Zizishausen bleibt trotz Personalengpass auf Relegationskurs

20. Februar 2017
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TSV Zizishausen – SG Herbrechtingen-Bolheim  35:26 (19:12)

20.02.2017, Von Reimund Elbe

Leichte Wackler, aber zum Schluss doch noch fester Stand: Der Tabellenzweite TSV Zizishausen hat gestern per 35:26 über die SG Herbrechtingen-Bolheim die Relegationsplatz-Ansprüche dick unterstrichen.

TSVZ-Abteilungsleiter Matthias Reinl war vor Beginn der Partie nicht ganz wohl bei der Sache. „Fast ein halbes Dutzend Spieler fallen heute bei uns aus, ein Selbstläufer wird das gegen die abstiegsgefährdeten Gäste nicht“, gab der Funktionsträger zu Bedenken. Selbst Max Geißler aus der „Zweiten“ musste reaktiviert werden, um die Zahl der personellen Alternativen zu erhöhen.

Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher hatte im Vorfeld ebenso gewarnt. Vermeintlich leichte Aufgaben müsse man „mit voller Konzentration angehen“. Lediglich sieben fitte Feldspieler nahmen allerdings nur das Unternehmen Heimsieg in Angriff, auf der Bank tummelten sich ausschließlich für den äußersten Notfall angeschlagene Akteure wie Georgios Chatzigietim. Dass Maximilian Friessnig nach einem Zusammenprall mit einem gegnerischen Akteur länger behandelt werden musste, sorgte für bange Augenblicke angesichts der dünn besiedelten Reservebank. Doch der „Zehner“ konnte zur Erleichterung der TSVZ-Delegation weiterspielen.

Reinl, Breitenbacher und die rund 300 Zuschauer in der Theodor-Eisenlohr-Halle, soweit sie mit den Gastgebern sympathisierten, mussten sich freilich trotz Personalengpass in der ersten Halbzeit keine allzu großen Sorgen machen. Die Handballer des TSV Zizishausen zogen weitgehend entspannt und erfolgreich ihr Spiel auf, die wackeren Gäste waren folglich überwiegend damit beschäftigt, den Rückstand in Grenzen zu halten. Der Sieben-Tore-Vorsprung für die Gastgeber zur Pause war fürs Erste beruhigend und hochverdient.

Bericht Nürtinger Zeitung

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