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TSV Zizishausen – TV Weilstetten 21:29 (10:16)

Weilstetten feiert den Oberliga-Aufstieg und Zizishausen hat nach der 21:29-Pleite nun ein Problem

Spiel verloren, Problem hinzugewonnen: Zizishausens Handballer haben gestern gegen den neuen Württembergliga-Meister TV Weilstetten nicht nur deutlich verloren, sondern müssen sich die kommenden Wochen intensiv mit einem Verfolger beschäftigen. Der den Rückstand verkürzende SKV Unterensingen könnte noch zu einem Nachbarn der unangenehmen Sorte im Kampf um den Relegationsplatz werden.

Der Pogo, vor über 30 Jahren auf vielen Feten von jungen Leuten mit Übermut praktiziert, feierte gestern Abend in der Theodor-Eisenlohr-Halle fröhliche Urständ. Dargeboten wurde das heftige, unkontrollierte Antanzen von feiernden Spielern des TV Weilstetten – akustisch begleitet von dem frenetischen Applaus und Trommelwirbel der rund 150 siegestrunkenen Gäste-Fans. Mit einem 29:21 (16:10) beim ärgsten Rivalen um den Direktaufstieg waren alle Restzweifel in Sachen Klassenverbesserung zerstreut. Der einstige Mutterverein des heutigen Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten darf sich ab sofort Oberligist nennen.

weiterlesen Bericht Nürtinger Zeitung

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TSV Zizishausen – SG Herbrechtingen-Bolheim  35:26 (19:12)

20.02.2017, Von Reimund Elbe

Leichte Wackler, aber zum Schluss doch noch fester Stand: Der Tabellenzweite TSV Zizishausen hat gestern per 35:26 über die SG Herbrechtingen-Bolheim die Relegationsplatz-Ansprüche dick unterstrichen.

TSVZ-Abteilungsleiter Matthias Reinl war vor Beginn der Partie nicht ganz wohl bei der Sache. „Fast ein halbes Dutzend Spieler fallen heute bei uns aus, ein Selbstläufer wird das gegen die abstiegsgefährdeten Gäste nicht“, gab der Funktionsträger zu Bedenken. Selbst Max Geißler aus der „Zweiten“ musste reaktiviert werden, um die Zahl der personellen Alternativen zu erhöhen.

Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher hatte im Vorfeld ebenso gewarnt. Vermeintlich leichte Aufgaben müsse man „mit voller Konzentration angehen“. Lediglich sieben fitte Feldspieler nahmen allerdings nur das Unternehmen Heimsieg in Angriff, auf der Bank tummelten sich ausschließlich für den äußersten Notfall angeschlagene Akteure wie Georgios Chatzigietim. Dass Maximilian Friessnig nach einem Zusammenprall mit einem gegnerischen Akteur länger behandelt werden musste, sorgte für bange Augenblicke angesichts der dünn besiedelten Reservebank. Doch der „Zehner“ konnte zur Erleichterung der TSVZ-Delegation weiterspielen.

Reinl, Breitenbacher und die rund 300 Zuschauer in der Theodor-Eisenlohr-Halle, soweit sie mit den Gastgebern sympathisierten, mussten sich freilich trotz Personalengpass in der ersten Halbzeit keine allzu großen Sorgen machen. Die Handballer des TSV Zizishausen zogen weitgehend entspannt und erfolgreich ihr Spiel auf, die wackeren Gäste waren folglich überwiegend damit beschäftigt, den Rückstand in Grenzen zu halten. Der Sieben-Tore-Vorsprung für die Gastgeber zur Pause war fürs Erste beruhigend und hochverdient.

Bericht Nürtinger Zeitung

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„Schnaken“ stehen wieder unter Strom

TSV Zizishausen- HW RW Laupheim 27:24 (13:10)

Handball-Württembergliga Süd: Der Tabellenzweite TSV Zizishausen besiegt Laupheim in einem packenden Spiel mit 27:24

Ohne dramaturgische Elemente geht’s wohl nicht: Im Gegensatz zur denkwürdigen 28:29-Niederlage vor acht Tagen in Heiningen endete die Geschichte für Handball-Württembergligist TSV Zizishausen gestern beim 27:24 gegen Laupheim allerdings mit einem Happy End.

Ja, die „Schnaken“ standen in der Theodor-Eisenlohr-Halle regelrecht unter Strom. Wenn es in der gestrigen Partie eine typische Szene für den unbändigen Siegeswillen und die hohe Emotionalität im Zizishausener Spiel gab, war es jene in der 36. Spielminute. Zizishausens „Vierer“ Niklas Minsch hatte zunächst mit einer akrobatischen Einlage beim Stande von 18:15 im Fallen vor seinem Laupheimer Kontrahenten den Ball erobert, damit einen fast sicheren Gegentreffer verhindert. Anschließend reckte der TSVZ-Akteur die Faust nach oben und strahlte ins Publikum, als ob er gerade von einem großen Lottogewinn erfahren hätte. Die Körpersprache – ein untrüglicher Beweis dafür, mit welchem Tatendurst die Zizishausener nach dem emotionalen Tiefpunkt in Heiningen ins folgende Heimspiel gegangen waren.

vollständiger Bericht der Nürtinger Zeitung 

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TSV Heiningen - TSV Zizishausen   29:28 (13:17)

Man spricht ja oft von unnötigen Niederlagen, wenn ein Spiel knapp verloren geht. Aber selten passte der Spruch von „unnötig wie ein Kropf“ besser zu als auf die Partie des TSV Zizishausen beim TSV Heiningen, die der Gastgeber mit einem direkt verwandelten Freiwurf nach dem Schlusspfiff mit 29:28 für sich entschied.

Dass die Zizishäuser nun ein Spiel mit einem Tor Unterschied verloren haben, nachdem man in den letzten beiden Begegnungen gegen Bad Saulgau und Langenau/Elchingen genauso knapp das bessere Ende für sich hatte, war nicht der Grund für den Ärger von TSV-Trainer Holger Breitenbacher. Sondern es war vielmehr die Art und Weise, wie es die Schnaken nach einer 25:18-Führung in der Schlußviertelstunde tatsächlich noch fertig brachten nicht beide Punkte mit auf den Heimweg zunehmen.

Dabei trumpften die Gäste von Beginn an wie ein Spitzenteam auf, lagen schnell mit 3:0 (4.) in Front und kamen aus der starken Deckung immer wieder zu einfachen Treffer im Gegenstoß. Beim 7:2 (10.) durch Niklas Minsch betrug der Vorsprung schon fünf Tore, ehe die Gastgeber besser ins Spiel kamen. Doch immer wenn sich Heiningen mal herangekämpft hatte, wie beim 6:8 (16.) und 11:13 (26.) durch ihren erfolgreichsten Torschützen Julian de Boer, konnten die Zizishäuser immer wieder zulegen. Mit dem Halbzeitpfiff bekamen die Hausherren noch einen Strafwurf zugesprochen, den Kevin Walter zum 13:17-Pausenstand verwandelte.

Die Zeitstrafe zu Beginn der zweiten 30 Minuten überstanden die Schnaken mit nur einem Gegentreffer, so dass Heiningen  den Rückstand nur auf 15:18 (35.) verkürzen konnte. Zizishausen agierte weiter konzentriert und legte mit vier Treffer in Folge zum 15:22 (38.) nach und schien auf dem Wege zum sicheren Auswärtserfolg. Bis zum 25:18 (44.) durch Mark Reinl hielten die Gäste diesen Vorsprung, und die Heininger wirkten schon leicht demoralisiert, waren aber weit davon entfernt das Feld kampflos zu räumen.

Warum die Schnaken dann plötzlich anfingen ständig Anspiele an den Kreis zu versuchen, anstatt sich wie zuvor auf die Wurfkraft aus der zweiten Reihe zu verlassen, bleibt ein Rätsel. Heiningen jedenfalls nutzte die zahlreichen Ballgewinne und schnupperte beim 24:27 (51.) durch Markus Spörle wieder Morgenluft. Nach der Auszeit von Breitenbacher erzielte Zizishausen zwar durch Minsch das 24:28, aber das Angriffsspiel blieb weiterhin konfus, zumal nun auch die Würfe aus dem Rückraum in den Armen von Yanik Braun, dem Torhüter der Gastgeber, landeten.

In den Reihen der Zizishäuser behielt kein Spieler kühlen Kopf und so taumelte man weiter dem Schlußpfiff entgegen. Schlußmann Michael Schröter verhinderte zwar noch zwei klare Chancen, doch im Angriff ging das Desaster weiter. Spörle traf zum nicht mehr für möglich gehaltenen 28:28-Ausgleich (59.). Auch die zweite Auszeit der Gäste verhallte scheinbar ungehört und der letzte Wurf landete wieder nicht im Heininger Tor. Den Abpraller beförderten die Schnaken dann auch noch selber ins Seitenaus und gaben den Hausherren tatsächlich die Chance auf die erste Führung und den Siegtreffer.

Den Angriff konnte Zizishausen nur auf Kosten eines Fouls stoppen. Nach tumultartigen Szenen und mehreren Minuten Unterbrechung trat Heiningens de Boer an und wurde mit dem direkt verwandelten Freiwurf zum Held des Spiels. Dass der Wurf in den Torwinkel vom Innenpfosten an den Kopf von Schröter prallte und von dort ins Tor, passte irgendwie zum surrealen Verlauf der letzten Viertelstunde, in der die Zizishäuser leichtfertig zwei Punkte aus der Hand gegeben haben.

TSV Heiningen: Reik, Rapp, Braun; Walter (7/1), de Boer (9/1), Bräunle (1), Brodbeck, Wohlang, Dannenmann (5), Vogl (3), Holzmayr, Spörle (3), Gall (1).

TSV Zizishausen: Schröter, P.Schneider; Minsch (7), A.Schneider, Friessnig (3), Kaplick (3), Ulbrich, Reinl (6), Baum (6/3), Müller, Fröhlich, Appelrath (1), Chatzigietim (2).

Schiedsrichter: Haug / Freundt (TV Rottenburg)

Zeitstrafen:

Heiningen: Dannenmann (2), Holzmyayr.

Zizishausen: Minsch, Ulbrich, Reinl, Müller, Chatzigietim.

7m:

Heiningen: 3/2, de Boer verwirft gegen Schöter.

Zizishausen: 4/3, Chatzigietim scheitert an Timo Rapp.

 

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TSV Bad Saulgau - TSV Zizishausen   27:28 (15:12)

Der TSV Zizishausen bleibt in der Württembergliga nach dem 28:27-Erfolg beim TSV Bad Saulgau weiter auf Kurs. In einer kampfbetonten Partie retteten die Schnaken Dank eines überragenden Mark Reinl mit 12 Treffern den knappen Sieg mit letzter Kraft über die Zeit.

Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher war nach dem Schlußpfiff „einfach nur glücklich und froh, dass wir gewonnen haben. Wir hätten in diesem umkämpften Spiel genauso gut auch einen oder beide Punkte verlieren können“

Dabei sahen die wenigen Schnaken-Fans in der vollbesetzten Kronried-Sporthalle zu Beginn einen souverän auftretenden TSV Zizishausen, der konzentriert aufspielte und schnell mit 2:0 vorne lag. Nach dem zweiten verwandelten Strafwurf von Georgios Chatzigietim führten die Gäste mit 4:1 (4.). Als Sebastian Appelrath mit einem Konter auf 7:3 (8.) erhöhte, reagierte Saulgaus Trainer Holger Beck mit der frühen Auszeit. Und diese bekam den Schnaken gar nicht, zumal die Gastgeber nun auch wesentlich aggressiver in der Deckung zu Werke gingen und es den Zizishäusern deutlich erschwerte Tore zu erzielen. Zudem scheiterten die Gästewerfer auch zweimal von der Siebenmeterlinie am „Strafwurf-Killer“ David Bakos. Mit vier Treffern in Folge ging Saulgau mit 10:9 (20.) in Führung und schwamm nun auf der Euphorie-Welle, die die Zizishäuser regelrecht  zu überrollen schien.

Schnaken-Coach Breitenbacher nahm die Auszeit und brachte den angeschlagenen Mathias Dreimann, um das stockende Angriffsspiel wieder zu beleben. Dreimann konnte nach seiner Oberschenkelprellung aus dem Gerhausen-Spiel die Woche über nicht trainieren, sorgte aber zumindest  mit dafür, dass die Gäste nach über sechs Minuten ohne Tor durch Max Kaplick das 10:10 (23.) erzielten. Er selbst traf dann zum 11:11 (25.). Den Lauf der Hausherren konnte dies aber nur kurzzeitig aufhalten, denn der eingewechselte Daniel Matt traf dreimal in Folge zum 14:11 und sorgte für prächtige Stimmung beim Saulgauer Anhang.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hielt Mark Reinl seine Farben mit vier Treffern zum 18:16 (40.) fast im Alleingang im Spiel, ehe sich die Gastgeber plötzlich ihre „Krise“ nahmen. Obwohl die Schnaken erneut einen Strafwurf nicht verwandeln konnten, drehten sie mit vier Treffern hintereinander die Partie. Mehrere Ballgewinne in der Abwehr und Paraden von Torhüter „Jimmy“ Schröter reichten, um über schnelle Konter von Niklas Minsch und Simon Müller auf 18:20 (46.) davonzuziehen.

Diesen Vorsprung verteidigten die Gäste eisern, obwohl Saulgau nicht aufsteckte und immer wieder den Anschlusstreffer erzielte, aber der so wichtige Ausgleich wollte der Heimmannschaft nicht gelingen. Auf Seiten der Schnaken waren es immer wieder Reinl mit seinen Würfen aus der zweiten Reihe und Minsch auf der rechten Außenbahn, die zum richtigen Zeitpunkt die Treffer erzielten, um den Zwei-Tore-Vorsprung zu behaupten.

Auch als Chatzigietim wieder einen Strafwurf zum 23:26 (57.) an Bakos vorbei im gegnerischen Kasten unterbrachte, war die Partie noch nicht entschieden. Die Gäste kassierten zwei Zeitstrafen in Folge, standen kurze Zeit nur mit 4 gegen 6 Spieler auf dem Feld und mussten noch zwei Gegentreffer von Matt zum 28:27 (60.) hinnehmen. In den letzten 20 Sekunden blieben die Gäste trotz aller Saulgauer Gegenwehr im Ballbesitz und retteten den knappen Vorsprung über die Zeit.

Ein am Ende etwas glücklicher, aber auch verdienter Erfolg für die Zizishäuser, die sich trotz einiger angeschlagener und fehlender Spieler durchgebissen haben und daraus Selbstvertrauen für die nächsten Spiele ziehen können.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, F. Engler; Zimmerer (1), M. Kruse (2), Gaspar (4), Rosca (3), Söder, Hillenbrand (2), Reck, Matt (11/5), S. Kruse (1), P. Engler (1), Aldica (2).

TSV Zizishausen: Schröter, P.Schneider; Minsch (5), A.Schneider, Kaplick (1), Reinl (12), Dreimann (2), Grau, Müller (2), Fröhlich (1), Appelrath (1), Chatzigietim (4/4).

Schiedsrichter: Tona / Berger (TV Brenz/SG Tübingen)

Zeitstrafen:

Saulgau: Zimmerer, Gaspar, Söder, Kruse, Aldica.

Zizishausen: Appelrath (2), Grau, Chatzigietim.

7m:

Saulgau: 5/5

Zizishausen: 8/4, zweimal Chatzigietim, Grau und Müller  scheitern allesamt an Bakos.

Zizishausen mit dem längeren Atem

9 Januar 2017 geschrieben von
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TSV Zizishausen  -  TV Gerhausen  27:24 (11:12)

Der TSV Zizishausen ist mit einem 27:24-Sieg gegen den TV Gerhausen erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Die Partie gegen die abstiegsbedrohten Gäste war dabei fast ein Spiegelbild der Begegnung zum Saisonstart, als die Zizishäuser ebenfalls erst am Ende den Sack zumachten.

TSV-Spieler Georgios Chatzigietim brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir haben ganz gut angefangen, dann fehlte es aber manches Mal an der letzten Konsequenz, so das der Gegner ins Spiel kam. Doch am Schluss hatten wir den längeren Atem und haben uns die zwei Punkte geholt.“

Tatsächlich ließen die Anfangsminuten auf ein Angriffs-Feuerwerk der Schnaken hoffen, denn dreimal wurde Chatzigietim nach schnellen Kombinationen am Kreis freigespielt. Beim ersten Mal traf der Zizishäuser direkt, zweimal wurde er regelwidrig am Wurf gehindert und verwandelte den fälligen Strafwurf anschließend selbst. Allerdings ließen sich die Gäste davon überhaupt nicht beeindrucken und egalisierten im Gegenzug durch Yannik Schopp zum 3:3 (7.). Das Gerhausener Angriffsspiel war vielleicht nicht so spektakulär, aber sehr geradlinig und man nutzte immer wieder die Nachlässigkeiten auf den Außenpositionen in der TSV-Deckung. Und als die Gäste dann plötzlich durch einen Konter von Patrick Maier mit 6:4 (10.)  vorne lagen, dürfte sich so mancher Schnaken-Fan verwundert die Augen gerieben haben. Zwar erzielte Nico Fröhlich mit einem Doppelschlag umgehend den Ausgleich zum 6:6 (12.), doch so richtig kam der TSV nicht ins Rollen.

Mathias Dreimann traf zweimal mit gelungenen Eins-gegen-Eins-Aktionen zum 9:8 und 10:9 (23.), doch kurz darauf musste er nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler verletzt passen und sorgte so für die nächste Schrecksekunde auf Seiten der Zizishäuser. Mit einem Strafwurf zur 12:11-Halbzeit-Führung unterstrich Peter Mayer die Ambitionen der Gäste hier in Nürtingen etwas mitzunehmen.

Trainer Holger Breitenbacher hatte in der Pause mehr Tempo und eine konsequentere zweite Welle von seinem Team gefordert. Die bekam er dann in perfekter Ausführung nach dem 13:15 (35.) zu sehen, als der TSV mit vier Treffern in Folge das Blatt wendete und durch Dennis Ulbrich  und Sebastian Appelrath die Nadelstiche setzte. Aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln und schlugen nach den zwei Treffern von Niklas Minsch zum 19:17 (42.) zurück. Mit ihrem geduldigen Angriffsspiel, bei dem die Schiedsrichter des Öfteren Zeitspiel anzeigten, nutzten sie ihre Möglichkeiten fast perfekt aus. Gerhausen erzielte drei Treffern hintereinander zum 20:19  (46.), nachdem die Hausherren erst einen Strafwurf vergaben und dann auch noch eine Zeitstrafe kassierten.

TSV-Coach Breitenbacher hatte kurz zuvor schon mit einem Torhüter-Wechsel versucht einen neuen Impuls zu setzen, und dies sollte sich schon bald auszahlen. Mit zwei Paraden feierte Neuzugang Patrick Scheider einen gelungenen Einstand  – Zizishausen legte durch Chatzigietim vom Punkt und Minsch im Gegenstoß wieder zum 22:20 (49.) vor und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

Am Ende stand ein 27:24-Arbeitssieg und erfolgreicher Start in die Rückrunde, aber für das nächste Spiel in Saulgau wird man sich steigern müssen.

TSV Zizishausen: Schröter, P.Schneider; Minsch (7), A.Schneider, Kaplick, Ulbrich (3), Reinl (3), Dreimann (2), Grau, Müller (1), Fröhlich (4), Appelrath (2), Chatzigietim (5/3).

TV Gerhausen: Schönefeldt, Leyrer; H.Brinz, J.Brinz (2), Hoßfeld (1), Pointinger, Fanelli, U.Mayer (2), Schopp (3), P.Mayer (9/6), Maier (2), Sigg (2), Deckwitz (2), Hagmann (1).

Schiedsrichter: Lander / Schmelovski (HSG Rottweil/HSG Baar)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Reinl, Appelrath, Chatzigietim.

Gerhausen: Schopp (2), J.Brinz, Hagmann, Leyrer.

7m:

Zizishausen: 4/3, Chatzigietim scheitert einmal an Schönefeldt.

Gerhausen: 6/6.

 

Schnaken rücken auf Platz zwei vor

5 Dezember 2016 geschrieben von
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TSV Zizishausen  - HSG Albstadt   33:29 (15:12)

Tiefes Durchatmen beim TSV Zizishausen nach dem Schlusspfiff im Verfolgerduell gegen die HSG Albstadt. Das Team von Trainer Holger Breitenbacher setzte sich nach hartem Kampf mit 33:29 durch und schob sich auf den zweiten Tabellenplatz vor, nachdem Spitzenreiter Weilstetten beim bisherigen Zweiten HSG Wißgoldingen-Winzingen-Donzdorf klar mit 34:24 die Oberhand behielt.

TSV-Coach Breitenbacher war nach dem Spiel „einfach froh, dass wir dieses Spiel heute gewonnen haben. Das ging an die Substanz und  einige Spieler waren kräftemässig ziemlich am Limit.“ Zudem gab es nach sieben Minuten die nächste Schrecksekunde, als TSV-Torhüter Benjamin Hauptvogel zuerst den Strafwurf von Patrick Lebherz parierte, sich aber dann beim Versuch den Abpraller  abzuwehren das Knie verdrehte und nicht mehr  eingesetzt werden konnte. Der reaktivierte Tobias Fromhold kam so viel früher als geplant zum Einsatz und musste als „letzter Mohikaner“ den Kasten sauber halten, da der zweite Torhüter Michael Schröter immer noch nicht voll einsatzfähig ist.

Dennoch starteten die Gastgeber sehr gut in die Partie, nach der ersten Führung der Gäste zog Zizishausen auf 7:3(11.) davon, weil dem Wirbelwind auf der Linkaußen-Position Nico Fröhlich alles gelang und bis dahin schon fünf Treffer auf sein Konto gingen. Die Gäste schwächten sich in der ersten Hälfte durch ihren großen körperlichen Einsatz oft selbst, als man für Fouls um den Konter oder die schnelle Mitte zu unterbinden fünf Zeitstrafen kassierte.

Allerdings nutzten die Schnaken nicht wirklich konsequent ihre oftmalige Überzahl, stattdessen musste Trainer Breitenbacher missmutig zur Kenntnis nehmen, wie die HSG-Shooter  Patrick Lebherz und Lukas Mayer trotz Unterzahl immer wieder zum Torerfolg kamen. Nach der Auszeit von Gäste-Trainer Markus Stotz schloss Albstadt durch drei Treffer in Folge sogar zum 9:8 (18.) auf. Doch die Zizishäuser berappelten sich wieder und lagen nach zwei Treffern von Niklas Minsch wieder mit 13:9 (25.) vorn und gingen mit einer 15:12-Führung in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte störte Albstadts aggressive und offensive Deckung das Angriffsspiel der Hausherren, die sich dann zu oft in kraftraubende Eins-gegen-eins-Situationen stürzten oder überhastend aus der zweiten Reihe aufs gegnerische Tor warfen. Beim 18:18 (39.) durch Mayer waren die Gäste wieder gleichauf, und Zizishausen wirkte im Angriff ziemlich ratlos, obwohl Sebastian Appelrath sich am Kreis zum 19:18 (40.) durchsetzen konnte und die Führung behauptete. Breitenbacher war gezwungen zu improvisieren, da einige seiner Akteure angeschlagen waren oder mit ihren Kräften haushalten mussten. Albstadt half mit zwei Zeitstrafen innerhalb von zwanzig Sekunden nach, so dass sich die Schnaken durch zwei Treffer von Mathias Dreimann  zum  21:19 (45.) etwas Luft verschaffen konnten.

Dann schlug erneut  die Stunde von Nico Fröhlich: seine vier Treffer trugen maßgeblich zur Vier-Tore-Führung beim  27:23 (52.) bei. Diesen Vorsprung ließen sich die Gastgeber nicht mehr nehmen, obwohl die HSG durch Mayer nochmals auf  28:26 (54.) verkürzte und in der Schlussphase mit einer doppelten Manndeckung agierte die TSV-Angreifer unter Druck setzte. Der TSV-Coach konstatierte zufrieden: „Wir haben im  Angriff viele gute Lösungen gefunden und auch wieder über 30 Treffer erzielt.“ Am Ende machte Minsch gegen die offene HSG-Abwehr alles klar und sicherte mit drei Treffern den 33:29-Erfolg.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Fromhold; Minsch (7), Schneider (1), Kaplick (1), Reinl (1), Ulbrich (2), Dreimann (4), Grau, Fröhlich (9), Appelrath (6), Chatzigietim (2/2).

HSG Albstadt: Exner, Augustin, J.Mayer; P.Jerger, Hofele, Lebherz (8/2), Schlegel, L.Mayer (8), Rau (2), Augustin, Kania (2), Schurer (1), Link (4), B.Jerger (3), Bach (1).

Schiedsrichter: Streich / Gabriel (TSV Asperg)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Appelrath, Fröhlich.

Albstadt: Lebherz (2), L.Mayer (2), Schlegel, Link, B.Jerger, Bach.

7m:

Zizishausen: 3/2, Chatzigietim wirft einmal an den Pfosten.

Albstadt: Lebherz scheitert einmal an Hauptvogel, verwandelt aber den Abpraller.

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TV Weilstetten - TSV Zizishausen   31:33 (18:17)

Die Rolle des Außenseiters scheint dem TSV Zizishausen zu liegen: beim Tabellenführer TV Weilstetten gewannen die Schnaken mit 33:31 (17:18) und brachten dem Primus damit die erste Niederlage in der laufenden Saison bei.

In der intensiv geführten und spannenden Begegnung, die eines Württembergliga-Spitzenspiels würdig war, drehten die Zizishäuser in der Schlußphase einen Vier-Tore-Rückstand und verließen doch noch als Sieger das Feld. Trainer Holger Breitenbacher lobte „die tolle Moral und Leidenschaft, mit der sich die Mannschaft am Ende wieder zurückgekämpft hat.“

Schon die Anfangsphase versprach einen heißen Tanz, beide Mannschaften starteten mit unglaublich hohem Tempo rasant in die Partie. Nach knapp sechs Minuten stand es bereits 6:6 unentschieden, und die Gastgeber nahmen da schon die erste Auszeit. TV-Trainer René Wismar dürfte es nicht gefallen haben, wie die Gäste über den Kreis und die einlaufenden Außenspieler die offensive Deckung der Weilstettener ausgehebelt hatten. Wenige Minuten später, als Stefen Müller mit seinem vierten Treffer zum 9:8 (12.) traf, gab es auch für Zizishausens Trainer Breitenbacher erneut Gesprächsbedarf, um seine bis dahin zu defensive Abwehr auf den TV-Rückraum mit Müller und Frank Raible, bis dahin auch schon dreimal erfolgreich, besser einzustellen. Zwei Minuten darauf musste Zizishausens Coach erneut reagieren, denn Georgios Chatzigietim bekam die zweite Zeitstrafe aufgebrummt, kam nur noch im Angriff zum Einsatz und wurde in der Abwehr durch Sebastian Appelrath ersetzt.

Weilstetten nutzte die Zeitstrafe und führte beim 12:9 (17.) durch Mario Bischoff erstmals mit drei Toren. Nachdem TSV-Keeper Benjamin Hauptvogel einen Strafwurf von Müller abwehren konnte, gelang Niklas Minsch, der auf der rechten Seite für mächtigen Alarm in der TV-Deckung sorgte, wieder der Anschlusstreffer zum 12:11 (20.). Trotz Unterzahl zog Weilstetten durch Spielertrainer Klaus Schuldt erneut auf 15:12 (25.), nachdem die Gäste zweimal an TV-Keeper Moritz König gescheitert waren. Dann hatte auch Mark Reinl sein Visier richtig eingestellt, mit vier Treffern hielt er sein Team bis zum 18:17-Pausenstand im Rennen.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich dieses Spielchen fort: Weilstetten zog davon, Zizishausen kämpfte sich wieder heran, verpasste aber beim 21:20 (34.) und 23:22 (38.) die Chance zum Ausgleich. Doch nach dem 27:25 (46.) durch Maximilian Kaplick, der zuvor bereits spektakulär mit einem Rückhandwurf von außen getroffen hatte, schien es, als müsste die Zizishäuser Rumpftruppe dem enormen Tempo und der intensiven Belastung Tribut zollen und abreißen lassen. Raible und Müller trafen für Weilstetten zum 29:25 (48.) und Breitenbacher nahm die Auszeit, um sein Team noch einmal für die Schlußphase einzustellen und ein kurzes Durchatmen zu ermöglichen. Und in diesen letzten zehn Minuten passte dann alles für die Schnaken: der nach 43 Minuten eingewechselte Torhüter Tobias Fromhold war nun richtig im Spiel und ließ nach dem 30:26 (51.) durch Schuldt über sieben Minuten keinen weiteren Gegentreffer zu. Zudem steigerten sich auch seine Vorderleute und stemmten sich mit großer Leidenschaft und enormen Kampfgeist den TV-Angreifern entgegen.

Mathias Dreimann, der eine überragende Partie auf der Mitteposition spielte, tankte sich zweimal durch die Gastgeber-Deckung zum 30:28, und die Schnaken-Fans, die ihr Team bis dahin schon lautstark unterstützt hatten, übernahmen nun vollends das Kommando in der Längenfeldhalle. Erst recht als Chatzigietim von der Siebenmeterlinie und dann nach Anspiel von Reinl den 30:30-Ausgleich (56.) markierte. Weilstetten haderte in dieser Phase verständlicherweise, aber auch zu Recht mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen, als klare Vorteils-Situationen abgepfiffen wurden. Diese Entscheidungen gab es zuvor zwar auch auf der anderen Seite, in der Schlussphase waren sie aber natürlich umso ärgerlicher.

Die Gastgeber waren ziemlich von der Rolle, bekamen zwei technische Fehler abgepfiffen, und Appelrath brachte mit der ersten Führung (31:30, 57.) seit  dem 1:0 die Stimmung beim TSV-Anhang auf den Siedepunkt. Dreimann vollendete mit dem 32:30 (58.) den 6:0-Lauf seit der 51.Minute. Aber Weilstetten kam durch Raible noch einmal auf 32:21 heran. Zizishausen ließ sich jedoch nicht mehr beirren, auch nicht durch die kuriose Entscheidung, als Appelrath zuerst gefoult wurde, aber dann noch für „Einklemmen“ des Gegenspielers seine dritte Zeitstrafe kassierte und disqualifiziert wurde. Trotz Unterzahl spielten die Schnaken den Angriff konzentriert weiter, holten einen Strafwurf heraus, den Chatzigietim 40 Sekunden vor dem Schlußpfiff nervenstark und sicher zum 33:31-Endstand verwandelte.

Eine außergewöhnliches und denkwürdiges Spiel, das Mut und Hoffnung macht für die nächsten Spiele, um am TV Weilstetten dranzubleiben, der natürlich immer noch Tabellenführer bleibt.

TV Weilstetten: Makowski, König; Euchner, Maier, Schuldt (4), Strölin (3), Saueressig (2), Raible (8), Bischoff (1), Müller (9), Slongo, Weckenmann, Kübler (4/3).

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Fromhold; Minsch (7), Schneider, Kaplick (2), Reinl (6), Ulbrich, Dreimann (7), Grau, Fröhlich (1), Appelrath (2), Chatzigietim (8/5).

Schiedsrichter: Liss / Szomolay (SG H2Ku Herrenberg / Spvgg Aidlingen)

Zeitstrafen:

Weilstetten: Euchner, Saueressig, Raible, Kübler.

Zizishausen: Appelrath (3 und Rote Karte), Chatzigietim (2), Grau.

7m:

Weilstetten: 4/3, Müller scheitert einmal an Hauptvogel.

Zizishausen: 5/5.

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TSV Zizishausen - TV Steinheim  33:28 (18:13)

Nach der Niederlage in Donzdorf hat sich der TSV Zizishausen im Heimspiel gegen den TV Steinheim schadlos gehalten und beim 33:28 (18:13)-Erfolg beide Punkte eingefahren.

Bis auf die langfristig verletzten Maximilian Friessnig und Maik Zimmermann konnten die Zizishäuser fast auf ihren kompletten Kader zurückgreifen, auch Sebastian Appelrath stand nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder parat. Stattdessen musste Trainer Holger Breitenbacher Stunden vor dem Anpfiff wegen eines Magen-Darm-Infekts passen. Für ihn übernahm Torhüter Michael Schröter, den immer noch Hüftprobleme zur Untätigkeit verurteilen, zusammen mit den auf dem Spielfeld agierenden Dennis Ulrich und Georgios Chatzigietim die Aufgabe an der Seitenlinie.

Die Gäste aus Steinheim begannen mit einer recht offensiven Deckung, die den Schnaken zu Beginn einige Problem bereitete. Doch nach 2:1-Führung des Tabellenvorletzten sorgten die Hausherren mit vier Treffern in Folge scheinbar für klare Verhältnisse. Mit schnellen Kontern  bestrafte man die Fehlwürfe  der Steinheimer und Niklas Minsch traf zweimal zum 5:2 (8.). Dominiert wurde die erste Halbzeit jedoch von Mark Reinl, der mit seinen unnachahmlichen Schlagwürfen beim 9:6 (16.) bereits fünfmal ins Schwarze getroffen hatte. Steinheim hielt diesen Rückstand in der Folge konstant, weil man gegen die etwas zu passive und defensive Zizishäuser Deckung immer wieder zu Torchancen kam. Insbesondere  Dennis Kaumann erzielte aus der Nahdistanz vier Treffer. Erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause verschafften sich die Schnaken durch zwei Treffer von Matthias Dreimann zum 18:12 (29.) ein größeres Torepolster.

Auch nach Wiederanpfiff blieben die Gastgeber konzentriert und zogen durch Thomas Grau und zwei Treffer von Chatzigietim auf 21:14 (37.) davon. Obwohl auf Zizishäuser Seite nun munter durchrotiert wurde, änderte sich am Spielverlauf nicht viel. Gestützt auf einen soliden Mittelblock in der Deckung, verfügte man in Angriff über die spielerischen Mittel, um sich immer wieder gute Torchancen zu erspielen und diese dann auch sicher zu verwandeln.

Bis zum 29:22 (54.) hatten die Zizishäuser alles im Griff, ehe man im Gefühl des sicheren Sieges die Zügel allzu sehr schleifen ließ. Innerhalb von weniger als drei Minuten hatte man sich mit verworfenen Bällen vier schnelle Gegentreffer zum 29:26 (56.) gefangen und musste dann nochmal aus dem Feiermodus hochschalten. In Unterzahl sorgte Reinl mit dem 30:26 für kollektives Durchatmen, und in der Schlussminute stellte Chatzigietim mit zwei Toren den 33:28-Endstand sicher.

Die Schlussphase war dann auch der Grund, warum Interims-Coach „Jimmy“ Schröter von einem „zufriedenstellenden, aber in der Art und Weise nicht so ganz  überzeugenden Sieg“ sprach.

Positiv ist zu vermerken, dass sich die Verletzungs-Situation trotz der langfristigen Ausfälle etwas entspannt hat. Am nächsten Samstag steht das Gastspiel beim verlustpunktfreien Tabellenführer TV Weilstetten an, und da reisen die Schnaken sicherlich motiviert, aber dennoch als Außenseiter an.

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Fromhold; Minsch (7), Schneider (2), Renner-Slis, Kaplick (2), Reinl (8), Ulbrich (2), Dreimann (2), Müller (1), Grau (2), Fröhlich, Appelrath (1), Chatzigietim (6/1).

TV Steinheim: Dommer, Schuler; Mack (2), Fitzke (2), Mewitz (1), Kaumann (7/2), K.Nissle (2), Kovacs, Terbeck (2), T.Nissle (4), Rau (5/3), Kieser (2), Kolb (1), Gaschler.

Schiedsrichter: Sturm / Bräuning (TV Großbottwar / SKV Eglosheim)

Zeitstrafen:

Zizishausen: Minsch, Schneider,  Grau, Chatzigietim.

Steinheim: Rau, Gaschler, Kraft.

7m:

Zizishausen: 1/1.

Steinheim: 6/5, Rau trifft einmal den Pfosten.

 

Desolate Leistung in Laupheim

11 Oktober 2016 geschrieben von
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Die mit 8:0 Punkten in die Saison gestarteten Schnaken müssen einen herben Rückschlag wegstecken und verlieren nach einer desolaten Abwehr- und Torhüterleistung nicht nur die Tabellenführung sondern auch den sich schwer am Knie verletzten Kreisläufer Maik Zimmermann.

Es war ein mehr als gebrauchter Tag für den TSV Zizishausen. Nach den 60 Minuten beim hrw Laupheim wusste man nicht was schlimmer war, die mehr als deutlich und natürlich am Ende viel zu hohe Niederlage oder dass mal wieder der Kader geschwächt würde durch neue Verletzungen von Maik Zimmermann und Sascha Hartl bei denen ein Einsatz nächste Woche im Derby fraglich ist. Das Spiel begann umkämpft, die Hausherren starteten mit einer extrem offensiven 3-2-1 Deckung um die im Rückraum starken Schnaken in den Griff zu bekommen. Die ersten Minuten ließen ein schwer umkämpftes Spiel erahnen, dies sollte sich aber bald ändern. Die Schnaken bekamen von Anfang an ihre Abwehr nicht dicht und fanden nicht in die Zweikämpfe.


Laupheim konnte die Lücken in der Abwehr nutzen und hatte mit Constantin Striebel den erfolgreichsten Schützen, mit 13 Toren, auf ihrer Seite. Nach 20 Minuten lagen die Gäste schon 11:6 zurück und die Köpfe gingen schon mehr und mehr nach unten. Da nahm Trainer Breitenbacher die Auszeit mit der Hoffnung sein Team wach rütteln zu können jedoch stand es 10 Minuten später zur Halbzeit bereits 21:15. In der zweiten Halbzeit versuchten die Schnaken noch einmal alles in die Waagschale zu werfen bis zum Stand von 25:20 hätte man auch dass Gefühl man könnte das Spiel noch einmal drehen, als dann aber eine freie Chance nach der anderen vergeben wurden und im Gegenzug die Laupheimer trafen wie sie wollten war die Niederlage besiegelt. Dass sie am Ende so deutlich mit 39:28 ausfiel war sicherlich unnötig, allerdings auch den im Spiel verletzen Spielern Zimmermann, Chatzigitiem, Grau und Hartl geschuldet. Nun muss man in der Woche vor dem Derby den Mund abputzen, die Fehler analysieren und sich voll und ganz auf die nächste Aufgabe konzentrieren.

Tore: Hauptvogel, Schröder, Minsch 3, Hartl 1, Schneider 2, Renner-Slis 1, Friessnig 5 (1/1), Zimmermann 3, Reinl 1, Grau 3, Dreimann 1, Müller 1, Fröhlich 4, Chatzigitiem 3 (1/3)