gezeigt und gewann am Sonntagabend gegen den abstiegsbedrohten SC Vöhringen mit 33:22 und bleibt mit diesem Erfolg dem Tabellenführer Blaustein auf den Fersen.

Die Gäste begannen mit der gleichen offensiven Deckung gegen die zwei Halbpositionen, die den Zizishäusern in Albstadt gar nicht geschmeckt hatte. TSV-Trainer war etwas überrascht, dass „jemand nochmals die gleiche Deckungs-Variante spielt“, aber „so konnten wir sofort das umsetzen, was wir uns unter der Woche im Training erarbeitet hatten.“ Es dauerte freilich über fünf Minuten, bis das zu den ersten Treffern von Max Geißler zum 2:1 (7.) führte. Zuvor war Julian Baum bereits mit einem Strafwurf an SC-Keeper Andrei Mitrofan gescheitert und zwei weitere Chancen bleiben ebenso ungenutzt. Da aber auch Jimmy Schröter im TSV-Kasten zweimal gut parierte, blieb dies in der Anfangsphase ohne Folgen. Das 3:3 (9.) durch David Schuler sollte dann auch der letzte Gleichstand in der Partie sein. Die Gastgeber stellten wieder eine richtig starke Abwehr auf die Beine und nutzten die Ballgewinne und Fehlwürfe des SC zum erweiterten Gegenstoß. Besonders gut lief es in dieser Phase bei Maximilian Friessnig, der vier Treffer zur 9:5-Führung nach knapp 17 Minuten beisteuerte. Als früherer Abwehrstratege war Trainer Breitenbacher mit dieser Defensivleistung natürlich sehr zufrieden und freute sich zudem darüber, dass „wir auch einige einfache Tore mit einem direkten Pass erzielen konnten.“ So wie beim 7:3 (15.), als Keeper Schröter parierte und sofort den durchgestarteten Niklas Minsch präzise bediente.

Georgios Chatzigietim und Mark Reinl bauten den Vorsprung noch auf 11:5 aus, ehe den Gästen durch André Möller nach über fünf Minuten wieder ein Treffer zum 11:6 (23.) gelang.

Breitenbacher nutzte den Vorsprung um durch zu wechseln und konnte den angeschlagenen Julian Baum auf die Bank setzen. „Es war gut, dass wir Julian Baum schonen konnten und er sich etwas regenerieren kann. Ihn werden wir für die nächsten Spiele dringend brauchen“, so der TSV-Coach.

Mathias Dreimann traf zweimal zum 16:9 (28.), den Schlusspunkt setzte Nico Fröhlich, als er kurz vor der Halbzeitsirene den Torwart-Riesen Fabian Seiler frech von der Außenposition mit einem Lupfer zum 17:10 überwand.

In die zweite Hälfte starteten die Zizishäuser konzentriert: Simon Müller schloß einen feinen Rückhandpass von Chatzigietim zum 18:10 ab. In der Abwehr hatte man zwar einige Probleme mit dem Linkshänder Valentin Istoc, den man oft nicht am Torwurf hindern konnte. Aber die fünf Treffer, die der SC-ler im zweiten Durchgang erzielte, kann man einem Spieler seiner Klasse auch zugestehen. Zudem kamen die Vöhringer auch nicht näher als beim 19:13 (36.) heran, weil die Schnaken ihr Spiel weitgehend souverän durchzogen. Mit einem kurzen Zwischenspurt erhöhte der TSV dann mit vier Treffern in Folge auf 29:18 (52.). Bei den Gästen kam in dieser Phase auch noch das Pech mit zwei Pfostentreffern hinzu, die prompt zum Gegenstoßtor auf der anderen Seite führten. Am Ende siegten die Zizishäuser klar mit 33:22 und wollen am nächsten Wochenende bei der HSG Winzingen/Wißgoldingen an diesen Erfolg anknüpfen.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (1), Friessnig (5), Geißler (4), Renner-Slis (1), Reinl (3), Appelrath (1), Baum (1), Dreimann (5), Müller (3), Fröhlich (4), Chatzigietim (5/2).

SC Vöhringen: Mitrofan, Seiler; Möller (4/1), Istoc (8), Stegmann, Sailer, Bucher (1), Schuler (4), Sailer (2), Jooß (1), Brugger (2), Stetter, Schwarz.

Schiedsrichter: Leykauf/König (TSV Biberach/TV Flein)

Rote Karte: Bucher (59.) wg. Unsportlichkeit

Zeitstrafen:

Zizishausen: Chatzigietim (2), Friessnig, Reinl

Vöhringen: Mitrofan, Möller, Stetter.

7m:

Zizishausen: 3/2, Baum scheitert an Mitrofan

Vöhringen: 2/1, Schuler verwirft gegen Schröter

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HSG Albstatt - TSV Zizishausen 36:30 (16:12)

Beim starken Aufsteiger HSG Albstadt kam der TSV Zizishausen am Samstagabend nicht so recht in die Gänge und kassierte beim 30:36 (12:16) die zweite Saisonniederlage. Damit mussten die Schnaken die Tabellenführung wieder an den TSV Blaustein abgeben, der aber auch schon zwei Spiele mehr absolviert hat. Die kampfstarken Gastgeber verbesserten sich auf den dritten Platz und mischen nun kräftig im Aufstiegsrennen mit.

Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher sprach nach der Partie von einem verdienten Sieg der HSG, da „wir es nicht geschafft deren Konterstärke zu unterbinden“. Allerdings luden die Zizishäuser den Gegner auch immer wieder durch Abspielfehler und zahlreiche Fehlwürfe zum schnellen Gegenstoß ein.

Auch wenn die ersten Treffer der Partie durch Georgios Chatzigietim und Max Geißler aufs Gästekonto gingen, war die vorgegebene Marschroute von HSG-Coach Markus Stotz klar erkennbar. Mit einer offensiven Deckung gegen die Halbspieler Maximilian Friessnig und Mark Reinl wollten die Gastgeber den wurfgewaltigen „Schnaken“-Rückraum an die Kette liegen. Breitenbacher musste miterleben, dass sein Team „nicht immer die spielerischen Mittel gegen diese Abwehrformation fand, weil uns auch die Alternativen fehlten“. Mathias Dreimann fehlte und der angeschlagene Julian Baum konnte nur wenige Minuten für Entlastung sorgen. „Und irgendwann können wir das eben auch nicht mehr kompensieren“, wie „Breitzke“ nach der Partie leicht frustriert konstatierte.

Allerdings hielten die Gäste die Partie bis zum 9:9 (18.) durch Simon Müller offen, ehe sich die HSG mit drei Treffern in Folge auf 12:9 absetzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Friessnig bereits seine zweite Zeitstrafe kassiert, was die Möglichkeiten in der Defensive zusätzlich einschränkte. Youngster Nico Fröhlich, der den Raum, der sich durch die offensive HSG-Deckung ergab, endlich mal im Eins-gegen-Eins nutzte, verkürzte nochmals auf 12:13 (28.). Doch trotz Unterzahl erhöhten die Gastgeber wieder auf 15:12, und Lukas Mayer besorgte mit einem verwandelten Strafwurf nach der Sirene den 16:12-Pausenstand.

Die Schnaken-Fans hatten zu Beginn der zweiten Hälfte noch Hoffnung, denn schließlich hatte der TSV in dieser Saison schon einige Male einen klaren Rückstand aufgeholt. Doch diesmal wollte das nicht gelingen, zu oft scheiterte man am HSG-Keeper Tobias Exner oder traf einige Male nur das Aluminium. Nur Mark Reinl hielt sein Team mit zwei Treffern zum 22:18 (40.) noch auf Schlagdistanz. Zizis-Coach Breitenbacher nahm schon nach knapp 11 Minuten seine zweite Auszeit, Baum war in seinem Kurzeinsatz zweimal erfolgreich, doch mehr als das 24:21 (43.) durch Fröhlich sprang dabei nicht heraus.

Albstadt hielt seinen Vorsprung konstant bis zum 30:25 (52.), als die Gäste auf eine offensive 4:2-Deckung umstellten, die allerdings erst zum Tragen kam, nachdem die Gastgeber zwischenzeitlich auf 32:26 (54.) davon gezogen waren. Friessnig und zweimal Chatzigietim über die zweite Welle verkürzten zum 32:29 (56.), und Keeper Jimmy Schröter gab der Hoffnung auf mehr mit einem parierten Strafwurf weiter Nahrung. Die Chance den Rückstand auf zwei Treffer zu verkürzen wurde jedoch viel zu überhastet vergeben, und auf der anderen Seite erzielte Felix Hofele im Nachsetzen das 33:29 (57). Zizishausen gab sich geschlagen, kassierte am Ende noch drei Konter zum 36:30-Endstand.

HSG Albstadt: Exner, Makowski; P. Jerger, Lebherz (4), Schlegel (1), L. Mayer (9/4), Rau (5), Hofele (3), Ferdinand (5), Link (6), Seeger, B. Jerger (3).

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (2), Friessnig (7), Geißler (2), Renner-Slis (1), Reinl (5), Appelrath, Baum (2/1), Müller (2), Fröhlich (3), Chatzigietim (6).

Schiedsrichter: Liss/Szomolay (SG H2Ku/Spvgg Aidlingen)

Zeitstrafen:

Albstadt: Ferdinand (2), Lebherz, Schlegel, Mayer.

Zizishausen: Friessnig (2), Appelrath

7m:

Albstadt: 7/4, Schröter pariert gegen Rau und zweimal gegen Mayer, dieser verwandelt einmal den Abpraller im Nachwurf.

Zizishausen: 1/1

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TSV Zizishausen – HV RW Laupheim 35:25 (18:13)

Mit einem deutlichen Erfolg ist der TSV Zizishausen in das neue Jahr gestartet. Zum Rückrundenauftakt gewannen die „Schnaken“ gegen den HV RW Laupheim mit 35:25 (18:13) und haben nach den Punktverlusten von Heiningen und Blaustein mit diesem Sieg ihre Tabellenführung auf drei Minuspunkte ausgebaut.
Im Hinspiel hatten die Zizishäuser noch mit 29:33 das Nachsehen, weil sie sich beim Saisonstart eine schwache Viertelstunde geleistet hatten und den daraus resultierenden Rückstand nicht mehr wettmachen konnten. Diesmal blieben die Gastgeber über weite Strecken konzentriert, und Trainer Holger Breitenbacher hatte beim Debüt von Neuzugang Sebastian Appelrath und Rückkehrer Niklas Minsch auch wieder mehr Alternativen auf der Bank zur Verfügung. Die Möglichkeit, ohne Bruch im Spiel adäquat wechseln zu können, sorgte dann auch dafür, dass sich die Zizishäuser ab Mitte der ersten Halbzeit absetzen konnten.

Die Gäste waren bis zum 9:9 durch Simon Krais gleichauf (18.), ehe der TSV mit einem Strafwurf von Julian Baum und Mathias Dreimann wieder auf zwei Tore zum 11:9 erhöhte (21.). Zizishausens Deckung und Torhüter Michael „Jimmy“ Schröter bekamen den HV-Rückraum um Constantin Striebel nun besser in den Griff. Mark Reinl mit seinem bereits fünften Tor und Simon Müller bauten den Vorsprung auf 14:10 (24.) aus. Sekunden vor dem Pausenpfiff besorgte Dreimann nach einem lang ausgespielten Angriff den 18:13-Halbzeitstand.

Beim Wechsel auf der Torhüter-Position zu Beginn der zweiten Hälfte führte sich Benjamin Hauptvogel mit einem parierten Strafwurf sofort glänzend ein. Nach dem Kracher aus der zweiten Reihe von Baum war Youngster Nico Fröhlich zweimal zum 21:14 erfolgreich (33.). Laupheim wirkte im Angriff völlig ratlos, der Treffer von Robin Pohl zum 21:15 sollte für mehr als zehn Minuten das letzte Erfolgserlebnis für die Gäste sein. Zizishausen zog mit neun Treffern in Folge auf 30:15 (46.) davon. Stark in dieser Phase Allrounder Appelrath, der über die zweite Welle zweimal Georgios Chatzigietim und Niklas Minsch bediente und anschließend selbst zum 27:15 traf.

Die Partie war damit natürlich entschieden, und es war verständlich, dass die Gastgeber nun etwas unkonzentrierter wurden, die Angriffe nicht mehr zu Ende spielten und oft zu schnell den Abschluss suchten. Nach vier Gegentreffern hintereinander wurde es Zizishausens Trainer Breitenbacher beim 31:20 in der 51. Minute dann doch etwas zu wild und er ermahnte sein Team, „die Partie ordentlich zu Ende zu bringen“. Mit einem direkt verwandelten Abwurf sorgte Keeper Hauptvogel noch für ein kleines Highlight und trug sich zum 32:20 (53.) in die Torschützenliste ein. Am Ende siegten die Zizishäuser deutlich mit 35:25 und haben mit dem erfolgreichen Start in die Rückrunde die Richtung vorgegeben.

TSV Zizishausen: Hauptvogel (1), Schröter; Minsch (1), Friessnig (3), Geißler, Renner-Slis (1), Reinl (6), Appelrath (2), Baum (7/3), Dreimann (5), Müller (4), Fröhlich (2), Chatzigietim (3).

HV RW Laupheim: Krämer, Wachter; Braun (1), Niederbacher, Striebel (7/1), Amann (5/3), Klöffel, Krais (4), Pancu (4), Pohl (2), Hartmann (1), Marin, Remane (1).

Schiedsrichter: Müller/Schmidt (SG Leonberg/Eltingen).

Zeitstrafen: Reinl (2), Friessnig, Appelrath, Chatzigietim – Braun, Pancu, Hartmann.

Siebenmeter: Zizishausen 3/3 – Laupheim 6/4 (Amann und Striebel scheitern an Hauptvogel).

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Im letzten Spiel des Jahres ist der TSV Zizishausen gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Mit dem 26:26 (13:14)-Unentschieden gegen den TV Weilstetten bleiben die Zizishäuser zu Hause weiter unbesiegt und verteidigten ihre Tabellenführung vor der anstehenden Weihnachtspause.

Der TV Weilstetten präsentierte sich als spielstarke und körperlich robuste Mannschaft, die weitaus besser spielte als der Tabellenstand mit 11:13 Punkten vermuten ließ. Jedoch ließen sich die Gastgeber auch durch klare Rückstände in jeder Halbzeit nicht entmutigen und erkämpften so einen verdienten Punkt.

Die Partie gegen Weilstetten war in der ersten Hälfte beinahe eine Kopie der Partie gegen Heiningen eine Woche zuvor. Nach ausgeglichenem Beginn bis zum 4:4 (9.) gewannen die Gäste zusehends die Kontrolle und zogen auf 10:5 davon (15.). Zizishausen leistete sich im Angriff zu viele Fehler und fand in der Deckung kein Mittel gegen das Gästespiel über den starken Kreisläufer Felix Euchner.

Selbst in Unterzahl erzielte Weilstetten zahlreiche Treffer oder holte Strafwürfe heraus, die von Micha Kübler sicher verwandelt wurden. Erst mit der Auszeit der Gäste und der Umstellung der Deckung – Mark Reinl konnte das TV-Angriffsspiel nun wirkungsvoller stören – lief es dann für die „Schnaken“ besser. Nach zwei Treffern von Julian Baum in den Schlussminuten waren die Gastgeber beim 13:14-Pausenstand wieder dran.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien sich das Blatt zu wenden. Zizishausen agierte nun sehr druckvoll im Angriff und legte immer wieder einen Treffer vor. Aber da man die Probleme in der Deckung nicht in den Griff bekam, blieben die Gäste bis zum 19:18 (39.) auf Tuchfühlung und nutzten die anschließende TSVZ-Schwächephase, in der sich die Zizishäuser einige Zeitstrafen wegen Reklamierens einhandelten, konsequent aus. Mit fünf Treffern in Folge zog Weilstetten auf 24:20 davon (46.) und schien schon auf der Siegerstraße.

Allerdings gaben sich die „Schnaken“ noch nicht geschlagen und auch die Umstellung von Trainer Holger Breitenbacher auf eine offensive 4:2-Abwehr trug ihre Früchte. Zudem wurden die TSVZ-Torhüter nach zweimaligem Wechsel endlich zu einem wichtigen Faktor und Rückhalt. Jimmy Schröter trug mit einigen starken Paraden zur Aufholjagd seines Teams bei. Die erfolgreichsten Werfer auf Seiten der Gastgeber, Baum und Reinl, sorgten mit ihren Treffern zum 26:26 am Ende für ein kleines Happy-End und dafür, dass der TSV Zizishausen als Tabellenführer in die Weihnachtspause geht.

TSV Zizishausen – TV Weilstetten 26:26

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Friessnig (2), Geißler, Renner-Slis (2), Reinl (7), Baum (8/2), Dreimann (2), Müller (2), Fröhlich, Chatzigietim (3/1).

TV Weilstetten: König, Dold; Euchner (4), Mauthe (4), Naumann (1), Saueressig, Witt, Raible (1), Bischoff (1), Single (1), Müller (4), Kiene, Kübler (10/7).

Schiedsrichter: Stief/Krieg (TSV Bartenbach/TV Mögglingen).

Zuschauer: Keine Angaben.

Zeitstrafen: Baum (2), Chatzigietim (2), Dreimann, Müller – Bischoff (2), Euchner, Saueressig, Raible, Müller.

Siebenmeter: 5/3 (Baum und Chatzigietim scheitern an König) – 7/7.

 

 
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TV Reichenbach - TSV Zizishausen 23:27 (8:15)

Im Derby gegen den TV Reichenbach wurde der TSV Zizishausen seiner Favoritenrolle gerecht, gewann verdient mit 27:23 (8:15) und entführte relativ souverän beide Punkte aus der Brühlhalle. Mit diesem Erfolg rückte Zizishausen in der Tabelle auf Rang zwei vor und empfängt am nächsten Sonntag den TSV Heiningen zum nächsten Spitzenspiel.

Für ein Lokal-Derby herrschte in der Partie der beiden vom Verletzungspech gebeutelten Teams lange Zeit fast schon andächtige Stille. Zu klar schienen die Rollen verteilt, doch die von den Gastgebern befürchtete „Packung“ wurde es dann doch nicht. Denn Reichenbach „gelang es in der zweiten Hälfte mehr Emotionen und Kampfgeist ins Spiel zu bringen“, so TV-Coach Daniel Hebisch im Trainer-Gespräch nach der Partie, der „angesichts unserer Möglichkeiten“ mit der gezeigten Leistung seines Teams zufrieden war.

Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher bemängelte dagegen die fehlende Konzentration im zweiten Durchgang, in dem „wir 15 Gegentreffer kassieren und zu viele Fehlwürfe haben“.

Die erste Hälfte war da mehr nach seinem Gusto, in der die „Schnaken“ souverän und fast schon unterkühlt ihr Programm abspulten. Nach dem Anschlusstreffer von Erik Rummel zum 5:6 (13.) bauten Mark Reinl und Julian Baum mit je zwei Treffern den Vorsprung auf 11:6 (21.) aus. Die Gästedeckung mit einem starken Jimmy Schröter zwischen den Pfosten, der auch noch zwei Strafwürfen abwehren konnte, hatte kaum Probleme mit dem TV-Angriff, dem es doch an Durchschlagskraft aus der zweiten Reihe fehlte. 15:7 führten die Gäste kurz vor der Pause, als sich die Szene ereignete, die für Breitenbacher symptomatisch für die zweite Hälfte sein sollte. Anstatt den Angriff auszuspielen schlossen die Zizishäuser übermütig viel zu früh ab und kassierten mit dem Pausenpfiff noch den Gegentreffer zum 8:15.

Nachdem Georgios Chatzigietim nach schönem Zuspiel von Mathias Dreimann den ersten Treffer nach Wiederanpfiff erzielte, sollte dieses kleine Malheur eigentlich wieder vergessen sein. Doch die Zizishäuser agierten weiter unkonzentriert, machten technische Fehler und waren nicht entschlossen beim Torwurf. Nach drei Gegentreffern in Folge zum 15:18 (41.) wurde es Breitenbacher dann zu bunt, und er ermahnte sein Team „nicht so statisch und halblebig“ zu agieren. Vor allem unterbrach die Auszeit aber den schönen Lauf der Reichenbacher, die prompt wieder ins Muster der ersten Hälfte zurückfielen und im Angriff den Ball verloren. Schnelle Gegenstöße über Simon Müller und Patrick Renner-Slis zum 15:22 (44.) sorgten für klare Verhältnisse, und ein dickes Polster für die Schlussphase.

Die Gastgeber gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und erzielten über den Youngster Jonas Reinold und Kai Hesping einige Treffer aus der zweiten Reihe. Der Zizishäuser Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr, zumal der eingewechselte Torhüter Benjamin Hauptvogel einige gute Paraden zeigte. Nun heißt es Kräfte sammeln für die drei letzten Spiele im Dezember zum Abschluss der Hinrunde.

TV Reichenbach: Stockburger, Eberhardt; Scheffold, Haisch (4/1), Maile (4), Reinold (4), Mäntele (2/1), Schüder (2), Hesping (3), Rummel (3), Tonn (1/1).

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Schade, Friessnig (5), Geißler (1), Renner-Slis (4), Reinl (4), Baum (4/1), Dreimann (1), Müller (3), Fröhlich (1        ), Chatzigietim (4).

Schiedsrichter: Schmidt/Richter (TSV Wolfschlugen)

Zeitstrafen:

Reichenbach: Tonn (2), Mäntele.

Zizishausen: Friessnig, Dreimann, Chatzigietim.

7m:

Reichenbach: 5/3, Maile und Mäntele scheitern an Schröter.

Zizishausen: 2/1, Baum wirft einmal übers Tor.

 

Pokal-Aus kein Beinbruch

30 November 2015 geschrieben von
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TSV Zizishausen - MTG Wangen  29:34 (16:16)

 Der TSV Zizishausen ist im Viertelfinale des HVW-Pokals ausgeschieden und hat mit der 29:34-Niederlage gegen die MTG Wangen den Einzug ins Final-Four verpasst.

Die Partie gegen den Ligakonkurrenten Wangen stand schon vor Beginn unter denkbar schlechten Vorzeichen. Die Verletzung von Maik Zimmermann hatte sich als Kreuzbandriss herausgestellt, womit er nun der vierte Spieler des TSV ist, der mit dieser schwerwiegenden Verletzung langfristig ausfällt. Zudem fehlten mit Julian Baum und Sem Schade zwei weitere Akteure, so dass Trainer Holger Breitenbacher mit gerade einmal acht Feldspielern in dieses Viertelfinale ging. Insbesondere auf den Halbpositionen standen nur Maximilian Friessnig und Mark Reinl zur Verfügung, was sich im Laufe der Partie, als die Kräfte nachließen, zwangsläufig negativ bemerkbar machte.

Begonnen hatten die Gastgeber äußerst effektiv mit drei schnellen Treffern, was Gästetrainer Timo Feistle schon nach knapp drei Minuten bewog eine Auszeit zu nehmen. Wangen fand danach ins Spiel, schaffte den Ausgleich und die Partie verlief nun ausgeglichen, wobei der TSV immer wieder vorlegen konnte. Insbesondere Kreisläufer Georgios Chatzigietim konnte die „Schnaken“ des Öfteren in Szene setzen und so die offensive MTG-Deckung überwinden.

Beim 14:15 (27.) gingen die Gäste durch Clemens Balle erstmals in Front, kurz vor der Pause gelang Nico Fröhlich der 16:16-Pausenstand.

Nach der Pause legten die Zizishäuser nochmals alles in die Waagschale und gingen durch Simon Müller und Chatzigietim mit 19:17 (34.) in Front. Doch der TSV konnte diesen Vorsprung nicht halten, Wangen erzielte wieder den Ausgleich zum 20:20 (37.) durch Robin Straub. Der starke Mittelmann Aaron Mayer war treibende Kraft auf Seiten der Wangener und sorgte mit seinen Treffern dafür, dass die Gäste auf 22:25 (45.) davon zogen. Bei den Hausherren musste auch Reinl leicht angeschlagen pausieren, so dass Friessnig als Rückraumschütze auf sich allein gestellt war und die MTG-Deckung sich darauf einstellen konnte.

Dennoch blieb Zizishausen noch auf Schlagdistanz, konnte den Rückstand aber nicht mehr verkürzen. Nach drei schnellen Gegentreffern zum 28:34 (58.) war die Partie aber zu Gunsten des MTG Wangen entschieden.

Trainer Breitenbacher konnte das Ausscheiden im HVW-Pokal verschmerzen, denn angesichts des dünnen Kaders entfällt nun die zusätzliche Belastung durch das Final-Four.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Friessnig (7), Geißler (1), Renner-Slis (1), Reinl (3), Dreimann, Müller (4), Fröhlich (2), Chatzigietim (11/5).

MTG Wangen: Nerger, Herrmann; Fischer, Straub (9), Wengenmayr (1), Kuttler (4), Bader , Mayer (12/3), Balle (5), Waizenegger (1), Schnitzer, Staudacher (2).

Schiedsrichter: Heikampf/Kampf (SG Kuchen-Gingen/Heidenheimer SB)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Reinl, Friessnig. Dreimann.

Wangen: Wengenmayr (2), Kuttler, Bader, Staudacher.

7m:

Zizishausen: 7/5, Chatzigietim trifft einmal den Pfosten, wirft einmal vorbei.

Wangen: 3/3.

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Der TSV Zizishausen überzeugt beim 37:23 gegen die HSG Langenau/Elchingen - Zimmermann verletzt

Mit einer famosen Leistung im Topspiel gegen rüde Langenauer zog der TSVZ auf den zweiten Tabellenplatz, getrübt wurde das Ergebnis durch einen weiteren Verletzten - Kreisläufer Maik Zimmermann

Bisher hatte die HSG Langenau/Elchingen erst zwei Punkte abgegeben in dieser Saison, und schielte punktgleich auf den Tabellenführer. Dass der TSV Zizishausen diesen Gegner zuhause mit 37:23 demütigen würde, hätte wohl niemand für möglich gehalten - bis auf einen. "Wenn wir in unserer kleinen Runde zusammenhalten und unsere Aufgaben erfüllen, werden wir hier gewinnen - hoch.", hatte TSVZ-Trainer Holger Breitenbacher seinen Schützlingen noch vor der Partie gesagt.
"Wir müssen den Kreisläufer (Jan Schaden) und den Halbrechten (Felix Junginger in den Griff bekommen.", lautete eine der Vorgaben.
Ausgerechnet diese beiden brachten die Gäste zum 2:0 in Führung. Doch die "Schnaken" hielten dagegen, "Jimmy" Schröter zeigte erneut eine gute Leistung im Tor und parierte einen Strafwurf durch Schaden. Mark Reinl und Maik Zimmermann glichen wieder aus (6.). Die erneute Führung durch Marco Mannes sollte die letzte der HSG Langenau/Elchingen gewesen sein. Reinl und Maxi Friessnig brachten die "Schnaken" wieder auf die Siegerspur. Dann ein Schockmoment, nach Maik Zimmermanns Tor blieb dieser mit schmerzerfülltem Gesicht am Boden liegen. Es könnte der vierte Langzeitverletzte der Zizishäuser sein, erste Vermutungen führen zum Kreuzband, die Diagnose steht noch aus. 
Das Team verpasste es nun, weiter davon zu ziehen, Gästetorhüter Markus Hinkelmann hielt drei Konter in Folge, im Gegenzug verkürzte Junginger zum 6:4 (12.).
Kapitän Georgios Chatzigietim strukturierte seine Mannschaft wieder, brachte Stabilität in die Abwehr und Akzente in den Angriff und traf direkt mit einem spektakulären Wurf hinter dem Rücken. 
Langenau blieb dran, verkürzte erst auf zwei Tore, und holte dann einen Strafwurf heraus, doch Schröter hielt auch diesen und Friessnig, Reinl und Chatzigietim erhöhten zum 10:6 (18.).
Die Partie wurde zunehmends emotionaler, die Gästeabwehr rüder und das Schiedsrichtergespann fachte die Stimmung mit manchen Entscheidungen noch an.
Die Schnaken ließen sich davon nicht beirren Simon Müller erhöhte zum 14:9 (22.). Die Abwehr funktionierte jetzt optimal und im Angriff brachte sich jeder Spieler mit positiven Aktionen ein und auf einen 5-0-Lauf folgte der 19:10-Pausenstand.
Mit diesem Polster konnte der TSVZ entspannter durchwechseln und hielt den 9-Tore-Vorsprung besonders durch die Rückraumtore von Julian Baum, der in der zweiten Halbzeit aufblühte, Müller erhöhte zum 23:13 (37.). Eine doppelte Zeitstrafe durch Chatzigietim und Fröhlich wusste Friessnig mit drei Toren in Folge zu retten, und Jörg Beresel verlor in der 42. Minute die Nerven und stoppte ihn mit einem unsportlichen Foul und sah die rote Karte. 
Spätestens jetzt war die Partie entschieden, die "Schnaken" erhöhten weiter durch Gegenstöße, Friessnig setzte den 37:23 Endpunkt.

"Wir sind heute in einer schwierigen Situation zusammengestanden und haben diesen Erfolg gemeinsam geholt.", gibt sich Coach Breitenbacher zufrieden. "Jetzt können wir nur noch auf eine milde Diagnose bei Maik hoffen."

TSV Zizishausen - HSG Langenau/Elchingen 37:23

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Friessnig (6), Schade, Geißler (3), Renner-Slis (2), Zimmermann (2), Reinl (4), Baum (9/2), Dreimann (2), Müller (2), Fröhlich (2), Chatzigietim (5).

HSG Langenau/Elchingen: Hinkelmann, Henseler, Kief; Junginger (4), Mannes (3), Heinrich, Schaden (7/3), Schenk (1), Baresel (2), Renner (2), Schorn (4), Ruess.

Schiedsrichter: Czommer/Marin (TSB Schwäbisch Gmünd).

Zeitstrafen: Baum, Fröhlich, Chatzigietim (3) - Mannes, Schaden (2), Baresel (1 - dann direkt rot), Schorn (2)

Siebenmeter: Baum (2/2) - Schröter pariert gegen Junginger und Schaden

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