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Durch eine starke Abwehrleistung und trotz anfänglichen Schwierigkeiten, durch nicht verwandelte Tempogegenstöße, gelang es den Gastgeberinnen den Tabellenführer Hegensberg-Liebersbronn mit 24:18 zu schlagen.

Nach 5 torlosen Anfangsminuten der Zizishäuserinnen nahm Trainer Seckinger bereits die erste Auszeit und forderte mehr Konzentration bei den Torabschlüssen. Die Führung der Gegner hielt bis zur 18. Minute an, bevor Plewnia den Ausgleich erzielte. Darauf folgten weitere 5 Tore der Gastgeberinnen in denen die Gegner Schwäche zeigten, doch vor der Halbzeit holten sie auf. Man trennte sich mit 11:8 in die Halbzeitpause.

Seckingers Appell, die Führung auszubauen, gelang am Anfang der 2.Halbzeit nicht. Hegensberg-Liebersbronn ging mit 12:13 in der 35. Minute zum zweiten Mal in Führung. Die Führung hielt jedoch nicht lange an, durch stark verwandelte Gegenstöße von Plewnia und Oppenländer zog man mit einem 5 Toreabstand in der 45. Minute davon. Durch eine starke Torwartleistung von Judith Watzke wurde die Führung bis zum Ende konstant gehalten. Nach Ablauf der Zeit verwandelte Schietinger einen 7m und so gingen Zizishausen und Hegensberg-Liebersbronn mit einem Endstand von 24:18 in die Winterpause.

Watzke, Watz, Schietinger (2/1), Keyerleber (1), Oppenländer (5), Wurster (3), Plewnia (6), Chrobak (1), Klaric (3/1), Ulrich (3), Dirmeier

Melzer, Butenschön (1), Schall, Autenrieth, Lederle (1), Kloos (3), Pötsch, Svendsen, Weiss (1), Besemer (4/3), Lenic (2), Grauer (6), Steiner

Unentschieden in Gerhausen

8 Dezember 2015 geschrieben von
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Im vergangen Spiel der „Schnaken“ gegen Gerhausen gingen beide Mannschaften mit einem Punkt nachhause. Der anfänglich gute Start von Zizishausen lies auf einen deutlichen Sieg hoffen. In der 1. Halbzeit wurde die Führung durch ein gutes Zusammenspiel des Rückraums schnell aufgebaut. Die Abwehr arbeitete sehr konsequent und machte es dem Gegner schwer den Rückstand aufzuholen. Durch einige technische Fehler der Zizishausener Mädels konnten die Gerhausener vor der Halbzeit bis zum 10:11 aufholen.

Die in der Anfangsphase so stabile Abwehr der Schnaken wies allerdings in der 2. Halbzeit große Lücken auf. Die Abwehr verschob nicht richtig und der gegnerische Kreis kam somit oft zum Wurf.
Es trat auf beiden Seiten keine deutliche Führung mehr auf und es blieb spannend bis zum Schluss. Kurz vor Spielende konnten die Gerhausener den Ausgleich erzielen. Somit fuhren die „Schnaken“ mit einem Punk nachhause und platzierten sich auf dem 6. Platz in der Tabelle.

 

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Die Damen des TSV Zizishausen kämpfen sich in den letzten 20 Minuten der zweiten Halbzeit von einem 8-Tore-Rückstand zurück und holen noch ein 29:29 heraus.

Zizishausen startete gut in die Partie und konnte schnell mit 2:0 (2.) in Führung gehen. Doch die Gäste ließen sich nicht lumpen und konnten durch zwei technische Fehler der Gastgeberinnen postwendet ausgleichen. Die sonst so starke Abwehr wirkte in dieser Partie langsam und noch nicht ganz wach. Bis zur 12. Minute konnten die Schnaken immer ein Tor vorlegen, die SG LTB allerdings wieder ausgleichen. Dann allerdings schaltete sich der vom Ligakonkurrenten und letztwöchigen Derbygegner TSV Köngen stammende Schiedsrichter in die Partie ein. Von nun an hagelte es sehr merkwürdige Entscheidungen gegen die Gastgeberinnen. Dies und die anhaltenden technischen Fehler der Schnaken führten dazu, dass der TSVZ immer weiter den Faden verlor und ein ums andere Tor kassierte. Über 6:7 (14.), 7:9 (17.), und 7:11 (19.) kam man erstmals mit 4 Toren ins Hintertreffen. Beim Stand von 14:18 wurden anschließen die Seiten gewechselt.

Auch mit Beginn der zweiten Halbzeit konnten sich die Schnaken nicht aus ihrem Loch ziehen und kamen sogar noch weiter in Bedrängnis, lagen bis zur 42. Minute bereits mit 8 Toren zurück. Immer wieder streute der „Unparteiische“ dabei gar haarsträubende Entscheidungen ein. Wo es auf der einen Seite ständig 7m und 2-Minuten-Strafe hagelte, hielt es der Schiedsrichter nicht für nötig, bei Carolin Plewnia, die per Konter einen ihrer 7 Treffer markierte und dabei massiv gefoult wurde auch nur ansatzweise eine Strafe zu geben. Doch bis dahin hatte bei den Gastgeberinnen bereits eine Trotzreaktion eingesetzt. Kommandogeber Seckinger mahnte von der Seitenlinie immer wieder sich durch die Entscheidungen möglichst nicht beeindrucken zu lassen und das fruchtete. Drei Tore in Folge brachten die Schnaken wieder in Schlagdistanz (21:26). Auf ein Tor SG LTB folgen erneut drei Treffer des TSVZ (25:27). Plötzlich war das Spiel in der 52. Spielminute wieder offen. Genau eine Minute darauf konnte die Damen des TSV sogar ausgleichen. Grund genug für den Gästecoach eine Auszeit zu nehmen, die zeigte zunächst auch Wirkung: zwei Tore in Folge brachten die Gastgeberinnen erneut ins Hintertreffen. Doch die stark aufspielende Carolin Plewnia und Melani Klaric durch einen von nur drei gegebenen 7m egalisierten das Ergebnis auf 29:29. Zizishausen hatte anschließend den letzten Angriff, 5 Sekunden vor Schluss legte Seckinger die grüne Karte. Es sollte eine Mauer für Julia Dirmeier gestellt werden. Erneut eine kontroverse Entscheidung des Schiris, der die Ausführung von 9 Meter, kurzerhand auf 13 Meter verlegte, machte die Chance zunichte. Schlussendlich für den TSV ein gewonnener Punkt, die aus einem 8-Tore-Rückstand noch ein Unentschieden herausholten.

Watzke, Watz, Bodenmüller (3), Dirmeier (5), Keyerleber, Oppenländer (2), Plewnia (7), Wurster, Krobak, Klaric (7/3), Ulrich (5), Schaumlöffel

Wittlinger (5), Köller, Staudenmaier (1), Seitz (3), Vetter (8/2), Kustermann (1), Wohnhas, Staudenmaier (3), Dommer (5/1), Schmoll (3)

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Durch einen couragierten Auftritt konnten die Schnaken auswärts beim TSV Köngen mit 26:22 gewinnen. Den Zuschauern wurde dabei ein spannendes und sehr umkämpftes Derby in der Burgschulhalle geboten.

Beide Mannschaften starteten gut in die Partie. Im Gegensatz zur letzten Begegnung gegen Argental waren die Frauen dieses Mal von Anfang an wach. Bis zum 3:3 (5.) waren sich beide Mannschaften ebenbürtig. Dann legten die Schnaken einen Gang zu und konnten bis zum 4:7 (13.) einen kleinen Vorsprung herauswerfen. Köngen ließ sich dadurch wenig beeindrucken und glich bis zur 19. Spielminute wieder zum 8:8 aus. Bis dahin hatte Maximiliane Watz im Tor schon gezeigt was sie drauf hat und parierte zahlreiche klare Torchancen der Gastgeberinnen. An diesem Tag hatte Watz einen Glanztag erwischt und hielt fast alles was auf ihren Kasten kam. Bis zur Halbzeit wurde der offene Schlagabtausch fortgeführt, wobei Zizishausen meistens eins bis zwei Tore vorlegte und Köngen nachzog. Beim Stand von 12:13 aus Sicht der Gastgeberinnen wurden die Seiten gewechselt. Auffällig bis dahin, dass Köngen so gut wie nicht gewechselt hatte. Seckinger mahnte seine Mannschaft nicht nachzulassen und weiter aufs Tempo zu drücken.

Die Ansage verpuffte allerdings mit Beginn der zweiten Halbzeit. Köngen schien wach aus der Kabine gekommen zu sein, im Gegensatz zu den Gästen, die mental noch dort saßen. Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten deshalb auch klar der Gastgeberinnen, die sich bis zur 46. Spielminute erstmals selbst einen 2-Tore-Vorsprung herauswerfen. Das Spiel schien nun in Richtung der Köngenerinnen zu kippen. Dann brachte Seckinger Claudia Oppenländer, die aufgrund der dünnen Personaldecke der Mannschaft ihren Rückhalt gab. Sie wirbelte die Köngener Abwehr schwindelig und der TSVZ konnte binnen 6 Minuten das Spiel drehen und ging mit 20:19 durch Klaric in Führung. Zweimal Oppenländer und wieder Klaric konnten einen Doppelschlag der Gastgeberinnen erneut zunichtemachen (23:21). Zwei Minuten vor Spielende ging den Gastgeberinnen nun völlig die Puste aus, im Gegensatz zu den Schnaken die angetrieben von einer starken Oppenländer nochmal aufdrehten und bis zum Schlusspfiff weitere drei Treffer zum 26:22 erzielen konnten.

TSV Köngen:

Swierczek, Panne (3), Widmann, Aichele (1), Klein (1), Hagelmayer (4), Qualkowitzer, Reinhardt (1), Stuttfeld (2), Klingler (8/4), Thomaser (2), Bader

TSV Zizishausen:

Watz, Watzke, Bodenmüller, Dirmeier (1), Keyerleber (1), Oppenländer (5), Wurster (2), Plewnia (4), Hörz, Krobak, Klaric (7), Ulrich (6/3)

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Frauenhandball, Landesliga Staffel 3: SG Argental – TSV Zizishausen 28:23 (16:10)

Nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigten die Schützlinge von Trainer Dietmar Seckinger gegen den SG Argental eine sehr engagierte Mannschaftsleistung.

Ihre bisher längste Anfahrt mussten die Handballerinnen des TSV Zizishausen am späten Samstagnachmittag bei der SG Argental hinter sich bringen.                              

Mit dem Wissen, dass Argental mit bisher 6:0 Punkten ungeschlagen war, fingen die Gäste sehr gehemmt an. Erst in der 10. Spielminute konnte Melani Klaric das erste Tor für den TSV zum 8:1 erzielen. Nun schien für die Schnaken das Eis gebrochen zu sein und sie fanden immer besser in ihr Spiel. Melani Klaric brachte immer wieder ihre Individualität zum Ausdruck und hielt ihre Mannschaft damit im Spiel. Durch eine starke Mannschaftsleistung, abgerundet von der stark aufspielenden Torhüterin Judith Watzke, konnte man sich bis zur Halbzeit zu einem Stand von 16:10 heran kämpfen. Durch eine weitere Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, konnten die Gastgeberinnen ein ums andere Mal in die Bredouille gebracht werden. Aufgrund der sich immer wiederholenden Zeitstrafen auf Zizishäusner Seite, konnte man sich nie weiter als auf fünf Tore herantasten. 

In dieser Phase des Spiels versuchte Argental immer wieder durch schnelle Tore zum Erfolg zu gelangen. Doch in dieser Phase glänzte Maximiliane Watz im Schnaken Tor mit starken Paraden und erschwerte es den Gastgeberinnen so, mit einem allzu großen Abstand davon zu ziehen.                            

Über weitere Spielstände von 24:18, 26:19 und schließlich 28:23 traten die Handballerinnen des TSV Zizishausen ihre Heimreise an.                             

Mit weniger Zeitstrafen und einer besseren Chancenverwertung, so Seckinger, wäre mehr für seine Truppe zu holen gewesen.

SG Argental:

Stefanie Summer (1), Maria Weber, Dalin Kozok (6), Mereike Teichmann (2), 

Annika Duttle (4), Laura Kianik (3), Janina Hirscher (6), Verena Hess, Lisa Liss, 

Vanessa Kramer (6), Cathrin König

 

TSV Zizishausen:

Judith Watzke, Maximiliane Watz, Jasmin Bodenmüller, Melanie Schietinger, 

Katrin Keyerleber, Johanna Chroback (1), Nicole Wurster (1), Julia Dirmeier (3), 

Carolin Plewnia (4), Meike Ulrich (4), Melanie Klaric (10)

Von Johanna Chroback, Carolin Plewnia, Nicole Wurster

 

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Der TSV Zizishausen sendet mit einem 23:18 Sieg (13:10) gegen den Lokalrivalen TB Neuffen ein klares Signal an die Liga und vergrößert den Abstand zum Tabellenkeller deutlich. 

Treffen zwei Mannschaften aus demselben Bezirk in der Landesliga aufeinander, so ist dies immer ein prestigeträchtiges Duell, das jede der beiden Mannschaften für sich entscheiden will. So auch am vergangenen Sonntag, als sich die Damenmannschaften des TSV Zizishausen und des TB Neuffen gegenüber standen. 

Vor etwa 200 Zuschauer, die den Weg in die Nürtinger Theodor-Eisenlohr-Halle gefunden haben, kam die Angriffsreihe des TSV Zizishausen zunächst nur schwer auf Touren. Erst in der vierten Spielminute fiel überhaupt der erste Treffer der Partie für die Gäste. Durch zwei Tore von Meike Ulrich, konnten die Hausherrinnen anschließend direkt in Führung gehen. Jedoch konnte sich zunächst keines der beiden Teams absetzen. Immer wieder konnten die Gäste ausgleichen, aber die Führung gelang ihnen nicht mehr. Hart erkämpfte Führungen der „Schnaken“ wurden immer wieder eingeschmolzen. Nach dem erneuten Ausgleich zum 10:10 zeigte sich Melani Klaric zum Ende des ersten Durchgangs schließlich nervenstark und sorgte für einen knappen Vorsprung von 13:10 zur Halbzeitpause.

Direkt nach Wiederbeginn bauten die Gastgeber die Führung auf 15:10 aus.
Anschließend fanden die Seckinger-Sieben jedoch nicht mehr zu ihrem Spiel zurück. Zahlreiche technische Fehler und unkonzentrierte Abschlüsse führten dazu, dass die Gäste den Vorsprung in der 46. Minute erneut verkürzen konnten (17:15). In dieser Situation versuchte Dietmar Seckinger durch eine Auszeit erneut Ruhe in das Spiel zu bringen, was auch gelang. Die Aufforderung sich nochmals zu konzentrieren zeigte Wirkung und insbesondere die Abwehrarbeit wurde hinten wieder viel konzentrierter verrichtet. Lediglich drei weitere Treffer gelangen den TB-lerinnen während der restlichen Spielzeit. Einen großen Anteil hierbei hatte auch Maximiliane Watz, die durch zahlreiche Paraden die Gäste zur Verzweiflung brachte und den Grundstein für den Ausbau der Führung legte. Schlussendlich stand doch ein deutlicher 23:18 Sieg für die Gastgeberinnen aus Zizishausen zu Buche. Für die kommenden Spiele heißt es nun für die „Schnaken“ die Fehler insbesondere im Angriff noch mehr zu minimieren und die klaren Torchancen noch konsequenter zu nutzen.

In der Landesliga Staffel 3 konnten  die Mädels durch diesen wichtigen Sieg mit derzeit 7:5 Punkten ihren Mittelfeldplatz festigen. Am kommenden Samstag  geht es zum nächsten Auswärtsspiel nach Argental geht, welche bisher ungeschlagen jedoch mit weniger ausgetragenen Spielen auf Rang 5 der Tabelle, direkt hinter dem TSV Zizishausen rangieren.

Von Lara Hihn-Schüller und Katrin Keyerleber

 TSV Zizishausen – TB Neuffen 23:18

TSV Zizishausen: Watzke, Watz, Schietinger (2), Dirmeier (1), Keyerleber, Wurster, Plewnia (4), Chrobak, Klaric (8/3), Ulrich (5), Reinl (3)

TB Neuffen: Szukitsch, N., Bertsch (3/3), Hartmann (1), Binder, Bauder, Frank, H. (1), Lonsinger (4), Szukitsch,M., Krohmer, Wittmann (6), Frank, J. (3), Bauknecht, Bantleon

 

Frauen Siegen in Bettringen

19 Oktober 2015 geschrieben von
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Wie in der vergangenen Woche mussten die Frauen des TSV Zizishausen auch beim Auswärtsspiel in Bettringen mit nur 8 Feldspielen antreten. Ein Glück, dass Rückkehrerin Sarah Reinl nach ihrem Urlaub wieder zu Verfügung stand. Bettringen, die bisher noch keinen Punkt in der Landesliga geholt haben, sollte sich aber trotzdem nicht als Laufkundschaft herausstellen. Die Gastgeberinnen wollten vor Zuhause gegen die Schnaken unbedingt ihre ersten Punkte ergattern.

Dementsprechend sollte sich der Verlauf der Partie auch gestalten. Die Gäste vom TSVZ begannen gut. Durch druckvolles Spiel im Angriff konnte die großgewachsene 6:0-Abwehr immer wieder überlistet werden. Vor allem Carolin Plwenia und Melani Klarić konnten in dieser Phase auftrumpfen. Die in der Anfangsphase der Saison so stabile Abwehr der Schnaken wies allerdings diesmal große Lücken auf. Vor allem in der Mitte wurde nicht richtig verschoben, die Damen aus Bettringen nutzen diese Schwächen aus und ließen Maxi Watz im Tor wenig Chance. War es bis zur 13. Minute noch ausgeglichen (5:5), könnten sich die Gastgeberinnen bis zur 19. Spielminuten bereits einen 9:6 Vorsprung erarbeiten. Auch im Angriff wurde in dieser Phase geschludert, Unkonzentriertheiten und daraus folgende technische Fehler machten es den Bettringerinnen einfach. Bis zur Halbzeit fing sich der TSVZ wieder und konnte auf 11:11

 In der zweiten Halbzeit lief es für die Schnaken zunächst besser. Bis zur 40. Minute konnte man seinerseits einen 2-Tore-Vorsprung herauswerfen. Die Abwehr wirkte nun wieder stärker und im Angriff wurde konsequenter gespielt. Doch lange hielt dieser Zustand nicht an. Erneut hektische und unnötige Abschlüsse führten dazu, dass Bettringen wieder auf 17:17 (48.) aufschließen. Von nun an entwickelte sich ein spannungsgeladenes Spiel. Wobei Zizishausen immer wieder vorlegte und Bettringen ausglich. Zwei Minuten vor Spielende beim Stand von 22:23 hätten die Gäste den Sack zumachen können, vergab allerdings einen freien Wurf von außen, was dazu führte dass die Gastgeberinnen erneut auf 23:23 ausgleichen konnten. Im folgenden Angriff wuchtete Melani Klarić den Ball eineinhalb Minuten vor Spielende zum 23:24 in die Maschen. Eigentlich noch genug Zeit für Bettringen auszugleichen. Allerdings hauten sich die Schnaken in der Abwehr nun richtig rein und verhinderten so, dass die Hausherrinnen erneut ausgleichen konnten. Die Frauen des TSV einführten somit verdient die 2 Punkte aus Bettringen dank einem hervorragenden Kampfgeist.

SG Bettringen

Häberle, Straub (4), Sigloch (4/2), Mangold-Riedling, Funk (1), Krieg (1), Neuer (3), Hägele, Knödler, Abele (1), Bürger (7), K. Waibel (2), R. Waibel, Widmann

 SV Zizishausen

Watz, Watzke; Schietinger, Dirmeier (2), Reinl (1), Wurster (4), Plwenia (3), Chrobak, (2), Klaric (7/3), Ulrich (5/1)

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Mächtig unter die Räder gekommen sind die Frauen des TSV Zizishausen gegen die Bundesligareserve von Frisch Auf Göppingen. Dass die bisher verlustpunktfreien Gäste als Favoriten in das Spiel gehen würden war von Anfang an klar. Doch ganz so einfach wollten sich die Schnaken nicht geschlagen geben. Die Devise war deshalb so lange mitzuhalten wie nur möglich.

Nicht ganz von Vorteil war dabei die dünne Personaldecke. Mit gerade einmal 8 Feldspieler musste man gegen die Göppingerinnen antreten, die dafür bekannt sind vor allem über ihre schnellen Konter das Spiel schnell in ihre Richtung zu entscheiden.

Das bekamen die Gastgeberinnen auch postwendend zu spüren, denn innerhalb von fünf Minuten gingen die Gäste mit 1:4 in Führung. Die Schnaken kamen überhaupt nicht ins Spiel und wiederholte technische Fehler bestraften die Gäste durch ihre schnellen Konter sofort. Kommandogeber Dietmar Seckinger der vor Spielbeginn noch forderte technische Fehler weitestgehend zu vermeiden, sollte schnell eines anderen belehrt werden. Am weiteren Spielverlauf sollte sich bis zur Halbzeit (8:15) nichts ändern. Über 2:7 (11.), 2:10 (15.), 4:14 (22.) und 7:15 (28.) lagen die Gastgeberinnen fast aussichtlos zurück.

In der Halbzeitansprache machte Seckinger seiner Mannschaft bewusst, dass man die Köpfe nicht hängen lassen muss, sondern das Spiel als besseres Trainingsspiel betrachten sollte. Weiter sollte man sich nicht abschlachten lassen, sondern sich dem Heimpublikum besser präsentieren. Die Halbzeitansprache zeigte zunächst Wirkung, denn bis zur 33. Minute kam man wieder auf sechs Tore heran (10:16). Was folgte waren erneut technische Fehler und zu hektische Abschlüsse, die die Göppingerinnen erneut auszunutzen wussten. Zizishausen ließ nun völlig die Köpfe hängen und resignierte. Über 11:21 (40.), 14:25 (45.), 18:29 (53.) führte der Verlauf schlussendlich zum 19:35 Endstand.

TSV Zizishausen

Watz; Watzke, Bodenmüller, Schietinger (1); Dirmeier (2), Wurster (4), Plewnia (6), Klaric (4/2), Ulrich (2), Schaumlöffel 

 

TPSG Frisch Auf Göppingen II

Senn, Fezer (2), Häfele (8), Bauer (4), Wieninger, Petschel, Yerlikaya (2), Bauer (2), Dreschler (1), Kurz (2), Schwenk (5), Bergschneider (3), Frantz (4), Giunta (2)

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Mächtig unter die Räder gekommen sind die Frauen des TSV Zizishausen gegen die Bundesligareserve von Frisch Auf Göppingen. Dass die bisher verlustpunktfreien Gäste als Favoriten in das Spiel gehen würden war von Anfang an klar. Doch ganz so einfach wollten sich die Schnaken nicht geschlagen geben. Die Devise war deshalb so lange mitzuhalten wie nur möglich.

Nicht ganz von Vorteil war dabei die dünne Personaldecke. Mit gerade einmal 8 Feldspieler musste man gegen die Göppingerinnen antreten, die dafür bekannt sind vor allem über ihre schnellen Konter das Spiel schnell in ihre Richtung zu entscheiden.

Das bekamen die Gastgeberinnen auch postwendend zu spüren, denn innerhalb von fünf Minuten gingen die Gäste mit 1:4 in Führung. Die Schnaken kamen überhaupt nicht ins Spiel und wiederholte technische Fehler bestraften die Gäste durch ihre schnellen Konter sofort. Kommandogeber Dietmar Seckinger der vor Spielbeginn noch forderte technische Fehler weitestgehend zu vermeiden, sollte schnell eines anderen belehrt werden. Am weiteren Spielverlauf sollte sich bis zur Halbzeit (8:15) nichts ändern. Über 2:7 (11.), 2:10 (15.), 4:14 (22.) und 7:15 (28.) lagen die Gastgeberinnen fast aussichtlos zurück.

In der Halbzeitansprache machte Seckinger seiner Mannschaft bewusst, dass man die Köpfe nicht hängen lassen muss, sondern das Spiel als besseres Trainingsspiel betrachten sollte. Weiter sollte man sich nicht abschlachten lassen, sondern sich dem Heimpublikum besser präsentieren. Die Halbzeitansprache zeigte zunächst Wirkung, denn bis zur 33. Minute kam man wieder auf sechs Tore heran (10:16). Was folgte waren erneut technische Fehler und zu hektische Abschlüsse, die die Göppingerinnen erneut auszunutzen wussten. Zizishausen ließ nun völlig die Köpfe hängen und resignierte. Über 11:21 (40.), 14:25 (45.), 18:29 (53.) führte der Verlauf schlussendlich zum 19:35 Endstand.

TSV Zizishausen

Watz; Watzke, Bodenmüller, Schietinger (1); Dirmeier (2), Wurster (4), Plewnia (6), Klaric (4/2), Ulrich (2), Schaumlöffel 

 

TPSG Frisch Auf Göppingen II

Senn, Fezer (2), Häfele (8), Bauer (4), Wieninger, Petschel, Yerlikaya (2), Bauer (2), Dreschler (1), Kurz (2), Schwenk (5), Bergschneider (3), Frantz (4), Giunta (2)

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In einem kampfbetonten Spiel rangen die Handballerinnen des TSV Zizishausen dem TV Weingarten beim 18:18 (10:10) einen Punkt ab. Im ersten Spiel in der neuen Saison mussten die „Schnaken“ die lange Reise nach Weingarten antreten. Gerade noch rechtzeitig schlug die Mannschaft um Kommandogeber Dietmar Seckinger in der Großsporthalle auf, der noch vor dem Aufwärmen zum Gespräch bat. Er mahnte seine Spielerinnen, dass sie die lange Anfahrt nicht umsonst angetreten hätten und wollte dem selbst ernannten Favoriten aus Weingarten gleich zum Auftakt einen Dämpfer erteilen.