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TSV Bad Saulgau - TSV Zizishausen   27:28 (15:12)

Der TSV Zizishausen bleibt in der Württembergliga nach dem 28:27-Erfolg beim TSV Bad Saulgau weiter auf Kurs. In einer kampfbetonten Partie retteten die Schnaken Dank eines überragenden Mark Reinl mit 12 Treffern den knappen Sieg mit letzter Kraft über die Zeit.

Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher war nach dem Schlußpfiff „einfach nur glücklich und froh, dass wir gewonnen haben. Wir hätten in diesem umkämpften Spiel genauso gut auch einen oder beide Punkte verlieren können“

Dabei sahen die wenigen Schnaken-Fans in der vollbesetzten Kronried-Sporthalle zu Beginn einen souverän auftretenden TSV Zizishausen, der konzentriert aufspielte und schnell mit 2:0 vorne lag. Nach dem zweiten verwandelten Strafwurf von Georgios Chatzigietim führten die Gäste mit 4:1 (4.). Als Sebastian Appelrath mit einem Konter auf 7:3 (8.) erhöhte, reagierte Saulgaus Trainer Holger Beck mit der frühen Auszeit. Und diese bekam den Schnaken gar nicht, zumal die Gastgeber nun auch wesentlich aggressiver in der Deckung zu Werke gingen und es den Zizishäusern deutlich erschwerte Tore zu erzielen. Zudem scheiterten die Gästewerfer auch zweimal von der Siebenmeterlinie am „Strafwurf-Killer“ David Bakos. Mit vier Treffern in Folge ging Saulgau mit 10:9 (20.) in Führung und schwamm nun auf der Euphorie-Welle, die die Zizishäuser regelrecht  zu überrollen schien.

Schnaken-Coach Breitenbacher nahm die Auszeit und brachte den angeschlagenen Mathias Dreimann, um das stockende Angriffsspiel wieder zu beleben. Dreimann konnte nach seiner Oberschenkelprellung aus dem Gerhausen-Spiel die Woche über nicht trainieren, sorgte aber zumindest  mit dafür, dass die Gäste nach über sechs Minuten ohne Tor durch Max Kaplick das 10:10 (23.) erzielten. Er selbst traf dann zum 11:11 (25.). Den Lauf der Hausherren konnte dies aber nur kurzzeitig aufhalten, denn der eingewechselte Daniel Matt traf dreimal in Folge zum 14:11 und sorgte für prächtige Stimmung beim Saulgauer Anhang.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hielt Mark Reinl seine Farben mit vier Treffern zum 18:16 (40.) fast im Alleingang im Spiel, ehe sich die Gastgeber plötzlich ihre „Krise“ nahmen. Obwohl die Schnaken erneut einen Strafwurf nicht verwandeln konnten, drehten sie mit vier Treffern hintereinander die Partie. Mehrere Ballgewinne in der Abwehr und Paraden von Torhüter „Jimmy“ Schröter reichten, um über schnelle Konter von Niklas Minsch und Simon Müller auf 18:20 (46.) davonzuziehen.

Diesen Vorsprung verteidigten die Gäste eisern, obwohl Saulgau nicht aufsteckte und immer wieder den Anschlusstreffer erzielte, aber der so wichtige Ausgleich wollte der Heimmannschaft nicht gelingen. Auf Seiten der Schnaken waren es immer wieder Reinl mit seinen Würfen aus der zweiten Reihe und Minsch auf der rechten Außenbahn, die zum richtigen Zeitpunkt die Treffer erzielten, um den Zwei-Tore-Vorsprung zu behaupten.

Auch als Chatzigietim wieder einen Strafwurf zum 23:26 (57.) an Bakos vorbei im gegnerischen Kasten unterbrachte, war die Partie noch nicht entschieden. Die Gäste kassierten zwei Zeitstrafen in Folge, standen kurze Zeit nur mit 4 gegen 6 Spieler auf dem Feld und mussten noch zwei Gegentreffer von Matt zum 28:27 (60.) hinnehmen. In den letzten 20 Sekunden blieben die Gäste trotz aller Saulgauer Gegenwehr im Ballbesitz und retteten den knappen Vorsprung über die Zeit.

Ein am Ende etwas glücklicher, aber auch verdienter Erfolg für die Zizishäuser, die sich trotz einiger angeschlagener und fehlender Spieler durchgebissen haben und daraus Selbstvertrauen für die nächsten Spiele ziehen können.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, F. Engler; Zimmerer (1), M. Kruse (2), Gaspar (4), Rosca (3), Söder, Hillenbrand (2), Reck, Matt (11/5), S. Kruse (1), P. Engler (1), Aldica (2).

TSV Zizishausen: Schröter, P.Schneider; Minsch (5), A.Schneider, Kaplick (1), Reinl (12), Dreimann (2), Grau, Müller (2), Fröhlich (1), Appelrath (1), Chatzigietim (4/4).

Schiedsrichter: Tona / Berger (TV Brenz/SG Tübingen)

Zeitstrafen:

Saulgau: Zimmerer, Gaspar, Söder, Kruse, Aldica.

Zizishausen: Appelrath (2), Grau, Chatzigietim.

7m:

Saulgau: 5/5

Zizishausen: 8/4, zweimal Chatzigietim, Grau und Müller  scheitern allesamt an Bakos.

Zizishausen mit dem längeren Atem

9 Januar 2017 geschrieben von
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TSV Zizishausen  -  TV Gerhausen  27:24 (11:12)

Der TSV Zizishausen ist mit einem 27:24-Sieg gegen den TV Gerhausen erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Die Partie gegen die abstiegsbedrohten Gäste war dabei fast ein Spiegelbild der Begegnung zum Saisonstart, als die Zizishäuser ebenfalls erst am Ende den Sack zumachten.

TSV-Spieler Georgios Chatzigietim brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir haben ganz gut angefangen, dann fehlte es aber manches Mal an der letzten Konsequenz, so das der Gegner ins Spiel kam. Doch am Schluss hatten wir den längeren Atem und haben uns die zwei Punkte geholt.“

Tatsächlich ließen die Anfangsminuten auf ein Angriffs-Feuerwerk der Schnaken hoffen, denn dreimal wurde Chatzigietim nach schnellen Kombinationen am Kreis freigespielt. Beim ersten Mal traf der Zizishäuser direkt, zweimal wurde er regelwidrig am Wurf gehindert und verwandelte den fälligen Strafwurf anschließend selbst. Allerdings ließen sich die Gäste davon überhaupt nicht beeindrucken und egalisierten im Gegenzug durch Yannik Schopp zum 3:3 (7.). Das Gerhausener Angriffsspiel war vielleicht nicht so spektakulär, aber sehr geradlinig und man nutzte immer wieder die Nachlässigkeiten auf den Außenpositionen in der TSV-Deckung. Und als die Gäste dann plötzlich durch einen Konter von Patrick Maier mit 6:4 (10.)  vorne lagen, dürfte sich so mancher Schnaken-Fan verwundert die Augen gerieben haben. Zwar erzielte Nico Fröhlich mit einem Doppelschlag umgehend den Ausgleich zum 6:6 (12.), doch so richtig kam der TSV nicht ins Rollen.

Mathias Dreimann traf zweimal mit gelungenen Eins-gegen-Eins-Aktionen zum 9:8 und 10:9 (23.), doch kurz darauf musste er nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler verletzt passen und sorgte so für die nächste Schrecksekunde auf Seiten der Zizishäuser. Mit einem Strafwurf zur 12:11-Halbzeit-Führung unterstrich Peter Mayer die Ambitionen der Gäste hier in Nürtingen etwas mitzunehmen.

Trainer Holger Breitenbacher hatte in der Pause mehr Tempo und eine konsequentere zweite Welle von seinem Team gefordert. Die bekam er dann in perfekter Ausführung nach dem 13:15 (35.) zu sehen, als der TSV mit vier Treffern in Folge das Blatt wendete und durch Dennis Ulbrich  und Sebastian Appelrath die Nadelstiche setzte. Aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln und schlugen nach den zwei Treffern von Niklas Minsch zum 19:17 (42.) zurück. Mit ihrem geduldigen Angriffsspiel, bei dem die Schiedsrichter des Öfteren Zeitspiel anzeigten, nutzten sie ihre Möglichkeiten fast perfekt aus. Gerhausen erzielte drei Treffern hintereinander zum 20:19  (46.), nachdem die Hausherren erst einen Strafwurf vergaben und dann auch noch eine Zeitstrafe kassierten.

TSV-Coach Breitenbacher hatte kurz zuvor schon mit einem Torhüter-Wechsel versucht einen neuen Impuls zu setzen, und dies sollte sich schon bald auszahlen. Mit zwei Paraden feierte Neuzugang Patrick Scheider einen gelungenen Einstand  – Zizishausen legte durch Chatzigietim vom Punkt und Minsch im Gegenstoß wieder zum 22:20 (49.) vor und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

Am Ende stand ein 27:24-Arbeitssieg und erfolgreicher Start in die Rückrunde, aber für das nächste Spiel in Saulgau wird man sich steigern müssen.

TSV Zizishausen: Schröter, P.Schneider; Minsch (7), A.Schneider, Kaplick, Ulbrich (3), Reinl (3), Dreimann (2), Grau, Müller (1), Fröhlich (4), Appelrath (2), Chatzigietim (5/3).

TV Gerhausen: Schönefeldt, Leyrer; H.Brinz, J.Brinz (2), Hoßfeld (1), Pointinger, Fanelli, U.Mayer (2), Schopp (3), P.Mayer (9/6), Maier (2), Sigg (2), Deckwitz (2), Hagmann (1).

Schiedsrichter: Lander / Schmelovski (HSG Rottweil/HSG Baar)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Reinl, Appelrath, Chatzigietim.

Gerhausen: Schopp (2), J.Brinz, Hagmann, Leyrer.

7m:

Zizishausen: 4/3, Chatzigietim scheitert einmal an Schönefeldt.

Gerhausen: 6/6.

 

Schnaken rücken auf Platz zwei vor

5 Dezember 2016 geschrieben von
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TSV Zizishausen  - HSG Albstadt   33:29 (15:12)

Tiefes Durchatmen beim TSV Zizishausen nach dem Schlusspfiff im Verfolgerduell gegen die HSG Albstadt. Das Team von Trainer Holger Breitenbacher setzte sich nach hartem Kampf mit 33:29 durch und schob sich auf den zweiten Tabellenplatz vor, nachdem Spitzenreiter Weilstetten beim bisherigen Zweiten HSG Wißgoldingen-Winzingen-Donzdorf klar mit 34:24 die Oberhand behielt.

TSV-Coach Breitenbacher war nach dem Spiel „einfach froh, dass wir dieses Spiel heute gewonnen haben. Das ging an die Substanz und  einige Spieler waren kräftemässig ziemlich am Limit.“ Zudem gab es nach sieben Minuten die nächste Schrecksekunde, als TSV-Torhüter Benjamin Hauptvogel zuerst den Strafwurf von Patrick Lebherz parierte, sich aber dann beim Versuch den Abpraller  abzuwehren das Knie verdrehte und nicht mehr  eingesetzt werden konnte. Der reaktivierte Tobias Fromhold kam so viel früher als geplant zum Einsatz und musste als „letzter Mohikaner“ den Kasten sauber halten, da der zweite Torhüter Michael Schröter immer noch nicht voll einsatzfähig ist.

Dennoch starteten die Gastgeber sehr gut in die Partie, nach der ersten Führung der Gäste zog Zizishausen auf 7:3(11.) davon, weil dem Wirbelwind auf der Linkaußen-Position Nico Fröhlich alles gelang und bis dahin schon fünf Treffer auf sein Konto gingen. Die Gäste schwächten sich in der ersten Hälfte durch ihren großen körperlichen Einsatz oft selbst, als man für Fouls um den Konter oder die schnelle Mitte zu unterbinden fünf Zeitstrafen kassierte.

Allerdings nutzten die Schnaken nicht wirklich konsequent ihre oftmalige Überzahl, stattdessen musste Trainer Breitenbacher missmutig zur Kenntnis nehmen, wie die HSG-Shooter  Patrick Lebherz und Lukas Mayer trotz Unterzahl immer wieder zum Torerfolg kamen. Nach der Auszeit von Gäste-Trainer Markus Stotz schloss Albstadt durch drei Treffer in Folge sogar zum 9:8 (18.) auf. Doch die Zizishäuser berappelten sich wieder und lagen nach zwei Treffern von Niklas Minsch wieder mit 13:9 (25.) vorn und gingen mit einer 15:12-Führung in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte störte Albstadts aggressive und offensive Deckung das Angriffsspiel der Hausherren, die sich dann zu oft in kraftraubende Eins-gegen-eins-Situationen stürzten oder überhastend aus der zweiten Reihe aufs gegnerische Tor warfen. Beim 18:18 (39.) durch Mayer waren die Gäste wieder gleichauf, und Zizishausen wirkte im Angriff ziemlich ratlos, obwohl Sebastian Appelrath sich am Kreis zum 19:18 (40.) durchsetzen konnte und die Führung behauptete. Breitenbacher war gezwungen zu improvisieren, da einige seiner Akteure angeschlagen waren oder mit ihren Kräften haushalten mussten. Albstadt half mit zwei Zeitstrafen innerhalb von zwanzig Sekunden nach, so dass sich die Schnaken durch zwei Treffer von Mathias Dreimann  zum  21:19 (45.) etwas Luft verschaffen konnten.

Dann schlug erneut  die Stunde von Nico Fröhlich: seine vier Treffer trugen maßgeblich zur Vier-Tore-Führung beim  27:23 (52.) bei. Diesen Vorsprung ließen sich die Gastgeber nicht mehr nehmen, obwohl die HSG durch Mayer nochmals auf  28:26 (54.) verkürzte und in der Schlussphase mit einer doppelten Manndeckung agierte die TSV-Angreifer unter Druck setzte. Der TSV-Coach konstatierte zufrieden: „Wir haben im  Angriff viele gute Lösungen gefunden und auch wieder über 30 Treffer erzielt.“ Am Ende machte Minsch gegen die offene HSG-Abwehr alles klar und sicherte mit drei Treffern den 33:29-Erfolg.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Fromhold; Minsch (7), Schneider (1), Kaplick (1), Reinl (1), Ulbrich (2), Dreimann (4), Grau, Fröhlich (9), Appelrath (6), Chatzigietim (2/2).

HSG Albstadt: Exner, Augustin, J.Mayer; P.Jerger, Hofele, Lebherz (8/2), Schlegel, L.Mayer (8), Rau (2), Augustin, Kania (2), Schurer (1), Link (4), B.Jerger (3), Bach (1).

Schiedsrichter: Streich / Gabriel (TSV Asperg)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Appelrath, Fröhlich.

Albstadt: Lebherz (2), L.Mayer (2), Schlegel, Link, B.Jerger, Bach.

7m:

Zizishausen: 3/2, Chatzigietim wirft einmal an den Pfosten.

Albstadt: Lebherz scheitert einmal an Hauptvogel, verwandelt aber den Abpraller.

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TV Weilstetten - TSV Zizishausen   31:33 (18:17)

Die Rolle des Außenseiters scheint dem TSV Zizishausen zu liegen: beim Tabellenführer TV Weilstetten gewannen die Schnaken mit 33:31 (17:18) und brachten dem Primus damit die erste Niederlage in der laufenden Saison bei.

In der intensiv geführten und spannenden Begegnung, die eines Württembergliga-Spitzenspiels würdig war, drehten die Zizishäuser in der Schlußphase einen Vier-Tore-Rückstand und verließen doch noch als Sieger das Feld. Trainer Holger Breitenbacher lobte „die tolle Moral und Leidenschaft, mit der sich die Mannschaft am Ende wieder zurückgekämpft hat.“

Schon die Anfangsphase versprach einen heißen Tanz, beide Mannschaften starteten mit unglaublich hohem Tempo rasant in die Partie. Nach knapp sechs Minuten stand es bereits 6:6 unentschieden, und die Gastgeber nahmen da schon die erste Auszeit. TV-Trainer René Wismar dürfte es nicht gefallen haben, wie die Gäste über den Kreis und die einlaufenden Außenspieler die offensive Deckung der Weilstettener ausgehebelt hatten. Wenige Minuten später, als Stefen Müller mit seinem vierten Treffer zum 9:8 (12.) traf, gab es auch für Zizishausens Trainer Breitenbacher erneut Gesprächsbedarf, um seine bis dahin zu defensive Abwehr auf den TV-Rückraum mit Müller und Frank Raible, bis dahin auch schon dreimal erfolgreich, besser einzustellen. Zwei Minuten darauf musste Zizishausens Coach erneut reagieren, denn Georgios Chatzigietim bekam die zweite Zeitstrafe aufgebrummt, kam nur noch im Angriff zum Einsatz und wurde in der Abwehr durch Sebastian Appelrath ersetzt.

Weilstetten nutzte die Zeitstrafe und führte beim 12:9 (17.) durch Mario Bischoff erstmals mit drei Toren. Nachdem TSV-Keeper Benjamin Hauptvogel einen Strafwurf von Müller abwehren konnte, gelang Niklas Minsch, der auf der rechten Seite für mächtigen Alarm in der TV-Deckung sorgte, wieder der Anschlusstreffer zum 12:11 (20.). Trotz Unterzahl zog Weilstetten durch Spielertrainer Klaus Schuldt erneut auf 15:12 (25.), nachdem die Gäste zweimal an TV-Keeper Moritz König gescheitert waren. Dann hatte auch Mark Reinl sein Visier richtig eingestellt, mit vier Treffern hielt er sein Team bis zum 18:17-Pausenstand im Rennen.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich dieses Spielchen fort: Weilstetten zog davon, Zizishausen kämpfte sich wieder heran, verpasste aber beim 21:20 (34.) und 23:22 (38.) die Chance zum Ausgleich. Doch nach dem 27:25 (46.) durch Maximilian Kaplick, der zuvor bereits spektakulär mit einem Rückhandwurf von außen getroffen hatte, schien es, als müsste die Zizishäuser Rumpftruppe dem enormen Tempo und der intensiven Belastung Tribut zollen und abreißen lassen. Raible und Müller trafen für Weilstetten zum 29:25 (48.) und Breitenbacher nahm die Auszeit, um sein Team noch einmal für die Schlußphase einzustellen und ein kurzes Durchatmen zu ermöglichen. Und in diesen letzten zehn Minuten passte dann alles für die Schnaken: der nach 43 Minuten eingewechselte Torhüter Tobias Fromhold war nun richtig im Spiel und ließ nach dem 30:26 (51.) durch Schuldt über sieben Minuten keinen weiteren Gegentreffer zu. Zudem steigerten sich auch seine Vorderleute und stemmten sich mit großer Leidenschaft und enormen Kampfgeist den TV-Angreifern entgegen.

Mathias Dreimann, der eine überragende Partie auf der Mitteposition spielte, tankte sich zweimal durch die Gastgeber-Deckung zum 30:28, und die Schnaken-Fans, die ihr Team bis dahin schon lautstark unterstützt hatten, übernahmen nun vollends das Kommando in der Längenfeldhalle. Erst recht als Chatzigietim von der Siebenmeterlinie und dann nach Anspiel von Reinl den 30:30-Ausgleich (56.) markierte. Weilstetten haderte in dieser Phase verständlicherweise, aber auch zu Recht mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen, als klare Vorteils-Situationen abgepfiffen wurden. Diese Entscheidungen gab es zuvor zwar auch auf der anderen Seite, in der Schlussphase waren sie aber natürlich umso ärgerlicher.

Die Gastgeber waren ziemlich von der Rolle, bekamen zwei technische Fehler abgepfiffen, und Appelrath brachte mit der ersten Führung (31:30, 57.) seit  dem 1:0 die Stimmung beim TSV-Anhang auf den Siedepunkt. Dreimann vollendete mit dem 32:30 (58.) den 6:0-Lauf seit der 51.Minute. Aber Weilstetten kam durch Raible noch einmal auf 32:21 heran. Zizishausen ließ sich jedoch nicht mehr beirren, auch nicht durch die kuriose Entscheidung, als Appelrath zuerst gefoult wurde, aber dann noch für „Einklemmen“ des Gegenspielers seine dritte Zeitstrafe kassierte und disqualifiziert wurde. Trotz Unterzahl spielten die Schnaken den Angriff konzentriert weiter, holten einen Strafwurf heraus, den Chatzigietim 40 Sekunden vor dem Schlußpfiff nervenstark und sicher zum 33:31-Endstand verwandelte.

Eine außergewöhnliches und denkwürdiges Spiel, das Mut und Hoffnung macht für die nächsten Spiele, um am TV Weilstetten dranzubleiben, der natürlich immer noch Tabellenführer bleibt.

TV Weilstetten: Makowski, König; Euchner, Maier, Schuldt (4), Strölin (3), Saueressig (2), Raible (8), Bischoff (1), Müller (9), Slongo, Weckenmann, Kübler (4/3).

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Fromhold; Minsch (7), Schneider, Kaplick (2), Reinl (6), Ulbrich, Dreimann (7), Grau, Fröhlich (1), Appelrath (2), Chatzigietim (8/5).

Schiedsrichter: Liss / Szomolay (SG H2Ku Herrenberg / Spvgg Aidlingen)

Zeitstrafen:

Weilstetten: Euchner, Saueressig, Raible, Kübler.

Zizishausen: Appelrath (3 und Rote Karte), Chatzigietim (2), Grau.

7m:

Weilstetten: 4/3, Müller scheitert einmal an Hauptvogel.

Zizishausen: 5/5.

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TSV Zizishausen - TV Steinheim  33:28 (18:13)

Nach der Niederlage in Donzdorf hat sich der TSV Zizishausen im Heimspiel gegen den TV Steinheim schadlos gehalten und beim 33:28 (18:13)-Erfolg beide Punkte eingefahren.

Bis auf die langfristig verletzten Maximilian Friessnig und Maik Zimmermann konnten die Zizishäuser fast auf ihren kompletten Kader zurückgreifen, auch Sebastian Appelrath stand nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder parat. Stattdessen musste Trainer Holger Breitenbacher Stunden vor dem Anpfiff wegen eines Magen-Darm-Infekts passen. Für ihn übernahm Torhüter Michael Schröter, den immer noch Hüftprobleme zur Untätigkeit verurteilen, zusammen mit den auf dem Spielfeld agierenden Dennis Ulrich und Georgios Chatzigietim die Aufgabe an der Seitenlinie.

Die Gäste aus Steinheim begannen mit einer recht offensiven Deckung, die den Schnaken zu Beginn einige Problem bereitete. Doch nach 2:1-Führung des Tabellenvorletzten sorgten die Hausherren mit vier Treffern in Folge scheinbar für klare Verhältnisse. Mit schnellen Kontern  bestrafte man die Fehlwürfe  der Steinheimer und Niklas Minsch traf zweimal zum 5:2 (8.). Dominiert wurde die erste Halbzeit jedoch von Mark Reinl, der mit seinen unnachahmlichen Schlagwürfen beim 9:6 (16.) bereits fünfmal ins Schwarze getroffen hatte. Steinheim hielt diesen Rückstand in der Folge konstant, weil man gegen die etwas zu passive und defensive Zizishäuser Deckung immer wieder zu Torchancen kam. Insbesondere  Dennis Kaumann erzielte aus der Nahdistanz vier Treffer. Erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause verschafften sich die Schnaken durch zwei Treffer von Matthias Dreimann zum 18:12 (29.) ein größeres Torepolster.

Auch nach Wiederanpfiff blieben die Gastgeber konzentriert und zogen durch Thomas Grau und zwei Treffer von Chatzigietim auf 21:14 (37.) davon. Obwohl auf Zizishäuser Seite nun munter durchrotiert wurde, änderte sich am Spielverlauf nicht viel. Gestützt auf einen soliden Mittelblock in der Deckung, verfügte man in Angriff über die spielerischen Mittel, um sich immer wieder gute Torchancen zu erspielen und diese dann auch sicher zu verwandeln.

Bis zum 29:22 (54.) hatten die Zizishäuser alles im Griff, ehe man im Gefühl des sicheren Sieges die Zügel allzu sehr schleifen ließ. Innerhalb von weniger als drei Minuten hatte man sich mit verworfenen Bällen vier schnelle Gegentreffer zum 29:26 (56.) gefangen und musste dann nochmal aus dem Feiermodus hochschalten. In Unterzahl sorgte Reinl mit dem 30:26 für kollektives Durchatmen, und in der Schlussminute stellte Chatzigietim mit zwei Toren den 33:28-Endstand sicher.

Die Schlussphase war dann auch der Grund, warum Interims-Coach „Jimmy“ Schröter von einem „zufriedenstellenden, aber in der Art und Weise nicht so ganz  überzeugenden Sieg“ sprach.

Positiv ist zu vermerken, dass sich die Verletzungs-Situation trotz der langfristigen Ausfälle etwas entspannt hat. Am nächsten Samstag steht das Gastspiel beim verlustpunktfreien Tabellenführer TV Weilstetten an, und da reisen die Schnaken sicherlich motiviert, aber dennoch als Außenseiter an.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Fromhold; Minsch (7), Schneider (2), Renner-Slis, Kaplick (2), Reinl (8), Ulbrich (2), Dreimann (2), Müller (1), Grau (2), Fröhlich, Appelrath (1), Chatzigietim (6/1).

TV Steinheim: Dommer, Schuler; Mack (2), Fitzke (2), Mewitz (1), Kaumann (7/2), K.Nissle (2), Kovacs, Terbeck (2), T.Nissle (4), Rau (5/3), Kieser (2), Kolb (1), Gaschler.

Schiedsrichter: Sturm / Bräuning (TV Großbottwar / SKV Eglosheim)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Minsch, Schneider,  Grau, Chatzigietim.

Steinheim: Rau, Gaschler, Kraft.

7m:

Zizishausen: 1/1.

Steinheim: 6/5, Rau trifft einmal den Pfosten.

 

Desolate Leistung in Laupheim

11 Oktober 2016 geschrieben von
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Die mit 8:0 Punkten in die Saison gestarteten Schnaken müssen einen herben Rückschlag wegstecken und verlieren nach einer desolaten Abwehr- und Torhüterleistung nicht nur die Tabellenführung sondern auch den sich schwer am Knie verletzten Kreisläufer Maik Zimmermann.

Es war ein mehr als gebrauchter Tag für den TSV Zizishausen. Nach den 60 Minuten beim hrw Laupheim wusste man nicht was schlimmer war, die mehr als deutlich und natürlich am Ende viel zu hohe Niederlage oder dass mal wieder der Kader geschwächt würde durch neue Verletzungen von Maik Zimmermann und Sascha Hartl bei denen ein Einsatz nächste Woche im Derby fraglich ist. Das Spiel begann umkämpft, die Hausherren starteten mit einer extrem offensiven 3-2-1 Deckung um die im Rückraum starken Schnaken in den Griff zu bekommen. Die ersten Minuten ließen ein schwer umkämpftes Spiel erahnen, dies sollte sich aber bald ändern. Die Schnaken bekamen von Anfang an ihre Abwehr nicht dicht und fanden nicht in die Zweikämpfe.


Laupheim konnte die Lücken in der Abwehr nutzen und hatte mit Constantin Striebel den erfolgreichsten Schützen, mit 13 Toren, auf ihrer Seite. Nach 20 Minuten lagen die Gäste schon 11:6 zurück und die Köpfe gingen schon mehr und mehr nach unten. Da nahm Trainer Breitenbacher die Auszeit mit der Hoffnung sein Team wach rütteln zu können jedoch stand es 10 Minuten später zur Halbzeit bereits 21:15. In der zweiten Halbzeit versuchten die Schnaken noch einmal alles in die Waagschale zu werfen bis zum Stand von 25:20 hätte man auch dass Gefühl man könnte das Spiel noch einmal drehen, als dann aber eine freie Chance nach der anderen vergeben wurden und im Gegenzug die Laupheimer trafen wie sie wollten war die Niederlage besiegelt. Dass sie am Ende so deutlich mit 39:28 ausfiel war sicherlich unnötig, allerdings auch den im Spiel verletzen Spielern Zimmermann, Chatzigitiem, Grau und Hartl geschuldet. Nun muss man in der Woche vor dem Derby den Mund abputzen, die Fehler analysieren und sich voll und ganz auf die nächste Aufgabe konzentrieren.

Tore: Hauptvogel, Schröder, Minsch 3, Hartl 1, Schneider 2, Renner-Slis 1, Friessnig 5 (1/1), Zimmermann 3, Reinl 1, Grau 3, Dreimann 1, Müller 1, Fröhlich 4, Chatzigitiem 3 (1/3)

Desolate Leistung in Laupheim

11 Oktober 2016 geschrieben von
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Die mit 8:0 Punkten in die Saison gestarteten Schnaken müssen einen herben Rückschlag wegstecken und verlieren nach einer desolaten Abwehr- und Torhüterleistung nicht nur die Tabellenführung sondern auch den sich schwer am Knie verletzten Kreisläufer Maik Zimmermann.

Es war ein mehr als gebrauchter Tag für den TSV Zizishausen. Nach den 60 Minuten beim hrw Laupheim wusste man nicht was schlimmer war, die mehr als deutlich und natürlich am Ende viel zu hohe Niederlage oder dass mal wieder der Kader geschwächt würde durch neue Verletzungen von Maik Zimmermann und Sascha Hartl bei denen ein Einsatz nächste Woche im Derby fraglich ist. Das Spiel begann umkämpft, die Hausherren starteten mit einer extrem offensiven 3-2-1 Deckung um die im Rückraum starken Schnaken in den Griff zu bekommen. Die ersten Minuten ließen ein schwer umkämpftes Spiel erahnen, dies sollte sich aber bald ändern. Die Schnaken bekamen von Anfang an ihre Abwehr nicht dicht und fanden nicht in die Zweikämpfe.


Laupheim konnte die Lücken in der Abwehr nutzen und hatte mit Constantin Striebel den erfolgreichsten Schützen, mit 13 Toren, auf ihrer Seite. Nach 20 Minuten lagen die Gäste schon 11:6 zurück und die Köpfe gingen schon mehr und mehr nach unten. Da nahm Trainer Breitenbacher die Auszeit mit der Hoffnung sein Team wach rütteln zu können jedoch stand es 10 Minuten später zur Halbzeit bereits 21:15. In der zweiten Halbzeit versuchten die Schnaken noch einmal alles in die Waagschale zu werfen bis zum Stand von 25:20 hätte man auch dass Gefühl man könnte das Spiel noch einmal drehen, als dann aber eine freie Chance nach der anderen vergeben wurden und im Gegenzug die Laupheimer trafen wie sie wollten war die Niederlage besiegelt. Dass sie am Ende so deutlich mit 39:28 ausfiel war sicherlich unnötig, allerdings auch den im Spiel verletzen Spielern Zimmermann, Chatzigitiem, Grau und Hartl geschuldet. Nun muss man in der Woche vor dem Derby den Mund abputzen, die Fehler analysieren und sich voll und ganz auf die nächste Aufgabe konzentrieren.

Tore: Hauptvogel, Schröder, Minsch 3, Hartl 1, Schneider 2, Renner-Slis 1, Friessnig 5 (1/1), Zimmermann 3, Reinl 1, Grau 3, Dreimann 1, Müller 1, Fröhlich 4, Chatzigitiem 3 (1/3)

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TSV Zizishausen  - TSV Heiningen   22:21 (9:8)

Der TSV Zizishausen bleibt auch nach dem vierten Spiel ungeschlagen in der Württembergliga, das war das positive Fazit nach dem  22:21-Erfolg gegen den TSV Heiningen. Das Spitzenspiel hielt jedoch in keiner Weise den Erwartungen stand, die man bei einer Partie zweier noch ungeschlagener Mannschaften  hegen durfte.

Zudem fiel Zizishausens Stefan Appelrath schon in der Anfangsphase mit Verdacht auf eine schwerwiegende Schulterverletzung aus.

TSV-Trainer Holger Breitenbacher analysierte nach der Partie: „Das war ein Kampfspiel mit starken Abwehrreihen und hervorragenden Torhütern auf beiden Seiten.“

Soweit der positive Aspekt eines Spiels, das nach dem Schlußpfiff durch einen verwandelten Strafwurf von Georgios Chatzigietim doch noch einen Sieger fand, aber eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Und auch Breitenbacher sprach von einem  „typischen Unentschieden-Spiel – aber wir nehmen die zwei Punkte natürlich gerne mit.“

Beide Teams präsentierten sich mit erstaunlich wenig Durchschlagskraft im Angriff,  schafften es auch in Überzahl selten gute Chancen herauszuspielen,  zudem fehlte es auch an der Präzision im Zuspiel. Wobei die Zizishäuser zumindest in den Anfangsminuten bei ihren Anhängern noch Hoffnungen auf einen sicheren Heimerfolg weckten. Denn da führten die Gastgeber bereits mit 3:0 (8.) und kurz darauf war Heiningens Coach Marcus Graf bereits zur ersten Auszeit gezwungen. Besser wurde es danach auch nicht, und obwohl Chatzigietim für die Schnaken schon zweimal vom Siebenmeterpunkt am Gäste-Keeper Timo Rapp gescheitert war, lag man immer noch mit 7:4 (18.) in Front. Jedoch passten sich die Hausherren mehr und mehr dem Niveau der Gäste an. Torhüter Jimmy Schröter gab sein Bestes und wehrte innerhalb von vier Minuten zwei Strafwürfe ab, doch bei seinen Vorderleuten ging nichts mehr und ein Ball nach dem anderen im Angriff durch technische Fehler verloren. Die Gäste nahmen die Einladung dankend an und erzielten durch Robin Zöller Sekunden vor dem Halbzeit-Pfiff zum 9:8-Anschlußtreffer.

Auch nach dem Seitenwechsel wurde die Partie nicht ansehnlicher. Die Hausherren zogen durch Mathias Dreimann und Maximilian Friessnig zwar nochmals auf 12:9 (36.) davon, aber danach war dann völlig der Wurm drin. Mit vier Treffern in Folge gingen die Gäste erstmals mit 13:12 (41.) in Führung, blieben bis zum 18:16 (51.) weiter vorn und werden sich darüber wohl am meisten gewundert haben.

Aber der Spielfilm hatte noch eine Wendung parat. Benjamin Hauptvogel gab seinem Team mit zwei parierten Siebenmetern einen Schub nach vorn und diesen nutzten die Schnaken und lagen nach drei Toren beim 19:18 (54.) durch Chatzigietim wieder vorn. Nachdem Sascha Hartl zwei Minuten vor Schluß auf 21:19 erhöhte, schien der Sieg für die Gastgeber zum Greifen nahe. Doch in Unterzahl konnte keine gute Chance erspielt werden und den Gästen gelang zehn Sekunden vor Ende der Ausgleichstreffer durch Julian de Boer zum 21:21 und zur vermeintlichen, gerechten Punktteilung. Nach einem schnellen Anspiel wurde Nico Fröhlich beim Wurfversuch behindert und erhielt dafür von den Schiedsrichtern für alle überraschend einen Siebenmeter zugesprochen. Nach der neuen Regel hatte diese Aktion automatisch die rote Karte für Heiningens Jan Vogl zur Folge. Eine bittere Pille für die Gäste, die so um einen Punkt gebracht wurden.

Chatzigietim ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafwurf nach Ablauf der Spielzeit zum glücklichen 22:21-Sieg. Zizishausens Mark Reinl brachte es auf den Punkt: “ Schlecht gespielt,  gewonnen, abhaken.“

 

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Minsch (2), Hartl (2), Schneider, Friessnig (6), Zimmermann (1), Reinl (2), Dreimann (1), Grau (1), Müller (1), Fröhlich, Appelrath, Chatzigietim (6/4).

TSV Heiningen: Rapp, Braun; Walter (4/2), R.Zöller (4), de Boer (2/1), Bräunle (2), Brodbeck, Wohlang, Dannemann (3), Gokeler, Welz, Vogl (3), C.Zöller (3), Gall.

Schiedsrichter: Banzhaf / Ernst (SG Ober-/Unterhausen)

Rote Karten:

Zizishausen: Grau nach der dritten Zeitstrafe.

Heiningen: Vogl, Foulspiel in den letzten 30 Sekunden.

Zeitstrafen:

Zizishausen: Grau (3), Minsch, Friessnig, Zimmermann, Reinl, Dreimann

Heiningen: C.Zöller (2), de Boer, Brodbeck.

7m:

Zizishausen: 7/4, zweimal Chatzigietim und Müller scheitern an Timo Rapp.

Heiningen: 7/3, C.Zöller und de Boer verwerfen gegen Schröter, und in der 2. Halbzeit Walter zweimal gegen Hauptvogel.

souveräner Auswärtssieg

25 September 2016 geschrieben von
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HSG Langenau/Elchingen  - TSV Zizishausen   24:34 (14:17)

Der TSV Zizishausen hat auch sein drittes Spiel gewonnen und behauptet den Spitzenplatz in der Württembergliga-Tabelle. Bei der HSG Langenau/Elchingen landeten die Schnaken einen unerwartet deutlichen 34:24-Sieg.

Vor der Partie bei der kampfstarken HSG waren die Zizishäuser doch etwas angespannt, da Andre Schneider, Maximilian Kaplick und Patrick Renner-Slis angeschlagen pausieren mussten, so dass Co-Trainer Dennis Ulbrich schon mal vorsorglich das Trikot überstreifte. Aber sein Einsatz war letztlich gar nicht notwendig, da sein Team eine starke und konzentrierte Leistung ablieferte.

TSV-Trainer Holger Breitenbacher war nach dem souveränen Auswärtssieg sehr zufrieden: „Wir haben hervorragend verteidigt und auch in der Höhe verdient gewonnen.“

Nur in der Anfangsphase hatten die Zizishäuser einige Probleme mit dem schnellen, variablen Angriffsspiel der Gastgeber und lagen bis zum 8:6 (12.) zurück. Mit vier Treffern in Folge drehten die Gäste die Partie zum  8:10 (14.) und nutzten auch danach immer wieder die Ballgewinne zum schnellen Konter über die Außen Niklas Minsch und Nico Fröhlich. In der letzten Minute vor der Pause erhöhten dann Maximilian Friessnig und Sascha Hartl auf 17:14 für den TSV.

Zu Beginn der zweiten Hälfte sorgte Mark Reinl mit zwei Treffern aus dem Rückraum für die beruhigende 19:14-Führung (33.). Diesen Vorsprung verteidigten die Gäste  bis zum 21:25 (49.) durch Hendrik Schenk. Die HSG stellte dann in der Schlussphase auf eine offensive 4:2-Deckung um, und hoffte so das Spiel noch zu ihren Gunsten wenden zu können. Doch TSV-Coach Breitenbacher reagierte prompt mit einer Auszeit und stellte sein Team auf die neue Herausforderung ein. Vor allem der agile Sebastian Appelrath nutzte den Freiraum und ließ mit drei Treffern zum 21:28 (53.) keinen Zweifel am Erfolg der Gäste aufkommen. Großen Anteil hatte auch Torhüter Benjamin Hauptvogel, der in der zweiten Hälfte zwischen den Pfosten stand und in dieser Phase drei Strafwürfe in Folge abwehrte. Friessnig und Hartl  bauten den Vorsprung weiter auf 30:21 (55.) aus, und am Ende stand ein deutlicher 34:24-Erfolg auf der Anzeigetafel. 

 

HSG Langenau/Elchingen: Henseler, Hinkelmann; Junginger (1), Buntz (3), Mannes (1), Schaden (7/4), Englisch, Schenk (2), Baresel (1), Renner (4), Buck (2), Schorn (3), Ruoff.

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Minsch (3), Hartl (4), Friessnig (6), Zimmermann, Reinl (7), Ulbrich, Dreimann, Grau (1), Müller, Fröhlich (4), Appelrath (6), Chatzigietim (3/2).

Schiedsrichter: Hanselmann / Geis (TSV Ehningen)

Zeitstrafen:

Langenau/Elchingen: Junginger, Buntz, Baresel, Hinkelmann.

Zizishausen: Chatzigietim (2), Minsch, Friessnig, Dreimann, Grau.

7m:

Langenau/Elchingen: 7/4, Schaden, Schorn und Junginger scheitern an Hauptvogel.

Zizishausen: 3/2, Chatzigietim verwirft einmal.

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TSV Zizishausen  - TSV Bad Saulgau  33:24 (14:11)

Einen erfolgreichen Heimspiel-Auftakt feierte der TSV Zizishausen beim 33:24 (14:11) gegen den TSV Bad Saulgau. Dabei legten die Gastgeber mit fünf Treffern in Folge zum 19:13 zu Beginn der zweiten Halbzeit den Grundstein zum am Ende noch deutlichen Heimsieg.

Der Aufsteiger Saulgau, den TSV-Trainer Holger Breitenbacher als recht stark einschätzt und im Tabellenmittelfeld erwartet, hielt insbesondere in der ersten Hälfte die Partie offen. Nach flottem Beginn führte Zizishausen bereits mit 4:1 (5.), wobei sich Maximilian Friessnig mit drei Rückraum-Krachern auszeichnen konnte. Die erste Zeitstrafe für die Schnaken nutzten die Gäste, um durch Fabian Kohler auf 4:3 (6.) zu verkürzen. Die Partie wurde nun kampfbetonter, was sich auch in den acht Zeitstrafen vor der Pause, fünf  davon für die Gastgeber, ausdrückte. Zizishausen blieb weiter vorn, nur beim 7:7 (17.) durch Istvan Gaspar gelang Saulgau nochmals der Ausgleich, ehe Niklas Minsch und Nico Fröhlich mit zwei Kontern zum 9:7 (18.) wieder für ein kleines Polster sorgten. Mark Reinl traf dann wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff zum 14:11-Halbzeitstand.

Nach Wiederbeginn hielt zunächst Linkshänder Ioan Constantin Rosca die Gäste mit zwei Toren zum 15:13 (32.) im Spiel, ehe die nun deutlich stabilere Deckung der Gastgeber zum Tragen kam. Immer wieder konnten die Schnaken die gegnerischen Angriffe unterbinden oder die Saulgauer Werfer in deutlich ungünstigere Wurfpositionen zwingen. Fünf schnelle Konter über die zweite Welle nutze der TSVZ zur klaren 20:13-Führung (38.), die zusätzliche Sicherheit verlieh.

Zizishausen hielt durch viele Wechsel das Tempo hoch und fand auch immer wieder eine Lösung gegen die verschiedenen Abwehrformationen der Gäste. Beim 30:20 (54.) lagen die Hausherren erstmals mit zehn Toren in Front. durch Sebastian Appelrath. Am Ende stand ein letztlich ungefährdeter 33:24-Erfolg.

TSV-Trainer Holger Breitenbacher sah auch in der Ausgeglichenheit seines Teams den entscheidenden Vorteil: „wir konnten ständig durchwechseln und hatten keinen Bruch oder Durchhänger in unserem Spiel. Das war ein guter Heimspiel-Auftakt, und jeder Spieler hat heute seine Leistung gebracht“.

Getrübt wurde der Sieg etwas durch den Ausfall von André Schneider, wobei man sehen muss, wie schwerwiegend die Blessur letztlich ist. Mit zwei Siegen im Gepäck reist man nun am kommenden Samstag zur HSG Langenau/Elchingen, wo es in den letzten Jahren  immer umkämpfte Begegnungen gab.

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Minsch (4), Schneider, Renner-Slis, Friessnig (6), Reinl (2), Dreimann, Grau (4), Müller (3), Fröhlich (3), Appelrath (2), Chatzigietim (8/4).

TSV Bad Saulgau: Bakos, Engler; Kohler (4), Zimmerer, Osterc (4), M. Kruse, Gaspar (2), Rosca (7), Luib (1), Hillenbrand (1), Reck, Matt (3/1), S. Kruse (1), Aldica (1).

Schiedsrichter: Müller / Schmidt (SG Leonberg/Eltingen)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Zimmermann (2), Friessnig, Reinl, Dreimann, Fröhlich, Chatzigietim.

Saulgau: S.Kruse (2), Zimmerer, Osterc, Luib.