erfolgreicher Auftakt

14 September 2016 geschrieben von
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TV Gerhausen – TSV Zizishausen 23:25 (10:11)

Der TSV Zizishausen ist mit einem 25:23 (11:10)-Sieg beim TV Gerhausen erfolgreich in die neue Württembergliga-Saison gestartet. Damit wurden die „Schnaken“ ihrer leichten Favoritenrolle gerecht, doch am Ende bedurfte es schon eines gewaltigen Kraftakts, um den 20:23-Rückstand sieben Minuten vor Schluss noch umzubiegen.

TSVZ-Trainer Holger Breitenbacher war mit den zwei Punkten zum Auftakt natürlich zufrieden und bescheinigte seinem Team „50 Minuten ganz ordentlich gespielt“ zu haben, aber es gab da auch die Schwächephase, in der die Zizishäuser nach eigener 16:13-Führung (41.) mit 20:23 (53.) in Rückstand gerieten.

Auch in der ersten Hälfte führten die Gäste nach konzentriertem Start schnell mit 6:2 (8.), verpassten es aber frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Denn Torhüter Jimmy Schröter schien für die Gerhausener Siebenmeter-Werfer eine unüberwindbare Wand zu sein und vereitelte vier Strafwürfe in Folge. Allerdings kamen auch die Zizishäuser Angreifer nicht mehr so zum Zuge, ließen klare Chancen liegen oder leisteten sich technische Fehler. So gelang den Gastgebern tatsächlich mit dem zweiten verwandelten Strafwurf durch Daniel Bux der 8:8-Ausgleich (26.). Kurz vor der Pause gelang Mathias Dreimann dann noch der Treffer zum 11:10, angesichts des starken Rückhalts auf der Torhüter-Position war dieser Vorsprung eigentlich zu gering.

Das schienen die Gäste dann zu Beginn der zweiten Hälfte nachholen zu wollen, denn nach zwei Treffern in Überzahl durch Maximilian Friessnig und Patrick Renner-Slis führte Zizishausen mit 16:13 (41.). Nach der Auszeit der Gastgeber kam dann allerdings der unerklärliche Einbruch, als man hinten in der Abwehr individuelle Fehler machte und vorne im Angriff prompt den nächsten Fehler folgen ließ. Innerhalb von drei Minuten hatte Gerhausen den Rückstand beim 17:17 egalisiert und ging durch Patrick Droxner sogar erstmals mit 18:17 in Front (45.).

Trotz Auszeit fanden die „Schnaken“ nicht zurück in die Spur und gerieten weiter in Rückstand. Nach dem 23:20 durch Daniel Bux (53.) war es nun beileibe nicht so, als würde ein Ruck durch die Mannschaft gehen, um den 4:10-Lauf zu stoppen.

Aber die Zizishäuser kämpften unverdrossen weiter, auch wenn man im Angriff noch mit drei klaren Chancen am TVG-Schlussmann Jan Schönefeldt scheiterte. In der Abwehr ließen die Gäste fast nichts mehr zu, da dem Gerhausener Rückraum, der fast 60 Minuten durchspielte, am Ende die Kraft zu fehlen schien. Hier hatten die Zizishäuser klare Vorteile, da Breitenbacher frühzeitig durchgewechselt hatte und so traf Nico Fröhlich mit einem Konter zum 23:23 (58.). Dreimann legte mit einer schönen Einzelaktion zum 23:24 nach und erneut Fröhlich traf in letzter Sekunde ins leere Tor, nachdem die Chance der Hausherren auf wenigstens einen Punkt mit einem Ballverlust endete.

Breitenbacher zog das Fazit: „Am Ende war der Sieg etwas glücklich, aber wir haben gezeigt, dass wir bis zum Schluss kämpfen. Mit nur 23 Gegentoren muss man auswärts zufrieden sein, und auch etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.“

TV Gerhausen: Schönefeldt, Leyrer; Prinz, Droxner (2), Pointinger, Fanelli (1), U. Mayer (1), Schopp (4), P. Mayer (1/1), Maier (2/1), Sigg, Bux (6/1), Deckwitz (2), Schnepf (4).

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Minsch (2), Hartl, Schneider, Renner-Slis (2), Friessnig (3), Kaplick (1), Reinl (2), Dreimann (3), Grau (3), Fröhlich (1), Appelrath (3), Chatzigietim (3).

Schiedsrichter: Brandt/Fleisch (HSG Ostfildern/TV Nellingen).

Zeitstrafen: Maier (2) – Kaplick, Grau.

Siebenmeter: 7/3 (P. Mayer und Schnepf scheitern an Schröter, Brinz und Schopp werfen vorbei) – 3/2 (Chatzigietim trifft einmal den Pfosten).

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Der TSV Zizishausen ist in der 2.Runde des HVW-Pokals als Ausrichter ausgelost worden, als Gegner wurden der Ligakonkurrent TSV Heiningen und BW-Oberligist TSB Schwäbisch Gmünd gezogen.

Spieltag ist am Feiertag 1.11.2016.

Der Sieger des Dreierturniers steht dann unter den letzten acht Mannschaften im HVW-Pokal.

 

Spiel 1    13.00 Uhr TSV Zizishausen - TSV Heiningen

Spiel 2    15.30 Uhr Verlierer Spiel 1 - TSB Schw. Gmünd

Spiel 3    17.00 Uhr Sieger Spiel 1 - TSB Schw. Gmünd

 

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HSG Langenau/Elchingen  - TSV Zizishausen   29:31 (18:13)

Vier Auswärtsspiele in Folge hatte der TSV Zizishausen in diesem Jahr bereits verloren, und auch bei der HSG Langenau/Elchingen  sah es eine Halbzeit lang so aus, als würde die unheilvolle Serie weiterhin Bestand haben. Doch mit einer enormen Leistungssteigerung  in der zweiten Hälfte drehten die Schnaken die Partie und behielten noch mit 31:29 die Oberhand.

Manch einer der Zizishäuser Fans mutmaßte nach dem Spiel, dass Trainer Holger Breitenbacher seinen Jungs in der Halbzeitpause einen Zaubertrank verabreicht hatte, doch für den TSV-Coach war die Erklärung ganz einfach: „Wir haben in der zweiten Hälfte viel weniger Fehler gemacht.“ 

Und auch mit seiner Abwehr konnte Breitenbacher im ersten Durchgang nicht zufrieden sein, die immer wieder durch das schnelle Kombinationsspiel der HSG über die Außenpositionen und den Kreis ausgehebelt wurde. Obwohl dies in der frühen Auszeit beim 9:7 (15.) angesprochen wurde, wuchs der Rückstand noch weiter bis zum 9:16 (26.) an. Zizishausen ließ sich von der aggressiven Deckung der Gastgeber ins Bockshorn jagen und spielte der HSG mit zahlreichen technischen Fehlern und riskanten Abspielen in die Karten. Den 18:13-Pausenstand besorgte  Julian Baum mit einem nach dem Abpfiff verwandelten Strafwurf.

Dies war nochmal ein Mutmacher, denn nach dem Seitenwechsel stand eine wie verwandelt wirkende Zizishäuser Mannschaft auf dem Parkett, die mit drei schnellen Treffern den Anschluss zum 18:16 (33.) erzielte. Die Gastgeber konnten danach zwar immer wieder vorlegen, doch Zizishausen gelang es über die schnelle Mitte durch Max Geißler und Sebastian Appelrath umgehend wieder auf zwei Tore zu verkürzen. Nach dem 24:22 (40.) gab es eine fast fünf Minuten währende Torflaute. Die HSG scheiterte ein ums andere Mal am TSV-Keeper Benjamin Hauptvogel, der in der zweiten Hälfte ein halbes Dutzend Chancen von den Außenpositionen zunichtemachte, mit denen die Gastgeber im ersten Durchgang noch so erfolgreich waren, und so zum entscheidenden Rückhalt avancierte. Andererseits vergaben aber auch die Zizishäuser einige  gute Gelegenheiten gegen den eingewechselten Torhüter-Routinier Peter Kief, so dass erst Baum mit einem Siebenmeter  der Anschlusstreffer zum 24:23 (45.) gelang. Nachdem Niklas Minsch mit einem Konter zum 24:24 (46.) den ersten Ausgleich seit der Anfangsphase erzielte, bekamen die Gäste so langsam Oberwasser, obwohl Langenau durch seine zwei erfolgreichsten Torschützen Jan Schaden und Simon Schorr nochmals vorlegen konnte. Doch nach dem 26:26 (49.) durch Georgios Chatzigietim gab es für die Hausherren kein Durchkommen mehr gegen die aufopferungsvoll kämpfende TSV-Deckung und Hauptvogel, der alles hielt was auf seinen Kasten kam. Mit vier Treffern in Folge zum 26:30 (55.) stellten die Schnaken die Weichen auf Sieg und ließen sich in den Schlußminuten nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

In der kommenden Woche stehen mit der Nachholpartie in Wangen und dem Heimspiel gegen Reichenbach gleich zwei Spiele auf dem Programm, in der die Schnaken den zweiten Platz verteidigen wollen.

HSG Langenau/Elchingen: Kief, Henseler, Hinkelmann; Junginger (4/2), Buntz (2), Mannes (2), Heinrich, Schaden (8/1), Fischer (2), Schenk (2), Baresel, Renner (4), Schorn (5).

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (4), Kussmann, Geißler (5), Reinl (4), Appelrath (4), Baum (9/6), Dreimann (1), Müller (1), Fröhlich (1), Chatzigietim (2).

Schiedsrichter: Baur / Subas (TV Holzheim / HSG Wangen/Börtlingen)

Zeitstrafen:

Langenau/Elchingen: Junginger (3 + Disqualifikation), Fischer, Schorn.

Zizishausen: Reinl, Kussman, Baum, Chatzigietim.

7m:

Langenau/Elchingen: 5/3, Buntz scheitert an Schröter, Schaden an Hauptvogel.

Zizishausen: 6/6.

 

Zizishausen wahrt Heim-Nimbus

28 März 2016 geschrieben von
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TSV Zizishausen - TV Gerhausen  28:24 (12:12)

Nach den zuletzt schwachen Leistungen konnte der TSV Zizishausen wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Gegen den TV Gerhausen liefen die „Schnaken“ lange einem Rückstand hinterher, dominierten jedoch die zweite Halbzeit klar und gewannen schließlich mit 28:24. Damit sind sie in der eigenen Halle weiterhin ungeschlagen.

Anders als zuletzt beim Auswärtsspiel beim TV Steinheim konnte TSVZ-Trainer Holger Breitenbacher wieder auf einen etwas breiteren Kader zurückgreifen. Die zuletzt kranken Spieler Julian Baum und Nico Fröhlich waren wieder dabei, außerdem konnten Mathias Dreimann und Georgios Chatzigietim wieder mitwirken.

Die Anfangsphase lief trotzdem nicht, wie es sich die „Schnaken“ vorgestellt hatten. Nach acht Minuten hatten sie sich schon mehrfache Fehlwürfe und Ballverluste geleistet, die der TVG durch Tempogegenstöße bestrafte, Hauke Brinz erhöhte schließlich zum 5:1 für die Gäste. Zwar fand der Ball im Anschluss zwei Mal erfolgreich den Weg zu Kreisläufer Chatzigietim, der verkürzte, doch auch Patrick Droxner hatte sich auf der anderen Seite durchsetzen können und Breitenbacher nahm die Auszeit.

„Wir haben unsere Aufgaben am Anfang nicht erfüllt und sind nicht aus unserer Komfortzone gekommen“, ärgerte er sich. Nachdem Gerhausens bester Werfer Peter Schnepf zum 8:3 (13.) erhöht hatte, stellte Breitenbacher die Abwehr auf eine offensive 4:2-Deckung gegen Schnepf und Marco Melo um, die sofort fruchtete. Gerhausen tat sich jetzt ohne die Spielanteile seiner Leistungsträger schwer und kam in den verbleibenden 17 Minuten der ersten Halbzeit nur noch vier Mal erfolgreich zum Torabschluss, auch weil Torhüter „Jimmy“ Schröter ins Spiel gefunden hatte, und mehrere Bälle von Melo aus dem Rückraum sowie einen Strafwurf von Simon Buck entschärfte.

Zizishausen tat sich jedoch weiterhin schwer im Angriff und vergab viele gute Möglichkeiten, das Spiel schneller zu drehen, holte aber durch die gute Abwehrarbeit weiter auf. Per Konter traf Linkshänder Niklas Minsch zum 7:10, und holte anschließend noch eine Zeitstrafe gegen Melo heraus, die Mark Reinl durch drei gewohnt spektakuläre Schlagwurftore ausnutzte. Gerhausen verlor mit sinkendem Vorsprung sichtlich die Motivation, Minsch glich kurz vor der Pause zum 12:12 aus.

„Ich habe die Jungs daran erinnert, Spaß am Spiel zu haben“, kommentierte Breitenbacher zu seiner Halbzeitansprache. Gerhausen konnte zwar noch drei Mal in Führung gehen, doch nach Toren durch Max Geißler und Sebastian Appelrath gingen die „Schnaken“ das erste Mal in Front. Zwei Tore in Folge durch Tom Kussmann sowie ein Gegenstoßtreffer durch Fröhlich erhöhten den Spielstand zum 20:16.

Doch anschließend verpassten es die Zizishäuser, den Sack zuzumachen, vergaben zwei Strafwürfe und spielten nicht konsequent genug, und so konnte Melo die Gäste beim 20:18 (44.) noch im Spiel halten. In der Schlussphase verteilten die Schiedsrichter noch großzügig Zeitstrafen, doch der TSVZ spielte diese clever aus, Julian Baum traf mehrmals aus dem Rückraum und Patrick Renner-Slis erhöhte schließlich sogar zum 27:21 (54.). Gerhausen verkaufte sich aber bis zum Schluss vernünftig, Viktor Ochrimenko erzielte den 28:24-Endstand. „Wir haben heute nicht gut gespielt“, gibt sich Kapitän Chatzigietim selbstkritisch. „Aber am Ende zählen die zwei Punkte.“

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Minsch (2), Kußmann (2), Geißler (1), Schade, Renner-Slis (2), Appelrath (4), Reinl (4), Baum (4), Dreimann, Müller, Fröhlich (4), Chatzigietim (5/2)

TV Gerhausen: Schönefeldt; Brinz (1), Droxner (6), Unsöld, Kübler, U. Mayer (3), P. Mayer (1/1), Maier (1), Buck (2/1), Bux, Deckwitz (1), Ochrimenko (1), Melo (2), Schnepf (6)

Zeitstrafen: Geißler (2), Appelrath, Baum, Chatzigietim – Droxner, U. Mayer, Maier, Melo, Schnepf

Schiedsrichter: Czommer/Marin (TSB Schwäbisch Gmünd)

(Sem Schade)

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TV Steinheim - TSV Zizishausen 41:36 (20:14)

Der TSV Zizishausen bekommt auswärts keinen Fuß mehr auf den Boden – im vierten Spiel in der Rückrunde 2016 gab es die vierte Niederlage. Mit dem 36:41 beim TV Steinheim drohen den Zizishäusern nun so langsam die Felle davon zu schwimmen im Kampf um die ersten beiden Plätze.

Die Stimmung vor der Partie in Steinheim war schon vor dem Anpfiff im Keller: mit Julian Baum und Maximilian Friessnig fiel der komplette linke Rückraum wegen Verletzung aus, zudem fehlte der erkrankte Nico Fröhlich. Doch dass sein Team so mutlos agieren würde und sich fast wehrlos in ihr scheinbar unvermeidliches Schicksal ergeben würde, hatte Trainer Holger Breitenbacher dann doch nicht erwartet. Der TSV-Coach erlebte ein Déjà-vu wie gegen die HSG Winzingen-Wißgoldingen, wo man auch in der ersten Hälfte die Partie schon verloren hatte. Natürlich fehlten mit dem einzig verbliebenen Rückraum-Schützen Mark Reinl, der dann auch gleich von Beginn in Sonderbewachung genommen wurde, die Alternativen aus der zweiten Reihe. Da konnten die Gastgeber aus dem Vollen schöpfen und hatten auch mit David Wittlinger einen überragenden Akteur, den die Gäste nie in den Griff bekamen, ganz gleich wen Breitenbacher in der Deckung dagegen stellte. Aber bei den Schnaken fehlte auch das Tempo im Spiel nach vorne, wenn man mal den Ball in der Defensive erobert hatte und der bedingungslose Einsatz im Angriff in die Lücke zu gehen. Trotz der frühen Auszeit beim 9:8 (15.), in der der TSV-Coach seine Mannschaft beschwor „Körpersprache“ zu zeigen und dagegen zu halten, legten die Gastgeber kurz darauf den Grundstein zum Sieg. Mit vier Treffern in Folge erhöhte Steinheim auf 18:11 (27.), als Zizishausen reihenweise Torchancen vergab und den Gegner mit technischen Fehlern zum Konter einlud. Zur Pause stand es 20:14, und es war offensichtlich, dass Trainer Breitenbache mit der Einstellung nicht zufrieden sein konnte: „eine Mannschaft wie Blaustein, die sicherlich besser besetzt ist, halten wir in der ersten Halbzeit bei 12 Toren und hier kassieren wir 20 Gegentreffer.“

In der zweiten Hälfte wurden die Alternativen auf Seiten der Zizishäuser noch weiter eingeschränkt. Mathias Dreimann musste gänzlich passen, Georgios Chatzigietim kam wenigstens noch für die Siebenmeter auf die Platte. Aber immerhin sahen die Zizishäuser Fans nun ein Rumpf-Team, das kämpfte und mit einer offensiven 4:2-Deckung den Gegner unter Druck setzte. Die großen Lücken waren natürlich auch ein Risiko gegen die individuell starken Steinheimer Spieler, aber die Schnaken hielten nun in dem offenen Schlagabtausch dagegen und kamen beim 30:26 (48.) durch Sebastian Appelrath etwas näher heran. Nach der Auszeit blieben die Gastgeber jedoch obenauf und ließen sich den Sieg am Ende nicht mehr nehmen.

Trainer Breitenbacher konnte nach dem Spiel nur hoffen , dass sein Team, „das nun in der Kabine die Köpfe hängen lässt, weil man gesehen hat, was möglich gewesen wäre, wenn man statt nur in der zweiten Halbzeit über 60 Minuten gekämpft und alles reingehauen hätte“, die Lehren aus diesem Spiel zieht.

Noch sind es sieben Spiele bis zum Saisonende, die man trotz angespannter Personalsituation bestreiten und überstehen muss.

TV Steinheim: Schuler, Schneider; Mack, Fitzke, Gaschler (1), Mewitz (4), Kaumann (4/1), K. Nißle (8), Wittlinger (12/1), T. Nißle (4), Rau (1), Kieser, Konkel (2)

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (3), Kussmann (4), Geißler (5), Renner-Slis, Reinl (4), Appelrath (9/1), Dreimann (2), Müller (5), Chatzigietim (4/4).

Schiedsrichter: Ebner / Pisch (HSG Böblingen/Sindelfingen / HSG Schönbuch)

Zeitstrafen:

Steinheim: keine.

Zizishausen: Reinl (2), Minsch

7m:

Steinheim: 4/2, Kaumann und K.Nißle scheitern an Schröter.

Zizishausen: 5/5.

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TSV Blaustein - TSV Zizishausen 30:29 (12:16)

Der TSV Zizishausen muss die Spitzenposition in der Württembergliga–Tabelle wieder abgeben. Im Topspiel beim Tabellenzweiten TSV Blaustein zogen die „Schnaken“ knapp mit 29:30 den Kürzeren, womit sich die Gastgeber den Platz an der Sonne zurückholten.

Das Spitzenspiel hielt alles, was man sich davon im Vorhinein versprochen hatte und beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, der in der Schlußphase kaum an Spannung zu überbieten war. Zizishausen zeigte bis zum 15:20 in der 37. Minute eine souveräne Vorstellung und musste dann dem Kräfteverschleiß nach und nach Tribut zollen.

Die Gäste waren von Beginn an hellwach, Mark Reinl traf zweimal mit seinen ansatzlosen Schlagwürfen zum 2:1 (3.). Die erste Führung der Hausherren beim 4:3 (7.) durch Patrick Rapp sollte dann für lange Zeit die letzte bleiben, denn Georgios Chatzigietim per Strafwurf und Simon Müller mit einem schnellen Gegenstoß drehten den Spieß zum 4:5 (8.) um. Und Maximilian Friessnig packte das 6:4 (12.) obendrauf, nachdem Torhüter Jimmy Schröter zweimal gut pariert hatte. Zizishausen hielt seinen Vorsprung bis zum 8:10 (20.) und nutzte zwei weitere Ballgewinne durch die aufmerksame Abwehr und Paraden von Schröter, um durch Treffer von Nico Fröhlich und Sebastian Appelrath weiter davon zuziehen. Blausteins Trainer Tim Graf bat dann beim Stand 8:12 (21.) zur fälligen Auszeit, nach der die Gastgeber prompt durch zwei Treffer von Rapp zum 10:12 (23.) verkürzen konnten.

Doch beim 11:15 (29.) durch einen Konter über Mathias Dreimann lagen die Gäste wieder mit vier Toren in Front. Zur Pause stand es dann 12:16.

Zizishausen hatte bis dahin wenig eigene Fehler gemacht und wollte daran auch in der zweiten Hälfte anknüpfen. Dies gelang auch in den ersten Minuten, als Appelrath nach schönem Anspiel von Reinl zum Kreis das 20:15 (37.) erzielte. Der Zeitpunkt, als man den größten Vorsprung herausgespielt hatte, war auch der erste Knackpunkt im Spiel der „Schnaken“, vielleicht weil man unbewusst etwas zurückschaltete und unkonzentrierter wurde. Innerhalb von drei Minuten kassierte der TSV drei Zeitstrafen und musste somit einige Minuten in doppelter Unterzahl spielen.

„Diese unnötigen Zeitstrafen wollten wir unbedingt vermeiden“ so Georgios Chatzigietim nach der Partie und „da müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen und cleverer agieren, auch wenn die ein oder andere Bestrafung durch die Schiedsrichter zu hart war.“

Blaustein nutzte die Gunst der Stunde und verkürzte durch zwei Strafwürfe von Rapp auf 18:20 und witterte nun wieder Morgenluft. Julian Baum stoppte kurzzeitig die Aufholjagd der Gastgeber, als er in Unterzahl bei drohendem Zeitspiel zum 18:21 (42.) einnetzte. Doch die Halle war nun erwacht und peitschte ihr Team nach vorn, erst recht als die Blausteiner mit drei Treffern in Folge zum 22:22 (46.) ausglichen.

Nun wurde es der Krimi, den man erwartet hatte. Routinier Alexander Henze erzielte in Unterzahl mit einem Konter zum 24:23 (48.) die erste Führung der Hausherren seit den Anfangsminuten. Er und der Youngster Jannik Staiger trafen dann erneut zum 26:25 (53.), nachdem Appelrath die Gäste letztmalig in Front geworfen hatte. Zizishausen blieb jedoch dran und ließ sich auch von der Zeitstrafe für Reinl in der 57.Minute nicht unterkriegen.

Diese doppelte Bestrafung, den fälligen Strafwurf verwandelte Rapp zum 28:27, erzürnte Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher im Nachhinein, weil „es auf der anderen Seite in ähnlichen Situationen keinen Siebenmeter und Zeitstrafe gab“ und „diese Zweiminuten-Strafe kurz vor Schluss mit spielentscheidend war.“

Blaustein spielte oft am Rande zum Zeitspiel die numerische Überlegenheit aus und legte jeweils einen Treffer vor. Zizishausen kämpfte und blieb auch Dank einer Parade des in der Schlußphase eingewechselten Keepers Benjamin Hauptvogel dran und erzielte ein Minute vor Schluß durch eine Energieleistung von Dreimann den Ausgleich zum 29:29.

Die Gastgeber nahmen ihre Auszeit, schafften es aber nicht eine Chance zu erspielen und mussten bei angezeigtem Zeitspiel aus einem Freiwurf abschließen. Der von der Zizishäuser Deckung abgeblockte Wurf fiel Jan-Marco Behr erneut in die Hände und dieser ließ sich frei vor dem Tor die Chance zum glücklichen 30:29 nicht entgehen.

15 Sekunden vor dem Schlußpfiff legte auch Breitenbacher die grüne Karte, doch trotz siebtem Feldspieler gelang es Zizishausen nicht einen freien Wurf zu erspielen. Die Blausteiner Abwehr blockte den letzten verzweifelten Wurfversuch der Gäste ab und bejubelte den 30:29-Sieg und den Sprung an die Tabellenspitze.

Schade, dass es für die Schnaken nicht mehr zum 30:30 gereicht hat, mit diesem Resultat hatte man sich bereits im Hinspiel getrennt.

TSV Blaustein: Konkel, Ruhland; Behr (3), Kling, Hellmann, Kiechle (5), C.Spiß (1), Hildebrand, S.Spiß (2), Meiners (2), Werner, Staiger (4), Rapp (9/4), Henze (3).

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch, Friessnig (1), Kussmann, Geißler, Renner-Slis, Reinl (7), Appelrath (3), Baum (5/1), Müller (2), Fröhlich (1), Chatzigietim (4/1).

Schiedsrichter: Matuka / Krüger (HSG Böblingen/Sindelfingen)

Zeitstrafen:

Blaustein: C.Spiß, Meiners, Henze.

Zizishausen: Reinl (2), Renner-Slis, Appelrath, Dreimann.

7m:

Blaustein: 4/4.

Zizishausen: 3/2, Chatzigietim wirft einmal übers Tor.

Schnaken siegen im Lokalderby

22 Februar 2016 geschrieben von
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TSV Zizishausen – SKV Unterensingen 27:24 (14:13)

Eine Viertelstunde vor Schluss lagen die Zizishäuser mit 19:22 zurück, als man kaum noch spielerische Mittel gegen die starke Deckung des SKV fand. Den Gastgebern drohte da die Partie aus den Händen zu gleiten, die man nach dem 4:4 (9.) in der ersten Hälfte dominiert hatte. Zwar führte der TSV beim 10:6 (19.) durch Nikals Minsch erstmals mit vier Treffern, konnte aber in der Folge gute Chancen gegen den SKV-Schlußmann Edis Camovic nicht nutzen. So kamen die Gäste wieder auf 14:13 zur Pause heran und waren dann in der zweiten Hälfte gleichauf. Mit drei Treffern in Folge setzte sich Unterensingen zum 19:22 ab und schien da schon auf der Siegerstrasse. Doch mit seiner letzten Auszeit und der Einwechslung von Torhüter Benjamin Hauptvogel hatte Trainer Holger Breitenbacher das richtige Händchen. Hauptvogel ließ nur noch zwei Gegentreffer zu, auch Dank der besseren Abwehrarbeit seiner Vorderleute. Innerhalb von sechs Minuten drehten die Schnaken die Partie und gingen wieder mit 23:22 in Front (53.). Am Ende stand ein schwer erkämpfter 27:24-Erfolg.

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Minsch (3), Friessnig, Kussmann, Geißler, Renner-Slis, Appelrath (3), Reinl (6), Baum (4/2), Dreimann (1), Müller (2), Fröhlich (3), Chatzigietim (5/1).

SKV Unterensingen: Vogel, Camovic; Briem (5), Buck (1), Rapp (2), Horeth, P. Keppeler (5), Hablizel (1/1),  Schlau (2), Klenner (1), Hihn (6), Bürker (1), Brändle.

Schiedsrichter: Lander/Schmelovski (SV Hausen/HSG Baar).

Zeitstrafen: Friessnig (2), Renner-Slis (2), Fröhlich, Chatzigietim – Bürker (2), Briem, Hihn.

Siebenmeter:

Zizishausen: 4/3, Chatzigietim trifft einmal die Latte.

Unterensingen: 1/1.

 

Bericht der Nürtinger Zeitung:

http://www.ntz.de/sport/handball/artikel/hauptvogel-kommt-und-wird-zum-matchwinner/

 

Zizis zurück auf Platz 1

15 Februar 2016 geschrieben von
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TSV Zizishausen - SG Ober-/Unterhausen 38:27 (20:14)

Der TSV Zizishausen ist zurück an der Tabellenspitze der Württembergliga Süd. Durch die Schützenhilfe des SKV Unterensingen, der beim seitherigen Spitzenreiter TSV Blaustein mit 28:27 gewann, übernahmen die Zizishäuser mit einem ungefährdeten 38:27-Sieg gegen die SG Ober-/Unterhausen nun wieder den Platz an der Sonne.

Die Partie gegen das Schlusslicht Ober-/Unterhausen verlief nur bis zum 4:4 (8.) durch den sehr wurfstarken Marcel Bordt ausgeglichen, dann setzten sich die „Schnaken“ erstmals mit zwei Treffern von Sebastian Appelrath und Georgios Chatzigietim zum 6:4 (10.) ab. Als dann Torhüter Jimmy Schröter im Verbund mit seiner Abwehr einige Male gegen den Rückraum der Gäste parieren konnte, schraubten die Gastgeber ihren Vorsprung schnell auf 11:5 (12.) nach oben.

Trainer Holger Breitenbacher hatte wie angekündigt auf die angeschlagenen bzw. erkrankten Julian Baum und Mathias Dreimann verzichtet, so daß mit Maximilian Friessnig und Mark Reinl nur zwei Rückraum-Shooter zur Verfügung standen. Friessnig wurde gleich zu Beginn von seinen früheren Teamkollegen an die kurze Leine genommen, was den Zizishäusern größere Freiräume gewährte. Auch Reinl nahm sich zurück und glänzte stattdessen immer wieder mit Anspielen an den Kreis, wo er mit Appelrath und Chatzigietim, später auch Tom Kussmann sichere Abnehmer fand. Angesichts der klaren Führung ließen es die Gastgeber auch etwas lockerer angehen und behaupteten aber dennoch bis zur Pause beim 20:14 ihren komfortablen Vorsprung.

Auch in der zweiten Hälfte verlief die Begegnung ausgesprochen fair, die einzigste Zeitstrafe sprachen die kaum geforderten Schiedsrichter erst in der 53. Minute aus. Torhüter Schröter parierte zu Beginn einige Male gänzend, wehrte in kurzer Zeit zwei Strafwürfe ab und machte dann für Benjamin Hauptvogel Platz. Seine Vorderleute nutzten die Chance und bauten über schnelle Konter den Vorsprung beim 26:17 (41.) durch Nico Fröhlich weiter aus. Die arg gebeutelten Gäste wehrten sich nach Kräften und konnten den Rückstand in Grenzen halten, nachdem Simon Müller und Friessnig beim 31:19 (47.) auf 12 Tore Differenz erhöht hatten. Am Ende siegte Zizishausen klar mit 38:27, und Trainer Breitenbacher konnte mit dem lockeren Aufgalopp für die nächsten Wochen insgesamt zufrieden sein.

Da werden die Schnaken mit dem Lokalderby gegen Unterensingen und dem Spitzenspiel in Blaustein sicher mehr gefordert werden und müssen dann an ihr Limit gehen, um die wieder errungene Tabellenführung zu verteidigen.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (1), Kussmann (5), Friessnig (4), Geißler, Renner-Slis (2), Reinl (3), Appelrath (8), Müller (3), Fröhlich (3), Chatzigietim (9/3).

SG Ober-/Unterhausen : Thümmel, Bader; Bordt (8), Akil, Zhabeli (3), Von Der Dellen, Pfeiffer, Kania (7/2), Althaus (2), Schmid (5), Losch (2/1).

Schiedsrichter: Sturm/Bräuning (TV Großbottwar/SKV Eglosheim)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Appelrath

Ober-/Unterhausen: keine

7m:

Zizishausen: 4/3, Chatzigietim tritt einmal über

Ober-/Unterhausen: 6/3, Kania verwirft zweimal gegen Schröter, Losch einmal gegen Hauptvogel.

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HSG Winzingen-Wißgoldingen - TSV Zizishausen 34:31 (19:13)

Der TSV Zizishausen hat den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen, die noch mitten im Abstiegskampf steckt, kassierten die Schnaken nach einer über weite Strecken ganz schwachen Leistung eine 31:34-Niederlage, und damit bereits die zweite in der Rückrunde.

Die etwas ungewohnte frühe Anwurfzeit am Samstag um 17.30 Uhr war dem Umstand geschuldet, dass am Abend noch eine Fasnet-Veranstaltung der HSG stattfand. Nun da hatten die Handballer der Gastgeber später sicherlich allen Grund zu feiern. Die Zizishäuser dagegen wirkten zu Beginn der Partie, als wären sie gerade erst vom Fasching gekommen.

Schnell lag man mit 0:3 (4.) zurück, ehe Niklas Minsch der erste Treffer gelang. Trainer Holger Breitenbacher schwante da bereits das Unheil, er bemängelte „die fehlende Körpersprache“ in der Abwehr. Zumindest erzielten die Gäste durch zweimal Georgios Chatzigietim und Minsch den 4:4-Ausgleich, nachdem Torhüter Jimmy Schröter zweimal die Fehler seiner Vorderleute ausgebügelt hatte. Doch der kurzeitige Lauf hielt nur bis zum 6:6 (12.) durch Simon Müller, danach setzten sich die Gastgeber wieder auf 11:7 (19.) ab. Trotz Auszeit ging kein Ruck durchs Schnakenteam, und die HSG packte nochmals drei Treffer zum 17:10 (26.) drauf. Dabei brannten die Gastgeber beileibe kein spielerisches Feuerwerk ab, einfaches druckvolles Durchstoßen genügte, um die Zizishäuser Deckung auszuhebeln. Und im Angriff agierten die Gäste viel zu statisch und suchten ihr Heil in Würfen aus der zweiten Reihe, in denen schon ein stückweit Verzweiflung steckte. 19:13 stand es zur Halbzeit, so viele Gegentreffer hatten die Zizishäuser bisher noch in keiner Hälfte hinnehmen müssen.

Die Gäste starteten mit dem 19:14 durch Maximilian Friessnig in den zweiten Durchgang, doch dann musste Trainer Breitenbacher völlig konsterniert mitansehen, wie sein Team trotz aller Appelle und Ansprachen in der Pause fast ohne Gegenwehr mit 14:23 (34.) in Rückstand geriet. Um noch irgendetwas zu bewegen, stellte er auf eine offensive Abwehr mit doppelter Manndeckung um, was die Gastgeber, die nun auch einige Zeitstrafen hinnehmen mussten, schon vor einige Probleme stellte. Zwar fanden die stärksten Angreifer der HSG Fabian Schneider und Max Dangelmaier hin und wieder eine Lücke, doch man hatte nun endlich das Gefühl, als hätten die Schnaken den Kampf angenommen. Mit drei Treffern in Überzahl verkürzte Zizishausen nach einer Dreiviertelstunde auf 27:23 – die Hoffnung war wieder ein klein wenig zurückgekehrt. Die Gastgeber wehrten sich mit aller Macht und behaupteten bis zum 31:27 (56.) ihren Vorsprung, ehe Chatzigietim zweimal vom Kreis zum 31:29 (57.) vollstreckte. Einen erneuten Ballgewinn nutzte Sebastian Appelrath im Konter zum 31:32-Anschlußtreffer, und da waren es noch mehr als eine Minute zu spielen. Doch es sollte für die Schnaken nicht mehr reichen: die HSG-Protagonisten Schneider und Dangelmaier setzten den Schlußpunkt zum 34:31-Sieg der Gastgeber.

Eine Niederlage, die TSV-Trainer Breitenbacher besonders schmerzte, da er sie einzig „dem fehlenden Willen und Einsatz“ zuschrieb. „Wir verlieren die erste Hälfte mit sechs Toren und gewinnen die zweite mit drei, obwohl wir spielerisch keinen Deut besser waren, haben aber endlich den Kampf angenommen“, so der TSV-Coach nach der Partie und schob dann noch hinterher: „Es kann und wird immer Tage geben, an denen es spielerisch einfach nicht läuft, aber dann muss man wenigstens kämpfen und alles geben.“

HSG Winzingen-Wißgoldingen: Nagel; Corces, Mader (1), Schmid, Pfeilmeier (2), Heilig (5), Bühler (2), Schneider (10), Spindler (2/1), Köller, Dangelmaier (11/3), Jentsch.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (6), Friessnig (4), Kussmann, Geißler, Renner-Slis, Reinl (1), Appelrath (2), Baum (4/1), Müller (2), Fröhlich (2), Chatzigietim (10/3).

Schiedsrichter: D.Salles / L.Salles (TGV Beilstein)

Zeitstrafen:

Winzingen-Wißgoldingen: Schneider (2), Corces, Mader, Bühler, Dangelmaier.

Zizishausen: Baum (2), Reinl, Chatzigietim

7m:

Winzingen-Wißgoldingen: 4/4.

Zizishausen: 4/5, Baum scheitert an Nagel

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TSV Zizishausen - SC Vöhringen 33:22 (17:10)

Der TSV Zizishausen hat nach der Niederlage in Albstadt die richtige Reaktion gezeigt und gewann am Sonntagabend gegen den abstiegsbedrohten SC Vöhringen mit 33:22 und bleibt mit diesem Erfolg dem Tabellenführer Blaustein auf den Fersen.

Die Gäste begannen mit der gleichen offensiven Deckung gegen die zwei Halbpositionen, die den Zizishäusern in Albstadt gar nicht geschmeckt hatte. TSV-Trainer war etwas überrascht, dass „jemand nochmals die gleiche Deckungs-Variante spielt“, aber „so konnten wir sofort das umsetzen, was wir uns unter der Woche im Training erarbeitet hatten.“ Es dauerte freilich über fünf Minuten, bis das zu den ersten Treffern von Max Geißler zum 2:1 (7.) führte. Zuvor war Julian Baum bereits mit einem Strafwurf an SC-Keeper Andrei Mitrofan gescheitert und zwei weitere Chancen bleiben ebenso ungenutzt. Da aber auch Jimmy Schröter im TSV-Kasten zweimal gut parierte, blieb dies in der Anfangsphase ohne Folgen. Das 3:3 (9.) durch David Schuler sollte dann auch der letzte Gleichstand in der Partie sein. Die Gastgeber stellten wieder eine richtig starke Abwehr auf die Beine und nutzten die Ballgewinne und Fehlwürfe des SC zum erweiterten Gegenstoß. Besonders gut lief es in dieser Phase bei Maximilian Friessnig, der vier Treffer zur 9:5-Führung nach knapp 17 Minuten beisteuerte. Als früherer Abwehrstratege war Trainer Breitenbacher mit dieser Defensivleistung natürlich sehr zufrieden und freute sich zudem darüber, dass „wir auch einige einfache Tore mit einem direkten Pass erzielen konnten.“ So wie beim 7:3 (15.), als Keeper Schröter parierte und sofort den durchgestarteten Niklas Minsch präzise bediente.

Georgios Chatzigietim und Mark Reinl bauten den Vorsprung noch auf 11:5 aus, ehe den Gästen durch André Möller nach über fünf Minuten wieder ein Treffer zum 11:6 (23.) gelang.

Breitenbacher nutzte den Vorsprung um durch zu wechseln und konnte den angeschlagenen Julian Baum auf die Bank setzen. „Es war gut, dass wir Julian Baum schonen konnten und er sich etwas regenerieren kann. Ihn werden wir für die nächsten Spiele dringend brauchen“, so der TSV-Coach.

Mathias Dreimann traf zweimal zum 16:9 (28.), den Schlusspunkt setzte Nico Fröhlich, als er kurz vor der Halbzeitsirene den Torwart-Riesen Fabian Seiler frech von der Außenposition mit einem Lupfer zum 17:10 überwand.

In die zweite Hälfte starteten die Zizishäuser konzentriert: Simon Müller schloß einen feinen Rückhandpass von Chatzigietim zum 18:10 ab. In der Abwehr hatte man zwar einige Probleme mit dem Linkshänder Valentin Istoc, den man oft nicht am Torwurf hindern konnte. Aber die fünf Treffer, die der SC-ler im zweiten Durchgang erzielte, kann man einem Spieler seiner Klasse auch zugestehen. Zudem kamen die Vöhringer auch nicht näher als beim 19:13 (36.) heran, weil die Schnaken ihr Spiel weitgehend souverän durchzogen. Mit einem kurzen Zwischenspurt erhöhte der TSV dann mit vier Treffern in Folge auf 29:18 (52.). Bei den Gästen kam in dieser Phase auch noch das Pech mit zwei Pfostentreffern hinzu, die prompt zum Gegenstoßtor auf der anderen Seite führten. Am Ende siegten die Zizishäuser klar mit 33:22 und wollen am nächsten Wochenende bei der HSG Winzingen/Wißgoldingen an diesen Erfolg anknüpfen.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (1), Friessnig (5), Geißler (4), Renner-Slis (1), Reinl (3), Appelrath (1), Baum (1), Dreimann (5), Müller (3), Fröhlich (4), Chatzigietim (5/2).

SC Vöhringen: Mitrofan, Seiler; Möller (4/1), Istoc (8), Stegmann, Sailer, Bucher (1), Schuler (4), Sailer (2), Jooß (1), Brugger (2), Stetter, Schwarz.

Schiedsrichter: Leykauf/König (TSV Biberach/TV Flein)

Rote Karte: Bucher (59.) wg. Unsportlichkeit

Zeitstrafen:

Zizishausen: Chatzigietim (2), Friessnig, Reinl

Vöhringen: Mitrofan, Möller, Stetter.

7m:

Zizishausen: 3/2, Baum scheitert an Mitrofan

Vöhringen: 2/1, Schuler verwirft gegen Schröter