Artikel bewerten
(0 Stimmen)

HSG Albstatt - TSV Zizishausen 36:30 (16:12)

Beim starken Aufsteiger HSG Albstadt kam der TSV Zizishausen am Samstagabend nicht so recht in die Gänge und kassierte beim 30:36 (12:16) die zweite Saisonniederlage. Damit mussten die Schnaken die Tabellenführung wieder an den TSV Blaustein abgeben, der aber auch schon zwei Spiele mehr absolviert hat. Die kampfstarken Gastgeber verbesserten sich auf den dritten Platz und mischen nun kräftig im Aufstiegsrennen mit.

Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher sprach nach der Partie von einem verdienten Sieg der HSG, da „wir es nicht geschafft deren Konterstärke zu unterbinden“. Allerdings luden die Zizishäuser den Gegner auch immer wieder durch Abspielfehler und zahlreiche Fehlwürfe zum schnellen Gegenstoß ein.

Auch wenn die ersten Treffer der Partie durch Georgios Chatzigietim und Max Geißler aufs Gästekonto gingen, war die vorgegebene Marschroute von HSG-Coach Markus Stotz klar erkennbar. Mit einer offensiven Deckung gegen die Halbspieler Maximilian Friessnig und Mark Reinl wollten die Gastgeber den wurfgewaltigen „Schnaken“-Rückraum an die Kette liegen. Breitenbacher musste miterleben, dass sein Team „nicht immer die spielerischen Mittel gegen diese Abwehrformation fand, weil uns auch die Alternativen fehlten“. Mathias Dreimann fehlte und der angeschlagene Julian Baum konnte nur wenige Minuten für Entlastung sorgen. „Und irgendwann können wir das eben auch nicht mehr kompensieren“, wie „Breitzke“ nach der Partie leicht frustriert konstatierte.

Allerdings hielten die Gäste die Partie bis zum 9:9 (18.) durch Simon Müller offen, ehe sich die HSG mit drei Treffern in Folge auf 12:9 absetzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Friessnig bereits seine zweite Zeitstrafe kassiert, was die Möglichkeiten in der Defensive zusätzlich einschränkte. Youngster Nico Fröhlich, der den Raum, der sich durch die offensive HSG-Deckung ergab, endlich mal im Eins-gegen-Eins nutzte, verkürzte nochmals auf 12:13 (28.). Doch trotz Unterzahl erhöhten die Gastgeber wieder auf 15:12, und Lukas Mayer besorgte mit einem verwandelten Strafwurf nach der Sirene den 16:12-Pausenstand.

Die Schnaken-Fans hatten zu Beginn der zweiten Hälfte noch Hoffnung, denn schließlich hatte der TSV in dieser Saison schon einige Male einen klaren Rückstand aufgeholt. Doch diesmal wollte das nicht gelingen, zu oft scheiterte man am HSG-Keeper Tobias Exner oder traf einige Male nur das Aluminium. Nur Mark Reinl hielt sein Team mit zwei Treffern zum 22:18 (40.) noch auf Schlagdistanz. Zizis-Coach Breitenbacher nahm schon nach knapp 11 Minuten seine zweite Auszeit, Baum war in seinem Kurzeinsatz zweimal erfolgreich, doch mehr als das 24:21 (43.) durch Fröhlich sprang dabei nicht heraus.

Albstadt hielt seinen Vorsprung konstant bis zum 30:25 (52.), als die Gäste auf eine offensive 4:2-Deckung umstellten, die allerdings erst zum Tragen kam, nachdem die Gastgeber zwischenzeitlich auf 32:26 (54.) davon gezogen waren. Friessnig und zweimal Chatzigietim über die zweite Welle verkürzten zum 32:29 (56.), und Keeper Jimmy Schröter gab der Hoffnung auf mehr mit einem parierten Strafwurf weiter Nahrung. Die Chance den Rückstand auf zwei Treffer zu verkürzen wurde jedoch viel zu überhastet vergeben, und auf der anderen Seite erzielte Felix Hofele im Nachsetzen das 33:29 (57). Zizishausen gab sich geschlagen, kassierte am Ende noch drei Konter zum 36:30-Endstand.

HSG Albstadt: Exner, Makowski; P. Jerger, Lebherz (4), Schlegel (1), L. Mayer (9/4), Rau (5), Hofele (3), Ferdinand (5), Link (6), Seeger, B. Jerger (3).

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (2), Friessnig (7), Geißler (2), Renner-Slis (1), Reinl (5), Appelrath, Baum (2/1), Müller (2), Fröhlich (3), Chatzigietim (6).

Schiedsrichter: Liss/Szomolay (SG H2Ku/Spvgg Aidlingen)

Zeitstrafen:

Albstadt: Ferdinand (2), Lebherz, Schlegel, Mayer.

Zizishausen: Friessnig (2), Appelrath

7m:

Albstadt: 7/4, Schröter pariert gegen Rau und zweimal gegen Mayer, dieser verwandelt einmal den Abpraller im Nachwurf.

Zizishausen: 1/1

Artikel bewerten
(3 Stimmen)

TSV Zizishausen – HV RW Laupheim 35:25 (18:13)

Mit einem deutlichen Erfolg ist der TSV Zizishausen in das neue Jahr gestartet. Zum Rückrundenauftakt gewannen die „Schnaken“ gegen den HV RW Laupheim mit 35:25 (18:13) und haben nach den Punktverlusten von Heiningen und Blaustein mit diesem Sieg ihre Tabellenführung auf drei Minuspunkte ausgebaut.
Im Hinspiel hatten die Zizishäuser noch mit 29:33 das Nachsehen, weil sie sich beim Saisonstart eine schwache Viertelstunde geleistet hatten und den daraus resultierenden Rückstand nicht mehr wettmachen konnten. Diesmal blieben die Gastgeber über weite Strecken konzentriert, und Trainer Holger Breitenbacher hatte beim Debüt von Neuzugang Sebastian Appelrath und Rückkehrer Niklas Minsch auch wieder mehr Alternativen auf der Bank zur Verfügung. Die Möglichkeit, ohne Bruch im Spiel adäquat wechseln zu können, sorgte dann auch dafür, dass sich die Zizishäuser ab Mitte der ersten Halbzeit absetzen konnten.

Die Gäste waren bis zum 9:9 durch Simon Krais gleichauf (18.), ehe der TSV mit einem Strafwurf von Julian Baum und Mathias Dreimann wieder auf zwei Tore zum 11:9 erhöhte (21.). Zizishausens Deckung und Torhüter Michael „Jimmy“ Schröter bekamen den HV-Rückraum um Constantin Striebel nun besser in den Griff. Mark Reinl mit seinem bereits fünften Tor und Simon Müller bauten den Vorsprung auf 14:10 (24.) aus. Sekunden vor dem Pausenpfiff besorgte Dreimann nach einem lang ausgespielten Angriff den 18:13-Halbzeitstand.

Beim Wechsel auf der Torhüter-Position zu Beginn der zweiten Hälfte führte sich Benjamin Hauptvogel mit einem parierten Strafwurf sofort glänzend ein. Nach dem Kracher aus der zweiten Reihe von Baum war Youngster Nico Fröhlich zweimal zum 21:14 erfolgreich (33.). Laupheim wirkte im Angriff völlig ratlos, der Treffer von Robin Pohl zum 21:15 sollte für mehr als zehn Minuten das letzte Erfolgserlebnis für die Gäste sein. Zizishausen zog mit neun Treffern in Folge auf 30:15 (46.) davon. Stark in dieser Phase Allrounder Appelrath, der über die zweite Welle zweimal Georgios Chatzigietim und Niklas Minsch bediente und anschließend selbst zum 27:15 traf.

Die Partie war damit natürlich entschieden, und es war verständlich, dass die Gastgeber nun etwas unkonzentrierter wurden, die Angriffe nicht mehr zu Ende spielten und oft zu schnell den Abschluss suchten. Nach vier Gegentreffern hintereinander wurde es Zizishausens Trainer Breitenbacher beim 31:20 in der 51. Minute dann doch etwas zu wild und er ermahnte sein Team, „die Partie ordentlich zu Ende zu bringen“. Mit einem direkt verwandelten Abwurf sorgte Keeper Hauptvogel noch für ein kleines Highlight und trug sich zum 32:20 (53.) in die Torschützenliste ein. Am Ende siegten die Zizishäuser deutlich mit 35:25 und haben mit dem erfolgreichen Start in die Rückrunde die Richtung vorgegeben.

TSV Zizishausen: Hauptvogel (1), Schröter; Minsch (1), Friessnig (3), Geißler, Renner-Slis (1), Reinl (6), Appelrath (2), Baum (7/3), Dreimann (5), Müller (4), Fröhlich (2), Chatzigietim (3).

HV RW Laupheim: Krämer, Wachter; Braun (1), Niederbacher, Striebel (7/1), Amann (5/3), Klöffel, Krais (4), Pancu (4), Pohl (2), Hartmann (1), Marin, Remane (1).

Schiedsrichter: Müller/Schmidt (SG Leonberg/Eltingen).

Zeitstrafen: Reinl (2), Friessnig, Appelrath, Chatzigietim – Braun, Pancu, Hartmann.

Siebenmeter: Zizishausen 3/3 – Laupheim 6/4 (Amann und Striebel scheitern an Hauptvogel).

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Im letzten Spiel des Jahres ist der TSV Zizishausen gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Mit dem 26:26 (13:14)-Unentschieden gegen den TV Weilstetten bleiben die Zizishäuser zu Hause weiter unbesiegt und verteidigten ihre Tabellenführung vor der anstehenden Weihnachtspause.

Der TV Weilstetten präsentierte sich als spielstarke und körperlich robuste Mannschaft, die weitaus besser spielte als der Tabellenstand mit 11:13 Punkten vermuten ließ. Jedoch ließen sich die Gastgeber auch durch klare Rückstände in jeder Halbzeit nicht entmutigen und erkämpften so einen verdienten Punkt.

Die Partie gegen Weilstetten war in der ersten Hälfte beinahe eine Kopie der Partie gegen Heiningen eine Woche zuvor. Nach ausgeglichenem Beginn bis zum 4:4 (9.) gewannen die Gäste zusehends die Kontrolle und zogen auf 10:5 davon (15.). Zizishausen leistete sich im Angriff zu viele Fehler und fand in der Deckung kein Mittel gegen das Gästespiel über den starken Kreisläufer Felix Euchner.

Selbst in Unterzahl erzielte Weilstetten zahlreiche Treffer oder holte Strafwürfe heraus, die von Micha Kübler sicher verwandelt wurden. Erst mit der Auszeit der Gäste und der Umstellung der Deckung – Mark Reinl konnte das TV-Angriffsspiel nun wirkungsvoller stören – lief es dann für die „Schnaken“ besser. Nach zwei Treffern von Julian Baum in den Schlussminuten waren die Gastgeber beim 13:14-Pausenstand wieder dran.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien sich das Blatt zu wenden. Zizishausen agierte nun sehr druckvoll im Angriff und legte immer wieder einen Treffer vor. Aber da man die Probleme in der Deckung nicht in den Griff bekam, blieben die Gäste bis zum 19:18 (39.) auf Tuchfühlung und nutzten die anschließende TSVZ-Schwächephase, in der sich die Zizishäuser einige Zeitstrafen wegen Reklamierens einhandelten, konsequent aus. Mit fünf Treffern in Folge zog Weilstetten auf 24:20 davon (46.) und schien schon auf der Siegerstraße.

Allerdings gaben sich die „Schnaken“ noch nicht geschlagen und auch die Umstellung von Trainer Holger Breitenbacher auf eine offensive 4:2-Abwehr trug ihre Früchte. Zudem wurden die TSVZ-Torhüter nach zweimaligem Wechsel endlich zu einem wichtigen Faktor und Rückhalt. Jimmy Schröter trug mit einigen starken Paraden zur Aufholjagd seines Teams bei. Die erfolgreichsten Werfer auf Seiten der Gastgeber, Baum und Reinl, sorgten mit ihren Treffern zum 26:26 am Ende für ein kleines Happy-End und dafür, dass der TSV Zizishausen als Tabellenführer in die Weihnachtspause geht.

TSV Zizishausen – TV Weilstetten 26:26

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Friessnig (2), Geißler, Renner-Slis (2), Reinl (7), Baum (8/2), Dreimann (2), Müller (2), Fröhlich, Chatzigietim (3/1).

TV Weilstetten: König, Dold; Euchner (4), Mauthe (4), Naumann (1), Saueressig, Witt, Raible (1), Bischoff (1), Single (1), Müller (4), Kiene, Kübler (10/7).

Schiedsrichter: Stief/Krieg (TSV Bartenbach/TV Mögglingen).

Zuschauer: Keine Angaben.

Zeitstrafen: Baum (2), Chatzigietim (2), Dreimann, Müller – Bischoff (2), Euchner, Saueressig, Raible, Müller.

Siebenmeter: 5/3 (Baum und Chatzigietim scheitern an König) – 7/7.

 

 
Artikel bewerten
(1 Stimme)

TV Reichenbach - TSV Zizishausen 23:27 (8:15)

Im Derby gegen den TV Reichenbach wurde der TSV Zizishausen seiner Favoritenrolle gerecht, gewann verdient mit 27:23 (8:15) und entführte relativ souverän beide Punkte aus der Brühlhalle. Mit diesem Erfolg rückte Zizishausen in der Tabelle auf Rang zwei vor und empfängt am nächsten Sonntag den TSV Heiningen zum nächsten Spitzenspiel.

Für ein Lokal-Derby herrschte in der Partie der beiden vom Verletzungspech gebeutelten Teams lange Zeit fast schon andächtige Stille. Zu klar schienen die Rollen verteilt, doch die von den Gastgebern befürchtete „Packung“ wurde es dann doch nicht. Denn Reichenbach „gelang es in der zweiten Hälfte mehr Emotionen und Kampfgeist ins Spiel zu bringen“, so TV-Coach Daniel Hebisch im Trainer-Gespräch nach der Partie, der „angesichts unserer Möglichkeiten“ mit der gezeigten Leistung seines Teams zufrieden war.

Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher bemängelte dagegen die fehlende Konzentration im zweiten Durchgang, in dem „wir 15 Gegentreffer kassieren und zu viele Fehlwürfe haben“.

Die erste Hälfte war da mehr nach seinem Gusto, in der die „Schnaken“ souverän und fast schon unterkühlt ihr Programm abspulten. Nach dem Anschlusstreffer von Erik Rummel zum 5:6 (13.) bauten Mark Reinl und Julian Baum mit je zwei Treffern den Vorsprung auf 11:6 (21.) aus. Die Gästedeckung mit einem starken Jimmy Schröter zwischen den Pfosten, der auch noch zwei Strafwürfen abwehren konnte, hatte kaum Probleme mit dem TV-Angriff, dem es doch an Durchschlagskraft aus der zweiten Reihe fehlte. 15:7 führten die Gäste kurz vor der Pause, als sich die Szene ereignete, die für Breitenbacher symptomatisch für die zweite Hälfte sein sollte. Anstatt den Angriff auszuspielen schlossen die Zizishäuser übermütig viel zu früh ab und kassierten mit dem Pausenpfiff noch den Gegentreffer zum 8:15.

Nachdem Georgios Chatzigietim nach schönem Zuspiel von Mathias Dreimann den ersten Treffer nach Wiederanpfiff erzielte, sollte dieses kleine Malheur eigentlich wieder vergessen sein. Doch die Zizishäuser agierten weiter unkonzentriert, machten technische Fehler und waren nicht entschlossen beim Torwurf. Nach drei Gegentreffern in Folge zum 15:18 (41.) wurde es Breitenbacher dann zu bunt, und er ermahnte sein Team „nicht so statisch und halblebig“ zu agieren. Vor allem unterbrach die Auszeit aber den schönen Lauf der Reichenbacher, die prompt wieder ins Muster der ersten Hälfte zurückfielen und im Angriff den Ball verloren. Schnelle Gegenstöße über Simon Müller und Patrick Renner-Slis zum 15:22 (44.) sorgten für klare Verhältnisse, und ein dickes Polster für die Schlussphase.

Die Gastgeber gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und erzielten über den Youngster Jonas Reinold und Kai Hesping einige Treffer aus der zweiten Reihe. Der Zizishäuser Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr, zumal der eingewechselte Torhüter Benjamin Hauptvogel einige gute Paraden zeigte. Nun heißt es Kräfte sammeln für die drei letzten Spiele im Dezember zum Abschluss der Hinrunde.

TV Reichenbach: Stockburger, Eberhardt; Scheffold, Haisch (4/1), Maile (4), Reinold (4), Mäntele (2/1), Schüder (2), Hesping (3), Rummel (3), Tonn (1/1).

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Schade, Friessnig (5), Geißler (1), Renner-Slis (4), Reinl (4), Baum (4/1), Dreimann (1), Müller (3), Fröhlich (1        ), Chatzigietim (4).

Schiedsrichter: Schmidt/Richter (TSV Wolfschlugen)

Zeitstrafen:

Reichenbach: Tonn (2), Mäntele.

Zizishausen: Friessnig, Dreimann, Chatzigietim.

7m:

Reichenbach: 5/3, Maile und Mäntele scheitern an Schröter.

Zizishausen: 2/1, Baum wirft einmal übers Tor.

 

Pokal-Aus kein Beinbruch

30 November 2015 geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

TSV Zizishausen - MTG Wangen  29:34 (16:16)

 Der TSV Zizishausen ist im Viertelfinale des HVW-Pokals ausgeschieden und hat mit der 29:34-Niederlage gegen die MTG Wangen den Einzug ins Final-Four verpasst.

Die Partie gegen den Ligakonkurrenten Wangen stand schon vor Beginn unter denkbar schlechten Vorzeichen. Die Verletzung von Maik Zimmermann hatte sich als Kreuzbandriss herausgestellt, womit er nun der vierte Spieler des TSV ist, der mit dieser schwerwiegenden Verletzung langfristig ausfällt. Zudem fehlten mit Julian Baum und Sem Schade zwei weitere Akteure, so dass Trainer Holger Breitenbacher mit gerade einmal acht Feldspielern in dieses Viertelfinale ging. Insbesondere auf den Halbpositionen standen nur Maximilian Friessnig und Mark Reinl zur Verfügung, was sich im Laufe der Partie, als die Kräfte nachließen, zwangsläufig negativ bemerkbar machte.

Begonnen hatten die Gastgeber äußerst effektiv mit drei schnellen Treffern, was Gästetrainer Timo Feistle schon nach knapp drei Minuten bewog eine Auszeit zu nehmen. Wangen fand danach ins Spiel, schaffte den Ausgleich und die Partie verlief nun ausgeglichen, wobei der TSV immer wieder vorlegen konnte. Insbesondere Kreisläufer Georgios Chatzigietim konnte die „Schnaken“ des Öfteren in Szene setzen und so die offensive MTG-Deckung überwinden.

Beim 14:15 (27.) gingen die Gäste durch Clemens Balle erstmals in Front, kurz vor der Pause gelang Nico Fröhlich der 16:16-Pausenstand.

Nach der Pause legten die Zizishäuser nochmals alles in die Waagschale und gingen durch Simon Müller und Chatzigietim mit 19:17 (34.) in Front. Doch der TSV konnte diesen Vorsprung nicht halten, Wangen erzielte wieder den Ausgleich zum 20:20 (37.) durch Robin Straub. Der starke Mittelmann Aaron Mayer war treibende Kraft auf Seiten der Wangener und sorgte mit seinen Treffern dafür, dass die Gäste auf 22:25 (45.) davon zogen. Bei den Hausherren musste auch Reinl leicht angeschlagen pausieren, so dass Friessnig als Rückraumschütze auf sich allein gestellt war und die MTG-Deckung sich darauf einstellen konnte.

Dennoch blieb Zizishausen noch auf Schlagdistanz, konnte den Rückstand aber nicht mehr verkürzen. Nach drei schnellen Gegentreffern zum 28:34 (58.) war die Partie aber zu Gunsten des MTG Wangen entschieden.

Trainer Breitenbacher konnte das Ausscheiden im HVW-Pokal verschmerzen, denn angesichts des dünnen Kaders entfällt nun die zusätzliche Belastung durch das Final-Four.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Friessnig (7), Geißler (1), Renner-Slis (1), Reinl (3), Dreimann, Müller (4), Fröhlich (2), Chatzigietim (11/5).

MTG Wangen: Nerger, Herrmann; Fischer, Straub (9), Wengenmayr (1), Kuttler (4), Bader , Mayer (12/3), Balle (5), Waizenegger (1), Schnitzer, Staudacher (2).

Schiedsrichter: Heikampf/Kampf (SG Kuchen-Gingen/Heidenheimer SB)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Reinl, Friessnig. Dreimann.

Wangen: Wengenmayr (2), Kuttler, Bader, Staudacher.

7m:

Zizishausen: 7/5, Chatzigietim trifft einmal den Pfosten, wirft einmal vorbei.

Wangen: 3/3.

Artikel bewerten
(10 Stimmen)

Der TSV Zizishausen überzeugt beim 37:23 gegen die HSG Langenau/Elchingen - Zimmermann verletzt

Mit einer famosen Leistung im Topspiel gegen rüde Langenauer zog der TSVZ auf den zweiten Tabellenplatz, getrübt wurde das Ergebnis durch einen weiteren Verletzten - Kreisläufer Maik Zimmermann

Bisher hatte die HSG Langenau/Elchingen erst zwei Punkte abgegeben in dieser Saison, und schielte punktgleich auf den Tabellenführer. Dass der TSV Zizishausen diesen Gegner zuhause mit 37:23 demütigen würde, hätte wohl niemand für möglich gehalten - bis auf einen. "Wenn wir in unserer kleinen Runde zusammenhalten und unsere Aufgaben erfüllen, werden wir hier gewinnen - hoch.", hatte TSVZ-Trainer Holger Breitenbacher seinen Schützlingen noch vor der Partie gesagt.
"Wir müssen den Kreisläufer (Jan Schaden) und den Halbrechten (Felix Junginger in den Griff bekommen.", lautete eine der Vorgaben.
Ausgerechnet diese beiden brachten die Gäste zum 2:0 in Führung. Doch die "Schnaken" hielten dagegen, "Jimmy" Schröter zeigte erneut eine gute Leistung im Tor und parierte einen Strafwurf durch Schaden. Mark Reinl und Maik Zimmermann glichen wieder aus (6.). Die erneute Führung durch Marco Mannes sollte die letzte der HSG Langenau/Elchingen gewesen sein. Reinl und Maxi Friessnig brachten die "Schnaken" wieder auf die Siegerspur. Dann ein Schockmoment, nach Maik Zimmermanns Tor blieb dieser mit schmerzerfülltem Gesicht am Boden liegen. Es könnte der vierte Langzeitverletzte der Zizishäuser sein, erste Vermutungen führen zum Kreuzband, die Diagnose steht noch aus. 
Das Team verpasste es nun, weiter davon zu ziehen, Gästetorhüter Markus Hinkelmann hielt drei Konter in Folge, im Gegenzug verkürzte Junginger zum 6:4 (12.).
Kapitän Georgios Chatzigietim strukturierte seine Mannschaft wieder, brachte Stabilität in die Abwehr und Akzente in den Angriff und traf direkt mit einem spektakulären Wurf hinter dem Rücken. 
Langenau blieb dran, verkürzte erst auf zwei Tore, und holte dann einen Strafwurf heraus, doch Schröter hielt auch diesen und Friessnig, Reinl und Chatzigietim erhöhten zum 10:6 (18.).
Die Partie wurde zunehmends emotionaler, die Gästeabwehr rüder und das Schiedsrichtergespann fachte die Stimmung mit manchen Entscheidungen noch an.
Die Schnaken ließen sich davon nicht beirren Simon Müller erhöhte zum 14:9 (22.). Die Abwehr funktionierte jetzt optimal und im Angriff brachte sich jeder Spieler mit positiven Aktionen ein und auf einen 5-0-Lauf folgte der 19:10-Pausenstand.
Mit diesem Polster konnte der TSVZ entspannter durchwechseln und hielt den 9-Tore-Vorsprung besonders durch die Rückraumtore von Julian Baum, der in der zweiten Halbzeit aufblühte, Müller erhöhte zum 23:13 (37.). Eine doppelte Zeitstrafe durch Chatzigietim und Fröhlich wusste Friessnig mit drei Toren in Folge zu retten, und Jörg Beresel verlor in der 42. Minute die Nerven und stoppte ihn mit einem unsportlichen Foul und sah die rote Karte. 
Spätestens jetzt war die Partie entschieden, die "Schnaken" erhöhten weiter durch Gegenstöße, Friessnig setzte den 37:23 Endpunkt.

"Wir sind heute in einer schwierigen Situation zusammengestanden und haben diesen Erfolg gemeinsam geholt.", gibt sich Coach Breitenbacher zufrieden. "Jetzt können wir nur noch auf eine milde Diagnose bei Maik hoffen."

TSV Zizishausen - HSG Langenau/Elchingen 37:23

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Friessnig (6), Schade, Geißler (3), Renner-Slis (2), Zimmermann (2), Reinl (4), Baum (9/2), Dreimann (2), Müller (2), Fröhlich (2), Chatzigietim (5).

HSG Langenau/Elchingen: Hinkelmann, Henseler, Kief; Junginger (4), Mannes (3), Heinrich, Schaden (7/3), Schenk (1), Baresel (2), Renner (2), Schorn (4), Ruess.

Schiedsrichter: Czommer/Marin (TSB Schwäbisch Gmünd).

Zeitstrafen: Baum, Fröhlich, Chatzigietim (3) - Mannes, Schaden (2), Baresel (1 - dann direkt rot), Schorn (2)

Siebenmeter: Baum (2/2) - Schröter pariert gegen Junginger und Schaden

hier geht's zu den Bildern:

2015_11_22_TSV_HSG_Langenau
Artikel bewerten
(7 Stimmen)
"Schnaken" haben beim TV Gerhausen große Mühe, setzen aber weiterhin ihre Serie fort
 
Der TSV Zizishausen setzte sich am Samstag gegen den Tabellenzwölften aus Gerhausen glanzlos mit 25:21 durch. Mit einer grandiosen Leistung hatte Torhüter "Jimmy" Schröter größten Anteil daran.
 
Eigentlich wollten die "Schnaken" die nicht überzeugende Leistung im Pokalspiel gegen den TV Gerhausen vor zwei Wochen wieder gut machen, doch dies scheiterte kläglich.
Maximilian Friessnig brachte den TSVZ in Führung und "Jimmy" Schröter hielt seinen ersten Ball. Der Start sah zunächst gut aus, doch auf ihr nächstes Tor mussten die "Schnaken" ganze sieben Minuten warten. Sie zeigten sich von einer ungewohnt schlechten Seite, schlechte Chancenauswertung, unvorbereitete Würfe, sowie verhäufte technische Fehler waren der Grund, dass die Gastgeber durch Peter Schnepf zum 2:1 in Führung gingen (8.). Nach Friessnigs Ausgleichstreffer mussten die Zuschauer erneut mehrere Minuten torlosem Handball zusehen. 
Julian Baum vom Punkt, sowie erneut Friessnig brachten Zizishausen beim 4:3 (13.) wieder auf Kurs.
Einzig TSV-Keeper Schröter war dies zu verdanken, er parierte ein ums andere Mal, hielt gegen Peter Mayer sowohl den Strafwurf, als auch den Nachschuss, und bekam erst in der 16. Minute das vierte Gegentor. Doch auch eine Zeitstrafe gegen Gerhausen konnten die Gäste nicht nutzen, um sich abzusetzen. Baum vergab den Strafwurf und Daniel Bux verkürzte zum 7:6 (20.)
Zizishausen merkte nun, dass der Kader nach den vielen Verletzungen nicht mehr so dick besetzt war. Nachdem Maik Zimmermann sich am Finger verletzte, musste Georgios Chatzigietim humpelnd aufs Feld und traf direkt, Baum erhöhte zum 10:7 (26.). Doch wieder schafften es die "Schnaken" nicht, sich weiter abzusetzen. Nach einer Zeitstrafe für Friessnig verkürzte Daniel Bux per Doppelpack. Die Gastgeber schadeten sich nun selbst, Uwe Mayer sah nach seiner dritten Zeitstrafe rot und Mark Reinl erzielte den 11:9-Halbzeitstand.
"Wir spielen herzlos, langsam und träge.", fasste TSVZ-Coach Holger Breitenbacher zusammen und forderte mehr Elan.
Das Spiel wurde zunehmends ruppiger und die Schiedsrichter setzten dem mit einer fragwürdigen Linie kein Ende. 
Die "Schnaken" kamen zunächst besser aus der Pause, Mathias Dreimann zum 12:10, und Schröter hält den nächsten Strafwurf. Doch Kapitän Chatzigietim bekam wegen Meckerns eine Zeitstrafe und Gerhausen nutzte den Moment und glich wieder aus. Die Partie war jetzt ein Kopf-an-Kopf Rennen, Zizishausen legte vor, und der TVG zog mit, er nach zwei Toren durch Bux sogar mit 15:14 (37.) führte. Zizishausens Julian Baum ließ sich nicht von der Hektik mitreißen und glich aus. Doch weder eine Auszeit, noch die regelmäßig abgespielte Intro-Musik der "Sendung mit der Maus" brachten Ruhe in die Partie. 
Die Rückraumboliden Baum und Friessnig nahmen das Spiel für die Gäste in die Hand und legten mehrmals vor, doch Gerhausen glich jedes Mal aus. Zizishausen bekam jetzt eine 2-Minutenstrafe nach der anderen, doch die Gastgeber nutzten es nicht aus, Trainer Thomas Webernuss, sowie Hauptakteur Daniel Bux bekamen Zeitstrafen wegen Meckerns. Als Gerhausens Peter Schnepf einen weiteren Siebenmeter nicht verwerten konnte (50.), schaffte es der TSV Zizishausen endlich, das Spiel durch Simon Müller und drei Mal Friessnig für sich zu entscheiden.
"Wir wollten viele Gegenstoßtore erzielen, das ist uns heute gar nicht gelungen.", erklärt Breitenbacher einen der Gründe für das knappe Spiel, "Aber wir haben uns die zwei Punkte geholt, das ist das Wichtigste."
Simon Müller fügte hinzu: "Es wurde uns auch nicht leicht gemacht. Hier wird noch der ein oder andere Punkte liegen lassen."
 
 
TV Gerhausen 1900 - TSV Zizishausen 21:25
 
TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Friessnig (8), Schade, Geißler, Renner-Slis (1), Zimmermann (2), Reinl (3), Baum (7/1), Dreimann (1), Müller (2), Fröhlich, Chatzigietim (1).
TV Gerhausen 1900: Schönefeldt; Brinz, Unsöld, U. Mayer, P. Mayer (2/1), Maier (2), Sigg, Bux (8), Deckwitz (6), Hagmann, Ochrimenko, Schnepf (3/1), Leyrer.
Schiedsrichter: Krüger/Matuka (HSG Böblingen/Sindelfingen).
Zeitstrafen: Friessnig, Zimmermann (2), Reinl (2), Baum, Chatzigietim - U. Mayer (3), Bux, Webernuss (Trainer)
Siebenmeter: Schröter hält gegen Mayer und Schnepf, Mayer führt falsch aus - Baum vergibt, Baum vergibt und trifft im Nachwurf.
 
Bilder zum Spiel
2015_11_14_M1_TV_Gerhausen_TSV

Zuhause weiter ungeschlagen

9 November 2015 geschrieben von
Artikel bewerten
(2 Stimmen)
Die "Schnaken" setzten sich am Sonntag mit 32:24 gegen den TV Steinheim/A. durch und sind nun ganz vorne in der Tabelle dabei - Sascha Hartl verletzt
 
Der TSV Zizishausen empfing am Sonntag den Aufsteiger TV Steinheim, die mit zuletzt drei Siegen in Folge dicht hinter der Führungsgruppe in der Tabelle rangierten. 
Zizishausens Kapitän Georgios Chatzigietim war vor der Partie der Wert dieses Spiels bewusst: "Ein Sieg hat für unser Ziel, in der Tabelle oben zu stehen, eine Niederlage hat gravierende Folgen, dann stehen wir punktgleich mit Steinheim. Wir brauchen jetzt jeden Punkt und müssen dementsprechend in die Partie gehen."
Dies gelang zu Beginn jedoch nicht. Die Gäste gingen gleich zu Beginn durch verdeckte Schlagwürfe zum 3:0 in Führung. Erst nach dem 7m-Tor durch Julian Baum fanden die "Schnaken" in die Partie, Maximilian Friessnig verkürzte mit zwei Treffern zum 3:4 (6.). Die Partie entwickelte sich nun zu einem sehr anschaulichen Schlagabtausch, Steinheim gelang es wieder und wieder durch schnelle unberechenbare Würfe zum Torerfolg zu kommen, während die Gastgeber ihrerseits besonders durch den starken Friessnig dagegen hielten und konstant wieder ausglichen.
Nach 12 Minuten stand es bereits 8:8, Simon Müller brachte den TSVZ beim 10:9 erstmals in Führung.
Torhüter Benjamin Hauptvogel konnte sich nun auf den gegnerischen Angriff einstellen und ließ in einer Viertelstunde nur noch drei Treffer zu und leitete so die Wende der Partie ein.
Mathias Dreimann sorgte für Schwung im Angriff und so konnten sich die "Schnaken" durch Tore von Maik Zimmermann, Julian Baum, Mark Reinl und Dreimann selbst auf 17:11 zum Halbzeitstand absetzen. 
Getrübt wurde die Stimmung durch die Verletzung von Linkshänder Sascha Hartl. In einer Aktion verdrehte er sich nach Einwirkung des Gegners das Bein und musste vom Platz getragen werden, er wird wohl der dritte Langzeitverletzte beim TSV Zizishausen sein.
Trainer Holger Breitenbacher nahm einen Gang heraus und brachte zu Beginn der zweiten Hälfte seine jungen Spieler. Die "Schnaken" erhöhten durch Zimmermann zum 19:12 (35.), doch vergaben jetzt einige Möglichkeiten, sowie einen Strafwurf, so dass die Gäste zum 19:15 verkürzen konnten. Eng wurde es jedoch nicht, Baum und Nico Fröhlich stellten in Unterzahl wieder die 6-Tore-Führung her. Steinheims Hauptakteur Klaus Nissle erzielte drei Treffer in Folge, doch für die Gastgeber trafen Dreimann, Zimmermann und Sem Schade und hielten den Vorsprung beim 24:18 (44.). 
Auch eine Auszeit der Steinheimer 10 Minuten vor Schluss brachte nicht mehr die Wende, Zizishausen erhöhte durch Baum zum 27:20 (53.), gab sich keine Blöße mehr und behielt die Punkte.
"Wir haben heute einen wichtigen Sieg eingefahren, doch waren stellenweise noch nicht konstant genug, diese Konstanz brauchen wir gegen die Top-Mannschaften.", resümiert TSVZ-Trainer Breitenbacher kritisch.
Zizishausen bleibt zuhause weiter ungeschlagen und ist nun in der Tabelle ganz oben dabei. Der nächste Gegner lautet Gerhausen, gegen die erst jüngst im Pokal gespielt wurde. Hier treffen die Schnaken im Viertelfinale auf die MTG Wangen.
 
Es spielten:
TSV Zizishausen:
TW: Hauptvogel, Schröter; 
Schade(2), Friessnig(7), Hartl, Geißler, Renner-Slis, Zimmermann(6), Reinl(4), Baum(6/2), Dreimann(3), Müller(2), Fröhlich(2), Chatzigietim
 
TV Steinheim/A.:
Schneider, Wittlinger(4), Mack(4), Gaschler, Mewitz(4), Kaumann(1), K. Nissle (8/1), Herbrik, T. Nissle, Rau(2), Kieser(1), Konkel, Schuler
 
Zeitstrafen:
TSVZ: Friessnig, Zimmermann (2), Baum
TV S: Wittlinger (2), Gaschler (2), Mewitz, K. Nissle
 
Schiedsrichter:
Lars Salles, Dominik Salles (beide TGV 1823 Eintracht Beilstein)

Auch der zweite Anzug passt

30 Oktober 2015 geschrieben von
Artikel bewerten
(5 Stimmen)

Im Achtelfinale des HVW-Pokals wurden die Handballer des TSV Zizishausen ihrer Favoritenrolle gegen den Württembergliga-Konkurrenten TV Gerhausen gerecht und zogen mit einem 29:25 (15:13)-Erfolg in die nächste Runde ein, wo sie sich nun ein gutes Los erhoffen.

Insgesamt bot die Partie am Mittwochabend wenig Erbauliches, war geprägt von vielen Fehlern und hatte eher den Charakter eines Trainingsspiels als eines harten Pokalfights. Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher sah dann auch eher die positive Seite des Ergebnisses. „Wir haben die nächste Runde erreicht und es hat sich kein Spieler verletzt“, resümierte er.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Gäste beim 5:7 erstmals auf zwei Treffer ab (12.), als sie die Zizishäuser Abspielfehler konsequent mit zwei Kontern bestraften. Gerhausen kam des Öfteren mit schnellen Kombinationen zum Torerfolg und blieb bis zum 9:11 vorn (18.), auch wenn die „Schnaken“ zwischendurch immer wieder zum Ausgleich kamen. Innerhalb von fünf Minuten drehten die Gastgeber danach die Partie, gingen mit fünf Treffern in Folge mit 14:11 in Front (23.) und profitierten dabei von einigen technischen Fehlern des Gegners, zudem war Torhüter Benjamin Hauptvogel bei drei guten TV-Chancen auf dem Posten. Allerdings gelang auch den Zizishäusern in den verbleibenden Minuten bis zur Pause, außer dem Gegenstoß-Treffer zum 15:13 von Nico Fröhlich nach weitem Abwurf von Hauptvogel, nicht mehr allzu viel.

Trainer Breitenbacher hatte in der ersten Hälfte fast gar nicht gewechselt, beorderte zu Beginn der zweiten Halbzeit seinen zweiten „Block“ aufs Spielfeld, der sich anschickte, für das entscheidende Polster zu sorgen. Durch Treffer von Maik Zimmermann und Maximilian Friessnig zog der TSV auf 17:13 (33.) davon, diese beiden waren es dann auch, die beim 22:16 (42.) für den größten Vorsprung sorgten. Zizishausen hatte die Partie scheinbar im Griff, brachte sich dann aber mit einigen Fahrlässigkeiten beim Torabschluss doch noch einmal in die Bredouille.

Klarste Chancen, darunter zwei Strafwürfe, konnten gegen TV-Schlussmann Rick Leyerer nicht untergebracht werden und die Gäste waren beim 25:23 wieder auf zwei Treffer heran (55.). Georgios Chatzigietim beendete mit seinem verwandelten Siebenmeter zum 26:23 die mehrminütige Torflaute, Friessnig und Fröhlich schafften mit dem 28:23 (59.) die allerletzten Zweifel am Sieg der Gastgeber aus der Welt.

Abschließend sah Breitenbacher schon die fehlende Konzentration an einem Mittwochabend („mit so einer Leistung hätten wir in den Wochen zuvor gegen Unterensingen und Blaustein eine Klatsche bekommen“). Doch am Ende sei man einfach glücklich, das Viertelfinale erreicht zu haben.

TSV Zizishausen – TV Gerhausen 29:25

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Blechinger; Schade, Friessnig (5), Hartl (2), Geißler (1), Renner-Slis, Zimmermann (4), Reinl (5), Baum (6/3), Müller, Fröhlich (3), Chatzigietim (3/1).

TV Gerhausen: Schönefeldt, Leyrer; Brinz, Droxner (2), Kübler, U.Mayer (3), P.Mayer (2/2), Sigg (1), Buck (6), Bux (3), Deckwitz (2), Hagmann (1), Ochrimenko, Schnepf (5).

Schiedsrichter: Rupp/Glöggler (SC Lehr).

Zeitstrafen: Zimmermann (2), Reinl, Friessnig – Brinz (2), U. Mayer, Deckwitz, Hagmann.

Siebenmeter: Zizishausen: 7/4 (Baum zweimal und Zimmermann scheitern jeweils an Leyrer) – Gerhausen: 3/2 (Buck scheitert an Hauptvogel).

 

 
Artikel bewerten
(5 Stimmen)

Der TSV Zizishausen setzte sich am Samstag souverän mit 32:19 gegen die SG Ober-/Unterhause durch und feiert seinen vierten Sieg in Folge

 
Man sah TSVZ-Trainer Holger Breitenbacher an, dass er sich in der Ernst-Braun-Halle in Unterhausen wohl fühlte. Sieben Jahre war er hier Trainer gewesen, diese Saison kam er zu den "Schnaken". Torhüter 'Jimmy' Schröter und Rückraumspieler 'Maxi' Friessnig waren mit ihm gegangen, auch sie spielten jahrelang für die SG.
"Es war ein besonderes Spiel für uns heute.", erzählt Schröter, "Man kennt hier jeden und ist noch einen Tick emotionaler und motivierter."
Und das merkte man den "Schnaken" auch von Beginn an an. Max Geißler setzte zunächst schön Kreisläufer Maik Zimmermann in Szene, und erhöhte zwei Minuten später selbst.
Die Abwehr stand gut und zwang die Gastgeber zu unvorbereiteten Würfen, die Schröter sicher entschärfen konnte. "Wir hätten schon mit 6:0 davonziehen können!", ärgert sich Simon Müller, denn der TSVZ vergab zwei Konter, sowie einen Strafwurf und weitere Chancen, und Ober-/Unterhausen verkürzte durch Tore von Kania, Zhabeli und Pfeiffer zum 3:4 (14.) und war wieder im Spiel. Beide Torhüter hielten gut, und so war jedes Tor heiß umkämpft, Sascha Hartl und Zimmermann bauten wieder eine Führung für die Gäste auf. Nach zwei verwandelten Strafwürfen von Julian Baum war es wieder Zimmermann, der sich am Kreis durchsetzen konnte, und wenig später vergoldete er sich seine starke Leistung mit einem spektakulären Dreher aus spitzem Winkel zum 11:4 (26.). 
Nach einer Zeitstrafe konnte die SG nochmals verkürzen, doch Mark Reinl hielt den Vorsprung mit zwei Schlagwurftoren fest, und es ging beim Stand von 14:7 in die Pause.
Die "Schnaken" hatten beim letzten Spiel einen herben Schlag hinnehmen müssen, denn Linksaußen Maximilian Kaplick erlitt einen Kreuzbandriss und fällt lange aus. Die gute Nachricht war, dass Mathias Dreimann nach einer langen Pause erstmals wieder auf dem Feld stand.
Und dieser zeigte brachte nach der Pause auch gleich nochmal frischen Wind in den Angriff und er erzielte das 17:8 (19.).
Die Gastgeber schwächten sich selbst, als Marcel Bordt nach seiner dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde und taten sich weiterhin schwer gegen die Deckung des TSVZ und so setzte sich dieser weiter souverän ab. 
Ein besonderes "Schmankerl" gelang Torhüter Benjamin Hauptvogel. Als er erkannte, dass Unterhausens Torhüter etwas weit vorne stand, setzte er zum Wurf an und trug sich beim 25:12 (49.) in die Toschützenliste ein.
Die SG bäumte sich nicht mehr auf, und so holte sich der TSVZ die zwei Punkte und zog in der Tabelle unter die Top 3.
Trainer Breitenbacher resümierte: "Ich freue mich sehr über den Sieg und vor allem, wie wir ihn geholt haben. Aber jetzt müssen wir alle Augen auf die kommenden Aufgaben gegen den SKV Unterensingen und den TSV Blaustein richten."
 
 
Es spielten:
TSV Zizishausen:
TW: Schröter, Hauptvogel (1);
Schade (1), Friessnig (2), Hartl (4), Geißler (3), Renner-Slis, Zimmermann (7), Reinl (2), Baum (7/5), Dreimann (2), Müller, Chatzigietim (3/1)
 
SG Ober-/Unterhausen:
Thümmel, Bordt (1), Werz (2), Zhabeli (2), Sarpkaya (2), Pudill, Bader, Pfeiffer (4), Tröster (2), Kania (6/3), Althaus, Schmid, Losch
 
Siebenmeter:
TSVZ: Baum (6/5), Chatzigietim (1/1)
SG O/U: Kania (3/3)
 
Zeitstrafen: 
TSVZ: Hartl, Renner-Slis, Zimmermann, Reinl, Baum, Dreimann
SG O/U: Bordt (3), Werz
 
Schiedsrichter:
Cristian Marin und Stefan Czommer (Verein: beide TSB Schwäbisch Gmünd)