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TSV Wolfschlugen – TSV Zizishausen 21:22 (10:10)

Dem TSV Zizishausen fehlt nur noch ein Sieg zum Aufstieg in die BW-Oberliga, nachdem die Schnaken in einem hart umkämpften Lokalderby den TSV Wolfschlugen mit 22:21 besiegt haben. Spielerisch war es kein Leckerbissen, dafür stand für beide Mannschaften zu viel auf dem Spiel, aber spannend war es allemal. Nach der ausgeglichenen ersten Hälfte erwischten die Gäste den besseren Start in Durchgang zwei und gingen beim 12:15 (43.) durch Julian Baum erstmals mit drei Toren in Führung. Wolfschlugen verkürzte durch zwei Treffer von Jonas Friedrich nochmals auf 14:15, doch dann spielten sich die Schnaken, angetrieben von den vielen Zizishäuser Fans, in einen Rausch und zogen auf 20:15 (51.) davon. Die Entscheidung war das aber noch lange nicht. Timo Wolfs Strafwurf zum 21:16 (52.) blieb für über fünf Minuten das letzte Erfolgserlebnis der Gäste. Nun bekamen die Hexenbanner die zweite Luft und erzielten nach fünf Treffern in Serie den 21:21-Ausgleich (58.) durch Louis Mönch. Zizishausen wankte kurz, aber Baum brachte sein Team wieder mit 22:21 in Front - und diesen knappen Vorsprung retteten die Gäste am Ende ins Ziel.

TSV Wolfschlugen: Dunz, Gückel; F. Rebmann, J. Rebmann (2), Völter (2), Planitz (2), Stoll (1), Lötzbeyer, Toth, Rummel, Mönch (2), Kania (8/3), Friedrich (4), Heetel.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (2), Wolf (3/1), Friessnig (1), Reinl (3), Baum (7/1), Dreimann (2), Grau, Müller, Appelrath (4), Fröhlich, Ulbrich.

Schiedsrichter: Beckstein/Laukenmann (TSV Deizisau).

Zeitstrafen: Planitz (3 und rote Karte), Stoll (2), Toth, Friedrich  -  Grau (2), Minsch, Reinl, Dreimann, Appelrath.

Siebenmeter: 3/3  -  4/2 (Baum trifft den Pfosten, Wolf scheitert an Dunz).

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HSG Albstadt – TSV Zizishausen 21:31 (10:14)

Der TSV Zizishausen hat die Pflichtaufgabe beim Schlusslicht HSG Albstadt mit dem 31:21 (14:10)-Erfolg relativ souverän gelöst, auch wenn die bereits als Absteiger feststehenden Gastgeber mit großem Einsatz zumindest in der ersten Hälfte mithalten konnten.

Zizishausens Trainer Georgios Chatzigietim bescheinigte seinem Team „eine konzentrierte und gute Leistung, auch wenn wir am Anfang vielleicht etwas übermotiviert waren und glaubten, die Partie gleich in den ersten Viertelstunde entscheiden zu müssen. Aber so einfach funktioniert das nicht.“

Zwar führten die Gäste schnell durch zwei Treffer von Mark Reinl mit 2:0 (3.), den Gastgebern gelang jedoch mit zwei schnellen Gegenstößen über Michael Meier dann der Ausgleich zum 3:3 (8.). Albstadt setzte verletzungsbedingt auf viele A-Jugendliche, die ihre Saison sehr erfolgreich mit dem zweiten Platz in der Württembergliga abgeschlossen haben und somit die Hoffnungsträger der HSG für einen Neuanfang in der Landesliga sind. Diese jungen Wilden nutzten dann auch die erste Schwächephase der „Schnaken“, um beim 7:6 durch Dane Lebherz erstmals in Führung zu gehen (15.). Die Gäste wurden da durch zwei Zeitstrafen in Folge dezimiert und handelten sich mit dem zusätzlichen Feldspieler auch einen Gegentreffer ins leere Tor ein. Torhüter „Jimmy“ Schröter verhinderte kurz darauf mit einem abgewehrten Konter einen höheren Rückstand, und Reinl, der mit sieben Treffern im ersten Durchgang nicht zu stoppen war, gelang der erneute Ausgleich.

Nach dem Strafwurf von Simon Schurer zum 8:7 versammelte TSVZ-Coach Chatzigietim seine Jungs um sich, sprach in der Auszeit die Abstimmungsprobleme in der Deckung an und forderte, im Angriff geduldiger zu spielen. Julian Baum besorgte mit einem Strafwurf die erneute Führung zum 9:8, die Niklas Minsch und Reinl mit zwei Treffern in Überzahl auf 12:9 ausbauten. Kurz vor der Pause sorgten dann noch Mathias Dreimann und Reinl mit den Treffern zum 14:10 für ein beruhigendes Polster für die zweite Hälfte.

In dieser legten die Zizishäuser gleich mit einer schnellen zweiten Welle zum 15:10 durch Thomas Grau nach (32.). Kurios dann der Treffer von Reinl zum 11:17, als er den Ball in der Abwehr eroberte und den gegnerischen Torhüter, der sich zur Absprache an der Auswechselbank befand, mit dem Wurf ins verwaiste Tor überraschte. Albstadt kämpfte sich nochmals auf 14:17 heran, musste dann aber nach und nach abreißen lassen, weil sich die Zeitstrafen häuften. Den Freiraum nutzten die „Schnaken“ und erzielten in der Überzahl einige Treffer über die Außenpositionen durch Minsch und Nico Fröhlich. Der in der letzten Viertelstunde eingewechselte Aladin Orlic fügte sich mit einem abgewehrten Gegenstoß gleich prächtig ein und vereitelte auch in den folgenden Minuten einige Chancen der HSG. So wuchs der Vorsprung weiter an und am Ende siegten die Gäste klar mit 31:21 Toren. Damit behaupten sie das Drei-Punkte-Polster auf Verfolger Unterensingen.

„Ich war mir sicher, dass sich unsere Qualität früher oder später durchsetzen würde, wenn wir weiter konzertiert bleiben und nicht nachlassen“, so das abschließende Statement von Trainer Georgios Chatzigietim, der bedauert, dass der TSV Zizishausen vor den beiden Derbys in Wolfschlugen und Unterensingen am kommenden Wochenende erneut spielfrei ist.

HSG Albstadt: Friedel, S. Maier; Hofele (2), Schlegel (2), Schmiederer (4), Rau, Lebherz (1), Menger (1), Schurer (6/4), Link (2). M. Maier (3), Gehring.

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel, Orlic; Minsch (6), Wolf (1), Friessnig (n. e.), Reinl (10), Baum (5/3), Dreimann (2), Grau (2), Appelrath (2), Fröhlich (3), Ulbrich.

Schiedsrichter: Müller/Schmidt (SG Leonberg/Eltingen).

Zeitstrafen:

Albstadt: Link (2), Hofele, Lebherz, Schmiederer

Zizis: Wolf, Dreimann (2), Minsch.

Siebenmeter:

Albstadt : 4/4

Zizis:  4/3 (Baum scheitert an Friedel).

Schnaken mit Zittersieg weiter vorn

28 März 2018 geschrieben von
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TSV Zizishausen - HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf  29:28 (14:14)

Einmal tief durchatmen mussten die Fans des TSV Zizishausen, als am gestrigen Sonntagabend der hauchdünne 29:28 (14:14)-Erfolg gegen die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf  feststand. Mit seinem Treffer 20 Sekunden vor dem Abpfiff sicherte Dennis Ulbrich seinem Team beide Punkte, womit die Schnaken weiter drei  Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Unterensingen behaupten.

TSV-Trainer Georgios Chatzigietim war zuerst einmal erleichtert über den Sieg, und dass seine Mannschaft „großen Einsatz und Kampgeist bewiesen habe, obwohl einige Spieler gesundheitlich angeschlagen waren“. Zudem sei „die HSG ein starker Gegner gewesen, der gezeigt habe, warum man die letzten vier Spielen gewonnen hatte.“

Wie stark die Gäste bisher in der Rückrunde auftrumpfen, bekamen die Zizishäuser gleich in der Anfangsphase zu spüren. Nach dem Trainerwechsel Anfang des Jahres hat man sich mit 15 Punkten etwas Luft im Abstiegskampf verschafft, kann sich aber noch nicht in Sicherheit wiegen. Gegen den Tabellenführer trat die HSG selbstbewusst auf und nutzte die erste Schwächephase der Gastgeber, um nach drei Treffern in Folge mit 5:3 (7.) in Führung zu gehen. Auch in den nächsten Minuten lief das Spiel an den „Schnaken“ vorbei und einige Fehlwürfe und technische Fehler ermöglichten es den Gästen mit schnellen Gegenstößen auf 5:10 (15.) davonzuziehen.

TSV-Coach Chatzigietim nahm die dringend gebotene Auszeit, nach der sich sein Team in der Deckung stabilisierte und fast fünf Minuten ohne Gegentreffer blieb. Vorne trafen dreimal hintereinander  Dennis Ulbrich und Thomas Grau zum 9:10 –Anschluss (20.). Die HSG behauptete jedoch noch ihren kleinen Vorsprung, erst beim 13:13 (27.) gelang Mark Reinl der erneute Ausgleich. Mit einem verwandelten Strafwurf von Julian Baum ging es dann unentschieden 14:14 in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel verlief die Partie weiterhin ausgeglichen und wogte hin und her. Beim 17:16 (36.) durch Grau mit einer energischen Einzelaktion lagen die Hausherren erstmals wieder vorn, und es schien als könnten sie sich nun etwas absetzen. Zweimal erhöhten die „Schnaken“ ihren Vorsprung auf zwei Tore (21:19 und 22:20), doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und kamen durch ihre erfolgreichsten Werfer  Dennis Schmid und Fabian Schneider wieder zum 22:22-Ausgleich (46.).

Die HSG-ler kassierten zwar in der letzten Viertelstunde fünf Zeitstrafen, kompensierten dies aber im Angriff mit dem zusätzlichen Feldspieler für den Torwart und waren so trotz Unterzahl immer wieder erfolgreich. Andererseits bemängelte TSV-Trainer Chatzigietim auch das eigene Überzahl-Spiel, „wo wir einige falsche Entscheidungen getroffen haben und Chancen nicht nutzen konnten“.

Beim 23:24 (49.) durch Nico Heilig führte plötzlich wieder die HSG, und Zizishausen musste sich mächtig strecken, um nicht weiter abreißen zu lassen. Nach Baums Siebenmetertreffer zum 27:27 (57.) brachte Reinl die „Schnaken“ wieder in Front. Schneider egalisierte nochmals zum 28:28 (59.), ehe Ulbrich nach einem langen Angriff unter höchster Bedrängnis mit einem Dreher das 29:28 erzielte. Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf kam zwar noch zum Gegenangriff, konnte aber keine echte Chance mehr herausspielen.

Am Ende war die Erleichterung bei den Zizishäusern groß über diesen hart erkämpften Sieg, der den Traum vom Aufstieg weiterleben lässt.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch (1), Wolf (1), Reinl (6), Baum (8/4), Dreimann (2), Grau (4), Müller, Appelrath, Ulbrich (4), Gotthardt (3).

HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf: Wirtl, Krieg; Corces (3), Baur, Ambrosch, Hommel (2), Schmid (4), Pfeilmeier (3), Heilig (2), Bühler (2), Müller, Köller (3/2), Brühl, Schneider (9).

Schiedsrichter: D. Salles / L.Salles (TGV Eintracht Beilstein)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Baum, Grau

Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf:Brühl (3 und rote Karte), Heilig (2), Ambrosch, Müller, Schneider.

7m:

Zizishausen: 5/4, Baum trifft einmal den Pfosten

Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf: 2/2.

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MTG Wangen - TSV Zizishausen  33:33 (17:12)

Mit großem Einsatz und Kampfgeist rettete der TSV Zizishausen einen Punkt beim 33:33 (12:17)  gegen die MTG Wangen. Ein Unentschieden, dass sich am Ende wie ein Sieg anfühlte, hatten die Zizishäuser doch in der „Hölle Süd“ in Wangen mit drei Trefffern in der letzten Minute ein lange verloren geglaubtes Spiel noch aus dem Feuer gerissen.

TSV-Trainer Georgios Chatzigietim war auch nach der Partie „unglaublich stolz auf unser Team, das bis zum Schlusspfiff große Moral bewiesen hat. So ein Spiel habe ich auch noch nicht erlebt – mit drei Toren in der letzten Minute noch einen Punkt zu holen.“

Allerdings musste Zizishausens Coach auch registrieren, dass „wir überhaupt nicht gut in die Partie reingekommen sind, nur reagiert haben und ständig dem Rückstand hinterherlaufen mussten.“ Nach dem 1:1 (2.) von Thomas Grau erhöhten die Gastgeber durch Marc Kuttler und dem reaktivierten Stefan Rosenwirth auf 3:1 (3.). Die Gastgeber schienen perfekt vorbereitet, obwohl man zwar nicht mit einem Sieg gegen Tabellenführer rechnete, aber ärgern wollte man die „Schnaken“ schon. Schließlich stecken die Allgäuer ohne ihren langzeitverletzten kongenialen Spielmacher Aaron Mayer unerwartet im Abstiegskampf und brauchen jeden Punkt. Die Gäste bekamen in der Deckung keinen Zugriff auf den groß gewachsenen Kuttler, der in der ersten Hälfte fünfmal erfolgreich war, und Wirbelwind Elia Mayer. So fehlten den Zizishäusern die Ballgewinne und einfachen Treffer im Gegenstoß und so musste jedes Tor im Angriff hart erarbeitet werden. Dennoch brachten Timo Wolf und Grau die Gäste nochmals auf 7:8 (13.) heran, ehe man eine mehrminütige Durststrecke zu verkraften hatte, in der einige Chancen nicht verwandelte werden konnten. Die MTG zog auf 13:7 (22.) davon, und die „Schnaken“ schienen ihrem Ruf als Lieblingsgegner der  Wangener  gerecht zu werden. Zwar hatte der TSV das Hinspiel mit 28:25 für sich entschieden, aber eben davor auch fünfmal in Serie den Kürzeren gezogen.

Bis zur Pause gelang es den Gäste nicht mehr  den Rückstand zu verkürzen, zumal man kurz vor dem Seitenwechsel auch noch eine kritische Phase zu überstehen hatte, als drei Zizishäuser und ein Akteur der Gastgeber auf der Strafbank saßen. Der einmal mehr überragende Torschütze Julian Baum ließ sich davon aber nicht beeindrucken und netzte mit dem Pausenpfiff zum 17:12 ein.

Obwohl der TSV in der zweiten Hälfte alles in die Waagschale legte, hielten die Gastgeber, angetrieben vom lautstark mitgehenden Publikum in der „Hölle Süd“, ihren Vorsprung. Erste Hoffnung keimte beim Anhang der „Schnaken“ auf, als Baum und Grau auf 21:24 (44.) verkürzten. Doch weiter ging es nicht: „es war wie verhext. Immer wenn die Chance da war, kam ein Pfosten oder eine Zeitstrafe dazwischen“, so Chatzigietims Kommentar zu dieser Phase.

Als dann Mayer mit einem Strafwurf an TSV-Keeper“ Jimmy“ Schröter scheiterte, gelang Baum das 29:31, aber da waren nur noch knapp drei Minuten zu spielen. Und mit dem 33:30 (59.) durch Sebastian Staudacher wähnten sich die Hausherren wohl schon auf der Siegerstraße. Doch Chatzigietim holte seine Mannen eine Minute und sechs Sekunden vor dem Ende nochmals zu einer Auszeit zusammen. Ob da nun ein genialer Plan oder ein Zaubertrank ausgegeben wurde, bleibt geheim, aber auf jeden Fall verlief die Schlußminute perfekt und „auch mit dem nötigen Quäntchen Glück“, so der überglückliche TSV-Trainer.

Der angesagte schnelle Abschluss durch Baum zappelte im Netz. Im Gegenzug parierte Schröter den Heber des Wangener Spielers und schickte Appelrath mit einem weiten Pass auf die Reise. Dieser konnte nur durch ein Foul gestoppt werden, für das es zwar  eine Zeitstrafe, aber nur einen Freiwurf gab. Davon ließ sich Baum jedoch nicht beirren und hämmerte den Ball zum 32:33 ins gegnerische Tor. Bei offener Manndeckung spitzelte Appelrath seinem Gegenspieler den Ball aus der Hand, Mark Reinl nahm den freien Ball auf, passte fast schon im Liegen auf dem Boden zu Dominic Gotthardt, der den 33:33-Ausgleichstreffer erzielte. Wie unglaublich schnell diese drei Treffer fielen, zeigte sich daran, dass Wangen fünf Sekunden vor Schluss sogar noch die Chance auf den Siegtreffer hatte. Doch nach der Auszeit blockte die Zizishäuser Deckung beide Versuche ab, und der Rest war nur noch Jubel über den gewonnenen Punkt. 

Ein Punkt, der „unglaublich gut für die Moral ist und uns hoffentlich Auftrieb für die nächsten Spiele gibt“, so das Fazit von Chatzigietim nach diesem Krimi in Wangen.

MTG Wangen: Kucera, Nerger; Fischer, Rosenwirth (5), Staudacher (6), Kruzinski, Kuttler (8), Bader (1), Bächle (3), E.Mayer (9/3), Glatzel, Köhler, Schnitzer.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch, Wolf (3), Reinl (2), Baum (10/2), Dreimann (5), Grau (7), Müller (1), Appelrath, Fröhlich (1), Ulbrich (1), Gotthardt (3).

Schiedsrichter: Berger / Tona (SG Tübingen / TV Brenz)

Zeitstrafen:

Wangen: Kruzinski (2), Kuttler, Mayer, Schnitzer.

Zizishausen: Grau ( 3 und rote Karte), Hauptvogel, Reinl, Appelrath, Ulbrich.

7m:

Wangen: 4/3, Mayer scheitert an Schröter.

Zizishausen: 2/2.

 

Schnaken mit souveränem Heimsieg

19 Februar 2018 geschrieben von
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TSV Zizishausen – SG Herbrechtingen/Bolheim  32:23 (16:9)

Nach der Heimniederlage des direkten Verfolgers TSV Heiningen hat der TSV Zizishausen seine Aufgabe in der heimischen Eisenlohr-Halle souverän erledigt. Gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim, die noch mitten im Abstiegskampf steckt, gelang dem Team von Trainer Georgios Chatzigietim, das auf die verletzten bzw. erkrankten Maximilian Friessnig und Dennis Ulbrich verzichten  musste, ein ungefährdeter 32:23 (16:9)-Erfolg.

Die Gäste, bei denen Trainer Sandro Jooß nach sechs Jahren zum Saisonende aufhören wird, blieben nur in der Anfangsphase bis zum 3:3 gleichauf, ehe sich die „Schnaken“ erstmals auf 5:3 absetzen konnten. TSV-Coach Chatzigietim lobte nach der Partie besonders „die guten Abwehrarbeit im Verbund mit einem einem starken „Jimmy“ Schröter im Tor“ zufrieden, die einige Mängel beim Torabschluss kaschierten und dafür sorgten, dass die Gastgeber ihren Vorsprung halten konnten. Als Nico Fröhlich dann zweimal frei am Kreis in Szene gesetzt wurde und zum 11:7 (22.) vollstreckte, war das Signal für die Auszeit, mit der Gäste-Coach Jooß sein Team wieder auf Kurs bringen wollte. Denn eigentlich hatte sich die SG vorgenommen möglichst lange mitzuhalten und so die Hausherren unter Druck zu setzen.

Doch von diesem Ziel entfernten sich die SG-ler zusehends, als TSV-Keeper Schröter zwei weitere gute Chancen der Gäste vereitelte und Zizishausen im Gegenzug auf 13:7 (25.) durch Thomas Grau und Julian Baum per Strafwurf erhöhte. Kurz vor der Pause gelang Dominic Gotthardt mit einem schön herausgespeilten Überzahlangriff das 16:9. Die Gäste hatten sich zudem mit einer doppelten Zeitstrafe und einem Wechselfehler eine zusätzliche Hypothek für den Beginn der zweiten Hälfte aufgeladen.

Diese blieb jedoch zunächst ohne Folgen, denn die Zizishäuser starteten alles andere als konzentriert in den zweiten Durchgang und mussten sogar noch den Gegentreffer zum 16:10 (31.)  durch den sehr agilen Michael Kling hinnehmen. Doch danach fanden die „Schnaken“ wieder zurück in die Spur, erhöhten den Vorsprung und lagen beim 23:13 (42.) durch Simon Müller erstmals mit zehn Toren in Front.

Dass die Gastgeber dann in der Deckung etwas nachlässiger und unkonzentrierter wurden, war angesichts des klaren Vorsprungs verständlich. Allerdings ärgerte es TSV-Coach Chatzigietim schon etwas, „dass wir einige freie Würfe gegen den Torhüter nicht verwandelt haben, obwohl wir unter der Woche extra noch eine Einheit mit Gegenstoß-Training gemacht hatten.“

So gelang es der SG Herbrechtingen/Bolheim den Rückstand konstant zu halten und am Ende mit drei Treffern zum 32:23 noch etwas Ergebnis-Kosmetik zu betreiben.

Insgesamt war Chatzigietim mit dem Auftritt seines Teams jedoch zufrieden: „Auch wenn wir einige Abspielfehler im Angriff hatten, haben wir viele gute Lösungen gefunden und auch oft die Außenpositionen eingebunden und waren so sehr variabel“.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter, Orlic; Minsch (1), Wolf (4/1), Reinl (4), Baum (9/2), Dreimann (1), Grau (4), Müller (3), Fröhlich (2), Gotthardt (2).

SG Herbrechtingen/Bolheim: Stängle, Orsolic; Bauer, Zeiher, Akerman (1), Kling (8), Klotzbücher, Stelzer, Kresse, Hauser (3), Bayik (3), Schütz (4), Albrecht (4/1).

Schiedsrichter: Härterich / Volle (TSV Grabenstetten/ HSG Gablenberg-Gaisburg)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Reinl, Dreimann.

Herbrechtingen/Bolheim: Zeiher (3 und rote Karte), Schütz (2), Kling, Albrecht.

7m:

Zizishausen: 3/3.

Herbrechtingen/Bolheim: 2/1, Albrecht wirft übers Tor.

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TSV Bad Saulgau - TSV Zizishausen  31:29 (12:15)

Beim abstiegsgefährdeten TSV Bad  Saulgau kassierte der TSV Zizishausen die erste Niederlage im neuen Jahr. Zwar bleiben die Schnaken weiterhin Tabellenführer, büßten nach dem 29:31 (12:15) aber einen Teil des komfortablen Vorsprungs auf die Konkurrenz ein. Wieder einmal zeigte sich, dass man in der Württembergliga kein Spiel gewinnt, wenn man nicht 60 Minuten konzentiert bleibt und sich zu lange Schwächephasen leistet. Es ist jetzt nicht so, wie Trainer Georgios Chatzigietim beim Presse-Gespräch nach dem Spiel mit einem Schuss Ironie auf die Frage nach den Aufstiegsambitionen antwortete: „Wir haben nach der heutigen Niederlage die Saison abgehakt und konzentrieren uns auf die nächste.“ Aber zu denken geben sollte allen Beteiligten der Einbruch nach der Pause schon. In Laupheim ging das noch einmal gut, da reichte der Vorsprung so gerade zum knappen 26:24-Sieg. Aber gegen den TSV Bad Saulgau,  der nach eigenen Angaben „nichts zu verlieren hatte und befreit aufspielen wollte“, handelte man sich nach der Pause einen 24:30-Rückstand (52.) ein. Diese Hypothek war dann in der Schlußphase nicht mehr wettzumachen, obwohl  die Gäste taktisch mit siebtem Feldspieler und Manndeckung noch einmal alles in die Waagschale warfen.

Der Beginn der Partie verlief ganz nach dem Geschmack der Gäste, die durch einen Konter von Nico Fröhlich und zwei Strafwürfe von Julian Baum mit 3:0 in Führung gingen. Erst nach sechs Minuten gelang Saulgau der erste Treffer, der den Gastgebern aber mehr Sicherheit verlieh, und nach weiteren sechs Minuten war sogar die erste Führung (6:5, 13.) fällig. Zizishausen hatte nach dem scheinbar einfachen Beginn zu viele technische Fehler gemacht und klare Chancen liegen gelassen. Routiniert, aber ohne wirklich zu glänzen drehten die Schnaken mit drei Treffern zum 6:8 (18.) den Spieß wieder um. Saulgau glich durch David Tomasyan und Istvan Gaspar nochmals zum 10:10 (23.), doch zur Pause führten die Gäste mit 15:12 und hatten eigentlich alles im Griff.

Nach dem Seitenwechsel hielten die Zizishäuser ihren Vorsprung noch bis zum 16:18 (35.), aber dann folgte eine „wilde“ Phase mit Fehlwürfen auf beiden Seiten. Ob hier die Fasnets Kapelle „Sulgamer Sauschwanzmusik“, die in der Halbzeitpause aufgespielt hatte, den Gastgebern den Marsch geblasen oder die „Schnaken“ in Angst und Schrecken versetzt hatte, bleibt ungeklärt. Auf jeden Fall gingen die Saulgauer aus diesen fünf Minuten mit vier Treffern in Folge zum 20:18 (40.) als klarer Sieger hervor. Besonders über die Außenpositionen mit Ioan Constantin Rosca und Andreas Csuka ließ sich die Gäste-Deckung des Öfteren düpieren, was sich auch im weiteren Spiel fortsetzen sollte. Zizishausen gelang es noch einmal auszugleichen zum 21:21 (43.) durch Maximilian Friessnig und Fröhlich, Baum hielt sein Team mit Krachern aus der zweiten Reihe zum 23:23 (46.) noch im Rennen.

Dann folgte die nächste Schwächephase, die den Gastgebern eine 26:23-Führung (48.) bescherte. Die folgende Auszeit von Coach Chatzigietim blieb jedoch ohne Wirkung, und sein Team taumelte weiter völlig entnervt und konsterniert von der Entwicklung der Ereignisse der Niederlage entgegen.  Prächtige Stimmung herrschte dagegen beim Anhang der Gastgeber, die ihr Team lautstark unterstützten. Erst nach der nächsten Auszeit beim Stand von 30:24 (53.) kam eine Reaktion der Gäste, vielleicht auch weil die Hausherren mit der klaren Führung im Rücken nun plötzlich etwas zu verlieren hatten, nachdem man sich zuvor in einen Rausch gespielt hatte.

Zizishausen nahm den Torhüter vom Feld, spielte mit einem zusätzlichen Feldspieler und deckte auch sehr offensiv. Mit vier Treffern in Folge kamen die Schnaken nochmals auf 30:28 (58.) heran, aber dann verhinderte Saulgaus Torhüter Jonas Engler mit zwei Paraden weitere Gegentore, und Daniel Balan sicherte mit dem 31:28 den letztendlich verdienten Erfolg der Gastgeber.

 

TSV Bad Saulgau: J.Engler, Bakos; Osterc (4), Tovmasyan (2), Csuka (5), Schäfer, Kaumann (1), Luib (2), Reck, Gaspar (3), Rosca (9/2), Balan (5), P.Engler.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Schröter; Minsch, Wolf (3/1), Friessnig (3), Reinl (3), Baum (12/3), Dreimann, Grau (2), Müller, Fröhlich (4), Ulbrich, Gotthardt (2).

Schiedsrichter: Berger / Tona (SG Tübingen/TV Brenz)

Zeitstrafen:

Saulgau: Luib (2), Balan, Osterc, Tovmasyan, Csuka.

Zizishausen: Reinl (2), Friessnig.

7m:

Saulgau: 2/2.

Zizishausen: 5/3, Baum scheitert einmal an Engler und wirft übers Tor.

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HV RW Laupheim  - TSV Zizishausen  24:26 (8:13)

Der TSV Zizishausen hat das Spitzenspiel gegen Rot-Weiß Laupheim mit 26:24 (13:8) für sich entschieden und bleibt weiterhin mit drei Punkten Vorsprung Tabellenführer  der Württembergliga Süd.

Den Grundstein zum Erfolg legten die Gäste in der vollbesetzten Rottumhalle in Laupheim in den ersten 40 Minuten. Da führten die Zizishäuser, die von Trainer Georgios Chatzigietim perfekt auf diese Partie eingestellt waren, bereits mit 21:13 und hatten den Laupheimern dabei mit einer starken Deckung fast den Zahn gezogen. Dass der Vorsprung dann am Ende immer weiter zusammenschmolz und der Sieg fast noch einmal in Gefahr geriet, dürfte dem TSV-Coach weniger gefallen haben. Beim Presse-Gespräch monierte er auch, dass „die persönliche Bereitschaft der Spieler aufs Tor zu gehen da etwas verloren ging und zu oft die Verantwortung weitergegeben wurde.“ 

Die Gastgeber, die nach dem Gewinn des HVW-Pokals am vergangenen Wochenende mit breiter Brust auftreten wollten, lagen nur zu Beginn beim 1:0 durch Routinier Sergiu Zvanciuc  einmal in Front. Julian Baum drehte mit zwei Treffern aus der zweiten Reihe den Spieß um und war auch danach mit zwei verwandelten Strafwürfen Garant für die 5:3-Führung der Zizishäuser nach 10 Minuten. Als dann auch noch Maximilian Friessnig zweimal zum 7:3 (14.) traf, war auf Laupheimer Seite dringend eine Auszeit von Nöten. HV-Trainer Klaus Hornung konnte mit dem Angriffsspiel seines Teams absolut nicht zufrieden sein. Zudem wurden einige aussichtsreiche Torchancen und ein Strafwurf gegen den gut haltenden TSV-Keeper Benjamin Hauptvogel nicht verwandelt. Aber auch nach der Auszeit lief es für die Hausherren nicht viel besser, zu oft fehlte es bei den Abschlüssen an der nötigen Treffsicherheit. Zizishausen blieb weiterhin spielbestimmend, leistete sich aber auch den ein oder anderen Fehlwurf und brillierte phasenweise spielerisch, so wie beim 7:13 (30.) durch Thomas Grau nach genialem Rückhand-Paß von Mark Reinl.

Nach dem 8:13-Pausenstand drückte Laupheim zu Beginn des zweiten Durchgangs aufs Tempo, doch die „Schnaken“ hielten dagegen und schlugen dann mit drei  Treffern in Folge zu. Nach Baums Strafwurf belohnten sich die Gäste für ihre gute Abwehrarbeit und erhöhten mit zwei Kontern über Mathias Dreimann und Nico Fröhlich auf 19:11. Dieses sehr komfortable Polster hielten die Zizishäuser durch zwei Friessnig-Treffer  bis zum 21:13 (46.), ehe dann Zvanciuc und Robin Pohl für Laupheim den Abstand verringern konnten.

TSV-Trainer Chatzigietim beschlich da wohl schon ein ungutes Gefühl und er forderte in der beantragten Auszeit sein Team auf weiter konzentriert zu bleiben. Aber so richtig wollten seine Worte nicht fruchten, denn das Zizishäuser Angriffsspiel war nicht mehr so konsequent wie zuvor und einige Wurfversuche wurden von der zunehmend offensiveren Deckung der Gastgeber abgeblockt. Beim 19:22 (55.) durch Mihut Pancu wuchs die Hoffnung der Rot-Weißen auf ein mittleres Handball-Wunder, aber Baum von der Siebenmeter-Linie und Sebastian Appelrath sorgten mit dem 24:20 (57.) für etwas Entlastung. Dennoch setzte Laupheim die TSV-Angreifer mit einer offenen Deckung weiter unter Druck und hatte in der letzten Minute sogar noch die Chance zum Anschlusstreffer. Aber der Ball ging neben das Tor und den Schnaken blieb eine Zitterpartie erspart. Nach Appelraths Treffer zum 23:26 war der Sieg unter Dach und Fach und der letzte Treffer durch Siebenmeter von Pancu nur noch Ergebniskosmetik.

Insgesamt ein verdienter Erfolg für die Schnaken, aber „es gibt auch noch einiges, woran wir arbeiten müssen“, so das abschließende Statement von Trainer Chatzigetim.

HV RW Laupheim: Krämer, Federle; Durakovic (1), Rodloff, Müller, Matthes, Zvanciuc (3), Pancu (7/6), Amann (6), Niederbacher (1), Geiß (2), Pohl (4/1), Nief, Remane.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Orlic ; Minsch, Wolf (1), Friessnig (6), Reinl, Baum (11/7), Dreimann (1), Grau (1), Müller, Appelrath (4), Fröhlich (2), Ulbrich, Gotthardt.

Schiedsrichter: Schneider / Cosalter (SG Esslingen)

Zeitstrafen:

Laupheim: Niederbacher (2), Rodloff.

Zizishausen: Minsch, Wolf, Grau, Fröhlich.

7m:

Laupheim: 8/7, Pohl scheitert einmal an Hauptvogel

Zizishausen: 8/7, Baum verwirft gegen Krämer.

 

Schnaken behaupten die Tabellenspitze

17 Dezember 2017 geschrieben von
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SG Hegensberg-Liebersbronn - TSV Zizishausen  25:36 (15:17)

Der TSV Zizishausen geht als Tabellenführer  der Württembergliga Süd in die Weihnachtspause. Im letzten Spiel der Hinrunde setzte sich das Team von Spielertrainer Georgios Chatzigietim im Bezirks-Derby bei der SG Hegensberg-Liebersbronn am Ende deutlich mit 36:25 (17:15) durch.

Die Gastgeber mussten auf ihren verletzten Spielertrainer Henning Richter verzichten, starteten aber mit großem Kampfgeist in die Partie. Über die beiden Rückraum-Akteure Fabian Sokele und Arne Helms  entfaltete die SG viel Druck und gab der Zizishäuser Deckung ein ums andere Mal das Nachsehen. Allerdings waren auch die Schnaken von Beginn an auf der Höhe und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit ständig wechselnder Führung. Nach dem  7:7-Ausgleich (10.) von Sokele setzen sich die Zizishäuser durch Mark Reinl und Maximilian Friessnig erstmals auf 7:9 (12.) ab, nachdem  Torhüter Benjamin Hauptvogel zuvor zweimal glänzend pariert hatte. Die Gastgeber antworteten jedoch mit drei Treffern in Folge und lagen dank ihres Rückhalts Tobias Funk beim 10:9 (16.) wieder vorn. Eine kritische Phase, als die Gäste nach zwei Zeitstrafen für Sebastian Appelrath und Dominic Gotthardt fast zwei Minuten in doppelter Unterzahl agieren musste, überstand man relativ glimpflich. Den Hausherren gelang lediglich ein Treffer von der Strafwurflinie zum 11:10 (18.) durch Jaric Baumann.

Beim Stand von 13:13 (24.) kam es dann zur letztendlich spielentscheidenden Szene, als Sokele Zizishausens Appelrath beim Konter zu Fall brachte und mit der Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Eine harte, aber nachvollziehbare Entscheidung der beiden routinierten Schiedsrichter. Die Überzahl nutzte der TSV, um durch Friessnig und Niklas Minsch beim 13:15 (28.) wieder mit zwei Toren in Führung zu gehen. Mit 17:15 für die Gäste ging es dann in die Pause, nachdem Minsch Sekunden vor dem Halbzeitpfiff erneut gut frei gespielt wurde.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde die Schwächung der Gastgeber durch die rote Karte augenscheinlich. Die Zizishäuser konnten sich in der Deckung auf die rechte SG-Angriffsseite mit Arne Helms fokussieren und zogen schnell auf 21:16 (35.) davon, nachdem Julian Baum trotz drohendem Zeitspiel zweimal aus der zweiten Reihe traf.  Die frühe Auszeit von SG-Trainer Jochen Masching brachte zwar kurzzeitig eine Besserung in der Offensive und das 18:21 (40.). Doch eine doppelte Zeitstrafe für die Gastgeber machte dies wieder zunichte.  Die Schnaken nutzten die vierminütige Überzahl konsequent und setzten sich auf 24:18 (43.) ab, als Nico Fröhlich und Gotthardt auf den Außenpositionen frei zum Wurf kamen.

Die Partie war damit bereits frühzeitig entschieden, zumal die Hausherren nicht den Eindruck machten, als könnten sie noch irgendetwas in die Waagschale werfen. Der Dampf im Derby war raus, und Zizishausen hatte in der letzten Viertelstunde relativ leichtes Spiel. Am Ende gewann der TSV noch deutlich mit 36:25 und bleibt weiterhin Spitzenreiter.

SG Hegensberg-Liebersbronn: Funk, Schrof; Geyer (3), Langjahr, Reinold (1), C.Bayer, M.Bayer, Götz, Zeh (1), Helms (5), Baumann (6/5), Hettich (4), Kühl (2), Sokele (3).

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Orlic ; Minsch (4), Wolf, Friessnig (7), Reinl (6), Baum (6/1), Dreimann, Appelrath (5), Fröhlich (4), Ulbrich, Gotthardt (3), Chatzigietim (1).

Schiedsrichter: Heinz/Hock (VfL Waiblingen/SV Hohenacker/Neustadt)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Sokele (25.) wg. grobem Foulspiel

Zeitstrafen:

Hegensberg-Liebersbronn: M.Bayer (4 + rote Karte), Geyer (2), Langjahr (2)

Zizishausen: Gotthardt (2), Dreimann, Appelrath.

7m:

Hegensberg-Liebersbronn: 5/5

Zizishausen: 2/1, Baum scheitert einmal an Funk.

 

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TSV Zizishausen  -  HSG Albstadt  36:26 (19:11)

Mit einem standesgemäßen 36:26 (19:11)-Sieg hat der TSV Zizishausen sein Heimspiel gegen die HSG Albstadt gewonnen und damit die Tabellenführung in der Württembergliga-Süd behauptet.

Der Tabellenvorletzte aus Albstadt, der seit dem erfolgreichen Saisonstart mit dem Sieg gegen Fridingen/Mühlheim nun die achte Pleite in Folge kassierte, konnte die Begegnung nur in den ersten zehn Minuten offen gestalten, musste dann aber nach und nach abreißen lassen. In der Anfangsphase entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen, weil beide Mannschaften mit hohem Tempo agierten und die Abwehrreihen noch nicht auf der Höhe des Geschehens waren. Bei den Gästen tat sich dabei Linkshänder Veljko Saula hervor, der gegen die zögerliche TSV-Deckung dreimal zum zwischenzeitlichen 5:4-Anschlußtreffer nach etwas mehr als fünf Minuten erfolgreich war.

Bei den Zizishäusern lief der Ball schnell und sicher durch die Reihen, und so ergaben sich immer wieder freie Torchancen, die mit nahezu hundertprozentiger Quote verwandelt wurden. Erst nach dem 9:7 (11.) durch Eike Soren Schmiederer rückten dann die Torhüter auf beiden Seiten etwas mehr in den Mittelpunkt. Beide Trainer reagierten dabei unterschiedlich auf die Toreflut in den ersten Minuten: Gäste-Coach Nenad Gojsovic hatte bereits nach sieben Minuten Tobias Exner eingewechselt, der dann auch in der Folge einige Chancen der Gastgeber vereiteln konnte. Auf der anderen Seite schenkte TSV-Trainer Georgios Chatzigietim dagegen „Jimmy“ Schröter weiterhin das Vertrauen, und dieser rechtfertigte dies mit vielen guten Paraden und musste bis zur Pause nur noch viermal hinter sich greifen. Die verbesserte Defensive war dann auch der Grund für die deutliche Führung zur Pause, die sich die Zizishäuser mit fünf Treffern in Folge verdienten, als man vom 14:11 (24.) auf 19:11 davonzog.

Coach Chatzigietim durfte mit dem Auftritt seines Teams zufrieden sein und sah sich darin bestätigt auf seinen Einsatz zu verzichten. Co-Trainer Zeljo Klaric meinte dazu: „Alle verfügbaren Spieler waren diese Woche im Training, haben gut trainiert und sich ihren Einsatz verdient.“

Mit dem klaren Vorsprung im Rücken war es im zweiten Durchgang natürlich ein Leichtes etwas lockerer aufzuspielen und auch verschiedene Angriffsformationen zu testen. Dennoch wollten die TSV-Trainer schon von allen Spielern volle Konzentration und Einsatz sehen und waren mit der Abwehr nicht so ganz einverstanden: “So viele Gegentore wollten wir eigentlich nicht kassieren“.

Aber da man Angriff vieles richtig machte, ließ sich das durchaus verschmerzen. Besonders über die zweite Welle und Simon Müller, der in den letzten zehn Minuten viermal einnetzte, war man hier erfolgreich. Auch Timo Wolf nach seinem Nasenbeinbruch und Mark Reinl, die zuletzt einige Spiele pausiert hatten, waren wieder voll einsatzfähig. Und das macht doch Hoffnung für die drei Lokalderbys, die noch vor Weihnachten anstehen.

TSV Zizishausen: Schröter, Hauptvogel; Minsch (2), Wolf (3), Friessnig (4), Reinl (4), Baum (6/4), Dreimann (3), Grau (3), Müller (6), Appelrath (4), Fröhlich, Ulbrich, Gotthardt (1).

HSG Albstadt: Exner, J.Mayer; Bubalo (4), Jerger (1), Maier (6/1), Schlegel, Schmiederer (2), Rau (6/1), B.Mayer, Menger (1), Saula (5), Link, Witte (1).

Schiedsrichter: Ernst/Banzhaf  (SG Ober-/Unterhausen)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Wolf

Albstadt: Link

7m:

Zizishausen: 5/4, Friessnig wirft übers Tor.

Albstadt: 4/2, Schmiederer scheitert an Schröter, Maier an Hauptvogel.

 

Schnaken beenden den Wangen-Fluch

16 Oktober 2017 geschrieben von
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TSV Zizishausen  - MTG Wangen  28:25 (15:16)

Der TSV Zizishausen hat die Niederlagenserie gegen die MTG Wangen gestoppt. Am Sonntagabend gewannen die Schnaken ihr Heimspiel mit 28:25 (15:16), nachdem man in den letzten beiden Jahren fünfmal gegen die Allgäuer den Kürzeren gezogen hatte.

Und auch dieses Mal taten sich die Zizishäuser äußerst schwer und sicherten sich erst in den Schlußminuten beide Punkte. Spielentscheidend war sicherlich die Szene in der 57.Minute, als Torhüter „Jimmy“ Schröter einen Konter des frei vor ihm auftauchenden Robin Straub parierte und somit die 25:24-Führung des TSV festhielt. Im Gegenzug markierte Julian Baum mit seinem 11.Treffer das 26:24 (58.) und sorgte so für etwas entspanntere Mienen auf der Tribüne. Die ersatzgeschwächten Wangener mussten am Ende dem Tempo Tribut zollen und waren nach dem Treffer von Dennis Ulbrich zum 27:24 (59.) endgültig geschlagen.

Zuvor war die MTG lange Zeit auf Augenhöhe und hatte auch den besseren Start zu verzeichnen. Beim 4:7 (12.) durch Sebastian Staudacher führten die Gäste bereits mit drei Toren, nachdem bei den Zizishäusern doch einiges schiefgelaufen war. Da scheiterte man zweimal frei vor MTG-Keeper Adam Kucera und leistete sich den einen oder anderen Fehlpass. Die Sicherheit und das Selbstvertrauen, das man aus dem Spiel mit dem deutlichen Sieg in Herbrechtingen mitnehmen wollte, schienen da schon wie weggeblasen. Für TSV-Spielertrainer Georgios Chatzigietim lag die Unsicherheit auch daran, dass „einige Spieler unter der Woche wegen Krankheit nicht mittrainieren  konnten.“

Zumindest stimmte der Einsatz und das reichte in Verbindung mit einem treffsicheren Julian Baum, um wieder den Anschluß (10:10, 21.) zu finden. Mathias Dreimann tankte sich energisch durch und erzielte die Führung zum 11:10, die dann mit zwei Kontern von Niklas Minsch und Nico Fröhlich auf 14:11 (25.) ausgebaut wurde. Die Gastgeber schienen nun alles im Griff zu haben und vermasselten sich dann mit einer unkonzentrierten Schlußphase die erste Hälfte. Zuerst kassierte man ein ärgerliches Gegentor in doppelter Überzahl und fing sich dann nach Fehlern im Angriff vier Konter in Folge ein. Den letzten Treffer erzielte David Paul mit dem Schlusspfiff zum ernüchternden 15:16-Pausenstand.

Zizishausen hatte sich damit wieder ein Paket aufgeladen und nahm nach dem 16:18 (35.) durch Marc Kuttler die Aufholjagd in Angriff.  Nach drei Treffern in Serie lagen die Schnaken erneut mit 21:19 (43.) vorn. Doch die Gäste kämpften weiter und ließen sich auch durch eine nochmalige doppelte Zeitstrafe nicht unterkriegen, als – wie schon im ersten Durchgang – nach einem Foul ein zweiter Spieler wegen Reklamierens zusätzlich zwei Minuten aufgebrummt bekam. Erneut agierte die Zizishäuser Deckung zu zögerlich und vier wackere Wangener erzielten den 23:22- Anschlußtreffer.

TSV-Spielertrainer Chatzigietim hatte sich quasi erst in der letzten Viertelstunde eingewechselt und traf nach schönem Anspiel von Baum zum 24:22  (51.). Doch nach zwei schönen Einzelaktionen von David Paul stand die Partie beim 24:24 (55.) wieder auf Messers Schneide. Chatzigietim erzielte nochmals vom Kreis das 25:24, ehe Torhüter Schröter mit der bereits erwähnten Parade sein Team auf die Siegerstraße führte.

TSV Zizishausen: Schröter, Prang (n.e.), Hauptvogel (n.e.); Minsch (3), Reinl (2), Baum (11/5), Dreimann (3), Grau (1), Müller, Appelrath (2), Fröhlich (2), Ulbrich (1), Gotthardt (1), Chatzigietim (2).

MTG Wangen: Kucera, Nerger; Fischer (2), Staudacher (2), Straub (1), Kuttler (5), D.Paul (4), Bächle (5), E.Mayer (5/2), Schnitzer (1), L.Paul, Kilian.

Schiedsrichter: Salles/Salles (TGV Beilstein)

Zeitstrafen:
Zizishausen: Reinl (2), Dreimann.
Wangen: Fischer (2), Kuttler, Nerger, Bächle, L.Paul.

7m:
Zizishausen: 5/5.
Wangen: 2/2