Abt. Handball

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Am 6./7. Juli veranstaltet die Handballabteilung des TSV Zizishausen zum 17.Mal ein Bezirksspielfest auf dem Sportgelände „Obere Insel“.

Auf den Spielfesten qualifizieren sich die Jugendmannschaften im Bezirk für die Spielklassen in der Hallenrunde. Dabei wird das Augenmerk jedoch nicht nur auf den Handball gelegt. Es stehen auch Leichtathletik sowie gemeinschaftsfördernde Geschicklichkeitsspiele, so genannte Musespiele auf dem Programm. Das Spielfest beginnt am Samstag, 6.Juli um 12.30 Uhr mit der Eröffnungsfeier und dem Einmarsch der 30 Mannschaften mit ca. 300 Spielerinnen und BetreuerInnen auf dem Sportplatz.

 

 2019 Bezirksspielfest

Die mit 8:0 Punkten in die Saison gestarteten Schnaken müssen einen herben Rückschlag wegstecken und verlieren nach einer desolaten Abwehr- und Torhüterleistung nicht nur die Tabellenführung sondern auch den sich schwer am Knie verletzten Kreisläufer Maik Zimmermann.

Es war ein mehr als gebrauchter Tag für den TSV Zizishausen. Nach den 60 Minuten beim hrw Laupheim wusste man nicht was schlimmer war, die mehr als deutlich und natürlich am Ende viel zu hohe Niederlage oder dass mal wieder der Kader geschwächt würde durch neue Verletzungen von Maik Zimmermann und Sascha Hartl bei denen ein Einsatz nächste Woche im Derby fraglich ist. Das Spiel begann umkämpft, die Hausherren starteten mit einer extrem offensiven 3-2-1 Deckung um die im Rückraum starken Schnaken in den Griff zu bekommen. Die ersten Minuten ließen ein schwer umkämpftes Spiel erahnen, dies sollte sich aber bald ändern. Die Schnaken bekamen von Anfang an ihre Abwehr nicht dicht und fanden nicht in die Zweikämpfe.


Laupheim konnte die Lücken in der Abwehr nutzen und hatte mit Constantin Striebel den erfolgreichsten Schützen, mit 13 Toren, auf ihrer Seite. Nach 20 Minuten lagen die Gäste schon 11:6 zurück und die Köpfe gingen schon mehr und mehr nach unten. Da nahm Trainer Breitenbacher die Auszeit mit der Hoffnung sein Team wach rütteln zu können jedoch stand es 10 Minuten später zur Halbzeit bereits 21:15. In der zweiten Halbzeit versuchten die Schnaken noch einmal alles in die Waagschale zu werfen bis zum Stand von 25:20 hätte man auch dass Gefühl man könnte das Spiel noch einmal drehen, als dann aber eine freie Chance nach der anderen vergeben wurden und im Gegenzug die Laupheimer trafen wie sie wollten war die Niederlage besiegelt. Dass sie am Ende so deutlich mit 39:28 ausfiel war sicherlich unnötig, allerdings auch den im Spiel verletzen Spielern Zimmermann, Chatzigitiem, Grau und Hartl geschuldet. Nun muss man in der Woche vor dem Derby den Mund abputzen, die Fehler analysieren und sich voll und ganz auf die nächste Aufgabe konzentrieren.

Tore: Hauptvogel, Schröder, Minsch 3, Hartl 1, Schneider 2, Renner-Slis 1, Friessnig 5 (1/1), Zimmermann 3, Reinl 1, Grau 3, Dreimann 1, Müller 1, Fröhlich 4, Chatzigitiem 3 (1/3)

Die mit 8:0 Punkten in die Saison gestarteten Schnaken müssen einen herben Rückschlag wegstecken und verlieren nach einer desolaten Abwehr- und Torhüterleistung nicht nur die Tabellenführung sondern auch den sich schwer am Knie verletzten Kreisläufer Maik Zimmermann.

Es war ein mehr als gebrauchter Tag für den TSV Zizishausen. Nach den 60 Minuten beim hrw Laupheim wusste man nicht was schlimmer war, die mehr als deutlich und natürlich am Ende viel zu hohe Niederlage oder dass mal wieder der Kader geschwächt würde durch neue Verletzungen von Maik Zimmermann und Sascha Hartl bei denen ein Einsatz nächste Woche im Derby fraglich ist. Das Spiel begann umkämpft, die Hausherren starteten mit einer extrem offensiven 3-2-1 Deckung um die im Rückraum starken Schnaken in den Griff zu bekommen. Die ersten Minuten ließen ein schwer umkämpftes Spiel erahnen, dies sollte sich aber bald ändern. Die Schnaken bekamen von Anfang an ihre Abwehr nicht dicht und fanden nicht in die Zweikämpfe.


Laupheim konnte die Lücken in der Abwehr nutzen und hatte mit Constantin Striebel den erfolgreichsten Schützen, mit 13 Toren, auf ihrer Seite. Nach 20 Minuten lagen die Gäste schon 11:6 zurück und die Köpfe gingen schon mehr und mehr nach unten. Da nahm Trainer Breitenbacher die Auszeit mit der Hoffnung sein Team wach rütteln zu können jedoch stand es 10 Minuten später zur Halbzeit bereits 21:15. In der zweiten Halbzeit versuchten die Schnaken noch einmal alles in die Waagschale zu werfen bis zum Stand von 25:20 hätte man auch dass Gefühl man könnte das Spiel noch einmal drehen, als dann aber eine freie Chance nach der anderen vergeben wurden und im Gegenzug die Laupheimer trafen wie sie wollten war die Niederlage besiegelt. Dass sie am Ende so deutlich mit 39:28 ausfiel war sicherlich unnötig, allerdings auch den im Spiel verletzen Spielern Zimmermann, Chatzigitiem, Grau und Hartl geschuldet. Nun muss man in der Woche vor dem Derby den Mund abputzen, die Fehler analysieren und sich voll und ganz auf die nächste Aufgabe konzentrieren.

Tore: Hauptvogel, Schröder, Minsch 3, Hartl 1, Schneider 2, Renner-Slis 1, Friessnig 5 (1/1), Zimmermann 3, Reinl 1, Grau 3, Dreimann 1, Müller 1, Fröhlich 4, Chatzigitiem 3 (1/3)

Frauenhandball, Landesliga 2: TSV Zizishausen 22:21

In der Frauen Landesliga hat der TSV Zizishausen den TV

Altbach im Derby mit 22:21 besiegt. Der knappe Endstand war das Ergebnis eines hoch emotionalen Spiels.

Der Zizishäuser Trainer Seckinger verfügte erstmalig in der laufenden Saison über eine voll besetzte Bank und konnte somit bei Bedarf gut wechseln. Die Mannschaft war entschlossen, die Niederlage vom Hinspiel wieder gut zu machen. Und so fiel folgerichtig das erste Tor der Partie durch Melanie Klaric. Dass auch die Damen vom

TV Altbach entschlossen waren, den Sieg mitzunehmen, war offensichtlich. Rasch fielen die Tore und die Damen vom TSV lagen zurück. Dies zwang Trainer Seckinger nach den ersten 12 Minuten zur Auszeit. Die Ansprache fruchtete und die Aufholjagd begann. Nach 21 Minuten war der Ausgleich erzielt; mit einem 7m-Tor beendete Meike Ulrich den Rückstand. Ab diesem Zeitpunkt konnte sich kein Team mehr wirklich absetzen. Die Abwehr stand zunehmend kompakter und dahinter machte Torhüterin Maximiliane Watz einen guten Job. Im Angriff konnte man einfallsreiche Torwürfe von Carolin Plewnia bewundern oder aber den Kampfgeist von Meike Ulrich, der immer wieder belohnt wurde. In bewährter Weise erfolgten die Anspiele auf außen – Nicole Wurster verstand es, diese gekonnt im Netz unterzubringen.

Nach der Halbzeitpause bot sich das gleiche Bild. Auch, wenn der Gegner zunehmend ruppiger ans Werk ging, das Spiel wurde zu keinem Zeitpunkt mehr aus der Hand gegeben. Voller Einsatz im Angriff von den Spielerinnen ließen die Bank und das Publikum jubeln. Hinter der gut stehenden Abwehr sorgte Torhüterin Judith Watzke mit der einen oder anderen Parade dafür, dass die Altbacherinnen nicht zum Zug kamen.10 Minuten vor Spielende zeigte die Anzeigentafel drei Tore Vorsprung für den TSV an. Dieser schmolz bis zum Abpfiff leider wieder auf ein Tor. Trotzdem:  Altbach im Derby besiegt, 2 Punkte geholt, Wiedergutmachung geglückt.

DW

Am verschneiten Sonntagnachmittag machten sich die Frauen des TSV Zizishausen zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenfünften TSG Schnaitheim auf.

Auf die knappe Niederlage in der letzten Woche sollte nun ein Sieg folgen.

In der Anfangsphase konnte sich der TSV Zizishausen mit einfachen Toren  auf 1:4 absetzen. Dieses Dreitorepolster hatte auch beim 2:5 noch bestand, jedoch konnte sich die TSG Schnaitheim in den folgenden Minuten bis zum 4:5 heranarbeiten. Der gegebene 7 Meter zum möglichen Ausgleich wurde von Torhüterin Judith Watzke pariert. Technische Fehler auf Seiten des TSV verhalf der TSG in der 15. Minute zum 6:6 auszugleichen.

Eine 2 Minuten Zeitstrafe gegen den TSV Zizishausen, in der die verbliebenen fünf Feldspielerinnen hervorragend in der Abwehr arbeiteten, wurde ohne Gegentor und einem Tor durch Nicole Wurster gemeistert. In den folgenden Minuten konnte man sich durch den starken Rückraum des TSV über 6:9 auf 9:12 ein kleines Polster herausarbeiten. Ein Bruch im Spiel des TSV Zizishausen nutzten die Schnaitheimerinnen gekonnt aus und erzielten vor der Halbzeit den Anschlusstreffer zum 13:14.

Zu Anfang der zweiten Halbzeit begegneten sich die beiden Mannschaften, beide durch eine 2 Minuten Strafe dezimiert, auf Augenhöhe. Dann aber fruchteten die Worte des Trainers aus der Halbzeitansprache auf Seiten der Zizishäuserinnen, welche nun das Spiel bestimmten. Im Angriff traf der an diesem Tag hervorragend aufgelegte Rückraum nach Belieben und in der Abwehr wurde vorbildlich gearbeitet. So konnte man sich in den darauf folgenden Minuten von 14:15 über 14:17 durch einen verwandelten 7 Meter auf 20:15 aus Sicht des TSV absetzen. Die Frauen der TSG Schnaitheim gaben sich aber nicht auf und konnten nur durch ein Foul, das ebenfalls einen 7 Meter zur Folge hatte, gestoppt werden. Torfrau Maximiliane Watz stand ihrer Kameradin in nichts nach und parierte ebenfalls.

Nun gelang es dem TSV durch clever gespielte Angriffe weiterhin das Spiel zu bestimmen, sodass es in der 53. Minute 25:19 für die Gäste stand. In den letzten sieben Minuten konnte die TSG noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, sodass es am Ende der Begegnung 22:25 stand.

Dieser Sieg gibt Aufwind für das kommende Derby gegen den TV Altbach, welcher am Sonntag um 15Uhr zu Gast sein wird.

Watzke, Watz; Bodenmüller, Schietinger (2), Reinl (4), Wurster (5), Plewnia (3), Chrobak, Klaric (6), Ulrich (5/2), Dirmeier.

 

Trotz voller Bank konnten die „Schnaken“ ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr nicht gewinnen. Mit einem unglücklichen 23:24 verlieren die Damen des TSV Zizishausen gegen den TV Weingarten Handball und konnten dabei nicht an die gute Leistung des vergangenen Jahres anknüpfen.

Es scheint geradewegs so, als würden es die Frauen des TSV Zizishausen nicht gewohnt sein, dass für ihre Verhältnisse sehr viele Spierinnen auf dem Spielberichtsbogen stehen. Mit insgesamt 13 Spielerinnen, darunter Rückkehrerin Sarah Reinl hatte Kommandogeber Dietmar Seckinger ausnahmsweise mal die Wechselmöglichkeiten, die er in der Hinrunde eigentlich nie zur Verfügung hatte. Die beiden Teams starteten ausgeglichen, dennoch nervös in die Partie. Gleich im zweiten Angriff schlich sich dann schon der erste technische Fehler in das Angriffsspiel der Gastgeberinnen ein, es sollte nur einer von vielen in dieser Partie sein. Bis zur 6. Spielminute konnte man das Spiel ausgeglichen (2:2) gestalten, dann folgte der große Bruch im Angriffsspiel. Immer wieder führten leichtfertige technische Fehler dazu, dass Weingarten mit einem Konter nach dem anderen ihren Vorsprung auf 3:7 (13.) ausbauen konnte. Seckinger hatte bereits da genug gesehen und versuchte durch eine Auszeit seine Mannschaft aus dem Winterschlaf zu wecken, gleichzeitig wechselte er Reinl und Oppenländer ein, die postwendend für mehr Gefährlichkeit und Tempo sorgten. Mit dem druckvollen Angriff konnte der TSV anschließend Tor um Tor aufschließen. Über 4:7 (14.), 5:7 (16.), 6:8 (17.) und darauf folgend vier Toren in Folge konnten die Schnaken bis zur 21. Minute wieder auf 9:9 ausgleichen. Trotzdem gelang es dem Seckinger-Team nicht, in Führung zu gehen, im Gegenteil schien die Aufholjagt viel Kraft gekostet zu haben, sodass Weingarten bis zur Pause erneut eine 12:15 Führung herausschießen konnte.

Die Vorgabe für die zweite Halbzeit war klar, vor allem die starke Kreisläuferin der Gäste sollte man in den Griff bekommen, im Angriff nicht mehr so hektisch agieren und die technischen Fehler endlich reduzieren.

Sofort nach Wideranpfiff gelang den Gästen aus Weingarten ein Treffer (12:16), Zizishausen musste also erneut einen 4-Tore-Rückstand aufholen, um noch eine Chance auf den Sieg zu haben. Weingarten hingegen spielte ihren Stiefel ruhig herunter und hielt die Schnaken stets auf Distanz. Über 13:17 (33.), 15:17 (36.) und 17:19 (40.) sah es überhaupt nicht danach aus, als würden die Gastgeberinnen an diesem Nachmittag eine Chance gegen den TV haben. Doch dann mobilisierte Zizishausen nochmals alle Kräfte und 2 Mal Oppenländer in Folge brachte bis zur 55. Minute endlich den 22:22 Ausgleich. Es folge eine Auszeit der Gäste. Die Verpuffte, denn der TSV konnte anschließend erstmals in dieser Partie in Führung gehen (23:22). Doch genauso schnell wie es bergauf ging, ging es auch wieder bergab. Zwei Tore in Folge für den TV Weingarten sorgen bereits in der 58. Spielminute für die Entscheidung. Die Schnaken schafften es in den verbleibenden zwei Minuten, trotz einer Überzahl nicht mehr auszugleichen oder gar das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Am Ende verliert Zizishausen verdient mit 23:24. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Schnaken in der kommenden Woche wieder aufraffen und trotz der gut besetzten Bank jede einzelne Spielerin zu ihren Stärken zurück findet und wieder Verantwortung übernimmt.

TSV Zizishausen:

Watz, Watzke; Schietinger, Reinl (3), Keyerleber (2), Oppenländer (4), Wurster (4), Plewnia (2), Krobak (1), Klaric (1), Ulrich (6/4), Dirmeier, Hörz

28:35 lautet das ernüchternde Ergebnis der aktuellsten Episode der Talfahrt der Männer 2. Gegen gut agierende, aber keinesfalls unschlagbare Gäste der SG Esslingen schafft es die Mannschaft um Trainer Arkin Eker erneut nicht, eine gute Leistung über 60 Minuten zu zeigen und rutscht durch die nächste Niederlage in der Tabelle immer weiter ab.


Nach der unter der Woche kurzfristig einberufener Mannschaftssitzung inklusive Aussprache und daraufhin deutlicher besserer Trainingsbeteiligung und leistung starteten die Schnaken wie ausgewechselt in das Heimspiel am vergangenen Sonntag. Es schien, als wären die Niederlagen der vergangenen Wochen abgehakt und jeder Spieler bereit, den Abwärtstrend mit aller Macht zu stoppen. Zwar vergab man bereits in der Anfangsphase gute Chancen, jedoch stand die Abwehr bombenfest, wodurch man dies (noch) verschmerzen konnte. Durch klare Absprachen und gute Kommunikation passte die Zuteilung in der Abwehr, weswegen die Gäste ein ums andere Mal aus schlechten Positionen abschliessen mussten und so dauerte es bis zur 8. Minute, ehe die SG Esslingen per 7m das erste Tor zum Anschluss erzielen konnte (3:1).
Zwar konnten die Gastgeber in den folgenden Minuten weiterhin vorlegen, jedoch ließen sich die Gäste nicht abschütteln und durch eine nachlassende Abwehrarbeit und das Vergeben klarster Möglichkeit vor dem Kasten der Esslinger stand es in der 20. Minute 10:10. Auch die Auszeit von Trainer Eker brachte nicht den gewünschten Erfolg und die SG erkannte, wie die Württemberg-Liga-Reserve zu schlagen war. Die mangelende Abstimmung der Abwehr führte dazu, dass die Kreisläufer der Gäste immer wieder völlig ungedeckt angespielt werden konnten und ein Tor nach dem anderen erzielten. Bis zum Halbzeitpfiff durch den sehr guten Schiedsrichter Jochen Fischer hatten es die Zizishäuser wieder geschafft, einen Vorsprung zu verspielen und mit einem unnötigen 2-Tore Rückstand die Seiten zu wechseln.


Im Gegensatz zum letzten Spiel gegen den SV Vaihingen, verschliefen die Schnaken den Start in die zweiten 30 Minuten jedoch nicht und hielten dagegen. Zwar kam zu den immer noch massiven Problemen mit den Kreisläufern auch noch dazu, dass der Rückraum der Esslinger das Visier besser eingestellt hatte und nun auch noch traf, aber durch eine kämpferische Leistung und viel Aufwand im Angriff konnten die Gastgeber das Spiel weiterhin offen halten. Auch der zeitweise bestehende 4 bzw. 5 Tore Rückstand (17:21, (37.), 22:27 (48.)) konnte den Kampfgeist der Zizishäuser nicht brechen und so kam man nochmal auf 25:27 heran (53.). Zu viele ausgelassene Chancen und zu große Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr verhinderten jedoch die Wende und so sollte es dies leider gewesen sein. In Folge der schwindenden Kräfte konnte die SG das Spiel über 27:31. (57.) und 28:33 (59.) bis zum Endstand von 28:35 mehr oder weniger ungefährdet nach Hause bringen.
Am Ende stehen die Zizishäuser zwar wieder mit leeren Händen da, aber, im Gegensatz zu den vergangenen Niederlagen, mit erhobenem Haupt. Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben, hat über 60 Minuten gekämpft und im Angriff eine ansprechende Leistung gezeigt. Probleme bereitet hauptsächlich die Abwehr und so obliegt Trainer Eker nun die Aufgabe, im Training den Hebel an den richtigen Stellen anzusetzen, um diese Schwächen abzustellen. Die Männer 2 sind nach der Mannschaftssitzung wieder näher zusammengerückt und die Leistung am Sonntag ist ein Schritt in die richtige Richtung. Bereits am nächsten Samstag beim Auswärtsspiel zur Prime Time um 20.30 Uhr gegen den TV Plieningen bietet sich die Möglichkeit, den nächsten Schritt zu gehen und den dringend benötigten 2. Saisonsieg einzufahren.

Es spielten:
Daniel Hoss, Florian Smykalla, Frieder Schäfer (1), Albert Vargyas (1), Sebastian Scholz (5), Timo Koller (1), Alexander Schilling (1), Arkin Eker (2), Dominic Pflug (8), Dennis Zimmermann (6/2), Martin Feuchter, Simon Schaible (2), Robert Thalwitzer (1).
smy

Im Achtelfinale des HVW-Pokals wurden die Handballer des TSV Zizishausen ihrer Favoritenrolle gegen den Württembergliga-Konkurrenten TV Gerhausen gerecht und zogen mit einem 29:25 (15:13)-Erfolg in die nächste Runde ein, wo sie sich nun ein gutes Los erhoffen.

Insgesamt bot die Partie am Mittwochabend wenig Erbauliches, war geprägt von vielen Fehlern und hatte eher den Charakter eines Trainingsspiels als eines harten Pokalfights. Zizishausens Trainer Holger Breitenbacher sah dann auch eher die positive Seite des Ergebnisses. „Wir haben die nächste Runde erreicht und es hat sich kein Spieler verletzt“, resümierte er.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Gäste beim 5:7 erstmals auf zwei Treffer ab (12.), als sie die Zizishäuser Abspielfehler konsequent mit zwei Kontern bestraften. Gerhausen kam des Öfteren mit schnellen Kombinationen zum Torerfolg und blieb bis zum 9:11 vorn (18.), auch wenn die „Schnaken“ zwischendurch immer wieder zum Ausgleich kamen. Innerhalb von fünf Minuten drehten die Gastgeber danach die Partie, gingen mit fünf Treffern in Folge mit 14:11 in Front (23.) und profitierten dabei von einigen technischen Fehlern des Gegners, zudem war Torhüter Benjamin Hauptvogel bei drei guten TV-Chancen auf dem Posten. Allerdings gelang auch den Zizishäusern in den verbleibenden Minuten bis zur Pause, außer dem Gegenstoß-Treffer zum 15:13 von Nico Fröhlich nach weitem Abwurf von Hauptvogel, nicht mehr allzu viel.

Trainer Breitenbacher hatte in der ersten Hälfte fast gar nicht gewechselt, beorderte zu Beginn der zweiten Halbzeit seinen zweiten „Block“ aufs Spielfeld, der sich anschickte, für das entscheidende Polster zu sorgen. Durch Treffer von Maik Zimmermann und Maximilian Friessnig zog der TSV auf 17:13 (33.) davon, diese beiden waren es dann auch, die beim 22:16 (42.) für den größten Vorsprung sorgten. Zizishausen hatte die Partie scheinbar im Griff, brachte sich dann aber mit einigen Fahrlässigkeiten beim Torabschluss doch noch einmal in die Bredouille.

Klarste Chancen, darunter zwei Strafwürfe, konnten gegen TV-Schlussmann Rick Leyerer nicht untergebracht werden und die Gäste waren beim 25:23 wieder auf zwei Treffer heran (55.). Georgios Chatzigietim beendete mit seinem verwandelten Siebenmeter zum 26:23 die mehrminütige Torflaute, Friessnig und Fröhlich schafften mit dem 28:23 (59.) die allerletzten Zweifel am Sieg der Gastgeber aus der Welt.

Abschließend sah Breitenbacher schon die fehlende Konzentration an einem Mittwochabend („mit so einer Leistung hätten wir in den Wochen zuvor gegen Unterensingen und Blaustein eine Klatsche bekommen“). Doch am Ende sei man einfach glücklich, das Viertelfinale erreicht zu haben.

TSV Zizishausen – TV Gerhausen 29:25

TSV Zizishausen: Hauptvogel, Blechinger; Schade, Friessnig (5), Hartl (2), Geißler (1), Renner-Slis, Zimmermann (4), Reinl (5), Baum (6/3), Müller, Fröhlich (3), Chatzigietim (3/1).

TV Gerhausen: Schönefeldt, Leyrer; Brinz, Droxner (2), Kübler, U.Mayer (3), P.Mayer (2/2), Sigg (1), Buck (6), Bux (3), Deckwitz (2), Hagmann (1), Ochrimenko, Schnepf (5).

Schiedsrichter: Rupp/Glöggler (SC Lehr).

Zeitstrafen: Zimmermann (2), Reinl, Friessnig – Brinz (2), U. Mayer, Deckwitz, Hagmann.

Siebenmeter: Zizishausen: 7/4 (Baum zweimal und Zimmermann scheitern jeweils an Leyrer) – Gerhausen: 3/2 (Buck scheitert an Hauptvogel).

 

 

Nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge waren die Mannen von Trainer Arkin Eker hochmotiviert, den Negativtrend zu stoppen und zuhause gegen den SV Vaihingen 2 wieder 2 Punkte einzufahren. Was jedoch folgte, war eine weitere Niederlage der Kategorie „Wie mache ich einen Gegner stärker, als er eigentlich ist“ und eine, vor Allem in der Höhe völlig unnötige, 22:35-Klatsche.

Die ersten 20 Minuten waren die Schnaken auf Augenhöhe mit den Gästen und konnten das Spiel offen gestalten. Über 2:3 (5.), 5:6 (10.) bis zum 9:9 (16.) schien sich ein spannendes Spiel zu entwickeln. Während bei den Zizishäusern wieder der Dämmerschlaf einsetzte, zog Vaihingen das Tempo an und konnte sich binnen 12 Minuten auf 11:18 absetzen (28.). Sebastian Scholz und Dennis Zimmermann konnten vor der Pause noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und so wechselte man beim Stand von 13:18 die Seiten.

Anstatt nun aber mit Volldampf aus der Kabine zu kommen um die, durchaus mögliche, Wende herbeizuführen, verpennten die Gastgeber die Anfangsphase und mit dem 14:22 nach 5 Minuten war die Messe eigentlich schon wieder gelesen. Die verbleibenden 25 Minuten wurden genutzt, um von Vaihingen Anschauungsunterricht zu erhalten, wie man mit Einsatz, Wille und Leidenschaft einen Gegner zerlegt. Von Gegenwehr war zu diesem Zeitpunkt schon nichts mehr zu sehen, einzig Torwart Daniel Hoss stemmte sich mit einigen starken Paraden gegen die drohende Klatsche. Allerdings konnte auch er nicht mehr zu viel entgegensetzen und  so konnten die Gäste ein ums andere Mal unbedrängt einnetzen. Nach dem erlösenden Signal der Anzeigetafel, dass die Partie beendete, stand eine 22:35 Niederlage, an der die Schnaken einiges zu knabbern haben.
Zu der ohnehin schon schwierigen personellen Situation mit den Ausfällen von Marc Hauber und Manuel Weiler kommt nun noch hinzu, dass sich Torhüter Daniel Bauknecht im Spiel das Innenband im Knie gerissen hat, weswegen er in den nächsten Partien nicht zur Verfügung stehen wird. Aus diesem Grund wird Florian Smykalla wieder ins Tor zurückkehren, um die Lücke zu füllen.

Hoffnung macht in der aktuellen Situation nur die Tatsache, dass man die 4 Niederlagen gegen die 4 Mannschaften gefangen hat, die auf den Plätzen 1-4 in der Tabelle stehen und in der nächsten Partie die SG Esslingen aus dem Tabellenmittelfeld nach Nürtingen kommt. Zudem steht bei dieser Partie Martin Feuchter wieder im Kader, um für mehr Gefahr aus dem Rückraum sorgen kann.

Die Mannschaft um Trainer Arkin Eker muss sich jetzt allerdings richtig zusammenreissen, um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen. Die desolaten Leistungen der letzten Wochen haben doch deutlichere Spuren hinterlassen, weswegen es umso wichtiger ist, dass die Männer aus Zizishausen nun 2 Wochen Zeit haben, die Blicke wieder aufzurichten, den Mund abzuputzen und im Training mit Hochdruck am Befreiungsschlag zu arbeiten und den hoffentlich damit einhergehenden Trendwechsel zu erzwingen.

Es wird sich zeigen, inwiefern das von Erfolg gekrönt sein wird.

Es spielten:

Daniel Bauknecht, Daniel Hoss, Timo Koller (1), Frieder Schäfer, Albert Vargyas, Sebastian Scholz (3/2), Florian Schietinger (1), Alexander Schilling (1), Dominic Pflug (4), Dennis Zimmermann (6), Florian Smykalla (2), Alexander Schach, Simon Schaible (3), Robert Thalwitzer (1).

smy

21:30 lautete das ernüchternde Ergebnis für die Mannen von Trainer Arkin Eker am Samstag Abend in der Esslinger Schelztorhalle und bedeutet damit die 3. Niederlage in Folge. Auffällig war, dass die Schnaken zum wiederholten Male phasenweise zeigen konnten, dass sie durchaus mithalten können, es aber fast unmöglich scheint, diese Leistung über 60 Minuten zu zeigen.

Nach einem verschlafenen Start der Gäste lag man schnell mit 0:3 in Rückstand (4.), konnte allerdings in Folge das Spiel offen gestalten und Tor um Tor aufholen. Nach einer überzeugenden Leistung in den folgenden Minuten erzielte der stark aufgelegte Dennis Zimmermann eines seiner insgesamt 8 Tore zur 11:9 Führung (22.). Unerklärlicherweise stellten die Männer aus Zizishausen daraufhin das Handballspielen ein und Esslingen konnte das Ergebnis bis zur Pause mit 5 Treffern in Folge zur 14:11 Führung umbiegen.

Die zweiten 30 Minuten begannen ausgeglichen, wobei es der Württembergliga-Reserve aus Zizishausen nicht gelang, den Abstand zu verkürzen. Beim Stand von 18:21 (44.) aus Sicht der Gäste erhöhten die Männer vom TEAM Esslingen die Schlagzahl und sorgten mit 3 Treffern in Folge zum 18:24 (48.) für die Vorentscheidung. Trotz-Reaktion auf Seiten der Gäste? Fehlanzeige. Wille zur Wende? Nicht zu erkennen. Gegen Ende hin erwiesen sich die Schnaken dann als Kanonenfutter und ließen Esslingen nach Belieben schalten und walten, wodurch die deftige 21:30 Klatsche zu Stande kam.

Passivität in der Abwehr, Nachlässigkeit in der Chancenverwertung, mangelnde Einstellung, der nicht erkennbare Wille zum Sieg und die Verletzungen von Simon Schaible und Alex Schilling sind nun wahrliche keine guten Anzeichen für einen baldigen Trendwechsel, jedoch zeigt sich jetzt auch, aus welchem Holz die Mannschaft geschnitzt ist. Selbst ist man sich zumindest bewusst darüber, was man jetzt braucht und das ist, wie schon Oliver Kahn wusste: „Eier. Wir brauchen Eier.“ Das genau, wird das Credo sein, mit welchem man in das Spiel am kommenden Sonntag um 13 Uhr gegen den SV Vaihingen gehen wird.

Es spielten:

Daniel Bauknecht, Daniel Hoss, Alexander Schilling (1), Marc Hauber (4), Sebastian Scholz, Florian Schietinger, Timo Koller (1), Florian Smykalla (2), Simon Schaible (2), Dominic Pflug (3), Dennis Zimmermann (8), Robert Thalwitzer.

smy